Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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Das Mäd­chen be­saß die rich­ti­ge Mi­schung aus Un­nach­gie­big­keit, Ma­gie und In­tel­li­genz, zu­sam­men mit Här­te und ei­ner Spur Grau­sam­keit. Und sie war zwei­fel­los ein Kind der dunk­len Welt.

Ri­chard war für die hel­le Welt ge­schaf­fen. Er war mu­tig und klug, aber die­se Welt war nicht die sei­ne. Sie spür­te, dass er sich quäl­te.

Sie teil­te die­se Ge­dan­ken mit Na­than.

»Ich bin ganz dei­ner Mei­nung. Eben des­halb ist es so wich­tig, mit Ar­mi­das Er­zie­hung früh zu be­gin­nen.«

Im Vor­bei­ge­hen öff­ne­te Maia eine Tür. So­fort um­gab sie das Pa­r­füm der Kü­che. Dies­mal war es nicht der Ge­stank der Ver­we­sung. Maia at­me­te tief ein. Un­zäh­li­ge Feu­er hat­ten hier ge­brannt. Sie roch eine Mi­schung aus Thy­mi­an, Knob­lauch ver­mischt mit dem Duft von ge­bra­te­nem Wild. So ganz ohne Er­folg ist der Jagd­aus­flug wohl doch nicht ge­blie­ben, dach­te Maia.

Von der De­cke hin­gen kup­fer­ne Kas­se­rol­len ne­ben schwa­r­zen Ei­sen­pfan­nen. An ei­nem Ei­sen­ha­ken bau­mel­te ein Strauß fri­scher, noch nicht ge­rupf­ter Tau­ben. Die Wän­de glänz­ten vor Fett. Der Herd in der Mit­te des Rau­mes, ein öli­ges ge­frä­ßi­ges Un­ge­heu­er, fauch­te. Man konn­te einen Och­sen dar­in bra­ten.

Eter­ni­ta rühr­te in ei­nem ge­wal­ti­gen Kes­sel, dem ein köst­lich wür­zi­ger Duft ent­ström­te. Ihr Ge­sicht ver­zog sich un­wil­lig, als sie Na­than und Maia wahr­nahm.

Ging es schon wie­der um Si­be­ria?

»Es geht um Si­be­ria«, hör­te sie Maia.

Ich hab es ge­wusst, dach­te die Hexe und rühr­te hef­ti­ger in ih­rem Sud.

»Sie ist tot.«

Eter­ni­ta wir­bel­te her­um. »Tot?« Ihr Mund ver­zog sich zu ei­nem höh­ni­schen Lä­cheln. »Gut«, sag­te sie und wand­te sich wie­der ih­rer Ar­beit zu.

Die an­de­ren He­xen wa­ren neu­gie­rig nä­her ge­rückt. Sie warf ih­nen einen scha­r­fen Blick zu.

»Habt ihr nichts zu tun?«

In­tri­gen

Die Fürs­ten ohne be­son­de­re ma­gi­sche Kräf­te, die als be­stech­lich gal­ten, hat­te An­na­bel­le be­reits auf­ge­sucht. Sie wa­ren be­tört und ge­blen­det von ih­rem Char­me. Kei­ner stell­te sich die Fra­ge, war­um sie ge­kom­men war. Ihre Be­su­che wa­ren we­ni­ger schil­lernd, we­ni­ger prot­zig als ge­wöhn­lich aus­ge­fal­len.

An­na­bel­le, die nor­ma­le­r­wei­se ihre Pracht ent­fal­te­te wie ein Pfau sein Ge­fie­der, war zu­rück­hal­tend und ver­ständ­nis­voll auf­ge­tre­ten und hat­te sich da­bei ent­setz­lich ge­lang­weilt.

Aber sie hat­te ei­ni­ges er­reicht, wie sie glaub­te.

Den Fürs­ten, die aus ih­ren Un­ter­ta­nen nicht mehr ge­nug her­aus­pres­sen konn­ten, um wei­ter­hin zu le­ben, wie es ih­nen zu­stand, hat­te sie Un­ter­stüt­zung in Aus­sicht ge­stellt, ohne sich wirk­lich fest­zu­le­gen, und mit ei­ni­gen we­ni­ger be­deu­ten­den Kost­bar­kei­ten um sich ge­wor­fen wie mit Ro­sen­blät­tern.

Von den be­vor­ste­hen­den Wah­len sprach sie nicht. Aber ge­schickt brach­te sie ihre Gast­ge­ber auf das The­ma, ma­ni­pu­lier­te und ließ durch­bli­cken, dass sie die Wahl an­näh­me, wenn man sie dräng­te. »Eine schwe­re Ver­ant­wor­tung«, säu­sel­te sie.

An­na­bel­le konn­te rei­zend sein. Die Män­ner wa­ren hin­ge­ris­sen, ihre Wei­ber nicht so sehr.

Aber was soll’s, dach­te sie ge­ring­schät­zig, in ih­rer Welt hat­ten die Schwanz­trä­ger das Sa­gen, auch wenn ihr Hirn oft noch klei­ner aus­fiel als ihre Männ­lich­keit.

Sie sah hin­über zu Rafa­el. Er war mit bei­dem sehr gut aus­ge­stat­tet, manch­mal wünsch­te sie sich al­ler­dings, sein Ge­hirn möge et­was we­ni­ger gut funk­tio­nie­ren. Sie moch­te es gar nicht, wenn er sie, wie jetzt, durch­schau­te. Er er­wi­der­te ih­ren Blick und ver­zog die Lip­pen zu ei­nem Lä­cheln, das ihr nicht ge­fiel. Vor ihm muss­te sie ihre Ge­dan­ken bes­ser ver­ber­gen.

Sie gönn­te sich schö­ne, jun­ge Lieb­ha­ber, die ihre Söh­ne sein könn­ten. Rafa­el, ihr Stall­meis­ter, Ex­per­te von je­der Art von Be­ritt, war nicht nur Be­rei­ter ih­rer Pfer­de, son­dern auch ihr der­zei­ti­ger Fa­vo­rit.

Er saß wie an­ge­gos­sen in sei­ner wei­ßen Uni­form auf ei­nem ge­wal­ti­gen Schim­mel­hengst. Hin­ter ihm zwan­zig aus­ge­sucht schö­ne Pfer­de, eben­so sorg­fäl­tig aus­ge­sucht wie die jun­gen Feen und El­fen, die sie rit­ten. Eine Wol­ke aus flie­ßen­den Ge­wän­dern und Pa­r­füm. An­na­bel­les Sucht nach ab­so­lu­ter Schön­heit war un­ge­bro­chen. Sie ge­noss den An­blick.

Er­leich­tert be­trach­te­te sie ihr Schloss, das in der Fer­ne wie eine Fata Mor­ga­na er­schien. Beim Nä­her­kom­men er­hob sich nach ei­ner mü­he­vol­len Rei­se vor ihr end­lich der ho­nig­gel­be Pa­last mit sei­nen sil­ber­nen Kup­peln. Die gol­de­nen Spit­zen fun­kel­ten. Kies auf dem Vor­platz, so hell, dass er blen­de­te. An­na­bel­le hör­te das her­an­rau­schen­de Meer.

Man­che Fürs­ten leb­ten zu pri­mi­tiv. Sie hat­te es im Diens­te ih­rer Sa­che er­tra­gen. Aber nun gier­te sie nach der Be­quem­lich­keit, die sie hier er­war­te­te.

Sie dach­te an die mehr als lu­xu­ri­ösen Räu­me der Bä­der, die Lu­la­bel­len, die­se be­zau­bernd schö­nen win­zi­gen Feen, die ihr zu Diens­ten wa­ren und je­den Wunsch von den Au­gen ab­la­sen, ihre ver­schwen­de­risch aus­ge­stat­te­ten Räu­me, de­ren hohe Fens­ter­tü­ren den Blick auf wei­ßen Sand und Meer frei­ga­ben.

Ihre Sil­ber­füch­se be­grüß­ten sie. Sie streif­te die Hand­schu­he ab und warf die Reit­ger­te von sich.

»Küm­me­re dich um mein Pferd«, wies sie Rafa­el an. Sie nick­te ihm zu und wand­te sich ab.

Er blick­te ihr nach, als sie die halb­run­de Frei­trep­pe em­por­schritt. Das Ru­del Füch­se folg­te ihr.

Er wuss­te, sie war un­ge­dul­dig. Sie war­te­te auf Lea­than. Und sie war­te­te nicht ger­ne. Wür­de ihr Bru­der da sein? Er hat­te Bo­ten ge­schickt. Die Vor­be­rei­tun­gen für eine Er­wei­te­rung sei­ner Fel­sen­stadt näh­men ihn in An­spruch.

Rafa­el hat­te noch An­na­bel­les schnei­den­de Stim­me im Ohr, mit der sie den Bo­ten ab­kan­zel­te: »Was ist denn nun dar­an so wich­tig. Die­se gräss­li­che Stadt auch noch zu ver­grö­ßern ist so un­nö­tig wie eine Nacht ohne Sex.«

Er grins­te, hob die Reit­ger­te auf und nahm ihre Stu­te am Ha­lf­ter. Ja, die Sa­che mit dem Sex, die schö­ne An­na­bel­le war, nun ja, un­er­sätt­lich.

Jetzt lag sie im präch­tigs­ten der Ru­he­räu­me der Bä­der, um­ge­ben von den Lu­la­bel­len, die ihr den neu­es­ten Klatsch ins Ohr flüs­ter­ten.

Die klei­nen bunt­ge­flü­gel­ten Feen flo­gen über­all im Schloss her­um. Oh­ren und Au­gen im­mer be­reit, al­les zu hö­ren und zu se­hen. Auch in den in­tims­ten Mo­men­ten konn­te man si­cher sein, dass eine von ih­nen in der Nähe war. Und zu­ver­läs­sig ver­sorg­ten sie An­na­bel­le mit ih­ren all­er­ge­heims­ten Er­kennt­nis­sen.

Es duf­te­te nach Min­ze und Ros­ma­rin.

Auf ei­nem Tisch­chen vor ih­rem brei­ten Ru­he­bett lock­te eine Scha­le mit Le­cke­rei­en: Ma­r­zi­pan, Scho­ko­la­de, Kro­kant und kan­dier­ten Veil­chen.

Sie streck­te eine Hand nach ei­nem hauch­zar­ten Kris­tall­kelch aus. Pri­ckeln­de Per­len auf ih­rer Zun­ge.

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