Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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Für Ri­chard wa­ren die­se Wäl­der und Moo­re Hei­mat und Alb­traum zu­gleich. Er kann­te je­den Weg, wit­ter­te die Ge­fah­ren. Als er das be­un­ru­hi­gen­de Zi­schen hör­te, mit der die schwa­r­ze Wol­ke über den Him­mel ras­te, er­kann­te er, dass Lea­than ihn in der Fel­sen­burg er­war­ten wür­de. Er hör­te Adams er­schro­cke­nes Keu­chen.

»Was ist das?« Der Jun­ge hat­te Lea­than nie ge­se­hen. Sein Bild der Schat­ten­welt, war ein an­de­res als das der Äl­te­ren.

Hof­fent­lich kann er et­was da­von in sei­nem Her­zen be­wah­ren, dach­te Ri­chard. Lea­than wür­de das Rad zu­rück­dre­hen. Die Zeit ohne den dunk­len Fürs­ten blie­be nur noch eine fer­ne Er­in­ne­rung.

»Das war mein Va­ter.« Die Wol­ke zer­fa­ser­te, der Him­mel nahm sei­ne üb­li­che blas­se Fär­bung an.

Er trieb Co­ro­ne vor­wärts. Was hat­te Lea­than vor?

Ri­chard könn­te die Schat­ten­welt ver­las­sen und für im­mer in der Lich­ten Welt bei Faith und sei­nen Kin­dern le­ben. Wenn er fort­gin­ge, wür­de er aber all jene ver­las­sen, de­nen er ein bes­se­res Le­ben ver­spro­chen hat­te. Das konn­te er nicht. Er muss­te eine an­de­re Lö­sung fin­den.

Die vage Hoff­nung, sie­ben­ein­halb Jah­re auf den Le­ben­den Stei­nen könn­ten Lea­than ver­än­dert ha­ben, schwand, als er an die drei El­fen dach­te, die sein Va­ter ohne Skru­pel er­sto­chen hat­te.

Als er Tage spä­ter die Fel­sen­burg er­reich­te, muss­te er auch sei­ne letz­te Hoff­nung be­gra­ben. In den Stäl­len herrsch­te Auf­re­gung. Ein Amei­sen­volk vor dem An­griff ei­nes hung­ri­gen Amei­sen­bä­ren. Kein Zwei­fel, Lea­than war hier ge­we­sen, und er hat­te je­man­den in sei­ner dunk­len Wol­ke mit­ge­bracht, den Ri­chard lie­ber nicht ge­se­hen hät­te.

»Grüß dich, Ri­chard.« Mit ei­nem über­heb­li­chen Grin­sen trat Kas­tor vor. »Dein Va­ter möch­te dich spre­chen, um­ge­hend. Ich soll dich zu ihm brin­gen.«

»Dan­ke, Kas­tor, ich kann al­lei­ne ge­hen. Küm­me­re du dich um die Pfer­de.«

Kas­tor sah Ri­chard wü­tend nach. Der hat­te sich ver­än­dert, war er­wach­se­ner und be­saß eine ganz neue Au­to­ri­tät. Der Sohn sei­nes Fürs­ten war ein Mann ge­wor­den, mit dem man rech­nen muss­te.

Um nicht ganz das Ge­sicht zu ver­lie­ren, gab er Ri­chards Be­fehl wei­ter: »Los, steht nicht her­um und gafft.«

In ei­ni­gem Ab­stand folg­te er Ri­chard.

Die Un­ru­he, die schon im Stall spür­bar ge­we­sen war, er­füll­te auch Stu­fen und Gän­ge der Fel­sen­burg. Die Trol­le hetz­ten mit ih­ren Fa­ckeln hek­tisch in den düs­te­ren stei­ner­nen Flu­ren hin und her. Zwer­ge schlepp­ten Krü­ge voll des bit­te­ren Bier­es für die Zu­rück­ge­kehr­ten. Aus der gro­ßen Hal­le hör­te er den Lärm der Män­ner.

Er fühl­te sich wie in ei­nem sich stän­dig wi­der­ho­len­den Alb­traum, aus des­sen Fän­gen er sich nicht be­frei­en konn­te. Das ani­mier­te hel­le Krei­s­chen der Feen misch­te sich mit dem Grö­len der El­fen. Ob­wohl der Abend noch nicht sehr fort­ge­schrit­ten war, schien es der Grad der Trun­ken­heit umso mehr. Ri­chard über­lief es kalt. Es war, als sei­en sie nie weg ge­we­sen.

Auch sei­ne ei­ge­nen Leu­te wa­ren hart­ge­sot­te­ne Ker­le. Auch sie tran­ken und hur­ten. Wenn man, wie die­se, in der Un­ter­stadt auf­ge­wach­sen war, konn­te man nur mit ei­ner ge­wis­sen Här­te über­le­ben. Aber sie wa­ren nicht, wie die El­fen sei­nes Va­ters, zur Er­bar­mungs­lo­sig­keit er­zo­gen wor­den. Kei­ner von ih­nen war grau­sam um der Grau­sam­keit wil­len. Er warf einen kur­z­en Blick auf die Ze­cher. Sie ge­rier­ten sich, als sei­en sie die Her­ren, und er frag­te sich, wie sei­ne ei­ge­nen Leu­te dar­auf re­a­gie­ren wür­den. Im Mo­ment konn­te er nichts tun, als ab­zu­war­ten. Lea­than war un­ge­dul­dig, er war­te­te nicht ger­ne. Ri­chard eil­te wei­ter.

Zwei schwa­rz­ge­klei­de­te El­fen, die Lea­thans Räu­me be­wach­ten, ris­sen die Flü­gel­tü­ren auf. Ri­chard schritt hin­durch und ver­beug­te sich vor Lea­than. »Va­ter.«

Lea­thans di­a­bo­li­sches Grin­sen. »Du hast ge­glaubt, hier al­les über­neh­men zu kön­nen? Mit dei­nen Hin­ter­wäld­lern ein la­sches be­que­mes Re­gi­ment zu füh­ren?« Ein tie­fer Laut drang aus Mu­rats Keh­le. Der Stie­fel des Fürs­ten traf den Grau­en.

»Va­ter, nicht!«

Lea­than er­hob sich. »Du bist im­mer noch der Wasch­lap­pen, den ich vor Jah­ren hier zu­rück­ge­las­sen habe.«

Ri­chard muss­te sich, trotz sei­nes Är­gers, ein Lä­cheln ver­knei­fen. Lea­than tat so, als sei er von ei­ner län­ge­ren Fe­ri­en­rei­se zu­rück­ge­kehrt.

Er reck­te sich, um aus dem Licht­schacht nach drau­ßen zu bli­cken. Die Fa­ckeln im La­by­rinth brann­ten nicht mehr. Ri­chard wuss­te, was das be­deu­te­te: Klap­pe­rer und die töd­li­chen Schling­pflan­zen wür­den wie­der ihre ab­scheu­li­che Ar­beit tun.

»Wage nicht, dich mei­nen Be­feh­len zu wi­der­set­zen. Das La­by­rinth bleibt, wie es ist!« Lea­than maß ihn von oben bis un­ten. »Im­mer­hin trägst du jetzt ver­nünf­ti­ge Klei­dung.

Mit »ver­nünf­ti­ger Klei­dung« mein­te sein Va­ter das schwa­r­ze Le­der, das alle Dun­kelel­fen tru­gen. Ri­chard hat­te es bei­be­hal­ten, weil es prak­ti­scher war als die leich­ten Lei­nen­sa­chen, die er be­vor­zug­te und im­mer dann trug, wenn er die Schat­ten­welt ver­ließ, um Faith und sei­ne Töch­ter in der Lich­ten Welt zu se­hen.

Lea­than war ein Meis­ter dar­in, sich der Ge­dan­ken an­de­rer zu be­mäch­ti­gen. Wer nicht stark ge­nug war, sich ihm zu ver­schlie­ßen, wur­de ma­ni­pu­liert und aus­spio­niert. Ri­chard ver­hüll­te sei­nen Geist, so gut es ging. Lie­ße sich ein Weg fin­den, dem Irr­gar­ten sei­ne Macht zu neh­men? Konn­ten die He­xen ihm da­bei hel­fen? Es soll­te nicht schwer sein für eine Hexe, die Feu­er im­mer wie­der auf­flam­men zu las­sen. Und wenn sie da­bei schwa­r­ze Ma­gie ein­setz­ten? Er muss­te es hin­neh­men, im­mer­hin wür­den sie da­mit Le­ben ret­ten.

Lea­than sah sei­nen Sohn miss­trau­isch an. »Was ver­birgst du?«

»Nichts, Va­ter, ich habe mich ge­fragt, wo Si­be­ria ist.«

»Da, wo Wei­ber hin­ge­hö­ren, in ih­rer He­xen­kü­che.«

Aber da war sie nicht. Wie zwei Fu­ri­en schos­sen Si­be­ria und Eter­ni­ta in die­sem Au­gen­blick in den Raum.

Si­be­ria bau­te sich vor Lea­than auf und schnaub­te. »Da sind We­sen aus der Un­ter­stadt in mei­nen Kü­chen. Schmut­zig und hung­rig. »Wer, glaubt sie«, gif­ti­ger Blick auf Eter­ni­ta, »wer sie ist? Die Gött­li­che vom Bocks­berg?«

»Das sind mei­ne Kü­chen.« Eter­ni­tas Stim­me kipp­te. »Ich han­de­le auf Ri­chards Be­fehl«, schrie sie.

Wäre Ri­chard al­lei­ne ge­we­sen, hät­te er ge­lacht und den Wei­bern emp­foh­len, ihre Strei­tig­kei­ten selbst zu re­geln. Aber er war nicht al­lei­ne. Die ver­stei­ner­te Mie­ne sei­nes Va­ters wisch­te ihm das Amü­se­ment aus dem Ge­sicht.

»Du hast was?«

»Du hast es ge­hört.« Jetzt war auch Ri­chard wü­tend. »War­um soll­ten die He­xen nicht das tun, was sie am bes­ten kön­nen?«

»Und das wäre?«

»Hei­len.«

Jetzt konn­te Ri­chard die Ge­dan­ken sei­nes Va­ters le­sen, ganz ohne in sei­nen Kopf ein­zu­drin­gen.

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