Ursula Tintelnot - Faith und Leathan

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Seit Leathan, der dunkelste der Schattenfürsten, von der Herrscherin der Lichten Welt Magalie auf die Lebenden Steine verbannt wurde, ist das Leben für die Bewohner der Schattenwelt deutlich leichter. Faith und Richard haben nach ihrem Studium die Anderswelt zu ihrer Heimat gemacht und fühlen sich dort mit ihren Kindern sicher. Doch Leathan kann den Lebenden Steinen entfliehen und nimmt seinen Platz als Fürst der Schattenwelt wieder ein. Er verfällt nach und nach dem Wahnsinn. Mit seiner Rückkehr und der seines grausamen Elfen heers versinkt nicht nur sein Fürstentum immer mehr im Chaos, auch
andere Reiche der Anderswelt drohen unterzugehen. Noch einmal müssen sich Faith und Richard dem machthungrigen Fürsten stellen. Wird es ihnen dieses Mal gelingen, die Dunkle Welt von ihm zu befreien?

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Ri­chard frag­te sich, was Lea­than von Or­kus woll­te.

Er wand­te sich wort­los ab. Es war hoff­nungs­los, und sein Va­ter hat­te recht, er konn­te sich sei­ner Ver­ant­wor­tung nicht ent­zie­hen. Er be­dien­te sich ei­ner schmut­zi­gen Tak­tik, um Ri­chard zu hal­ten, aus­ge­rech­net die­ser Mann, der sei­ne Ver­ant­wor­tung dar­in sah, so ver­ant­wor­tungs­los zu han­deln wie kei­ner der Fürs­ten vor ihm, fand das schla­gen­de Ar­gu­ment: Ver­ant­wor­tung!

In sei­nem Räu­men er­war­te­ten ihn Ju­li­an und Adam. Ri­chard ließ sich auf einen Stuhl fal­len und schlug die Hän­de vors Ge­sicht. »Wie kann man nur so blind sein, sieht er denn nicht, dass er al­les zer­stört? So eine ver­damm­ter …«

»Hast du dei­ne Toch­ter ge­fun­den?«, frag­te Ju­li­an.

Ri­chard schüt­tel­te den Kopf.

»Wir wer­den sie fin­den, ich weiß wo sie ist.« Maia stand in der Tür.

»Es gibt je­man­den, der dich er­war­tet«, sag­te sie zu Ri­chard. »Komm.«

Zu­sam­men eil­ten sie die Stu­fen der Fel­sen­burg hin­ab, durch von Fa­ckeln er­hell­te Flu­re, vor­bei an Räu­men, die Ri­chard nie be­tre­ten hat­te, vor­bei an der Kam­mer, in der Si­be­ria in Fes­seln hing, bis Maia ge­willt war, sie zu lö­sen. Sie eil­ten, be­glei­tet von Ju­li­an und Adam, zu der ver­steck­ten Tür, die Ri­chard so gut kann­te. Als er Faith sah, riss er sie in sei­ne Arme. »Da bist du.«

»Da bin ich.«

Ei­ni­ge Stun­den spä­ter nä­her­ten sie sich dem Ge­bir­ge. Maia ritt auf ih­rer schwa­rz- wei­ßen Stu­te vor­an. Ri­chard, Faith, Adam und Ju­li­an folg­ten ihr.

Ma­ga­lie war auf dem Weg zu Ro­bert.

Die Fürs­tin wuss­te, dass die schö­nen Tage sich dem Ende zu­neig­ten. Was jetzt kam, wür­de wie­der ge­prägt von Kampf und In­tri­gen sein. Sie dach­te an die kom­men­den Wah­len.

An­na­bel­le und Lea­than wa­ren glei­cher­ma­ßen er­picht auf die Macht und auf das Me­dail­lon, das noch zwi­schen ih­ren Brüs­ten hing.

Und wie­der über­leg­te sie, ob jetzt nicht der ge­eig­ne­te Mo­ment wäre, die An­ders­welt für Faith und ihre Kin­der für im­mer zu schlie­ßen. Noch be­saß sie die Macht dazu. Sie lä­chel­te, auch wenn ihre Toch­ter ihr ge­ra­de ein Schnipp­chen ge­schla­gen hat­te. Es war ihre ei­ge­ne Nach­läs­sig­keit ge­we­sen, die­sen Feh­ler wür­de sie nicht noch ein­mal be­ge­hen.

Ka­pi­tel 5

Miss­trau­en

Ei­tel­keit und Macht­hun­ger trie­ben Lea­than an. Der Ter­min für die Wah­len rück­te nä­her. An­na­bel­les Idee, sich die Macht zu si­chern, war ver­füh­re­risch. Er wuss­te, dass er sei­ner Zwil­lings­schwes­ter nicht trau­en konn­te. Aber sie muss­ten an ei­nem Strang zie­hen, so­lan­ge sie die Herr­schaft über die An­ders­welt nicht be­sa­ßen.

Es gab die­se un­um­stöß­li­che Re­gel: Kein Fürst konn­te al­lei­ne herr­schen, ge­wählt wur­den im­mer zwei Macht­ha­ber. Aber konn­te man Re­geln nicht um­sto­ßen? Es wäre kei­ne schlech­te Idee, die Wah­len dies­mal nicht am gro­ßen Fluss, son­dern in sei­ner Fel­sen­burg ab­zu­hal­ten.

Hier, dach­te er, kann ich die Wäh­ler bes­ser ma­ni­pu­lie­ren, be­dro­hen oder was auch im­mer nö­tig wäre, sie zu zwin­gen, ihm und sei­ner Schwes­ter ihre Stim­men zu ge­ben.

Dazu brauch­te er die La­va­ti­den. Die­se un­er­müd­li­chen Ar­bei­ter soll­ten die Burg ver­grö­ßern, mehr Raum schaf­fen. Un­ter der Erde war noch viel Raum. Sie wa­ren Berg­a­r­bei­ter, ge­wohnt in Gru­ben zu ar­bei­ten. Nun, Gru­ben konn­ten sie ha­ben, so vie­le sie woll­ten, dach­te er.

Mit Hil­fe der Ar­ti­sa­nen, den bes­ten Künst­lern der An­ders­welt, wür­de er die neu­en Räu­me prunk­voll ausstat­ten las­sen. Die Ide­en dazu könn­te er An­na­bel­le über­las­sen. Mit Prunk und Protz kann­te sie sich bes­tens aus.

Zu­frie­den lehn­te er sich zu­rück, nach­dem er Or­kus sei­ne Be­feh­le ge­ge­ben hat­te.

»Es muss schnell ge­hen. Du wirst auch Wei­ber und Kin­der ein­set­zen.«

Der Mann setz­te an zu wi­der­spre­chen. Ein scha­r­fer Schmerz riss ihn auf die Knie.

»Du tust, was ich dir sage!«

Die War­nung die­ses Man­nes in­ter­es­sier­te Lea­than nicht. Die­ser Kerl, ei­ner sei­ner bes­ten In­ge­ni­eu­re, wag­te es er­neut zu wi­der­spre­chen.

Vor Jah­ren hat­te er schon ein­mal ge­warnt und recht da­mit ge­habt. Da­mals hat­te Lea­than nicht auf sei­nen Rat ge­hört, und die An­ders­welt wäre fast zu­grun­de ge­gan­gen. Ein ge­wal­ti­ges Be­ben hat­te das Land aus­ein­an­der­ge­ris­sen. Der unter­höhlten Erde war ein ge­wal­ti­ger Fluss ent­sprun­gen und hat­te wert­vol­les Land, Dör­fer und die Be­woh­ner mit sich ge­ris­sen. Lea­thans Sucht, die Erde zu plün­dern, nach al­lem zu gra­ben, was sie her­gab, war un­ge­heu­er­lich und mach­te auch nicht Halt, wenn er da­mit sei­ne Welt in Ge­fahr brach­te.

Mit ei­ner Hand­be­we­gung wink­te er den In­ge­ni­eur hin­aus. Or­kus ent­fern­te sich mit schmerz­ver­zerr­tem Ge­sicht. Wenn er nicht sei­ne Fa­mi­lie und sich selbst in Ge­fahr brin­gen woll­te, muss­te er ge­hor­chen. Er wür­de Be­rech­nun­gen an­stel­len, um die Ge­fahr, dass die Fel­sen­burg über ih­nen ein­stürz­te, so klein wie mög­lich zu hal­ten. Or­kus hum­pel­te in die Kran­ken­sta­ti­on der He­xen.

Ri­chard war es zu ver­dan­ken, dass die He­xen al­len Kran­ken bei­stan­den. Eter­ni­ta ver­a­rz­te­te ihn. Sie strich eine übel­rie­chen­de fet­te Sal­be auf die schmer­zen­den Glie­der. Wäh­rend er ihr zu­sah, noch halb be­täubt vor Schmerz, dach­te er: Lea­thans Macht­hun­ger ist krank­haft, eben­so sein Wil­le zu be­sit­zen, zu zer­stö­ren. Das ist sei­ne Na­tur.

»Lass ihn das nicht hö­ren.« Die Hexe sah ihn war­nend an.

Or­kus zuck­te mit den Schul­tern. Er kann­te die La­by­rin­the aus Tun­neln un­ter der Erde, in de­nen Lea­than nach Bo­den­schät­zen su­chen ließ. Was­ser­ein­brü­che, Gru­ben­brän­de und Ein­stür­ze wa­ren oft die Fol­ge die­ser Gra­bun­gen. Stof­fe wie Phos­phor und Schwe­fel konn­ten bei der Ge­win­nung me­tal­li­scher Erze aus­tre­ten. Er und sei­ne Leu­te be­fan­den sich in den Stol­len zu je­der Zeit in aku­ter To­des­ge­fahr. Viel schlim­mer konn­te der Tod durch die Hand sei­nes Fürs­ten auch nicht sein.

Au­ßer­dem wuss­te er durch­aus um sei­nen Wert. Sein Selbst­be­wusst­sein hat­te durch die Schmer­zen, die ihm Lea­than zu­ge­fügt hat­te, nicht ge­lit­ten. Er war der Bes­te.

Eter­ni­ta grins­te und klopf­te ihm aufs Knie. »Ver­schwin­de und denk dar­an, dich nicht bei sol­chen Ge­dan­ken er­wi­schen zu las­sen.«

Sie sah dem La­va­ti­den nach. Noch ei­ner, der un­zu­frie­den war.

Seit Lea­than zu­rück war, nah­men Wut und Un­zu­frie­den­heit sei­ner Un­ter­ta­nen dra­ma­tisch zu.

War Ri­chard zu nach­gie­big, zu sanft ge­we­sen? Lea­than zu ty­ran­nisch? Sie dach­te an die Klei­ne mit den har­ten Au­gen. Vi­o­let­te Au­gen, wie die Lea­thans. Soll­te ir­gend­wann in fer­ner Zu­kunft Ar­mi­da, sei­ne Toch­ter, als ers­tes Weib Her­rin über die Schat­ten­welt wer­den?

Für Eter­ni­ta mach­te es letzt­lich kei­nen Un­ter­schied. Sie ging in die rie­si­ge Kü­che zu­rück, sah, dass alle He­xen bei der Ar­beit wa­ren. Sie stu­dier­ten ihre Auf­zeich­nun­gen, hack­ten Kräu­ter, die sie bei Voll­mond ge­sam­melt hat­ten, oder rühr­ten in bro­deln­den Töp­fen, de­nen üb­ler Ver­we­sungs­ge­ruch ent­stieg. Ein leicht fi­s­chi­ger Ge­ruch hing in der Luft.

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