Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

Здесь есть возможность читать онлайн «Ursula Tintelnot - Faith und Leathan» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Faith und Leathan: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Faith und Leathan»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

Faith und Leathan — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Faith und Leathan», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Ich fra­ge mich, wie ich zu solch ei­nem Schwach­kopf wie dich habe kom­men kön­nen. Es muss das Erbe dei­ner Mut­ter sein.«

»Lass mei­ne Mut­ter aus dem Spiel.«

Lea­than brüll­te. »Hin­aus!« Si­be­ria und Eter­ni­ta flo­hen. »Und werft das Ge­schmeiß aus der Un­ter­stadt raus!«

Ri­chard rühr­te sich nicht. Un­be­herrscht fuhr der Dun­kel­alb zu ihm her­um. »Du soll­test wis­sen, dass die Ma­gie der He­xen wich­tig ist. Wir brau­chen sie, um uns, nicht um an­de­re zu schüt­zen.«

»Wo­vor musst du dich schüt­zen, Va­ter? Fürch­test du, die El­fen der Lich­ten Welt ste­hen vor den To­ren, um uns zu über­fal­len?«

Er selbst war ein an­de­rer ge­wor­den, er wür­de sich weh­ren. Aber dazu brauch­te er Maia und Na­than. Sein Va­ter, das stand fest, hat­te den Tanz auf dem Vul­kan der Macht be­reits wie­der be­gon­nen.

Ge­heim­nis­se

Der Gang, tief un­ten im Brun­nen, aus der Schat­ten­welt hin­aus, in die Lich­te Welt , blieb Ri­chards Ge­heim­nis, das er un­ter al­len Um­stän­den vor sei­nem Va­ter schüt­zen muss­te.

Au­ßer Ma­ga­lie und El­sa­be kann­ten nur Jes­se und Ju­li­an die­sen feuch­ten Tun­nel, der sie aus der Schat­ten­welt di­rekt in ei­nes der Ge­wächs­häu­ser Ma­ga­lies führ­te. Der ein­zi­ge wei­te­re Mit­wis­ser, Ru­fus, der Sohn der Hexe Si­be­ria, leb­te nicht mehr. Ri­chard frag­te sich wie­der, ob Ru­fus wirk­lich ein Sohn Lea­thans ge­we­sen war, er also einen Halb­bru­der ge­habt hat­te? Der Ge­dan­ke, dass sein Va­ter den ei­ge­nen Sohn um­ge­bracht ha­ben könn­te, ver­folg­te ihn.

Der Bo­den un­ter sei­nen Fü­ßen war feucht, von den Wän­den tropf­te es. Rat­ten fiep­ten. Kein an­ge­neh­mer Ort.

Am Ende des Tun­nels er­klomm er aus­ge­tre­te­ne Stein­stu­fen. Durch eine leich­te Be­rüh­rung der Bo­den­plat­ten über ihm scho­ben die­se sich laut­los aus­ein­an­der, und er konn­te in ei­nes der Ge­wächs­häu­ser ein­tre­ten. Gie­rig sog er den sü­ßen Duft der blau­en Bee­ren ein, die in schwe­ren Trau­ben über ihm hin­gen. Die Tür öff­ne­te sich, strah­lend flog sie auf ihn zu.

»Du bist da.« Faith küss­te ihn. »Ich hab’s ge­spürt.«

Ri­chard zog sie an sich, ver­sank in ih­rem Duft, ih­rem üp­pi­gen ro­ten Haar, ih­rer Lie­be.

»Komm.« Sie zog ihn hin­ter einen Vor­hang aus wu­chern­den Ran­ken.

Frü­her, dach­te er, hat es die­se be­que­men Kis­sen hier nicht ge­ge­ben. Dann dach­te Ri­chard nichts mehr.

Spät am nächs­ten Tag er­wach­te er al­lein. Ri­chard sprang auf. Er woll­te sei­ne Töch­ter se­hen, und er muss­te mit Ma­ga­lie spre­chen.

Der Weg zum Pa­vil­lon war nicht weit. Er ge­noss es, un­ter schat­ten­spen­den­den Bäu­men, an duf­ten­den Blu­men­bee­ten ent­lang­zu­ge­hen. Nir­gend­wo in der Schat­ten­welt gab es an­nä­hernd sol­che Fa­r­ben­pracht, sol­che Hel­lig­keit, sol­chen Duft. Ma­ga­lies Gär­ten wa­ren ein Ge­schenk, das die See­le er­frisch­te und sei­nem Her­zen Ruhe schenk­te. Zar­ter Zi­tro­nen­duft lag über al­lem. Ein Spiel mit Fa­r­ben, For­men und Düf­ten. Be­tö­rend.

Wenn nur ein Hauch über den Gar­ten hin­weg weh­te, summ­ten grau­grü­ne Grä­ser eine lei­se Me­lo­die. Zwi­schen den ho­hen Grä­sern tauch­te ein ro­ter Schopf auf. Lisa, sei­ne Toch­ter.

»Papa!«

So muss­te Faith als klei­nes Mäd­chen aus­ge­se­hen ha­ben. Zier­lich, ein un­wi­der­steh­lich nied­li­ches Per­sön­chen. Ri­chard knie­te nie­der und brei­te­te die Arme aus.

Faith stand in der Tür des Pa­vil­lons. Sie be­ob­ach­te­te ihre Toch­ter, die sich ju­belnd in Ri­chards Arme warf. Nie hat­te sie an ih­rer Lie­be zu Ri­chard ge­zwei­felt, aber oft an ih­rer Ent­schei­dung, mit ihm in die An­ders­welt zu ge­hen. Sie wuss­te, dass er sei­ne Welt nicht ver­las­sen woll­te. Nicht weil er die Schat­ten­welt lieb­te, son­dern weil er ein pflicht­be­wuss­ter Mann war. Er könn­te sich nicht ver­zei­hen, die Ge­schöp­fe zu ver­las­sen, de­nen er ein bes­se­res Le­ben ver­spro­chen hat­te, sie Lea­than aus­zu­lie­fern und sich selbst in Si­cher­heit zu brin­gen.

Wenn sie die Spie­gel­welt ver­lie­ße, müss­te sie ein Le­ben füh­ren wie ihr Va­ter und Ma­ga­lie. Oft ge­trennt, sel­ten ver­eint. Ihre Kin­der ohne Va­ter. Auch jetzt schon wa­ren sie und Ri­chard oft ge­nug al­lein.

Ihr Va­ter trat zu ihr. »Wor­an denkst du?«

»Ich fra­ge mich, wie ihr, Ma­ga­lie und du, die ewi­gen Tren­nun­gen aus­ge­hal­ten habt.«

Ro­bert schwieg, dann sag­te er. »Für mich war es schwer. Aber ich habe kei­ne Mög­lich­keit ge­se­hen, es zu än­dern. Mei­ne Angst um dich war zu groß. Ich woll­te nicht, dass du in der An­ders­welt auf­wächst.« Er sah Faith nach­denk­lich an. »Denk an die Pro­phe­zei­ung, die dich fast das Le­ben ge­kos­tet hät­te.«

»Nur mei­net­we­gen …?«

»Nicht nur, nein. Ma­ga­lie wäre für im­mer zu mir ge­kom­men. Aber sie hät­te sich nie ver­zie­hen, ihr Volk im Stich ge­las­sen zu ha­ben. Dar­an wäre un­se­re Lie­be zer­bro­chen.« Ro­bert er­kann­te, was sei­ne Toch­ter um­trieb. »Was ist mit dir, mein Mäd­chen?«

»Ich fürch­te, mir geht es ähn­lich. Ich kann Ri­chard nicht bit­ten, sei­ne Pflich­ten zu ver­nach­läs­si­gen. Aber mein Platz ist nicht hier. Hier wer­de ich im­mer eine Frem­de blei­ben, und ich fürch­te für mei­ne Kin­der. Lea­than ist zu­rück.«

Sie leg­te ih­ren Kopf an die Schul­ter ih­res Va­ters. »Ich habe Angst.«

Im Hof, den die bei­den Sei­ten­flü­gel und der Mit­tel­teil des rie­si­gen Land­hau­ses bil­de­ten, stan­den lan­ge, weiß ge­deck­te Ti­sche. Die­ser Platz bil­de­te den Mit­tel­punkt des Hau­ses. Hier wur­den die Ak­ti­vi­tä­ten für den Tag be­spro­chen, Neu­ig­kei­ten aus­ge­tauscht, ge­mein­sa­me Mahl­zei­ten ein­ge­nom­men, ge­tratscht und ge­fei­ert. Die Kro­ne ei­ner weiß blü­hen­den Kas­ta­nie über­dach­te schüt­zend den ge­sam­ten In­nen­hof.

Ma­ga­lie lä­chel­te, als sie Faith und Ro­bert kom­men sah. Sie bei sich zu ha­ben be­deu­te­te für die Fürs­tin Glück. Ihr Ge­sicht ver­schat­te­te sich. Faith’s Ge­dan­ken tra­fen sich mit ih­ren ei­ge­nen Ängs­ten. Mit Lea­thans Wie­der­kehr war die Zu­kunft un­ge­wiss. Was wür­de aus ih­ren En­ke­lin­nen wer­den?

»Wo ist Lot­te?« Sie blick­te sich be­un­ru­higt um. Der Tag ver­lor sein Blau.

Pan­ther und Eu­len

Zeit für uns, das Land der Eu­le­nel­fen zu ver­las­sen, dach­te Maia weh­mü­tig. Ate­n­as Be­richt sprach da­für, dass ihr Sohn Lea­than sich be­reits wie­der in der Fel­sen­burg auf­hielt.

Die­ses Tal mit den Eu­len zwi­schen rie­si­gen Ge­birgs­zü­gen war so­gar Lea­than bis­her ent­gan­gen. Durch Mai­as Zau­ber ge­schützt, blieb es un­ent­deckt. Die­ses Zau­ber­land, be­wohnt von Eu­le­nel­fen und den ge­wal­ti­gen Ne­bel­pan­thern, al­le­samt Ge­stalt­wechs­ler, war bunt und schön. Ei­nes Ta­ges, hoff­te Maia, von hier aus die Lea­thans Schat­ten­welt ein we­nig hel­ler ma­chen zu kön­nen. Hier leb­ten Quell­geis­ter, sie wa­ren stark, aber noch nicht stark ge­nug. Es gab Feen und El­fen.

Sie alle hü­te­ten ein Ge­heim­nis.

Es gab et­was, das so mäch­tig war wie das Zei­chen der Macht, das wun­der­schö­ne, aus zwei Tei­len be­ste­hen­de Me­dail­lon, das Ma­ga­lie und Le­an­der in­zwi­schen tru­gen. Von die­sem Ge­heim­nis wuss­ten nur ihre Schwes­ter Cy­bill, die alte Herr­sche­rin und na­tür­lich Na­than.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Faith und Leathan»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Faith und Leathan» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Ursula Tintelnot - Die Füchsin
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Omageschichten
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Floria Tochter der Diva
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - FAITH
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Tatjana - Stadt am Strom
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Faith und Richard
Ursula Tintelnot
Отзывы о книге «Faith und Leathan»

Обсуждение, отзывы о книге «Faith und Leathan» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x