Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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Nur eine Hexe fehl­te, Si­be­ria. Dar­über al­ler­dings mach­te Eter­ni­ta sich kei­ne Ge­dan­ken. Sie konn­ten sich nicht ausste­hen, und sie war froh, wenn sie ihre Ri­va­lin nicht se­hen muss­te. Noch war der Kampf um die Vor­herr­schaft in den He­xen­kü­chen nicht aus­ge­stan­den. So­lan­ge es kei­ne an­de­ren Be­feh­le gäbe, wür­de sie tun, was Ri­chard ge­for­dert hat­te.

Nicht aus Gut­her­zig­keit, nein. Sol­che Ge­füh­le kann­te Eter­ni­ta nicht. Sie woll­te Si­be­ria ihre Gren­zen zei­gen. Als ob es sich um ihre Ne­ben­buh­le­rin han­del­te, griff sie sich zwei Frösche, brach ih­nen ge­schickt das Ge­nick, riss ih­nen die Bei­ne aus und überg­ab die zer­leg­ten Tie­re ei­ner der jün­ge­ren He­xen.

»So macht man das«, sag­te sie und ver­ließ die Kü­che. Mit ei­nem Krug in der Hand mach­te sie sich auf den Weg in Aglai­as Ge­mä­cher. Der Duft, der dem Krug ent­stieg, war be­tö­rend und ge­fähr­lich zu­gleich. Das Ge­tränk war frü­her al­len zu­gäng­lich ge­we­sen. Seit die Blü­ten der Feens­ter­ne, aus de­nen es her­ge­stellt wur­de, kaum noch zu fin­den wa­ren, konn­ten sich nur die Fürs­ten den Lu­xus des Ver­ges­sens leis­ten. Wer sich die Blü­ten il­le­gal be­schaff­te, wur­de schwer be­straft. Aglaia gab sich ger­ne ih­ren Träu­men hin und ver­lang­te täg­lich nach die­ser Dro­ge. Sie ent­fern­te sich zu­neh­mend von der Wirk­lich­keit.

Eter­ni­ta ver­zog ver­ächt­lich den Mund. Die Feen am Hof wa­ren alle ver­wöhnt. Die An­spruchs­volls­te je­doch war Aglaia. Sie war die Fa­vo­ri­tin und hat­te oben­drein ein Kind von Lea­than, auch wenn das Kind nur ein Mäd­chen war. Ein Kind, an das we­der Mut­ter noch Va­ter ir­gend­wel­che Ge­füh­le ver­schwen­de­ten.

Ar­mi­da, dach­te die Hexe, war klü­ger, be­herrsch­ter und mit mehr Ma­gie aus­ge­stat­tet als ihre Mut­ter.

Schon jetzt zeich­ne­te sich ab, dass sie in die­ser Hin­sicht auch ih­ren Va­ter über­tref­fen wür­de. Sie über­leg­te, ob es sich für sie lohn­te, Ar­mi­da un­ter ihre Fit­ti­che zu neh­men. Sie könn­te dem Mäd­chen vie­les bei­brin­gen. Aber sie muss­te vor­sich­tig sein, un­auf­fäl­lig zu Wer­ke ge­hen. Im Dunst­kreis Lea­thans war es be­kömm­li­cher, sich nicht fest­zu­le­gen. Hier dreh­te man sich mit dem Wind, wenn man ge­sund blei­ben woll­te.

Sie öff­ne­te die Tür zu Aglai­as Sa­lon. Einen Mo­ment lang blieb sie ste­hen.

Pa­r­füm und ein an­de­rer un­ver­wech­sel­ba­rer Duft … bit­ter und feucht und warm, Aglaia hin­ge­streckt auf ei­nem Di­wan. Das durch­sich­ti­ge Ge­wand bis zu den Schen­keln hoch­ge­scho­ben, lausch­te sie schläf­rig dem Mär­chen­er­zäh­ler, Ho­mer. Als sie die Hexe wahr­nahm, rich­te­te sie sich auf.

Ken­tau­ren

Faith war un­ge­dul­dig. Sie sehn­te sich so sehr da­nach, Lot­te in die Arme zu neh­men, und ver­stand nicht, war­um Maia so trö­del­te.

»Ich trö­de­le nicht, Kind. Die Ken­tau­ren sind un­be­re­chen­bar, manch­mal ag­gres­siv. Es ist bes­ser, sich ih­nen ge­mäch­lich zu nä­hern.« Maia hat­te ein­mal mehr Faith’s Ge­dan­ken er­ahnt.

»Ent­schul­di­ge, Maia, aber ich will mein Baby wie­der­ha­ben.«

Na­tür­lich willst du das. Maia dach­te an Ar­mi­da. We­der Lea­than noch Aglaia hät­ten sich um ihre Toch­ter nur halb so vie­le Sor­gen ge­macht oder sich gar nach ihr ge­sehnt. Das Mäd­chen lief weit­ge­hend un­be­auf­sich­tigt her­um und mach­te, was es woll­te.

Ohne er­sicht­li­chen Grund zü­gel­te Maia ihre Stu­te. Faith, Ri­chard, Adam und Ju­li­an hiel­ten eben­falls an. Sie be­fan­den sich in ei­nem Hohl­weg, um­ge­ben von ho­hen Fel­sen, die sich in den grau­en Him­mel reck­ten. Maia war­te­te. Sie hat­te Pho­los be­reits ent­deckt, hü­te­te sich al­ler­dings, ihn das mer­ken zu las­sen. Sie lä­chel­te. Die­ser stol­ze und eit­le Ken­taur wür­de sich erst dann be­merk­bar ma­chen, wenn er es selbst woll­te. Sie wur­den be­sich­tigt und si­cher nicht nur von ihm. Lang­sam ritt sie wei­ter. Wie aus der Erde ge­stampft tauch­te vor ih­nen der schnee­wei­ße Ken­taur auf. Den Kopf ei­nes El­fen zier­te ein ge­dreh­tes Horn. Mus­ku­lö­se Arme, der mäch­ti­ge Ober­kör­per en­de­te im Leib ei­nes Ein­horns. Vier kräf­ti­ge Bei­ne mit ge­spal­te­n­en Hu­fen. Die ihn ver­mut­lich zu ei­nem ge­schick­ten Klet­te­rer mach­ten, dach­te Faith.

Sie war fas­zi­niert vom An­blick die­ser ein­drucks­vol­len, aber auch be­ängs­ti­gen­den Er­schei­nung. Der Ken­taur über­rag­te so­gar die ge­wal­ti­gen Rap­pen, auf de­nen Adam und Ju­li­an sa­ßen, um ei­ni­ges. Auch Ri­chard war be­ein­druckt. Au­ßer Maia war noch kei­ner von ih­nen ei­ner sol­chen Krea­tur be­geg­net.

»Pho­los, ich grü­ße dich.«

Es folg­te ein Ri­tu­al, des­sen Sinn Faith ent­ging und das ihre Be­herr­schung auf eine har­te Pro­be stell­te. Als Pho­los end­lich mit Hu­fe­schar­ren und Ver­beu­gen den Weg frei­gab, war sie am Ende ih­rer Ge­duld. Ne­ben ihm tauch­te ein Ken­tau­ren­mäd­chen auf. Zier­lich, mit ei­nem gol­den schim­mern­den Fell. Das Horn auf sei­nem Kopf be­gann ge­ra­de erst zu wach­sen.

»Das ist mei­ne Toch­ter, Ro­sa­lie.«

Wie­der das Be­grü­ßungs­ri­tu­al. Faith vi­brier­te vor Ge­reizt­heit.

Pho­los führ­te sie in einen gol­den ver­klei­de­ten Tun­nel zwi­schen Fel­sen, die sie nie­mals al­lei­ne ent­deckt hät­te. Kas­ka­den von Schling­pflan­zen ver­bar­gen den Ein­gang voll­stän­dig. Da­nach ging es steil berg­auf bis zu ei­ner Öff­nung im Fels. Sie lie­ßen die Pfer­de ste­hen und be­tra­ten zu Fuß eine gi­gan­ti­sche, von Fa­ckeln er­hell­te Höh­le. Ken­tau­ren gin­gen den un­ter­schied­lichs­ten Be­schäf­ti­gun­gen nach, aber Faith sah nur einen klei­nen grü­nen Elf, Os­kar.

Er flog auf sie zu. »Lot­te geht es gut, ich habe sie nicht aus den Au­gen ge­las­sen«, schluchz­te er und wein­te bei­na­he ho­ri­zon­ta­le Trä­nen.

»Wo ist Lot­te, Os­kar?«

»Hier ist dei­ne Toch­ter.« Vor Faith war Daph­ne auf­ge­taucht. Sie trug ein strah­len­des Baby auf den Ar­men.

Maia be­fand sich auf dem Weg zur Fel­sen­burg. Die Ken­tau­ren hat­ten sie be­wir­tet und wa­ren für ihre Ver­hält­nis­se freund­lich ge­we­sen. Die­se We­sen be­tör­ten und ver­wirr­ten sie glei­cher­ma­ßen. Sie wa­ren klug und krie­ge­risch zu­gleich, und es hieß, dass sie un­end­li­che Schät­ze be­sa­ßen. Sie führ­ten kei­ne Krie­ge. Of­fe­nem Kampf gin­gen sie aus dem Weg. Das hielt sie nicht da­von ab, aus dem Hin­ter­halt zu­zu­schla­gen. Wer ih­nen zu nahe kam, wur­de rück­sichts­los von den zer­k­lüf­te­ten Fel­sen ge­sto­ßen.

Für Maia wa­ren sie so et­was wie Wäch­ter. Hin­ter die­sen ab­wei­sen­den, kars­ti­gen Ber­gen lag ihr Eu­len­reich ver­bor­gen. Da nie­mand an den Ken­tau­ren vor­bei­kam, war die­ser Weg für alle ver­sperrt. Sie war si­cher, dass die Ken­tau­ren ahn­ten, dass dort et­was war, von dem nie­mand et­was wis­sen soll­te. Sie wa­ren schweig­sam und ab­wei­send, was Maia ent­ge­gen­kam. Die­se ei­gen­ar­ti­gen We­sen wür­den mit nie­man­dem dar­über spre­chen. Sie sah zum Him­mel auf und war über­rascht, wie schnell der vi­o­let­te Him­mels­kör­per wei­ter ge­wan­dert war.

Sie muss­te sich be­ei­len. Si­be­ria war noch im­mer an­ge­ket­tet, wie sie die Hexe ver­las­sen hat­te. Viel län­ger konn­te sie nicht zwi­schen den glü­hen­den Wän­den blei­ben, ohne zu ver­bren­nen. Die Fa­r­ben, die sie an­ge­wandt hat­te, wa­ren töd­lich. Mai­as Ge­wis­sen war nicht ganz rein. Sie hat­te im­mer, wenn es mög­lich war, ver­mie­den, schwa­r­ze Ma­gie an­zu­wen­den, aber in die­sem Fall … Was konn­te sie an­de­res tun, wenn es sich um eine schwa­rz­ma­gi­sche Hexe han­del­te?

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