Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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Ju­li­an sah be­sorgt aus. »Kei­ne gu­ten Neu­ig­kei­ten. Dem Fürs­ten wird es nicht ge­fal­len, Jes­se und mich hier vor­zu­fin­den.«

Ri­chards La­chen klang nicht fröh­lich. »Auch ich wer­de ihm nicht ge­fal­len und noch we­ni­ger die Ver­än­de­run­gen in sei­nem Reich.«

»Wir soll­ten erst her­aus­fin­den, ob stimmt, was du ver­mu­test, und dazu müs­sen wir …«

»… ins Moor auf­bre­chen.« Ri­chard er­gänz­te den Satz sei­nes Freun­des.

Ate­na

Wie aufs Stich­wort er­schien in der Öff­nung des Licht­schachts eine wei­ße Eule. Sie trip­pel­te seit­wärts, hüpf­te auf den Bo­den und schüt­tel­te sich.

»Sehr un­kom­for­ta­bel, die­ser Ein­stieg.« Mit run­den Au­gen fi­xier­te sie die bei­den Män­ner.

»Gu­ten Abend, Ate­na. Es gibt hier auch so et­was wie Tü­ren.« Ri­chard grins­te.

Die Ver­wand­lung dau­er­te kaum eine Se­kun­de. Jetzt stand sie in ih­rer wah­ren Ge­stalt vor ih­nen. Wie im­mer wirk­te sie leicht zer­zaust. Wir­res hel­les Haar, leicht ge­bo­ge­ne Nase. Ihr Ge­wand war zer­knit­tert. Klu­ger Blick aus son­nen­gel­ben Au­gen. »Gu­ten Abend, Ri­chard.« Sie nick­te Ju­li­an zu. »Maia schickt mich, sie spürt Ver­än­de­run­gen.« Wie im­mer kam sie gleich zum Punkt, ohne sich mit län­ge­ren Vor­re­den auf­zu­hal­ten. »Sie glaubt, Lea­than kommt zu­rück.«

Die Oh­ren der Ko­bol­de vor der Tür be­weg­ten sich hek­tisch. Hier war man im­mer in Ge­fahr, be­lauscht zu wer­den. Ri­chard stand auf und schloss die Tür.

Die ho­hen Wohn­tür­me wa­ren nach wie vor be­völ­kert von al­len We­sen der Schat­ten­welt , die sei­nem Va­ter ge­dient hat­ten. Es brumm­te wie in ei­nem Bie­nen­stock.

Fa­ckel­tra­gen­de, un­ge­schlach­te Trol­le eil­ten durch lan­ge, nacht­schwa­r­ze Flu­re. Sie sorg­ten da­für, dass die Krea­tu­ren, die nicht, wie die Dun­kel­al­ben, mit Kat­ze­n­au­gen ge­bo­ren wor­den wa­ren, ih­ren Weg durch die­se Düs­ter­nis fan­den.

Es gab Zwer­ge und Ko­bol­de.

Es wa­ren nicht die Zwer­ge der Lich­ten Welt , die un­ter der Erde nach leuch­ten­den Edel­stei­nen gru­ben. Hier wa­ren sie Die­ner der He­xen und Feen, wie auch die Ko­bol­de und Trol­le. Mit ih­ren spit­zen be­haar­ten Oh­ren, den run­den wim­pern­lo­sen Au­gen und den stark aus­ge­präg­ten O-Bei­nen, die in pel­zi­gen Fü­ßen mit Kral­len en­de­ten, sa­hen die Ko­bol­de aus wie selt­sa­me Tie­re.

Ri­chard hat­te nicht ein­mal die He­xen, die der schwa­r­zen Ma­gie mäch­tig wa­ren, hin­aus­ge­wor­fen.

»Be­hal­te sie in der Fel­sen­burg«, hat­te Maia ihm ge­ra­ten, »dann hast du sie im Blick. Du kannst sie len­ken und kon­trol­lie­ren.« Sei­ne Groß­mut­ter war ein klu­ges Weib.

Als er die Herr­schaft über­nahm, bat er die schwa­r­ze Eter­ni­ta, Si­be­ri­as Nach­fol­ge­rin, zu sich. »Du und dei­ne Schwes­tern kön­nen blei­ben. In Zu­kunft wird eure Auf­ga­be sein, Kran­ke zu hei­len und ver­letz­te El­fen zu ver­sor­gen.«

»Das war im­mer un­se­re Auf­ga­be.«

»Rich­tig, aber jetzt wer­det ihr auch den Kran­ken au­ßer­halb der Fel­sen­burg hel­fen.«

Fra­gend hob die Hexe die Brau­en. »Al­len?«

»Al­len, die Hil­fe brau­chen. Das schließt auch die Ar­men der Un­ter­stadt ein.«

Eter­ni­ta hat­te ihn lan­ge an­ge­se­hen und dann zu­rück­hal­tend ge­nickt.

Ri­chard ver­schloss sei­ne Ge­dan­ken vor der Hexe. Er dach­te: Je mehr sie zu tun hät­te, des­to we­ni­ger Zeit blie­be ihr für ihre schwa­r­ze Ma­gie.

Ate­na riss ihn aus sei­nen Ge­dan­ken. »Ri­chard?«

Ihr Plan war, die Le­ben­den Stei­ne auf­zu­su­chen. Nur Ri­chard, Ju­li­an und sie, Ate­na, mit ein paar El­fen. »Ich ken­ne mich aus, war schon ein­mal da und kann euch auf Ge­fah­ren aus der Luft schnell auf­merk­sam ma­chen.«

Sie dach­te an die Tot­ge­weih­ten, die in ih­ren pa­pier­dün­nen Häu­ten den Le­ben­den nach­stell­ten, um ih­ren Atem zu trin­ken, ih­nen die See­len zu steh­len. An die gräss­li­chen Moor­wei­ber, de­ren Lock­ru­fen nur die Stärks­ten wi­der­ste­hen konn­ten. Die Sümp­fe und Moo­re wa­ren für die Rei­ter eine zu­sätz­li­che Ge­fahr. Ein Fehl­tritt, und sie ver­san­ken in schmat­zen­dem Mo­rast. Das Moor hol­te sich sei­ne Op­fer und ließ sie nie wie­der los. Un­wi­der­steh­lich sog der Sumpf und schloss sich er­bar­mungs­los über ih­nen. Schwa­r­ze Ma­den in schwa­r­zem Was­ser.

Ri­chard dach­te nach. Nichts zog ihn zu­rück in die­se un­wirt­li­che Ge­gend. Dort hat­te er eine sei­ner schlimms­ten Er­fah­run­gen ge­macht. Ihn schau­der­te, wenn er an die Schmer­zen dach­te, die sein Va­ter ihm am Ende des Mas­ken­fes­tes zu­ge­fügt hat­te.

Da­mals hat­te Ma­ga­lie ihn ge­ret­tet und Lea­than mit Si­be­ria und sei­nen krie­ge­ri­schen El­fen zu Stein­to­ten wer­den las­sen.

Und nun schien es, als ob … Er moch­te nicht dar­an den­ken, dass Lea­than sei­ne Schre­ckens­herr­schaft wie­der an­tre­ten und Ra­che an all je­nen üben wür­de, die mit sei­ner mehr als sie­ben Jah­re an­dau­ern­den Ver­ban­nung zu tun hat­ten.

Om­bra

Der Him­mel über ihr bil­de­te einen azur­blau­en, schim­mern­den Bo­gen.

Die Stu­te flog mit Faith da­hin. Ihre hel­le Mäh­ne flat­ter­te im Wind wie die ro­ten Haa­re ih­rer Rei­te­rin. Sie hat­te die Stu­te Om­bra ge­tauft, was so viel be­deu­te­te wie Schat­ten oder auch Schutz. Das Tier war ein Ge­schenk Ma­ga­lies, un­fass­bar schnell. Die Stu­te be­herrsch­te die Kunst, sich mit sei­ner Rei­te­rin dem Auge des Be­trach­ters zu ent­zie­hen wie ein zer­rin­nen­der Ne­bel­streif. Wenn sie Om­bra rief, er­schien die Stu­te, egal wo sie sich auf­hielt.

»Falls du in Ge­fahr ge­rätst, wird sie dir nütz­lich sein.«

Faith lä­chel­te. Ihre Mut­ter hör­te nie auf, sich Sor­gen zu ma­chen, ob­wohl sie wuss­te, dass Faith’s ma­gi­sche Fä­hig­kei­ten in­zwi­schen ge­wach­sen wa­ren. Sie konn­te ganz gut auf sich selbst auf­pas­sen.

Aber sie lieb­te Om­bra, die ihre Wün­sche zu er­ra­ten schien. Pferd und Rei­te­rin wirk­ten wie eine un­trenn­ba­re Ein­heit. Seit Lea­than nicht mehr sei­nem Ehr­geiz frö­nen konn­te, Fürst der ge­sam­ten An­ders­welt zu wer­den, war das Le­ben ru­hi­ger ge­wor­den. Ihre Ge­dan­ken wan­der­ten zu Ri­chard. Sie ver­miss­te ihn.

Faith wuss­te, wie schwer es ihm fiel, in der dunk­len Welt sei­nes Va­ters zu le­ben.

Om­bra trab­te mun­ter in der Son­ne an den Rän­dern der Obst­plan­ta­gen ent­lang. Sie hör­te das Ge­läch­ter und die Rufe der Feen und Glit­ter, die bei der Ern­te ha­l­fen. Faith hät­te den An­blick des Lichts und die Fa­r­ben, die sich vor ihr aus­brei­te­ten, ger­ne mit ih­rem Mann ge­teilt.

Sie konn­te Ri­chard vor sich se­hen, in sei­ner düs­te­ren Fel­sen­burg, im schwa­chen Schein ei­nes vi­o­let­ten Him­mels­kör­pers. Statt der über­vol­len Obst­bäu­me gab es dort un­ten nur grau­en Stein und die­ses schreck­li­che La­by­rinth mit sei­nen töd­li­chen Schling­pflan­zen und den ab­sto­ßen­den Klap­pe­rern, die sich in die Oh­ren ih­rer Op­fer bohr­ten, um ih­nen das Ge­hirn aus­zusau­gen.

Ri­chard war es nicht ge­lun­gen, die­sen grau­en­vol­len Gar­ten, dem Frem­de nie­mals le­bend ent­ka­men, zu ent­fer­nen. Das La­by­rinth war ei­ner von Lea­thans bö­sen Strei­chen, und nur er konn­te es zum Ver­schwin­den brin­gen.

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