Manfred Rehor - Macay-Saga 1-3

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Macay-Saga 1-3: краткое содержание, описание и аннотация

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3 Fantasy-Romane in einem Band!
Folge Macay auf seinen abenteuerlichen Reisen durch die Dschungel und Höhlen des Nebelkontinents, über die geheimnisvollen Brückeninseln bis hinein in die Wüsten, Steppen und Städte des karelischen Kontinents. Unterstützt von seinen magisch begabten Freunden deckt er die Geheimnisse des unsterblichen Kaisers auf und stellt sich ihm zum Kampf.
Fast 1.000 Seiten Fantasie und Abenteuer für 4, 99 Euro

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„Es gibt schnellere Wege nach oben, wenn man so gewandt ist wie ich. Und tschüs!“ Damit schloss Siplim die Tür.

Im Baum war es dunkel. Macay tastete sich vorsichtig von Stufe zu Stufe, soll heißen, von Stahlnagel zu Stahlnagel. Da er nichts sah, musste er höllisch aufpassen, nicht abzustürzen.

Der Aufstieg dauerte lange. Macay schmerzten die Muskeln in den Beinen. Als er gerade fragen wollte, wie es Zzorg und Rall ging, ertönte direkt unter ihnen Hundegebell. Die Stimmen von Menschen waren zu hören. Macay konnte allerdings nichts verstehen.

Die drei im Baum hielten inne und warteten ab. Nach einer Weile entfernten sich die Stimmen.

„Wenn sie uns hier drin erwischen, haben wir keine Chance“, flüsterte Rall.

„Sie brauchen nicht einmal zu kämpfen“, zischte Zzorg. „Es reicht, wenn sie den Baum anzünden.“

„Klettern wir weiter“, empfahl Macay. „Ich kann mich nicht mehr lange halten. Irgendwann müssen wir ja oben ankommen.“

Kurz darauf erschien über ihm ein heller Fleck. Der erweiterte sich und Siplims Kopf erschien. „Habt ihr unterwegs ein Picknick gemacht und die Aussicht genossen, oder warum seid ihr immer noch nicht oben?“

Macay biss die Zähne zusammen und zwang seine schmerzenden Glieder, die letzten Meter zu überwinden. Erleichtert kletterte er schließlich durch ein Loch in der Baumrinde ins Freie.

Helles Licht begrüßte Macay, doch er stand nicht direkt unter freiem Himmel. Über ihm war ein von der Sonne durchschienenes Blätterdach, das so dicht war, dass er den blauen Himmel kaum an einer Stelle erkennen konnte. Unter ihm breiteten sich dunkel, wie eine feste Fläche, die Blätter des Baumes aus. Direkt vor ihm erstreckte sich ein sehr breiter Ast, der sich bei näherem Hinsehen als ein Brett entpuppte, das in die Blätterwelt hinaus führte.

„Geht es jetzt weiter?“, rief Rall von unten.

Macay trat hinaus auf das Brett, unsicher wegen der Tiefe links und rechts, die ihn zu verschlingen drohte. Normalerweise litt er nicht unter Höhenangst. Aber hier, wo sich der Boden und die Äste um ihn herum ständig leicht im Wind bewegten und nichts fest schien, war er doch unsicher. Zu allem Überfluss war Siplim wieder verschwunden.

Rall stellte sich neben Macay und sah sich um. Dann halfen sie Zzorg, der Probleme hatte, aus dem engen Loch herauszukommen.

„Jetzt sitzen wir auf diesem Ast. Schön. Und weiter?“, murrte Rall.

„Dort drüben“, sagte Macay und deutete in die Richtung. „Der Weg führt zum nächsten Baum. Siplim!“ Er rief mehrmals laut nach dem Zwirg, der sich aber nicht blicken ließ.

„Dann gehen wir eben den Weg entlang“, entschied Rall.

Während Rall keinerlei Probleme mit der Höhe hatte - ein Erbe seiner Katzenhaftigkeit -, balancierten Macay und Zzorg zaghaft auf den Brettern entlang.

Sie gelangten zum nächsten Baum, um dessen Stamm eine breite Plattform verlief. Hier setzten sie sich hin.

„Wir warten auf Siplim“, sagte Macay. „Er wird sich schon wieder melden.“

Es dauerte gut eine Stunde, bis der Zwirg unvermittelt vor ihnen auftauchte. „So habe ich es gerne“, rief er. „Ihr ruht euch aus, während wir die Arbeit machen.“

„Welche Arbeit?“, wollte Rall wissen.

„Eure Verfolger ablenken. Wir haben für die Hunde eine Spur gelegt, die fast bis zum Gebirge reicht.“

„In so kurzer Zeit?“

„Das war selbstverständlich alles vorbereitet“, erklärte Siplim lässig. „Schließlich sind wir vorausschauende Leute und denken nicht nur ans nächste Essen, wie gewisse andere Anwesende.“

„Schon verstanden“, sagte Macay beleidigt. „Wenn die Jäger weg sind, dann können wir ja zurück nach unten.“

„Nichts da! Glaubt ihr, wir retten euch nur, weil wir nichts Besseres zu tun haben?“

„Den Eindruck hatte ich“, grollte Zzorg, dem die lockere Art des Zwirgs auf die Nerven ging.

„Ach, der Herr Echserich hat auch eine Meinung?“ Siplim musterte Zzorg von unten herauf so überheblich, dass Macay lachen musste, was auch ihm einen bösen Blick des Zwirgs einbrachte. „So nett, wie ihr seid, sollte ich eigentlich jedem von euch einen Schubs geben, damit ihr so schnell wie möglich auf den Boden der Tatsachen zurückkehrt.“ Siplim zeigte über den Rand der Plattform hinaus. Dann seufzte er theatralisch. „Aber leider habe ich andere Anweisungen. Folgt mir, bevor ich es mir anders überlege.“

Er führte sie über einen Steg zum nächsten Baum und von dort aus weiter, bis sie in dem ewigen Grün um sich herum die Orientierung verloren hatten. Schließlich zeigte er auf eine besonders breite Plattform, die vor ihnen lag, und verkündete: „Hier ist Schluss! Weiter reichen die Wege für euch Trampelfüßler nicht.“

„Benutzt ihr Zwirge diese Pfade nicht?“, erkundigte sich Macay.

„Nein. Wir wandern auf allen Ebenen durchs Geäst. Schließlich ist das unserer Heimat. Warum sollten wir uns nur auf einigen befestigten Hölzern bewegen? Aber genug geplaudert, der Rat der Zwirge erwartet euch. Also reißt euch zusammen und hütet eure losen Zungen.“

„Wir?“, rief Macay entrüstet.

„Klar. Der Rat lässt vorlaute Bemerkungen nicht so leicht durchgehen, wie ich.“

„Na, schön, wir werden es versuchen. Und wo ist nun dieser Rat?“

„Hier“, sagte eine Stimme hinter ihm.

Macay fuhr herum. Hinter seinem Rücken waren drei Zwirge erschienen. Der erste saß rittlings auf einem Ast und ließ die Beine baumeln, der zweite lehnte lässig in einer Astgabel und kaute an einem Grashalm und der dritte, der gesprochen hatte, hockte auf den Fersen auf einem höheren Ast und starrte auf Macay herunter. Die drei sahen nicht sehr ehrfurchtgebietend aus, wenn auch ihre runzeligen Gesichter auf ein hohes Alter hindeuteten. Wie Siplim waren sie klein, glatzköpfig und grinsten überheblich. Ihre grünen Gewänder machten sie im Laubwerk fast unsichtbar.

„Ihr seid der Rat?“, fragte Macay verblüfft.

„Ja, klar. Was lässt dich daran zweifeln?“, fragte der Zwirg, der oben saß.

„Er denkt an einen Zwergenrat, wie im Märchen“, sagte der Zwirg, der in der Astgabel lehnte. „Alte, weise Zwerge mit langen Bärten, die goldbehängt und mit scharfen Äxten um einen Tisch sitzen, fässerweise Bier saufen und irgendwann betrunken übereinander herfallen, statt über den Feind.“

„Deshalb sind sie ja fast ausgestorben“, führte der dritte Zwirg weiter aus. „Aber wir sind keine Zwerge, wir haben keine Äxte und keine Bärte.“

„Drei alte Frauen mit Bärten würden ja auch merkwürdig aussehen, nicht wahr?“, kicherte der erste.

„Ich bin nicht alt“, protestierte der zweite.

„Aber du siehst so aus“, sagte der dritte Zwirg und wollte sich ausschütten vor Lachen.

Zzorg räusperte sich, was die Zwirge sofort zum Schweigen brachte. „Ihr seid also Frauen und bildet den Rat der Zwirge“, stellte er fest.

„Doppeltreffer!“ Die erste Zwirgin sprang auf und sagte zu den beiden anderen: „Ich habe euch doch gesagt, sie sind nicht so dumm, wie sie aussehen. Kaum hat man ihnen etwas drei Mal erzählt, schon können sie es nachplappern.“

Die anderen beiden klatschten Beifall. Doch nun wandten sie sich Siplim zu, der grinsend zugehört hatte: „Sag mal, Bengel, hast du nichts zu tun? Bring Essen für unsere Gäste. Und für uns, wenn du schon dabei bist. Das nennt man Gastfreundschaft. Aber plötzlich, verstanden?“

„Ja, hohe Herrin“, sagte Siplim und verschwand mit einem Satz im Geäst.

„Und nun zu uns. Wir sind Sila, Sirgit und Sibbli“, erklärte die Zwirgin.

„Und wer ist wer?“, wollte Macay wissen.

„Egal, ihr könnt uns eh nicht auseinanderhalten. Es ist lange her, seid es welchen von eurer Art gestattet war, uns zu besuchen.“

„Ich habe auch noch nie von eurem Volk gehört“, gestand Rall. „Haltet ihr euch nur hier im Alten Wald auf?“

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