Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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To­tes Ge­äst und un­durch­dring­li­ches Un­ter­holz säum­ten die Wege. Und dann gab es noch die Skor­pi­o­ne. Eine Be­geg­nung mit ih­ren me­tall­ar­ti­gen Zan­gen woll­te nie­mand ris­kie­ren. Läh­mun­gen und un­ge­ahn­te Schmer­zen wa­ren die Fol­gen, manch­mal auch der Tod. Auf die, die nur in der Stadt ge­lebt hat­ten, muss­te die­se Um­ge­bung wie ein Alb­traum wir­ken.

Weit vor der Stadt roll­ten Maia und Na­than klapp­ri­ge Fuhr­wer­ke ent­ge­gen, be­la­den mit dem We­ni­gen, das die Ar­men be­sa­ßen. Die Mäh­ren, die sie zo­gen, be­stan­den aus von Haut über­zo­ge­nen Kno­chen.

Maia und Na­than sa­hen den Ge­stal­ten ent­ge­gen. Ganz si­cher han­del­te es sich um Be­woh­ner der Un­ter­stadt. Trol­le, Zwer­ge, auch El­fen. Fa­mi­li­en mit Kin­dern. War­um wa­ren sie hier? Was war ge­sche­hen?

Maia fürch­te­te, die Ant­wort zu ken­nen, und hielt einen der Wa­gen an. Die­se Fa­mi­lie kann­te sie. Der Va­ter war ein Händ­ler, der auf ärm­li­chen Märk­ten eben­so arm­se­li­ge Wa­ren ver­kauf­te. Sein Weib stell­te ein Ge­tränk her, das sie als Ap­fel­most be­zeich­ne­te, den sie in den Stra­ßen feil­bot. Maia moch­te sich gar nicht vor­stel­len, wor­aus die­ser Saft wirk­lich be­stand.

»Was tut ihr hier?«

»Lea­than ist zu­rück.« Das Weib schau­te ängst­lich und ver­zwei­felt auf ihre Kin­der.

Das be­ant­wor­te­te zwar ihre Fra­ge nicht, aber es be­stä­tig­te Mai­as Be­fürch­tun­gen.

Lea­than war schnell ge­we­sen.

Sehr tap­fer, dach­te Na­than zy­nisch, mit dem Auf­räu­men bei den Ärms­ten zu be­gin­nen.

»Wo­hin geht ihr?«

»Man hat uns von den Ka­ta­kom­ben er­zählt, die hier ir­gend­wo sein sol­len.«

Die Ka­ta­kom­ben wa­ren ein La­by­rinth un­ter der Stadt. Alte Flucht­we­ge für die Fürs­ten frü­he­rer Zei­ten. Sie la­gen ver­las­sen, fast ver­ges­sen da, seit Ru­fus tot und Si­be­ria auf die Le­ben­den Stei­ne ver­bannt wor­den war. In den un­ter­ir­di­schen Gän­gen hat­ten die bei­den ein Heer ge­gen Lea­than auf­ge­baut, ei­ner der Grün­de, war­um Lea­than Ru­fus, sei­nen ei­ge­nen Sohn, ge­tö­tet hat­te.

Ihr wer­det es nicht über­le­ben, ohne Schutz durch die Wäl­der zu zie­hen, dach­te Maia. Auf der Su­che nach ei­ner neu­en Blei­be wür­den sie alle um­kom­men.

»Ich be­glei­te euch«, sag­te sie. Und an Na­than ge­wandt: »Du musst al­lein vor mei­nen Sohn tre­ten.«

Maia streck­te eine Hand nach Na­than aus. Er spür­te die Hit­ze, die von ih­ren Fin­gern aus­ging. Eine Se­kun­de lang zün­gel­te hel­les Licht.

»Die­ser Zau­ber«, sag­te sie, »wirkt nicht lan­ge. Geh jetzt.«

Na­than trieb sei­nen Hengst an. Er konn­te vie­len Ge­fah­ren trot­zen. Maia wuss­te das, aber es be­ru­hig­te sie, ihn mit ei­nem zu­sätz­li­chen Zau­ber ab­zu­schir­men. Er lä­chel­te und dach­te an das Tuch, das sie aus den Fe­dern des Kwynks und der Asche des gel­ben gif­ti­gen Wulst­lings wob. Ein Tuch, das sei­nen Trä­ger un­sicht­bar mach­te. Sie be­stand dar­auf, dass alle, die sie be­schüt­zen woll­te, die­ses hauch­dün­ne Ge­flecht bei sich tru­gen. Dann wur­de er ernst und kon­zen­trier­te sich auf den Weg, der vor ihm lag.

Als er die Stadt er­reich­te und an den grau­en Fas­sa­den der Pa­läs­te ent­lang ritt, er­kann­te er, dass sie wie­der un­be­wohnt wa­ren.

Es hat­te be­gon­nen! Lea­than war im Be­griff, sei­ne Macht zu­rück­zu­er­obern, in­dem er al­les zu­nich­te mach­te, was er und Ri­chard er­reicht hat­ten. Sein Wil­le, zu zer­stö­ren, war of­fen­bar un­ge­bro­chen. Der Dun­kel­alb glaub­te, Au­to­ri­tät nur durch Ge­walt er­rei­chen zu kön­nen. In Na­thans Au­gen ein Zei­chen für in­ne­re Un­si­cher­heit und Schwä­che.

Ver­stör­te Ge­sich­ter wand­ten sich ihm zu, in de­nen so et­was wie lei­se Hoff­nung auf­schien. Die Hoff­nung auf ein bes­se­res Le­ben war eng ver­knüpft mit Maia und ihm. Er frag­te sich, was er für die­se Elends­ge­stal­ten tun konn­te, und wapp­ne­te sich gleich­zei­tig für die kom­men­de ers­te Be­geg­nung mit sei­nem Fürs­ten, nach sie­ben­ein­halb Jah­ren.

Die dunk­len Wän­de glänz­ten in ei­nem bei­na­he schwa­r­zen Rot. Ge­trock­ne­tes Blut. Hier hat­te sich nichts ver­än­dert. Ri­chard hat­te die Räu­me sei­nes Va­ters in des­sen Ab­we­sen­heit nie be­tre­ten. Jetzt war der Be­woh­ner die­ser dunk­len Räu­me zu­rück. Auf dem Tisch stan­den halb­lee­re Krü­ge. Lea­than war be­trun­ken. Mu­rat lag in ei­ner Ecke, weit ge­nug ent­fernt von sei­nem Herrn und leck­te eine fri­sche Wun­de. Er hob kurz den Kopf, sein Hals­band blitz­te auf. Na­tür­lich aus Gold, dach­te Na­than, aber den­noch ein Skla­ven­hals­band. Sinn­bild der Un­frei­heit.

Lea­thans Wut­aus­bruch war furcht­er­re­gend. Der Raum ver­lor den letz­ten Schim­mer von Licht. Die Bier­krü­ge schep­per­ten.

»Habt ihr alle den Ver­stand ver­lo­ren?«

Er be­schimpf­te Na­than, ver­fluch­te sei­nen Sohn Ri­chard mit al­len be­kann­ten und ei­ni­gen un­be­kann­ten Flü­chen und stieß wü­ten­de Dro­hun­gen ge­gen Maia aus. Na­than stand auf­recht, zuck­te mit kei­ner Wim­per und ließ Lea­thans Ver­wün­schun­gen ins Lee­re lau­fen.

Er war Leh­rer und Trai­ner vie­ler Fürs­ten­söh­ne ge­we­sen. Lea­than war der mit Ab­stand Schwie­rigs­te. Mu­rats Rute klopf­te, als er Ri­chard Na­men hör­te.

»Und nun hat die­ser Idi­ot auch noch Ma­ga­lies die­bi­sche Toch­ter ge­schwän­gert.« Na­than be­herrsch­te sich. Faith hat­te Lea­than das Zei­chen der Macht ge­stoh­len und ih­rer Mut­ter Ma­ga­lie ge­bracht. Da­mit hat­te sie eine Pro­phe­zei­ung er­füllt, nach der sie die An­ders­welt ret­ten soll­te. Nie wür­de Lea­than ihr die­se De­mü­ti­gung ver­zei­hen.

»Und aus­ge­rech­net mit die­ser, die­ser …«, jetzt fehl­ten ihm die Wor­te, »hat er sich ein­ge­las­sen.Geh jetzt, wir spre­chen uns spä­ter. Ich muss nach­den­ken.«

Na­than ver­beug­te sich und wand­te sich ab.

»Schick mir einen der Zwer­ge mit ei­nem Krug Bier«, rief Lea­than ihm nach.

»Du hast ge­nug ge­trun­ken«, mur­mel­te Na­than und mach­te sich auf die ver­geb­li­che Su­che nach Ri­chard.

»Er ist in die Lich­te Welt auf­ge­bro­chen«, er­klär­te ihm ei­ner der El­fen.

Ein Mau­so­le­um

An­na­bel­le er­schien in ih­rer sil­ber­nen Wol­ke in der dunk­len Welt Lea­thans.

Sie eil­te durch die dämm­ri­gen Flu­re. Die Wän­de schim­mer­ten im Licht der Fa­ckeln. Ein Mau­so­le­um, dach­te sie. Welch ein Un­ter­schied zu ih­rem Reich. Zwei Wa­chen stan­den vor der Tür ih­res Bru­ders. Gro­ße kräf­ti­ge Ker­le, die ihre Spee­re kreuz­ten. »Lea­than will nicht ge­stört wer­den …«

»Geht mir aus dem Weg!« An­na­bel­les Ame­thyst-Blick. Hart wie der Edel­stein. Er­schro­cken ris­sen die zwei die Flü­gel­tü­ren auf.

»Him­mel, wie sieht es hier aus?« Lea­than muss­te ge­tobt ha­ben.

Sie schüt­tel­te an­ge­wi­dert den Kopf. Ihre Na­sen­flü­gel beb­ten, als sie den scha­r­fen Ge­ruch von bit­te­rem Bier ein­sog, der sich mit dem süß­li­che­ren Duft der Feens­ter­ne ver­wob. Ekel­haft. Das Weib auf dem Di­wan be­ach­te­te sie nicht.

»Was willst du hier?« Lea­than rich­te­te sich müh­sam auf. Sei­ne Stim­me klang un­si­cher.

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