Manfred Rehor - Die Brückeninseln

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Macay erfährt, dass seine Eltern noch leben – als Gefangene auf den kaum erforschten Brückeninseln. Er reist unerkannt in seine Heimatstadt, um Gefährten zu finden und ein Schiff, das ihn nach Süden bringt. Mit seinen magisch begabten Freunden Rall und Zzorg macht er sich auf den Weg, um seine Eltern zu befreien. Es ist eine abenteuerliche Reise, an deren Ziel mehr auf ihn wartet, als er ahnt!

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„Die Suchtrupps sind unterwegs. Es ist zu unerklärlichen Verlusten bereits im Dschungel gekommen. Die Aussage, dass der Nebelkontinent nun nicht mehr so gefährlich sei wie früher, scheint nicht so ganz zu stimmen.“

Da die Aussage von D‘Rhan stammte, drückte sich der Oberst gewunden aus, um ihm zu sagen, dass er vielleicht Unrecht gehabt haben könnte.

„Der Nebelkontinent selbst setzt sich nicht mehr zur Wehr“, erklärte D‘Rhan mit sanfter Stimme. „Das bedeutet nicht, dass die Tiere und Pflanzen dort nun ungefährlich wären. Aber weiter: Hat man die Spur der Gesuchten gefunden?“

„Man sagt, sie hielten sich in einem Ort namens Eszger auf, wo sie unter dem Schutz der örtlichen Bewohner stehen. Man will sie abfangen, sobald sie sich außerhalb des Ortes aufhalten. Das ist aber bisher nicht gelungen.“

„Wie sicher ist die Information, dass sie sich überhaupt noch auf dem Nebelkontinent aufhalten?“

Der Oberst zog erstaunt die Augenbrauen hoch: „Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass sie den Kontinent verlassen haben könnten. Vielleicht sind sie weiter ins Inland gezogen. So ein Kontinent ist groß, Majestät.“

D‘Rhan starrte den Mann nur an. Der merkte, wie gewagt es war, einen Kaiser darüber belehren zu wollen, was ein Kontinent ist, und fügte hastig hinzu: „Die Karolier erweisen sich wie erwartet nicht als kooperativ. Deshalb können wir nur von der Ostküste aus operieren, die leider durch den Dschungel vom Landesinneren abgetrennt ist“, rasselte er im Rapportstil herunter. „Die Einrichtung eines geheimen Stützpunkts wurde eingeleitet. Ein Versorgungsschiff der kaiserlichen Flotte dürfte gerade in diesen Tagen dabei sein, nahe des Lagers das erforderliche Material abzuladen. Die Besatzung des Stützpunkts wird mit verstärkter Kraft auf die Suche nach den Übeltätern gehen.“

„Gut so.“ D‘Rhan fiel der fragende Blick des Obersten auf. Der wusste nämlich gar nicht, warum sein neuer Herr so sehr daran interessiert war, gewisse Bewohner des Nebelkontinents als Gefangene ins Kaiserreich bringen zu lassen. D‘Rhan hatte nicht vor, an dieser Unwissenheit etwas zu ändern. Nicht einmal die Suchtrupps vor Ort wussten, warum sie hinter einem Jungen, einem Katzer und einem Echser her waren. Mit einem Wink brachte D‘Rhan den Oberst dazu, aufzustehen.

„Ich reise in zwei Tagen ab nach Mersellen. Bereiten Sie alles vor. Sorgen Sie dafür, dass die Stadt sicher ist und die Residenz auf meine Ankunft vorbereitet wird.“

„Jawohl, Majestät.“

„Sie können gehen.“

Amüsiert beobachtete D‘Rhan, wie der Oberst hinaus stolzierte. Dessen Gesicht war jetzt nicht nur rot, sondern auch schweißbedeckt. Genau der richtige Mann, um in schwierigen Zeiten Befehle weiterzuleiten. Aber kein Offizier, den man im Krieg oder einer sonstigen echten Gefahrensituation gebrauchen konnte. Wahrscheinlich würde auch dieser rote, verschwitzte Kopf fallen, sobald die Aktion auf den Brückeninseln erfolgreich beendet war.

Stöhnend und seufzend drehte sich D‘Rhan in eine andere Position und versuchte, zu schlafen. Die Nacht, die vor ihm lag, würde wie alle anderen seit seiner Rückkehr sein: Kurze Momente des Schlafs, unterbrochen von Schmerzen. Alpträume wegen der überstandenen Gefahren und Angstzustände wegen der bevorstehenden. Aber eben auch wache Momente, in denen er klarer denken konnte als sonst den ganzen Tag über. Diese Momente brauchte D‘Rhan, in diesen Momenten plante er sein ganzes weiteres Vorgehen. Deshalb verfluchte er seinen Zustand nicht, sondern wusste sehr wohl um dessen Vorteile. Ein Krüppel war nicht in der Lage, sich all den Vergnügungen hinzugeben, die die übrigen Adeligen ablenkten von dem, was wichtig war.

Ein Krüppel hatte Zeit. Zeit, zu planen. Zeit zu denken. Zeit für die Rache.

Macay verlässt Eszger

Die Nacht brach herein und Macay fand keine Ruhe. Er lief herum und versuchte, jemanden zu finden, der Genaueres über die Pläne von Rall und Zzorg wusste. Vergeblich. Es gab nur Gerüchte. Erst, als er in eine Kneipe von nicht so gutem Ruf geriet, erfuhr er mehr. Ein paar angetrunkene Männer saßen dort und unterhielten sich über Rall und Zzorg und den merkwürdigen Echser, den sie am Abend vorher getroffen hatten.

„Zu den Brückeninseln“, sagte einer von ihnen. „Stellt euch das einmal vor. Die sind ganz unten im Süden!“

„Zehntausende von Inseln, sagt man. Was mögen da für unzählige Abenteuer warten. Ich wollte, ich wäre dabei.“

Das löste Gelächter und Witze bei den anderen Trinkern aus, denn der Mann, der gesprochen hatte, war klein, dick und nicht mehr der Jüngste. Der grinste aber auch vergnügt und hob den Bierkrug an den Mund. Dabei fiel sein Blick auf Macay. Die gute Laune fiel von ihm ab. Er stellte den Bierkrug langsam auf den Tisch zurück und tuschelte seinen Saufkumpanen etwas zu. Sie sahen sich verstohlen zu Macay um und redeten eine Weile gar nichts mehr. Dann holte einer von ihnen beim Wirt einen Stapel Spielkarten und sie begannen zu spielen, ohne sich über etwas anderes als ihre Karten zu unterhalten.

Macay stand auf und ging hinaus. Es war ihm klar, was in den Köpfen der Leute vorging. Da Rall und Zzorg ihn nicht mitgenommen hatten, konnte Macay kein so großer Held sein. Er war nur ein Junge wie andere auch. Die wahren Helden zogen ohne ihn auf Abenteuer aus. Es war niederschmetternd. Ausgerechnet jetzt, wo er Rall und Zzorg an seiner Seite brauchte, um seine Eltern zu retten!

Als er durch die dunklen Gassen des kleinen Ortes schlich und seiner Niedergeschlagenheit kaum Ausdruck zu verleihen wusste, lief ihm Perret über den Weg.

„Ich verschwinde noch diese Nacht“, sagte der Seemann statt eines Grußes. „Diese faulen Hunde hier haben keine Lust, mit mir zu gehen. Obwohl, es sind ja eher Katzer und Echser. Will nichts gegen die gesagt haben, aber die sitzen ganz schön fest auf ihren dicken Hinterteilen oder Schwänzen oder was auch immer. Keiner will seine Nase mal in die freie Luft strecken. Geschweige denn für die gute Sache kämpfen. Die Geretteten auch nicht, undankbares Pack. Ohne mich würden sie jetzt in den Baracken im Lager liegen und über die Rackerei auf den Feldern schimpfen.“

„Wie willst du von hier wegkommen? Alleine ein komplettes Kriegsschiff kapern?“, fragte Macay sarkastisch.

„Alleine macht das wenig Sinn, da wirst du wohl recht haben. Obwohl, es hat noch keiner versucht, also kann man es nicht völlig ausschließen. Aber es wird nicht nötig sein, gleich ein kaiserliches Kriegsschiff anzugehen. Einer der Typen, die wir befreit haben, hat von dem Gerücht gehört, irgendwo nicht weit nördlich des Lagers werde ein neuer Stützpunkt eingerichtet. Der Kerl war Vorarbeiter, hat seine Mitgefangenen unterdrücken helfen, also sollte man ihn eigentlich rund um die Uhr verprügeln. Aber er hatte seine Ohren überall und die Wachen haben ihm vertraut. Dieser Stützpunkt jedenfalls soll von Versorgungsschiffen ausgerüstet werden, die ohne großen Flottenverband als Schutz fahren, so dass es nicht auffällt.“

„Wozu soll der Stützpunkt dienen?“

„Da gibt es nur Vermutungen. Der Stützpunkt soll vor den Bewohnern des Nebelkontinents möglichst geheim gehalten werden, womit es nun ja schon vorbei ist. Von dort aus könnte man eine Invasion vorbereiten. Truppenkontingente heimlich anlanden, von Pionieren befestigte Straßen durch diesen verdammten Dschungel ins Inland bauen lassen und schon marschiert die Armee. Ist alles möglich, interessiert mich aber ehrlich gesagt nicht. Dort sind Schiffe mit Mannschaften, die sich sicher wähnen. Schiffe, die Fracht abladen und wieder davon segeln – mit leeren Frachträumen. Da kann einer wie ich leicht unterschlüpfen. Und in Mersellen finde ich dann die Leute, die meine Pläne unterstützen. In Mersellen, mein Junge, da gibt es noch Menschen mit Abenteuergeist, das kannst du mir glauben.“

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