Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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In end­lo­sen Rei­hen stan­den Kris­tall­ge­fä­ße mit glü­hen­den, mat­ten und pud­ri­gen Tö­nen in Eli­a­nas Bi­blio­thek.

Le­an­der, ihr Mann, be­saß zu­sam­men mit Ma­ga­lie das Zei­chen der Macht, das zwei­tei­li­ge Me­dail­lon. Alle paar Jah­re wur­de neu ge­wählt, wer das Me­dail­lon tra­gen durf­te, und im­mer muss­ten es zwei Fürs­ten sein, nie durf­te ei­ner al­lein herr­schen. Ma­ga­lie frag­te sich, ob sie sich wie­der zur Wahl stel­len soll­te.

Der stän­di­ge Kampf mit Lea­than war er­mü­dend ge­we­sen. Nun, da er zu­rück war, wür­de die­ser Kampf wie­der be­gin­nen. Re­geln, so glaub­te er, gal­ten nicht für ihn.

Sie hat­te es so satt.

Lä­cher­lich, es war ein­fach lä­cher­lich, dass sie sich wie eine Die­bin im Schutz ih­rer Un­sicht­bar­keit hier her­um­trieb. Sie ge­stand sich ein, dass sie, ob­wohl sie die mäch­tigs­te Fürs­tin der ge­sam­ten An­ders­welt war, Lea­than fürch­te­te. Er war zu al­lem fä­hig. Die­ser dunk­le Elf woll­te sie be­sit­zen, sie sich un­ter­wer­fen, und er schreck­te vor nichts zu­rück. Sie ver­mied es, wenn sie konn­te, ihm zu be­geg­nen.

Die Idee, ihre En­ke­lin zu ent­füh­ren, hät­te von ihm sein kön­nen. Aber in die­sem Fall war er un­schul­dig, wo­bei das Wort un­schul­dig in Be­zug auf die­sen Fürs­ten kei­ne Be­deu­tung hat­te. Er hat­te vor Jah­ren Ro­bert ent­führt und ver­sucht, ihre Toch­ter in sei­ne Ge­walt zu be­kom­men, war­um nicht auch die En­kel­kin­der? Ent­füh­run­gen ge­hör­ten bei ihm zum Ta­ges­ge­schäft.

In­zwi­schen stand sie im fast lee­ren Stall. Nichts, kein Os­kar, kei­ne Lot­te. Die meis­ten Bo­xen wa­ren ver­waist, in ei­ni­gen stan­den die von Lea­than be­vor­zug­ten Rap­pen. Glän­zend schwa­rz, sei­ne Lieb­lings­fa­r­be. Die El­fen wa­ren noch im­mer auf der Jagd nach dem wei­ßen Hirsch.

Sie lä­chel­te. El­sa­be war schnell, der Dun­kel­alb wür­de sie nie­mals krie­gen. Ih­rer Freun­din mach­te es Ver­gnü­gen, den dunk­len Fürs­ten an der Nase her­um­zu­füh­ren.

Sie sel­ber wäre lie­ber in der Lich­ten Welt ge­blie­ben.

Ein küh­ler Hauch kroch die Stall­gas­se ent­lang, Ma­ga­lie fror. Ir­gen­d­et­was war da drau­ßen. Lea­than war ganz in der Nähe, das spür­te sie.

Sie at­me­te aus, als sie das Pony sah. Ein klei­nes Mäd­chen nur. Hat­te sie sich so täu­schen kön­nen?

Aber dann hör­te sie das Zi­schen, und die Käl­te war ganz nah. Lea­than er­schien in sei­ner grau­en Wol­ke. Da war er, ein kräf­ti­ger, gut aus­se­hen­der Elf. Die Ähn­lich­keit mit sei­ner Zwil­lings­schwes­ter war nicht zu über­se­hen. Die männ­li­che Aus­ga­be der schö­nen An­na­bel­le.

Die Klei­ne schrumpf­te un­ter sei­nem vi­o­let­ten Blick. Sie saß noch im­mer ab­war­tend auf dem wei­ßen Pony. Lea­than schien ir­ri­tiert. Be­merk­te auch er die An­we­sen­heit ei­ner Frem­den?

Sie spür­te eine sam­ti­ge Nase in ih­rem Nacken. Wenn der Dun­kel­alb auf­merk­sa­mer wäre, könn­te er so­gar her­aus­fin­den, wo sie stand. Die Lieb­ko­sun­gen und das In­ter­es­se des Hengs­tes hin­ter ihr ver­ri­e­ten sie. Aber Lea­than war nicht auf­merk­sam. Er hat­te das Mäd­chen im Blick. Und die­ser Blick war miss­trau­isch und un­freund­lich.

»Was hast du hier zu su­chen? Wo kommst du her?«

Es kam eine lan­ge aus­führ­li­che Be­schrei­bung von ei­nem Ritt durch den Wald. Die Klei­ne be­schrieb die Käl­te und be­gann je­den ein­zel­nen Baum auf­zu­zäh­len, den sie pas­siert hat­te. Auch von Trei­bern, die sie ge­trof­fen ha­ben woll­te, war die Rede.

»Sie ha­ben ein Feu­er ge­macht …«, sag­te sie und zuck­te zu­rück, als Lea­than sie an­fuhr: »Halt den Mund, du bist ja noch düm­mer als dei­ne Mut­ter.«

Ma­ga­lie be­ob­ach­te­te die Klei­ne fas­zi­niert. Sie war kei­nes­wegs dumm, sie ver­such­te mit ih­rem Ge­plap­per ih­ren Geist vor Lea­than zu ver­schlie­ßen. Eine aus­ge­zeich­ne­te Me­tho­de, ihre wirk­li­chen Ge­dan­ken zu ver­ber­gen. Sie blieb, so weit es ging, bei der Wahr­heit, aber gleich­zei­tig ver­tusch­te sie et­was.

Ver­mut­lich das Wich­tigs­te, dach­te Ma­ga­lie. Et­was, was sie auf kei­nen Fall preis­ge­ben will.

Sie frag­te sich, wer die­ses Kind war. Schon jetzt eine klei­ne Schön­heit. Sie er­in­ner­te sie an eine der Feen aus Lea­thans En­tou­ra­ge, Aglaia. Schwa­r­zes Haar, wei­ße Haut, aber die Au­gen. Die Au­gen wa­ren alt wie die Zeit. Zu alt für ein Kind. Der kal­te vi­o­let­te Blick glich dem des Dun­kel­al­ben. Lea­thans Toch­ter? Dem Al­ter nach könn­te das stim­men. Sie war höchs­tens acht Jah­re alt. Ge­zeugt , dach­te sie, be­vor ich ihn auf die Ka­the­dra­le ver­bannt habe.

Ar­mi­da führ­te ihr Pony in eine der hin­te­ren Bo­xen.

»Bes­ser gar kei­nen Va­ter, als die­sen«, grum­mel­te sie, nach­dem Lea­than ge­gan­gen war.

Ar­mi­da er­schrak als Ma­ga­lie plötz­lich vor ihr stand. Eine schlan­ke Fee mit hel­lem Teint und ro­tem üp­pi­gen Haar, das in die­ser tris­ten Um­ge­bung un­ziem­lich leuch­te­te. Sie hat­te sie noch nie ge­se­hen und war si­cher, dass sie nicht zum Hof ih­res Va­ters ge­hör­te. Was woll­te sie von ihr?

Ma­ga­lie be­ant­wor­te­te die Fra­ge des Kin­des, ohne dass sie ge­stellt wor­den wäre.

»Ich bin Ma­ga­lie, ich lebe in der Lich­ten Welt . Sag mir, wo Lot­te und Os­kar sind.«

Ar­mi­das klei­ner Kör­per ver­steif­te sich. Sie füll­te einen Ei­mer mit Was­ser und gab Heu in eine Trau­fe. Nach­dem sie die Tür der Box sorg­fäl­tig ge­schlos­sen hat­te, sah sie Ma­ga­lie di­rekt ins Ge­sicht.

Soll­te sie lü­gen? Sie könn­te be­haup­ten, den Glit­ter nie ge­se­hen zu ha­ben.

Ma­ga­lie ver­stand den Zwie­spalt, in dem sich das Mäd­chen be­fand. Sie war eine Frem­de, und Ar­mi­da frag­te sich, war­um sie ihr ver­trau­en soll­te.

An­ders als Lea­than konn­te die Fürs­tin in dem Mäd­chen le­sen.

»Ich weiß, dass du Os­kar zur Flucht ver­hol­fen hast. Hat er dir ge­sagt, wo er mit mei­ner En­ke­lin hin­woll­te?«

Ma­ga­lie übte sich in Ge­duld. Ar­mi­da schüt­tel­te den Kopf. Sie dach­te an den rie­si­gen Ken­tau­ren Pho­los, der sie zu­rück­ge­bracht hat­te.

Ma­ga­lie lä­chel­te. »Wer ist Pho­los?«

»Pho­los ist das Ober­haupt der Ken­tau­ren«, sag­te Maia hin­ter ihr. »Ich ken­ne ihn gut.« Zu Ar­mi­da sag­te sie: »Du kannst Ma­ga­lie ver­trau­en. Geh jetzt.«

»Du hast mich ge­fun­den.«

»Ja.« Maia lach­te. »Mir machst du nichts vor, Ma­ga­lie. Die Jä­ger kom­men zu­rück, wir soll­ten hier ver­schwin­den.«

Dä­mo­nen

Wäh­rend der Ver­ban­nung Lea­thans wa­ren die Gren­zen zur Dun­kel­welt wie­der ge­öff­net wor­den.

Je­der, der sei­ne Welt be­su­chen woll­te, war Ri­chard will­kom­men. Es wa­ren nicht vie­le. Ri­chard war be­liebt, an­ders als sein Va­ter drang­sa­lier­te er nie­man­den. Aber sei­ne Welt war ein­fach zu düs­ter, und dar­an konn­te er nichts än­dern.

Faith sah hin­auf zu dem blas­sen Him­mels­kör­per, der wie ein ver­ges­se­ner Bal­lon am fins­te­ren Him­mel hing. Der Weg war kaum aus­zu­ma­chen. Sie ver­trau­te Om­bra. Die Stu­te trab­te schein­bar schwe­re­los über den Bo­den, trab­te si­cher da­hin.

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