Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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Sie schüt­tel­te die Ge­dan­ken ab und trieb ihre klei­ne Stu­te an. In ih­rem In­nern tauch­te Eli­a­nas Bild auf, und sie hör­te noch ihre War­nung, als sie ihr die ge­wünsch­ten Fa­r­ben überg­ab: »Sei vor­sich­tig da­mit! In der rich­ti­gen Mi­schung kön­nen die­se Fa­r­ben al­les be­wir­ken. Sie sind stark und vol­ler Ma­gie. Ein Licht­strahl der rich­ti­gen Fa­rb­mi­schung wird hart wie Stahl, er kann zu ei­nem scha­r­fen Schwert wer­den oder zu ei­ner Brü­cke, über die du be­den­ken­los ge­hen kannst. Die rich­ti­gen Fa­r­ben mit­ein­an­der hei­len. In der falschen Mi­schung ma­chen sie süch­tig und de­pres­siv, sie kön­nen so­gar tö­ten.«

Plötz­lich hat­te Maia es ei­lig. Adam blieb dicht an ih­rer Sei­te. Er wäre lie­ber bei Ri­chard ge­blie­ben, als mit ihr zur Stadt zu­rück­zu­keh­ren. Aber er und Faith wa­ren in Ju­lians Be­glei­tung ohne ihn in die Lich­te Welt auf­ge­bro­chen.

Daph­ne schritt ne­ben Om­bra her. Sie über­rag­te Faith’s Stu­te eben­so wie Co­ro­ne, Ri­chards Pferd. Nach ei­ner Wei­le bog sie ih­ren gro­ßen Kopf zu Lot­te, die in Ri­chards Ar­men schlief.

»Eure klei­ne Ka­rot­te hat gro­ßes Po­ten­zi­al«, sag­te sie. »Ich wür­de sie ger­ne vie­les leh­ren, aber sie wird nicht in die­ser Welt auf­wach­sen.«

Faith sah sie auf­merk­sam an. »War­um sagst du das?«

»Ich sehe, was ich sehe«, sag­te Daph­ne kryp­tisch. Sie ver­ab­schie­de­te sich mit lei­sem Schnau­ben.

Als sie ver­schwun­den war, frag­te Faith Ri­chard, ob er ver­stan­den habe, was Daph­ne mein­te.

Er schüt­tel­te den Kopf. »Von Maia weiß ich, dass die Ken­tau­ren in die Zu­kunft se­hen kön­nen.«

Sie rit­ten bei­de, in ihre ei­ge­nen Ge­dan­ken ver­sun­ken, ne­ben­ein­an­der her. Über ih­nen spann­te sich das Blau des Him­mels. Os­kar flog ge­löst und glü­ck­lich wie­der zu­hau­se zu sein, so hoch er konn­te. Vö­gel zwit­scher­ten, schlank bo­gen sich hel­le Bir­ken im Wind. Lot­te schlug die Au­gen auf und lä­chel­te ih­ren Va­ter an.

Es ist schön, die­ses Land , dach­te Faith, das mein Land sein soll­te und es doch nicht ist. Aus den Au­gen­win­keln sah sie, dass Ri­chard sie for­schend an­blick­te.

Auch dein Land ist es nicht. Du kommst aus ei­ner dunk­le­ren, noch weit­aus ge­fähr­li­che­ren Welt.

Sie muss­ten eine Lö­sung fin­den. Als sie nach vor­ne blick­te und Lisa auf sich zu­stol­pern sah, ver­gaß sie ihre sor­gen­vol­len Ge­dan­ken. Ja, Ma­ga­lie hat­te Ro­bert und Lisa wie­der in die An­ders­welt ein­ge­las­sen.

Am Abend wur­de die Ta­fel un­ter der Kas­ta­nie ge­deckt. Sie bog sich un­ter den Spei­sen. Lot­tes Rü­ck­kehr muss­te ge­büh­rend ge­fei­ert wer­den. Die Kin­der balg­ten sich, spiel­ten mit den Glit­tern und stopf­ten sich mit kan­dier­ten Früch­ten, Nüs­sen, gold­fa­r­be­nen Pfir­si­chen und Äp­feln voll. Silb­ri­ges Mond­licht zeich­ne­te Schat­ten und Licht auf fröh­li­che Ge­sich­ter. Feen und El­fen ver­sam­mel­ten sich, aus­ge­las­sen wie lan­ge nicht mehr.

Ma­ga­lie ge­noss den Tru­bel, aber ihre Sorg­lo­sig­keit war ei­ner ge­wis­sen Un­ru­he und der Furcht vor wei­te­ren bö­sen Über­ra­schun­gen ge­wi­chen. Sie hat­te Wa­chen ein­ge­teilt. Ro­bert hat­te einen Arm um ihre Schul­tern ge­legt.

Ri­chard und Faith sa­ßen mit Ju­li­an am un­te­ren Ende der Ta­fel, als Ju­li­an ih­nen die scho­ckie­ren­de Mit­tei­lung mach­te. Jetzt wuss­te Ri­chard, war­um Or­kus bei Lea­than ge­we­sen war. Die La­va­ti­den soll­ten die Fel­sen­burg ver­grö­ßern, und da es nicht mög­lich war, hö­her zu bau­en, woll­te Lea­than sie unter­höh­len. Faith starr­te Ju­li­an an. »Sie wird über euch zu­sam­men­bre­chen.«

»Das ist das, was auch Or­kus be­fürch­tet, aber Lea­than dul­det kei­ne Wi­der­re­de. Wenn er be­fielt, müs­sen alle ge­hor­chen«, sag­te Ju­li­an.

Ri­chard war blass ge­wor­den. »Wir wer­den un­ser Zu­hau­se ver­lie­ren.«

Er hat wirk­lich Zu­hau­se ge­sagt, dach­te Faith. Wie soll ich dich da­von über­zeu­gen, dass die An­ders­welt ob dun­kel oder hell, schat­tig oder licht, nie un­ser Zu­hau­se sein kann?

Sie muss­ten re­den, aber wie konn­te sie ihn dazu brin­gen, mit ihr und den Kin­dern in ih­rer Welt zu le­ben? Sei­ne Welt war in Ge­fahr. Wür­de Ri­chard sich sei­ner Ver­ant­wor­tung ent­zie­hen?

Das war der Mo­ment, in dem Faith ihre ein­sa­me Ent­schei­dung traf.

Ma­ga­lie blick­te über die gan­ze Län­ge des Ti­sches zu Faith hin­über.

»Ro­bert?«

»Mei­ne Liebs­te.«

»Sie wird ge­hen.«

»Wer wird ge­hen?«

»Un­se­re Toch­ter.«

Ro­bert folg­te Ma­ga­lies Blick. Faith saß mit Ri­chard und Ju­li­an zu­sam­men. Sie hat­te die­sen Blick, den er gut kann­te. Schon als klei­nes Mäd­chen konn­te sie so ent­schlos­sen aus­se­hen, wenn sie et­was woll­te, und häu­fig ge­nug war es ihm nicht ge­lun­gen, sie um­zu­stim­men. Ihr Wil­le war stark. Sie war stark, ein jun­ge Frau, die sich im Le­ben durch­set­zen wür­de.

»Wirst du mit ihr und den Kin­dern ge­hen?« Ma­ga­lies Stim­me war brü­chig.

»So­lan­ge du mir dei­ne Welt nicht ver­schließt, wer­de ich bei dir sein.«

Faith wür­de ohne ihn le­ben kön­nen. Er lieb­te sei­ne Toch­ter, aber der Lie­be zu Ma­ga­lie war er hilf­los aus­ge­lie­fert. Es war nicht das ers­te Mal, dass er sich frag­te, ob der Wil­le der Fürs­tin dar­an schuld war.

»Nein, mein Lie­ber, wir kön­nen viel, auch den Geist be­ein­flus­sen, aber die Lie­be, nein, die Lie­be nicht.«

Ma­ga­lie küss­te ihn. Sie hat­te sei­ne Fra­ge be­ant­wor­tet, ohne dass er sie aus­ge­spro­chen hat­te. Wie so oft.

»Ich brin­ge die Kin­der ins Bett.«

Faith er­hob sich, nick­te Ju­li­an und Ri­chard zu und ging, Lot­te auf dem Arm, Lisa an der Hand, auf das Haus zu. Eine schlan­ke Ge­stalt mit feu­er­ro­tem Haar. Ri­chard spür­te, dass ge­ra­de et­was mit ihr ge­sche­hen war.

Er wand­te sich an Ju­li­an. »Wir müs­sen das ver­hin­dern.«

»Es ist schön, dein Weib.« Auch Ju­li­an hat­te Faith nach­ge­se­hen.

»Ich weiß.«

Ri­chard grins­te. Er kann­te die Schwä­che sei­nes Freun­des. »Aber lass uns über­le­gen, ob und wie wir mei­nen Va­ter stop­pen kön­nen.«

Ju­li­an schob die Un­ter­lip­pe vor. »Wenn du mich fragst, gar nicht.«

»Sehr hilf­reich, mein Freund.«

Si­be­ria

Maia über­ließ ihre Stu­te ei­nem der Stal­lel­fen und be­eil­te sich. Lan­ge wür­de die Hexe nicht mehr über­le­ben. Si­be­ria hät­te nichts an­de­res ver­dient, aber et­was hielt Maia da­von ab, ihre Ra­che­ge­lüs­te auf die Spit­ze zu trei­ben. Feen und El­fen der An­ders­welt wa­ren nicht eben zart­be­sai­tet, kann­ten kein Er­bar­men und tru­gen nicht schwer an ih­rem Ge­wis­sen, so sie über­haupt ei­nes hat­ten. Lie­be, Güte, Er­bar­men oder ähn­lich stö­ren­de Ge­füh­le hemm­ten sie ge­wöhn­lich nicht in ih­ren Ent­schei­dun­gen. Sie dach­te an Ma­ga­lie, eine Fee, wel­che die Lie­be er­wi­scht hat­te, ge­nau wie Cy­bill, ihre Mut­ter. Wer lieb­te war ver­wund­bar.

Scheint in der Fa­mi­lie zu lie­gen, dach­te Maia, wäh­rend sie durch die Gän­ge eil­te. Sie lä­chel­te amü­siert, als sie an Na­than dach­te, auch sie selbst war nicht ganz frei von Ge­füh­len.

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