Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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Um die­sem teuf­li­schen Gar­ten die Macht zu neh­men, ließ Ri­chard in den Näch­ten hel­le Feu­er bren­nen. Licht wehr­te die Klap­pe­rer ab und nahm den Gift­pflan­zen die Kraft.

Faith hat­te ein leich­tes Knacken ge­hört. Sie horch­te. Nein, jetzt blieb al­les still, nichts reg­te sich. Ei­ner der klei­nen Glit­ter, der sich einen Spaß mit ihr mach­te? Die­se grü­nen Ge­sel­len wa­ren ver­spielt, im­mer auf Spaß aus, und sie klau­ten al­les, was ih­nen in die Fin­ger fiel. Glit­ter wa­ren ein fröh­li­ches Volk von Die­ben.

Es lag ih­nen im Blut, al­les zu neh­men, was ih­nen ge­fiel. Aber sie be­hiel­ten nichts. Al­les, was sie stahlen, ga­ben sie wie­der her oder ver­schenk­ten es groß­zü­gig. Die­se klei­ne­re Art von El­fen be­weg­te sich in der Luft und konn­te fast un­sicht­bar wer­den.

Lang­sam ritt sie wei­ter. Aber sie blieb auf der Hut. In den letz­ten Jah­ren hat­te sich ihr In­stinkt ge­schärft. Ein Glit­ter hät­te sich längst ki­chernd be­merk­bar ge­macht. Im Azur­blau des Him­mels schie­nen graue Schlie­ren auf, ver­weh­ten und er­schie­nen an an­de­ren Stel­len er­neut. Die He­xen flie­gen , dach­te sie. War­um?

Sie sah hin­über zum Eis­see. Dort­hin war sie un­ter­wegs. Alle Feen lie­fen be­geis­tert Schlitt­schuh. Auch sie selbst. Sie zog die Zü­gel an und lausch­te.

Der See im Bir­ken­wäld­chen vor ihr war zu al­len Jah­res­zei­ten eine spie­gel­glat­te Flä­che. Jetzt hör­te sie es wie­der, die­ses lei­se Knacken. Wie ein schnell wach­sen­des Spin­nen­netz über­zo­gen scha­r­fe Ris­se die ma­kel­lo­se Spie­gel­flä­che. Kein Zwei­fel, das Eis brach. Aus den Spal­ten quoll eine dunk­le Mas­se, dick wie Blut, von dunk­lem Rot. Die Eis­flä­che ver­wan­del­te sich vor ih­ren Au­gen in einen mo­ras­ti­gen Sumpf. Köp­fe ho­ben und senk­ten sich, blin­de Au­gen­höh­len, auf­ge­ris­se­ne zahn­lo­se Mün­der.

Sie schna­lz­te mit der Zun­ge. Om­bra setz­te sich wie­der in Be­we­gung. Am Ran­de des Sees stieg Faith ab. Sie knie­te nie­der und streck­te die Hand aus. Et­was sag­te ihr, dass das, was sie sah, nicht mit der Wirk­lich­keit über­ein­stimm­te. Sie hat­te das Ge­fühl, von au­ßen ma­ni­pu­liert zu wer­den. Das hat­te schon ein­mal je­mand ver­sucht. Da­mals war sie ge­wapp­net ge­we­sen. Lea­than hat­te es nicht ge­schafft, in ihre Ge­dan­ken ein­zu­drin­gen.

Aber jetzt, nach­dem von dem Dun­kel­al­ben lan­ge Jah­re kei­ne Ge­fahr mehr aus­ge­gan­gen war, war sie nach­läs­sig ge­wor­den. Sie be­rühr­te die Ober­flä­che vor ihr und spür­te … ei­si­ge Käl­te. Gleich­zei­tig ge­wann die Eis­flä­che ihre Fes­tig­keit wie­der, vom blut­ro­ten Mo­rast war nichts mehr zu se­hen.

Faith er­hob sich.

Ihr war kalt, aber nicht von der Be­rüh­rung mit der ei­si­gen Flä­che vor ihr. War Lea­than zu­rück?

Sie sah hin­auf zum Him­mel. Sie ahn­te, dass der Flug der He­xen mit der Rü­ck­kehr des dunk­len Fürs­ten zu tun hat­te. Mei­ne Kin­der wer­den nicht mehr si­cher sein , dach­te sie. Wir alle wer­den nicht mehr si­cher sein.

Om­bra, flieg. Die Stu­te flog da­hin. Vor­bei an den Plan­ta­gen, über ab­ge­ern­te­te Äcker, Wei­den und grü­ne Wie­sen. Sie setz­te über Zäu­ne, ge­fal­le­ne Baum­stäm­me und klei­ne Bä­che. Faith ge­noss die­sen Ritt, trotz der Furcht, die sie emp­fand.

End­lich tauch­te die ver­wa­sche­ne, zart­ro­sa ge­stri­che­ne Fas­sa­de vor ihr auf. Leuch­tend in der Son­ne wie die Mor­gen­rö­te.

Den lang ge­zo­ge­nen Mit­tel­teil des drei­stö­cki­gen Haupt­ge­bäu­des flan­kier­ten links und rechts zwei nied­ri­ge­re Sei­ten­flü­gel, de­ren Mau­ern hin­ter zar­ten Ro­sen­ran­ken so gut wie un­sicht­bar wa­ren.

Ihr neu­es Zu­hau­se war wun­der­schön. Sie hör­te die hel­len Stimm­chen ih­rer Töch­ter, be­vor sie die bei­den er­blick­te. Die Fon­tä­nen der Brun­nen vor den Sei­ten­flü­geln plät­scher­ten. Aus der Kü­che kam Ge­läch­ter.

Sie such­te am Him­mel nach ei­nem Zei­chen. Aber er zeig­te sich in strah­len­dem Blau. Hat­te sie sich ge­irrt? Be­deu­te­te es, von El­sa­be nichts zu hö­ren, dass al­les in Ord­nung war? Sie zit­ter­te.

Faith sprang vom Pferd und warf die Zü­gel ei­nem vor­bei­lau­fen­den Elf zu, der sie ge­schickt, aber auch er­staunt auf­fing. Faith küm­mer­te sich nach dem Rei­ten grund­sätz­lich selbst um ihre Stu­te.

Sie eil­te in die Rich­tung, aus der Lot­tes und Li­sas Stim­men ka­men. Als sie sah, mit wem Ma­ga­lie sprach, wur­de ihr klar, dass sie sich nicht ge­täuscht hat­te. El­sa­be sah ihr ernst ent­ge­gen.

»Du weißt es schon, nicht wahr?«

»Ich fürch­te es. Ist Lea­than zu­rück?«

»Alle Zei­chen spre­chen da­für. Aber Ge­wiss­heit ha­ben wir erst, wenn Ri­chard …«

»Nein! Ich will nicht, dass er ins Moor geht.« Faith hob Lot­te auf die Hüf­te und drück­te sie an sich.

»Er ist schon ge­gan­gen.«

Ma­ga­lie be­trach­te­te ihre Toch­ter. Sie frag­te sich nicht zum ers­ten Mal, ob ihre Ent­schei­dung, in der An­ders­welt zu le­ben, rich­tig war. War sie stark ge­nug, hier zu le­ben? In der Men­schen­welt bei ih­rem Va­ter auf­ge­wach­sen, ge­hör­te Faith ei­gent­lich nicht hier­her.

Ich wür­de furcht­bar lei­den, wenn sie in ihre Welt zu­rück­kehr­te, dach­te sie. Auch auf mei­ne En­kel­töch­ter müss­te ich ver­zich­ten.

Sie fing El­sa­bes mit­füh­len­den Blick auf. Die Hexe hat­te ihre Ge­dan­ken ge­le­sen.

Sie sag­te: »Wir müs­sen wach­sam sein.«

Ma­ga­lie sah ihr nach, bis die zar­ten grau­en Schlie­ren am Him­mel nicht mehr zu se­hen wa­ren.

Dunk­les Moor

Ri­chard sah sich nach sei­nen Ge­fähr­ten um. Un­durch­dring­li­che, sta­che­li­ge Weiß­dorn­he­cken, Rie­sen­blät­ter­knol­len­pil­ze, schwa­r­ze gif­ti­ge Toll­kir­sche, tote Stäm­me, um die sich Baum­schlan­gen wan­den, gif­ti­ge Mam­bas im Däm­mer­licht. Der Schrei der Käuz­chen im Dun­keln war un­heim­lich. Dies war sei­ne Welt, die Welt sei­ner Kind­heit, die er eben­so we­nig lieb­te wie sei­nen Va­ter.

Er war so oft von ihm ge­zwun­gen wor­den, Din­ge zu tun, die er nicht woll­te, die er ver­ab­scheu­te. Er dach­te an die Bä­ren­hatz, an Aus­peit­schun­gen, die aus ei­nem klei­nen Jun­gen einen Mann ma­chen soll­ten. Der kal­te Fürst die­ses dunk­len Rei­ches, ein Elf von gro­ßer ma­gi­scher Kraft, war ge­walt­tä­tig und si­cher ei­ner der am we­nigs­ten ge­lieb­ten, ja, ei­ner der grau­sams­ten Herr­scher der letz­ten Jahr­hun­der­te.

Ei­ni­ge der El­fen, die ihn ins Moor be­glei­te­ten, hat­ten schon Lea­than ge­dient. Aber die Mehr­zahl der Män­ner sei­nes Va­ters war nach dem Mas­ken­fest zu­sam­men mit ihm von Ma­ga­lie auf die Le­ben­den Stei­ne ge­bannt wor­den. Auch Kas­tor, ihr An­füh­rer.

Ri­chard fürch­te­te die Rü­ck­kehr Lea­thans nicht so sehr für sich selbst, er fürch­te­te für das, was er ge­schaf­fen hat­te. Die Dun­kel­welt war in Ab­we­sen­heit des Fürs­ten ein we­nig bes­ser ge­wor­den. Das wür­de sei­nem Va­ter ganz und gar nicht ge­fal­len.

Co­ro­ne, sei­ne Stu­te war ner­vös. Die Rei­ter hiel­ten sich dicht hin­ter ihm. Er hat­te sie ge­warnt: »Ein falscher Tritt kann für je­den von uns das Ende be­deu­ten. Und hal­tet nie­mals an, wenn die Moor­wei­ber euch lo­cken. Auch sie tra­gen den Tod in sich. Ihr wür­det ster­ben.«

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