Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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»Ich habe da­von ge­hört.« Alar­miert sah Ma­ga­lie der Hexe in die blau­en Au­gen.

»Man hört von merk­wür­di­gen Din­gen, die sich im Moor ab­spie­len. Die Mau­ern lee­ren sich, im Park und auf der Ebe­ne sind El­fen ge­se­hen wor­den. El­fen in schwa­r­zem Le­der, der Uni­form Lea­thans. Und noch et­was.« El­sa­be hielt einen Mo­ment inne. »Lea­than und Si­be­ria tan­zen nicht mehr, sie sind ver­schwun­den.«

Blut­ro­te Wän­de

Ri­chard hat­te es ab­ge­lehnt, in den dunk­len Räu­men sei­nes Va­ters zu re­si­die­ren. Er hielt sich lie­ber in den Räu­men auf, die er seit Kin­der­ta­gen be­wohn­te. Nach dem Stu­di­um war er in die Schat­ten­welt zu­rück­ge­kehrt, um sein Erbe an­zu­tre­ten. Er hat­te die Ver­ant­wor­tung für die dunk­le Welt nur mit sehr zwie­späl­ti­gen Ge­füh­len über­nom­men. Die blut­ro­ten Wän­de in den Räu­men sei­nes Va­ters, die fast schwa­rz wirk­ten und das we­ni­ge Licht schluck­ten, das der matt­vi­o­let­te Him­mels­kör­per über die Schat­ten­welt goss, moch­te er nicht. Nur sein Pflicht­ge­fühl zwang ihn, über die dunk­le Welt zu wa­chen.

Maia, sei­ne Groß­mut­ter, hat­te wäh­rend sei­nes Stu­di­ums in der Wirk­lich­keit die dunk­le Welt ge­lenkt. So­lan­ge Lea­than ein Ge­fan­ge­ner sei­ner ei­ge­nen Schöp­fung, den Le­ben­den Stei­nen , war, gab es nur Ri­chard, der sei­ne Nach­fol­ge an­tre­ten konn­te.

Seit er die Lich­te Welt Ma­ga­lies ken­nen­ge­lernt und in der Welt der Sterb­li­chen ge­lebt hat­te, fehl­ten ihm Son­ne, Fa­r­ben und Licht. Sei­ne Wur­zeln la­gen in bei­den Wel­ten, der An­ders­welt und der Welt sei­ner Mut­ter, Agnes, ei­ner Sterb­li­chen. Er war zu klein ge­we­sen, um sich an sie zu er­in­nern.

Nach ih­rer Flucht mit ihm aus der Schat­ten­welt war sie ge­stor­ben. Lea­than hat­te ihn aus der Ob­hut sei­ner Groß­mut­ter ent­führt und mit­ge­nom­men in sei­ne dunk­le Welt.

Der graue Wolf, der ne­ben sei­nem Ar­beit­s­tisch lag, sah ihn aus un­er­gründ­lich bern­stein­fa­r­be­nen Au­gen an und war im Bruch­teil ei­ner Se­kun­de ver­schwun­den. Be­un­ru­higt sprang Ri­chard auf. Mu­rat war oft an sei­ner Sei­te. Seit Ri­chard sei­ner Pflicht nach­ge­kom­men war, über die Schat­ten­welt zu wa­chen, war Mu­rat sein Schat­ten. Nie­mals wür­de er sich frei­wil­lig auf die­se Wei­se ent­fer­nen.

Das konn­te nur ei­nes be­deu­ten: Der Graue muss­te dem Ruf sei­nes Herrn ge­folgt sein, und sein ei­gent­li­cher, wenn auch un­ge­lieb­ter Herr war Lea­than, Ri­chards Va­ter. An ihn war das Tier ge­bun­den, ihm muss­te es fol­gen, wann im­mer er den grau­en Wolf rief. Ein schma­les gol­de­nes Band, in sei­nem dich­ten Fell kaum wahr­nehm­bar, war das äu­ße­re Zei­chen sei­ner Un­frei­heit. So­lan­ge Lea­than ihn nicht selbst aus sei­nen Diens­ten entließ, war er ihm aus­ge­lie­fert. Kein Zwei­fel, Lea­than war zu­rück. Die Le­gen­de, schoss es Ri­chard durch den Kopf.

In ihm strit­ten sich die wi­der­sprüch­lichs­ten Ge­füh­le. Sein Va­ter wür­de die Macht über die Schat­ten­welt wie­der be­an­spru­chen, zu Recht.

In den Jah­ren ohne ihn war al­ler­dings ei­ni­ges an­ders ge­wor­den, bes­ser, wie Ri­chard fand. Ob Lea­than das auch so sähe? Ziem­lich un­wahr­schein­lich. Ri­chard mach­te sich Sor­gen um die Be­woh­ner sei­ner Welt, die jetzt ein we­nig sorg­lo­ser leb­ten als un­ter Lea­thans Schre­ckens­herr­schaft. Vie­le von ih­nen wa­ren nach dem gro­ßen Brand, den Ru­fus zu ver­ant­wor­ten hat­te, in die Stadt zu­rück­ge­kehrt.

Maia und Na­than war es zu ver­dan­ken, dass die ur­al­ten Pa­läs­te der Un­ter­stadt wie­der be­wohn­bar wa­ren. Einst wa­ren sie pracht­voll ge­we­sen, jetzt wa­ren sie pas­sa­bel und im­mer­hin kom­for­t­a­bler als die elen­den Be­hau­sun­gen, die dem Brand zum Op­fer ge­fal­len wa­ren. Aber es gab auch wie­der die ärm­li­chen Hüt­ten rund um die Pa­läs­te der Un­ter­stadt.

Vie­le wa­ren zu­rück­ge­kehrt aus den Ka­ta­kom­ben, in die Ru­fus sie ge­trie­ben hat­te, um sie an Waf­fen aus­zu­bil­den und ge­gen Lea­than zu füh­ren. Die­je­ni­gen, die sich nicht von Ru­fus hat­ten pres­sen las­sen, ka­men aus den Wäl­dern und Moo­ren, in die sie vor ihm ge­flüch­tet wa­ren.

Da wa­ren sie wie­der, die Ar­men, die sich im Schutz der al­ten Pa­läs­te am Fuß der Fel­sen­stadt nie­der­lie­ßen. Nie­mand ver­wehr­te es ih­nen. Für Ri­chard ge­hör­ten sie zu dem Stadt­bild, das er kann­te und ak­zep­tier­te. Nie wäre er auf die Idee ge­kom­men, wie Ru­fus, die Hüt­ten nie­der­zu­bren­nen.

Ru­fus, sein Halb­bru­der, von Lea­than, dem ei­ge­nen Va­ter um­ge­bracht. Ri­chard setz­te sich, ließ sich in sei­nem Stuhl zu­rück­sin­ken und leg­te den Kopf in bei­de Hän­de. Ihn gru­sel­te es, wenn er dar­an dach­te. Und jetzt war Lea­than zu­rück? Es konn­te kei­nen an­de­ren Grund ge­ben, war­um Mu­rat so plötz­lich ver­schwun­den war. Lea­than muss­te ihn ge­ru­fen ha­ben.

Die Le­gen­de be­sag­te: Ei­nes Ta­ges soll­ten die Le­ben­den Stei­ne die Stein­to­ten wie­der ent­las­sen. Die­se wür­den von den Mau­ern her­un­ter­stei­gen und das alte Ge­mäu­er ver­las­sen. Um was zu tun? Ri­chard rief nach Ju­li­an. Ju­li­an war, wie auch sein Bru­der Jes­se, in der Un­ter­stadt groß ge­wor­den.

Jah­re wa­ren ver­gan­gen, seit Maia und Na­than die Brü­der un­ter ihre Fit­ti­che ge­nom­men hat­ten. Na­than hat­te Ju­li­an zu ei­nem groß­ar­ti­gen Kämp­fer aus­ge­bil­det. Er ritt, als habe er nie et­was an­de­res ge­tan, und war ein eben­so gu­ter Schüt­ze wie Ri­chard. Ju­li­an war zu ei­nem ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten, in­tel­li­gen­ten jun­gen Mann ge­wor­den. Dass er aus der Un­ter­stadt kam und sein Le­ben in größ­ter Ar­mut in ei­ner der Hüt­ten dort ver­bracht hat­te, war ein Vor­teil. Er be­saß Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und kann­te die bun­te Kli­en­tel, die sich aus Ge­setz­lo­sen, Bit­ter­ar­men, Trin­kern, Gauk­lern, Zu­häl­tern und Hu­ren zu­sam­men­setz­te. Er war, nach Na­than, der Stell­ver­tre­ter Ri­chards, wenn Ri­chard eine sei­ner zahl­lo­sen Rei­sen in die Lich­te Welt un­ter­nahm, um Faith und sei­ne Töch­ter zu se­hen.

»Ri­chard, du hast mich ru­fen las­sen?«

Ju­li­an war lei­se ein­ge­tre­ten. Die­se Art, ohne Ge­räusch ir­gend­wo auf­zu­t­au­chen, hat­te er Na­than ab­ge­schaut. Auch sein al­ter Lehr­meis­ter, war, trotz sei­ner Grö­ße, in der Lage, un­hör­bar zu er­schei­nen. Ju­li­an war zu ei­nem rie­si­gen Elf her­an­ge­wach­sen. Fast so groß wie Na­than, dach­te Ri­chard. Schön war nicht der rich­ti­ge Aus­druck, be­ein­dru­ckend traf es eher. Aber trotz sei­ner im­po­san­ten Sta­tur wirk­te Ju­li­an nie ge­walt­tä­tig.

»Setz dich, Ju­li­an, wir müs­sen re­den.«

Ju­li­an setz­te sich. »Wo ist der Graue?«

Ri­chard teil­te sei­nem Freund sei­ne Be­fürch­tung mit, dass Lea­than den Wolf ge­ru­fen ha­ben könn­te. »Du weißt, dass Mu­rat ihm ge­hor­chen muss.«

»Er ist ver­schwun­den, wie in den al­ten Zei­ten, in de­nen Lea­than noch nicht auf den Mau­ern sei­ner Ka­the­dra­le fest­saß. Das kann nur ei­nes be­deu­ten, mein Freund: Die Le­ben­den Stei­ne ha­ben mei­nen Va­ter ent­las­sen.«

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