Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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Ate­na dreh­te in der Nähe ei­ner ge­öff­ne­ten Tür den Kopf um hun­dert­acht­zig Grad. Sie woll­te hö­ren und se­hen, was Lea­than und sei­ne An­hän­ger aus­heck­ten. Aber vor­läu­fig hör­te sie nur ihr Ge­grö­le und das ty­pi­sche Ge­ha­be, mit dem ei­ner den an­de­ren über­trump­fen woll­te. Als ei­ner der El­fen die Tür schloss, um­gab sie eine un­heim­li­che Stil­le.

Sie frag­te sich, wo Si­be­ria war. Vor ihr muss­te sie sich in Acht neh­men. Die Hexe könn­te er­ken­nen, dass sie es nicht mit ei­ner ge­wöhn­li­chen Eule zu tun hat­te.

Plötz­lich wuchs ein Laut em­por, schwoll an zu ei­nem bes­ti­a­li­schen, ge­quäl­ten Schrei. Der Schrei ei­nes zu Tode ge­pei­nig­ten, ver­letz­ten Tie­res. Wer ihn hör­te, wür­de ihn nie mehr ver­ges­sen. Ate­na er­kann­te in ihm ein Fle­hen um Er­bar­men, um Er­lö­sung. Sie hat­te ge­hofft, ihn nie mehr wie­der zu hö­ren. Sie flog hoch und nahm Kurs in sei­ne Rich­tung.

Sie ahn­te, was ge­ra­de ge­sche­hen war.

Einen gab es im­mer, dach­te sie wie­der.

Sie schweb­te über dem Ge­he­ge der Wild­p­fer­de, das von den vier El­fen be­wacht wor­den war. Drei von ih­nen stan­den in ei­ner Art Schock­star­re und blick­ten hin­über zum Moor.

Sie lan­de­te in ei­nem Er­ker, als das Ei­sen­git­ter des Pa­las­tes sich äch­zend hob.

Si­be­ria war noch vor Lea­than und sei­nen Dun­kel­al­ben am Pferch.

»Sie wer­den dir nicht mehr nütz­lich sein«, sag­te sie. »Sie ha­ben zu viel ge­se­hen.«

Ri­chard hat­te ein Ver­steck ge­fun­den. Weit ge­nug ent­fernt, aber nah ge­nug, um das Ge­sche­hen vor dem Pa­last zu be­ob­ach­ten und zu be­lau­schen. In ei­ner grau­en Wol­ke er­schien sein Va­ter. Hin­ter ihm die El­fen. Sie sind alle wie­der da , dach­te er. Auch Kas­tor. Der bul­li­ge Kerl war nicht zu über­se­hen.

Drei­mal hin­ter­ein­an­der blitz­te es in der Dun­kel­heit auf. Drei­mal hob sich sil­ber­ner Staub. Lea­than wisch­te das Sti­lett an sei­nem Stie­fel ab, schob es zu­rück in sei­nen Gür­tel und wand­te sich zu den El­fen um.

»Du und ihr drei wer­det die Pfer­de be­wa­chen. Und wenn ihr so dumm seid, wie eure Kum­pa­ne«, er klopf­te ge­gen das sil­ber­ne Sti­lett, »wer­det ihr den glei­chen Weg ge­hen, wie die, die ge­ra­de von uns ge­gan­gen sind.«

Er ging da­von, ohne sich noch ein­mal um­zu­dre­hen. Aber Si­be­ria be­weg­te sich nicht. So geh doch , fleh­te Ri­chard in­ner­lich, bit­te geh! Er fürch­te­te ih­ren In­stinkt. End­lich dreh­te sie sich um und folg­te den an­de­ren. Sie hat­te in sei­ne Rich­tung ge­schaut. Hat­te sie ihn wahr­ge­nom­men? Wenn ja, war­um hat­te sie ihn nicht ver­ra­ten?

Sein Va­ter war zu al­lem fä­hig. Eine alte kind­li­che Furcht stieg in ihm hoch. Er hat­te ge­glaubt, sie über­wun­den zu ha­ben. Ohne zu zö­gern, hat­te Lea­than wie­der ge­tö­tet, mit die­ser von den Ar­ti­sa­nen her­ge­stell­ten Stich­waf­fe. Durch den Fluch der He­xen war sie zu ei­ner töd­li­chen Waf­fe ge­wor­den, für alle, au­ßer für die He­xen selbst.

Buße

Si­be­ria lä­chel­te. Ein bö­ses Lä­cheln. Nein, sie wür­de Lea­than nicht sa­gen, dass Ri­chard in der Nähe war und si­cher al­les ge­hört und ge­se­hen hat­te. Sie wuss­te, dass er ein un­ge­wöhn­lich gu­tes Ge­hör be­saß. Der Sohn des Fürs­ten konn­te über Ki­lo­me­ter hin­weg Ge­räu­sche ver­neh­men. Sie dach­te an ih­ren ei­ge­nen Sohn, Ru­fus. Ri­chards Halb­bru­der.

Ihr ge­mein­sa­mer Sohn muss­te ster­ben, ge­tö­tet vom ei­ge­nen Va­ter. Wenn be­kannt ge­wor­den wäre, dass Lea­than sich mit ei­ner schwa­rz­ma­gi­schen Hexe ein­ge­las­sen hat­te, ein ab­so­lu­ter Ta­bu­bruch, wäre er aus­ge­schlos­sen wor­den aus der Ge­mein­schaft, hät­te al­les ver­lo­ren. Am Ende wa­ren sie bei­de be­straft wor­den, mit vie­len Jah­ren als Stein­to­te auf dem Ge­mäu­er, auf das sie jetzt wie­der zu­schritt. Im Ver­hält­nis zu mei­nem bei­na­he end­lo­sen Le­ben, dach­te sie, kei­ne wirk­lich lan­ge Zeit, aber eine un­er­träg­li­che De­mü­ti­gung.

Für den Mord an ih­rem Sohn muss­te Lea­than noch bü­ßen. Er soll­te auch Ri­chard tö­ten, da­für woll­te sie sor­gen. Ihre Ra­che wür­de fürch­ter­lich sein. Sie hass­te Ri­chard nicht, den­noch wür­de sie ihn op­fern für ihre Ra­che an Lea­than.

»Wir soll­ten auf­bre­chen«, sag­te sie, »wenn du nicht alle dei­ne Män­ner auf die­se Wei­se ver­lie­ren willst. Den Ker­len feh­len die Wei­ber.« Sie lach­te auf. »Und dir ver­mut­lich auch.«

Lea­than sah sie ver­ächt­lich an. Aber es stimm­te. Er woll­te Aglaia, die schöns­te un­ter den Feen. Milch­wei­ße Haut, dich­tes glat­tes Haar, glän­zend schwa­rz wie Ra­ben­flü­gel, mit ver­schie­den­fa­r­bi­gen Au­gen, die ihr Ge­gen­über nie­mals rich­tig wahr­zu­neh­men schie­nen. Sie ge­stat­te­te kei­nem der dunk­len El­fen au­ßer ihm, sich ihr zu nä­hern. Un­ter­wür­fig war sie, eine leich­te Beu­te. Und sie war schwan­ger von ihm ge­we­sen. Was war aus die­sem Kind ge­wor­den? , frag­te er sich mit mä­ßi­gem In­ter­es­se.

In Wahr­heit gab es nur eine, die für ihn zu ei­ner Ob­ses­si­on ge­wor­den war, Ma­ga­lie. Ihre Zu­rück­wei­sung war eine schwä­ren­de Wun­de, die nicht hei­len woll­te. Er muss­te einen Weg fin­den, die Fürs­tin der Lich­ten Welt an sich zu bin­den. Und war sie nicht wil­lig … Ihm fie­le es nicht schwer, Ge­walt an­zu­wen­den. Aber die Fürs­tin war al­les an­de­rer als eine leich­te Beu­te.

Ja, er muss­te zu­rück­keh­ren, sei­nen Platz als Fürst der Dunk­len Welt wie­der ein­neh­men und neue Plä­ne schmie­den.

»Mor­gen«, sag­te Lea­than, »ab mor­gen wird es wie­der einen Fürs­ten ge­ben, der die­sen Na­men ver­dient.«

Amei­sen

Ri­chard hat­te ge­nug ge­hört. Er ver­ließ sei­nen Pos­ten und schlich zu­rück zu den El­fen, die am Wald­rand auf ihn war­te­ten.

Ate­na lan­de­te ne­ben ihm und nahm ihre El­fen­ge­stalt an. »Ihr müsst hier weg«, sag­te sie.

Ri­chard nick­te. »Lea­than wird sich mor­gen auf den Weg ma­chen. Wenn wir vor ihm in der Fel­sen­burg sein wol­len, müs­sen wir so­fort auf­bre­chen.«

Adam, der jun­ge Elf, den Ri­chard ge­ret­tet hat­te, strie­gel­te Co­ro­ne. Die an­de­ren la­ger­ten auf ei­ner klei­nen be­moos­ten Flä­che.

»Aber die Pfer­de brau­chen Ruhe«, murr­te ei­ner.

»Ruhe kön­nen sie ha­ben, wenn wir zu­rück sind.« Sei­ne Stim­me klang scha­rf. Köp­fe ruck­ten her­um.

Oho, das ist ein an­de­rer Ri­chard, dach­te Ate­na. Ein ath­le­ti­scher, schö­ner Elf mit ei­ner Peit­sche im Stie­fel. Sei­ne Sanft­heit war wie weg­ge­wischt. In die­sem Mo­ment er­in­ner­te er fa­tal an sei­nen Va­ter.

Die El­fen er­ho­ben sich, sat­tel­ten ihre Pfer­de und wa­ren Mi­nu­ten spä­ter im Wald ver­schwun­den. In ei­ner Rei­he, ei­ner hin­ter dem an­de­ren, kon­zen­triert auf den Weg ach­tend, folg­ten sie Ri­chard. Die Eule schweb­te über ih­nen.

Der Weg durch die Wäl­der und das Moor war trost­los, vol­ler Lau­te, die Adam ängs­tig­ten. Er war zum ers­ten Mal hier und froh, die­sen grau­si­gen Ort ver­las­sen zu dür­fen. Er hielt sich dicht hin­ter Ri­chard.

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