Manfred Rehor - Die Brückeninseln

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Macay erfährt, dass seine Eltern noch leben – als Gefangene auf den kaum erforschten Brückeninseln. Er reist unerkannt in seine Heimatstadt, um Gefährten zu finden und ein Schiff, das ihn nach Süden bringt. Mit seinen magisch begabten Freunden Rall und Zzorg macht er sich auf den Weg, um seine Eltern zu befreien. Es ist eine abenteuerliche Reise, an deren Ziel mehr auf ihn wartet, als er ahnt!

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„Und du richtest ein Dutzend Adelige hin, nachdem du schon bei deiner Palastrevolte sechs von uns getötet hast.“

D‘Rhan musterte sie von oben bis unten. Wie er selbst trug sie einen langen Umhang mit Kapuze, der nur ihr ovales Gesicht frei ließ. Sie war genauso groß wie er, wie auch alle anderen Adeligen, denn sie waren alle eines und aus demselben widerwärtigen Experiment der Alten Menschen entstanden. Und doch hatte jeder von ihnen eine andere Persönlichkeit. Nicht anders, als die Menschen draußen vor dem Palast, die breite Masse, deren Bestimmung es war, von den Adligen beherrscht zu werden.

„Du redest, als wäre ich dabei, unsere Art auszurotten. Das Gegenteil ist der Fall, meine Liebe.“

„Der Kaiser …“

„Bin ich jetzt. Der alte Narr, der vorher diesen Thron eingenommen hatte, war nur noch mit seinem eigenen Sterben beschäftigt. Er hat versagt und er hatte sich damit abgefunden. Aber wir dürfen nicht aufgeben. Was ich tue, ist ein notwendiger Schritt. Alles andere wäre kollektiver Selbstmord. Du weißt es!“

„Ich weiß es. Aber ich bin trotzdem nicht sicher, ob deine Ziele deine Methoden rechtfertigen.“

„Unsere Ziele.“

Sie seufzte und reichte ihm den Arm. Er stützte sich auf sie und auf den Stock, den er in der anderen Hand hielt. So gingen sind mit kleinen Schritten durch den Säulengang zurück zu seinen Gemächern. D‘Rhan zog immer wieder scharf die Luft ein, wenn der Schmerz ihn zu überwältigen drohte. Seine Knie gaben nach, er ging wie ein Gelähmter, nur noch getragen von der Kraft seiner Arme – gestützt auf seine Begleiterin und den Stock. Er krümmte den Rücken, um die Muskulatur dort zu entspannen und ein wenig Erleichterung zu haben. Dann war der Anfall vorbei und er konnte sich wieder fast normal bewegen, nur eben langsam und vorsichtig.

„Du solltest dich ausruhen, dich kurieren“, ermahnte ihn Lyrah D‘Orei.

„Die beste Kur ist der Erfolg“, entgegnete er grimmig. „Ich muss weiter daran arbeiten. Der alte Narr hatte noch einen Plan in der Hinterhand, falls die Reise zum Nebelkontinent nicht den gewünschten Erfolg hat.“

„Er war sicher, dass er sterben würde, wenn er ohne das Elixier zurückkommt.“

„Er ist ja auch gestorben. Durch meine Hand. Nie werde ich seinen Gesichtsausdruck vergessen, als ich plötzlich vor ihm stand und den Dolch hob. Wie ein Geist, auferstanden von den Toten, muss ich ihm vorgekommen sein. Er hat mich verletzt in den Höhlen des Nebelkontinents zurückgelassen, in der sicheren Erwartung, dass ich keine Stunde mehr zu leben hätte. Aber ich bin nicht so verweichlicht, wie er es war. Sechshundert Jahre hat er diesen Kontinent regiert! Wir haben uns von ihm regieren lassen, weil wir uns unsterblich glaubten.“ Alambar D‘Rhan lachte bitter. „Und dann die Erkenntnis, dass wir alle zum Tode verurteilt sind. Da draußen tragen sie die Körper der geköpften davon, als wäre es eine Katastrophe, dass sie das Leben lassen mussten, dabei sind sie uns doch allen nur ein paar Jahre vorausgegangen.“

„Du bist sehr sicher, dass deine Herrschaft etwas daran ändern wird.“

Sie erreichten die Tür zu D‘Rhans Gemächern. Ein Diener öffnete sie. Als er seinen Arm reichte, um den neuen Kaiser selbst zu stützen, scheuchte ihn D‘Rhan mit einer unwilligen Kopfbewegung beiseite.

Die Räume waren düster eingerichtet, mit uralten Möbeln aus Hölzern, deren Namen niemand mehr kannte. Einige Regale und Truhen stammten noch aus den Zeiten der Alten Menschen. Sie waren aus dem fast unverwüstlichen, hellgrauen Metall gefertigt, das die Alten Menschen von den Sternen mitgebracht hatten. Niemand wusste, ob das Erz, aus dem solches Metall gewonnen werden konnte, überhaupt irgendwo auf dieser Welt vorkam, geschweige denn, wie man es schmelzen und legieren musste, um solche Wunderwerke herzustellen.

D‘Rhan ließ sich auf einen Liegesessel niedersinken, der so gepolstert worden war, dass seine vielfach gebrochenen und ungerade zusammengewachsenen Knochen so weit wie möglich entlastet wurden. Er seufzte erleichtert und griff nach einer Karaffe, die auf dem Tisch neben ihm stand. Doch bereits diese Bewegung bereitete ihm wieder Schmerzen.

„Dein Lebenswille ist bewundernswert“, gab Lyrah D‘Orei zu. „Aber deine Unvernunft übertrifft sie noch. Werde erst gesund, und dann kümmere dich um alles andere.“

„Jetzt ist die Zeit, hier ist der Ort. Dort auf dem Schränkchen liegen die Unterlagen. Sieh sie dir an.“

Lyrah D‘Orei nahm die Papiere. Sie waren uralt, vergilbt und teilweise unleserlich. Doch den meisten lag eine moderne Abschrift bei. Alle Papiere drehten sich um komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge, die Lyrah beim ersten Überfliegen nur teilweise verstand. „Das sind offenbar die Pläne für die Produktion dieses Elixiers. Sie setzen voraus, dass die Produktionsanlage im Herzen des Nebelkontinents funktioniert. Die Pläne sind jetzt wertlos für uns.“

„Und doch hat sie der alte Narr sorgsam gehütet. Sie dir die letzten Seiten an.“

Lyrah blätterte weiter. „Eine unbekannte Station? Das ist ein Märchen, das seit Jahrhunderten weitererzählt wird. Aber die unzähligen Expeditionen, die danach gesucht haben, fanden sie nicht.“

„Manche sind nicht zurückgekehrt. Was bedeuten kann, dass sie die Station gefunden haben, es aber nicht überlebten. Fast alle Expeditionen, die man auf die Inseln im Süden geschickt hat, gingen verloren. Niemand konnte je mehr als die Uferregion einiger der Inseln dort erkunden. Der alte Narr hat das gewusst. Er hat die richtigen Schlüsse daraus gezogen und sich diese Möglichkeit offengehalten für den Fall, dass sein Plan mit dem Nebelkontinent nicht funktioniert. Statt das Problem offensiv anzugehen und beide Möglichkeiten zugleich zu erkunden. Die Ressourcen hätten wir gehabt. Aber ihm fehlte die Energie dazu.“

„Die Brückeninseln, so nennt man sie wohl, liegen weitab von den Handelsrouten. Sie haben nur Bedeutung durch dieses Gewürz, das seit einigen Jahren von dort geliefert wird.“

„Die Entdeckung des Gewürzes ist ein Zufall, der es erlaubt hat, dort ein Lager zu errichten, ohne dass es Aufsehen erregt hätte.“

„Aufsehen bei wem? Den Menschen kann es doch egal sein, wohin ihre Verbrecher geschickt werden.“

„Es sollte uns, den Adeligen, verborgen bleiben. Der alte Narr sah es als Schwäche an, sich um einen Ersatzplan zu bemühen. Er war ein unfähiger Dummkopf.“

„Und wir haben es nicht bemerkt. Diesen Jungen auf dem Nebelkontinent hatte er ebenfalls in ein Lager gesteckt und damit riskiert, dass er dort oder auf der fingierten Flucht stirbt.“

„Er hatte noch das Mädchen.“

„Beide leben noch, wir brauchen uns also um Genmaterial keine Sorgen zu machen.“

„Den Jungen betrachte ich nicht als Material, jedenfalls nicht für unsere Pläne. Höchstens beim Erproben tausend neuer Wege, einen Menschen zu Tode zu foltern. Er hat alles zunichtegemacht. Ich habe bereits mehrere Fangtrupps auf den Nebelkontinent geschickt, um ihn dingfest zu machen.“

„Verschwendete Energie!“ Lyrah D‘Orei legte die Unterlagen wieder zurück und ging zur Tür.

„Oh, nein. Du verstehst nicht. Wenn es auf den Brückeninseln eine Station der Alten Menschen gibt, warum auch immer, dann kann der Junge sämtliche Kontrollen der Station überwinden. Sein Erbgut stimmt so genau mit dem der Alten Menschen überein, dass die Maschinen ihm vielleicht sogar die Kommandogewalt übertragen. Dieser Junge ist gefährlich. Aber wie schon gesagt, meine Rache wird ihn treffen, ebenso wie seine halb-tierischen Freunde. Oh, ja, sie werden leiden, noch mehr, als ich gelitten habe. Seine Schwester dagegen lassen wir zunächst, wo sie ist.“

„Und das ist wo?“

„In Heimstadt auf dem Nebelkontinent. Sie glaubt sich dort sicher. Aber sie ist von Spitzeln umgeben, die sie im Auge behalten und dafür sorgen, dass sie nicht verschwindet. Wenn wir sie brauchen, ist sie binnen kurzer Zeit hier.“

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