Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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»Ate­na, ich über­las­se dir und dei­nen Schwes­tern un­ser Tal. Ri­chard braucht Na­than und mich.«

Sie seufz­te. »Lea­than wird sich fra­gen, wo wir sind.«

Na­than leg­te sei­nen Arm um Mai­as Schul­tern.

»Es ist nicht nö­tig, dass er Nach­for­schun­gen dar­über an­stellt, wo wir uns auf­hal­ten.«

»Wo ist Nu­bes? Ich möch­te ihn se­hen, be­vor ich auf­bre­che.«

»Du hast mich ge­ru­fen?«

Vor Maia tauch­te ein sah­ne­wei­ßer Pan­ther auf.

Ohne Vor­war­nung voll­zog sich sei­ne Ver­wand­lung. Jetzt stand da ein Mann von ver­blüf­fen­dem Aus­se­hen. Er ver­beug­te sich vor Maia und Na­than. Schloh­wei­ßes Haar stand wie eine Mäh­ne wild von sei­nem Kopf ab. Die Nase war breit und flach. Wie zwei glü­hen­de Koh­le­stü­cke fla­cker­ten die Au­gen rot. Ate­na um­arm­te Nu­bes.

»Mach dir kei­ne Sor­gen, wir wer­den un­ser schö­nes Tal hü­ten.«

Sie wa­ren vor dem Ver­samm­lungs­saal an­ge­kom­men, ei­nem Raum von im­men­ser Aus­deh­nung.

Die Mau­ern schim­mer­ten weiß un­ter lan­gen grü­nen Ran­ken, hin­ter de­nen leuch­ten­de run­de Ko­boldau­gen her­vor­blitz­ten. Die zwer­gen­haf­ten Kerl­chen be­sa­ßen Kral­len und ta­ten kei­ner Flie­ge et­was zu­lei­de. Die spit­zen Zäh­ne be­nutz­ten sie nor­ma­le­r­wei­se nur, um Grün­zeug zu fres­sen. Aber wenn ihre Welt und de­ren Be­woh­ner in Ge­fahr ge­ri­e­ten, nutz­ten sie Kral­len und Zäh­ne äu­ßerst ef­fek­tiv. Dann wur­den sie zu un­er­bitt­li­chen mes­ser­scha­r­fen Werk­zeu­gen.

Hun­der­te ver­schie­den hohe Ste­in­säu­len, ver­ziert mit kost­ba­ren Mo­sa­i­ken, wuch­sen aus dem Bo­den des Rau­mes. Sa­phi­re und Sma­rag­de bil­de­ten leuch­tend blau­grü­ne Mus­ter.

Die Kup­pel hoch oben, die die­ses Meer aus grü­nen und blau­en Tö­nen spie­gel­te, glänz­te gol­den.

Dies war der ein­zi­ge so pracht­voll aus­ge­stat­te­te Saal. Alle an­de­ren Räu­me die­ses ehe­ma­li­gen Herr­scher­sit­zes ka­men ohne jeg­li­chen Prunk aus. Es gab al­les, was zur Be­quem­lich­keit bei­trug, aber kei­nen über­trie­be­nen Lu­xus. Die­ser Fest­saal je­doch war über­wäl­ti­gend. Auf den Säu­len war­te­ten die Eu­len auf Maia, um sich zu ver­ab­schie­den und ihre letz­ten An­wei­sun­gen ent­ge­gen­zu­neh­men, wäh­rend Nu­bes vor der Tür mit Na­than sprach.

Der Pan­ther­mann warn­te ihn: »Ich habe Lea­thans El­fen ge­se­hen. Ihr An­füh­rer ist ein Wa­den­bei­ßer, der nicht los­lässt, wenn er ein­mal eine Fähr­te auf­ge­nom­men hat. Im­mer wie­der lässt er die­ses Ge­biet hier über­wa­chen.«

»Kas­tor«, sag­te Na­than. »Er ist mit Lea­than zu­rück­ge­kehrt. Ein Mann, der eine De­mü­ti­gung auch nach Jah­ren nicht ver­gisst. Er ist ge­fähr­lich, ich weiß.«

We­nig spä­ter rit­ten Na­than und Maia in einen stau­bi­gen Tag. Maia auf ih­rer ge­scheck­ten sanf­ten Stu­te, Na­than auf sei­nem ge­wal­ti­gen Hengst.

Sie rit­ten schwei­gend. Maia war in Ge­dan­ken ver­sun­ken. Sie ver­miss­te jetzt schon ihr schö­nes Tal.

Na­than nahm eine Be­we­gung auf dem Fel­sen über ihm war. Er ver­zog den Mund. Wenn die­se Ker­le glaub­ten, un­sicht­bar zu sein, hat­ten sie sich ge­irrt. Na­than be­ob­ach­te­te die Um­ge­bung un­ter halb ge­schlos­se­nen Li­dern. Kein Laut ent­ging ihm. Stei­ne, Flech­ten, Bäu­me und Moo­se spra­chen von den We­sen, die vor kur­z­em hier vor­bei­ge­kom­men wa­ren.

Kas­tor biss sich auf die Lip­pen. Wo ka­men die bei­den her? Auch nach der lan­gen Zeit auf den Le­ben­den Stei­nen trieb ihn die Fra­ge um, ob er sich da­mals ge­irrt hat­te oder ob hier et­was war, das er wis­sen soll­te. Er hat­te einen ei­ser­nen Zaun ge­se­hen, den er spä­ter nicht mehr wie­der­fin­den konn­te.

Da­mals war ihm Os­kar prak­tisch vors Pferd ge­fal­len. Die Ge­le­gen­heit, ihn zu ent­füh­ren, hat­te Kas­tor so­fort er­grif­fen. Er wuss­te, dass der Glit­ter zu Ma­ga­lie ge­hör­te. Aber Os­kar war ent­kom­men. Er ver­däch­tig­te Maia, nicht zu Un­recht, ihm bei der Flucht ge­hol­fen zu ha­ben.

Kas­tor trau­te Maia nicht. Die Mut­ter Lea­thans ging ihre ei­ge­nen Wege, so viel war si­cher. Was hat­te sie hier zu su­chen? Wel­ches Ge­heim­nis ver­barg sie?

Er­schreckt riss er den Kopf hoch, als er Na­thans Stim­me ver­nahm. Lea­thans Haus­hof­meis­ter und Stell­ver­tre­ter stand plötz­lich vor ihm. Ein rie­si­ger Elf, den er hass­te. Na­than konn­te sich Lea­than ge­gen­über Din­ge her­aus­neh­men wie kei­ner sonst. Er ver­fluch­te in­ner­lich die Ge­räusch­lo­sig­keit, mit der Na­than zu er­schei­nen ver­stand.

»Was, was …?«

»Über­rascht mich zu se­hen?« Na­than lä­chel­te mil­de auf Kas­tor her­ab. »Ihr seid also wie­der da. Ruf dei­ne Ka­me­ra­den zu­sam­men. Du kannst dei­nem Fürs­ten aus­rich­ten, dass wir auf dem Weg zu ihm sind.«

»Was tust du hier?«

»Ich glau­be nicht, dass dich das et­was an­geht, Kas­tor.«

»Ent­schul­di­ge.« Kas­tor gab den Un­ter­wür­fi­gen.

Na­than war sein di­rek­ter Vor­ge­setz­ter. Nur Lea­than oder Ri­chard stan­den über die­sem mäch­ti­gen Elf.

»Wir soll­ten ge­mein­sam rei­ten. Die Ge­gend ist ge­fähr­lich.«

Kas­tor sah ihn lau­ernd an in der ver­geb­li­chen Hoff­nung, dass Na­than sich ver­ri­et.

Der Ein­zi­ge, der hier ge­fähr­lich ist, bist du, dach­te Na­than. Er ver­schloss sei­ne Ge­dan­ken, ver­bot sich an das Land der Eu­le­nel­fen zu den­ken.

»Wir brau­chen kei­ne Be­glei­tung. Geh jetzt, und tu, was ich dir be­foh­len habe.« Na­thans Hengst setz­te sich in Be­we­gung und trug sei­nen Herrn an Mai­as Sei­te. Er spür­te den Hass und die Ei­fer­sucht in sei­nem Rü­cken. Kas­tor war ein über­zeug­ter An­hän­ger Lea­thans, für ihn wür­de er al­les tun.

Und al­les ge­gen mich, dach­te er.

»Na, was will er? Soll­te er nicht bei Lea­than sein?« Maia sah Na­than von der Sei­te an.

»Du hast ihn also auch be­merkt?« Er grins­te, Maia ent­ging nichts, auch wenn sie so tat als ob.

»Er will wis­sen, was du vor ihm ver­birgst, und wei­ter will er mei­nen Pos­ten.«

»Dar­auf wird er bis zum Ende al­ler Tage war­ten müs­sen«, sag­te Maia kühl.

Das lei­ser wer­den­de Klap­pern der Hufe auf dem Fels sag­te ih­nen, dass Kas­tor Na­thans Be­fehl be­folg­te.

Ka­pi­tel 3

Wald der wil­den Wöl­fe

Na­than und Maia lie­ßen den Wald hin­ter sich. Einen Wald, be­völ­kert von We­sen, de­nen nie­mand ger­ne be­geg­ne­te.

Hier war Mu­rats Hei­mat ge­we­sen, dach­te Maia, be­vor Lea­than den Wolf zu sei­nem Skla­ven ge­macht hat­te.

Er hat­te die Mut­ter des Wolfs­jun­gen er­schla­gen und ihn in sei­nen Dienst ge­stellt. Kas­tors Be­mer­kung, die Ge­gend sei ge­fähr­lich, war durch­aus zu­tref­fend. Schwär­me von Klap­pe­rern war­te­ten auf die Rei­sen­den. My­ri­a­den durch­schein­en­der In­sek­ten, schwa­r­ze, rie­si­ge Li­bel­len, gif­tig wie eine Mam­ba, lau­er­ten zwi­schen den Blät­tern. Wei­ße Nat­tern mit blin­den Au­gen wan­den sich durch auf­ge­weich­ten Schlamm, in den sich die Wur­zeln klein­wüch­si­ger Föh­ren krall­ten. Un­schein­ba­re Rau­pen, de­ren Pelz aus tau­sen­den gif­ti­gen Här­chen be­stand, über­zo­gen die Bäu­me mit ei­ner wi­der­lich wa­bern­den, le­ben­dig wir­ken­den Haut.

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