Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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Ri­chard ritt ans Ende der Ka­val­ka­de. Bis jetzt hat­ten sie Glück ge­habt. Ei­ni­ge sei­ner Be­glei­ter wa­ren noch nie hier ge­we­sen. Er woll­te si­cher­ge­hen, dass sie sich an die Vor­schrif­ten hiel­ten. Es war ab­so­lut not­wen­dig, kei­nen Schritt von die­sem Weg ab­zu­wei­chen. Das Stöh­nen der To­ten im Moor be­glei­te­te die Rei­ter kla­gend und schau­e­r­lich zu­gleich. Hier war kei­ner, der sich nicht wünsch­te, wo­an­ders zu sein. Ri­chard spür­te die An­we­sen­heit der Tod­ge­weih­ten , die in ih­ren pa­pier­dün­nen Häu­ten den Le­ben­den nach­stell­ten, um ih­ren Atem zu trin­ken. Das we­ni­ge Licht ver­lor sich im Schlamm.

Der fast un­hör­ba­re Flug der wei­ßen Eule über ihm ließ ihn auf­bli­cken. Ate­na lan­de­te auf ei­nem ab­ge­stor­be­nen Baum am Ran­de des Weges.

»Ihr müsst vor­sich­tig sein. Ich habe die Mo­ri­tu­ri ge­ro­chen. Sie sind in der Nähe.«

Er nick­te und sah nach vor­ne, wo Eter­ni­ta mit zwei ih­rer Schwes­tern zwi­schen den El­fen ritt. Er hat­te die He­xen we­gen ih­rer Heil­küns­te mit­ge­nom­men, re­de­te er sich ein. In Wahr­heit mach­te er sich Sor­gen, dass sei­ne ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten nicht aus­reich­ten, sich und sei­ne Män­ner zu schüt­zen.

»Schnel­ler, be­eilt euch.«

Ri­chard trieb Co­ro­ne vor­wärts, ga­lop­pier­te an sei­nem Tross vor­bei wie­der an die Spit­ze des Zu­ges. Aber er blieb wach­sam, ach­te­te auf den Weg.

Der Ge­stank der Tod­ge­weih­ten stieg jetzt al­len in die Nase. Einen der jün­ge­ren El­fen pack­te das Grau­en. Er über­hol­te Ri­chard und zwang den Rap­pen, der vol­ler Furcht nach hin­ten aus­trat, vor­wärts. Der Jun­ge stürz­te und lan­de­te im Mo­rast.

Ri­chard zü­gel­te Co­ro­ne. In ei­ner flie­ßen­den Be­we­gung sprang er vom Pferd, schnapp­te sich einen der her­um­lie­gen­den Äste und warf sich mit weit vor­ge­streck­ten Ar­men auf den Bauch. Der Bur­sche steck­te bis zu den Hüf­ten im Moor. Er starr­te wie pa­ra­ly­siert ins Lee­re. Ri­chard brüll­te. »Nimm den Stock, ver­dammt noch mal. Wach auf.«

Un­ter ihm blub­ber­te es, der stin­ken­de Tüm­pel leck­te be­reits an sei­nen Ar­men. Ate­na sah Ri­chards Not. Er woll­te nicht los­las­sen, sei­nen Ge­fähr­ten ret­ten. Welch ein Idi­ot, dach­te die Eu­le­nel­fe. Ri­chard wird mit ihm un­ter­ge­hen.

In we­ni­gen Mi­nu­ten wäre der jun­ge Elf im Mo­rast ver­sun­ken. Sie flog schnell und tief, schlug dem Kerl ihre Flü­gel um die Oh­ren.

»Be­weg dich, du Pin­sel«, kreisch­te sie. »Oder willst du, dass dein Fürst mit dir im Moor ver­sinkt?«

End­lich griff der Jun­ge zu. Mit letz­ter Kraft zog Ri­chard den Ast zu sich her­an. Ver­schlammt, aber am Le­ben, zerr­te er den Jun­gen aus dem Sumpf.

»Du hast gut dar­an ge­tan, Eter­ni­ta mit­zu­neh­men«, hör­te er Ate­n­as raue Stim­me, als er wie­der zu Atem kam. Sie hat die Mo­ri­tu­ri ab­ge­wehrt. Das nächs­te Mal lässt du den Kerl im Moor. Es ist un­nö­tig, sich in Ge­fahr zu brin­gen.«

»Dan­ke, Ate­na, für dei­ne Hil­fe.« Er grins­te.

Sie brum­mel­te un­wil­lig. Er hör­te Wor­te wie, er­sau­fen las­sen und un­be­lehr­bar.

Wie alle We­sen der An­ders­welt war auch sie der An­sicht, dass man dem Moor las­sen soll­te, was sich dort hin­ein ver­irr­te. Wer so dumm war, je­man­den ret­ten zu wol­len, wur­de meist selbst ein Op­fer.

Aber es war un­ge­schrie­be­nes Ge­setz, dass der Ge­ret­te­te und der Ret­ter für im­mer für­ein­an­der ver­ant­wort­lich wa­ren. Von nun an war es Ri­chards Pflicht, das Le­ben des Jün­ge­ren zu schüt­zen und um­ge­kehrt. Sie wa­ren von nun an un­um­kehr­bar Brü­der.

Von den Moor­wei­bern war nichts zu se­hen.

Die Ru­i­ne, die sie Tage spä­ter aus der Fer­ne er­blick­ten, wuchs schein­bar mit je­dem Me­ter, den sie zu­rück­leg­ten. Eine lan­ge Rei­he schnee­wei­ßer Bö­gen bil­de­te die äu­ße­re Mau­er. Ei­ner nach dem an­de­ren wölb­te sich vor ih­ren un­gläu­bi­gen Bli­cken em­por. Je nä­her sie ka­men, des­to mehr wur­de die Ru­i­ne zu ei­nem prot­zi­gen Pa­last. Aus brö­ckeln­den Stei­nen scho­ben sich acht schlan­ke Tür­me. Am Ran­de des Wal­des hob Ri­chard die Hand.

Nur noch die Ebe­ne lag zwi­schen ihm und dem ge­wal­ti­gen Bau. Der Weg war un­eben und ge­fähr­lich. Tie­fe Lö­cher wech­sel­ten mit manns­ho­hen Fels­bro­cken und feuch­ten Mul­den. Die Tie­re konn­ten je­der­zeit stür­zen.

»Ihr bleibt hier. Ich wer­de …«

»Nein, Ri­chard. Ich ken­ne den Park, der den Pa­last um­gibt. Und jetzt am Abend wird sich nie­mand über eine Eule wun­dern.«

Ohne auf sei­ne Ant­wort zu war­ten, flog Ate­na hoch. Nach we­ni­gen Au­gen­bli­cken war sie in der Däm­me­rung ver­schwun­den.

Ka­pi­tel 2

Moor­wei­ber

In dem gro­ßen Raum, des­sen Fens­ter­tü­ren zum Park hin­aus führ­ten, lärm­ten die Dun­kel­al­ben Lea­thans.

Sie ge­nos­sen die ge­won­ne­ne Frei­heit. Kas­tor, ihr An­füh­rer, brüs­te­te sich da­mit, dass er mehr Wild­p­fer­de ein­ge­fan­gen hat­te, als je­der an­de­re der El­fen. Es wa­ren raue, im­mer in Schwa­rz ge­klei­de­te Ge­sel­len mit selt­sam to­ten Au­gen, gut aus­ge­bil­de­te El­fen, die sich ohne Skru­pel nah­men, was sie be­gehr­ten. Sie tran­ken mehr, als ih­nen gut tat. Aber ih­nen fehl­ten die Wei­ber.

Ma­ga­lie hat­te, au­ßer der Hexe Si­be­ria, kei­ne der Feen zum Stein­tod ver­dammt. Die Wei­ber wa­ren alle mit Na­than und Maia in die Fel­sen­burg zu­rück­ge­kehrt.

Die Feen wa­ren schön, ver­füh­re­risch, in­tri­gant und ver­wöhnt. Köst­li­che Be­loh­nung für die Män­ner, die nach der Jagd oder wäh­rend der durch­zech­ten Näch­te Ent­span­nung such­ten. Sie fehl­ten jetzt den Män­nern.

Ate­na über­flog die Um­ge­bung. Sie sah Wild­p­fer­de, die ein­ge­pfercht hin­ter dem Pa­last stan­den. So schön wie die durch­weg schwa­r­zen Pfer­de, die Lea­than nor­ma­le­r­wei­se be­vor­zug­te, wa­ren sie nicht. Ge­schieht euch recht , dach­te sie. Vier ge­lang­weil­te Wa­chen um­run­de­ten den Pferch.

Kei­ner nahm die wei­ße Eule wahr, die sich un­hör­bar auf ei­ner Mau­er im Park nie­der­ließ. Sie leg­te die Flü­gel an, trip­pel­te ein we­nig hin und her und leg­te den Kopf schief, um bes­ser in den hell er­leuch­te­ten Saal hin­ein­schau­en zu kön­nen. »War­um braucht ihr Fle­gel so viel Licht«, grum­mel­te sie. »Wäre bes­ser, man könn­te euch Ker­le gar nicht se­hen. Ver­bre­cher­vi­sa­gen.«

Aber ei­ner er­spür­te sie doch. Mu­rat lag un­ter Lea­thans Stuhl. Der graue Wolf ver­schmolz bei­na­he mit dem Stein des Bo­dens. In Lea­thans Ge­gen­wart mach­te er sich so un­auf­fäl­lig wie mög­lich. Sein Herr war un­be­re­chen­bar, jäh­zor­nig und grau­sam. Da drau­ßen war Ri­chard. Er hat­te ihn längst ge­wit­tert. Mu­rat be­ob­ach­te­te die Eule. Sie hüpf­te auf den Weg, dann war sie nicht mehr zu se­hen.

Das Licht aus den Fens­tern mal­te un­re­gel­mä­ßi­ge Mus­ter auf die von me­tal­le­nen Feu­er­kör­ben ge­säum­ten Wege, Kör­be, in de­nen dun­kel­ro­te Glut glomm. Das kleb­rig süße Pa­r­fum lack­schwa­r­zer Li­li­en ver­gif­te­te die Luft.

Der See lag still und dun­kel da. Eine di­cke Schicht fau­li­ger Blät­ter wa­ber­te auf dem Was­ser. Hier hat­te sich we­nig ver­än­dert. Sie er­kann­te, war­um die Moor­wei­ber auf ih­rem Weg hier­her nicht zu se­hen ge­we­sen wa­ren. In den Bü­schen rund um den See, im Wald da­hin­ter hör­te sie die neu­gie­ri­gen Wei­ber. Mit ih­ren Eu­le­noh­ren hör­te Ate­na je­des noch so lei­se Ge­räusch, und ihre scha­r­fen Au­gen er­kann­ten sie in ih­ren Ver­ste­cken. Sie wür­den sich an die El­fen her­an­ma­chen, wenn sie die Chan­ce dazu be­kä­men. Mit ih­rem zau­ber­haf­ten Aus­se­hen wür­den sie einen der Ker­le ver­füh­ren, einen gab es im­mer, der sich nicht be­herr­schen konn­te. Him­mel, wa­ren die­se Bur­schen dumm. Die Eule roll­te mit den Au­gen, wenn sie dar­an dach­te, wie scheuß­lich ob­szön die­se Schlam­pen aus­sa­hen, wenn sie tö­te­ten.

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