Manfred Rehor - Die Brückeninseln

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Macay erfährt, dass seine Eltern noch leben – als Gefangene auf den kaum erforschten Brückeninseln. Er reist unerkannt in seine Heimatstadt, um Gefährten zu finden und ein Schiff, das ihn nach Süden bringt. Mit seinen magisch begabten Freunden Rall und Zzorg macht er sich auf den Weg, um seine Eltern zu befreien. Es ist eine abenteuerliche Reise, an deren Ziel mehr auf ihn wartet, als er ahnt!

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„Dann wird der Kaiser sich um die Schmuggler kümmern, wenn seine Kriegsschiffe eines Tages nichts Besseres zu tun haben sollten. Aber nicht um euch. Ich nehme an, ihr bietet den Schmugglern Verpflegung und sichere Buchten für ihre Schiffe an der Südküste an. Mehr nicht.“

„Mehr nicht“, bestätigte Azzard.

„Wir kennen den Kaiser“, sagte Zzorg beruhigend. „Er ist nur an wirklich wichtigen Dingen interessiert, bestimmt nicht an euch.“

Rall stimmte ihm zu. „Selbst wenn er lange genug lebt, um auf die Brückeninseln zu reisen, muss er dort das Elixier finden – falls es das wirklich gibt. So viel Zeit bleibt ihm nicht, das kannst du mir glauben.“

„Der Kaiser, den ihr kennt, wird bald nicht mehr regieren“, behauptete Azzard.

„Weil er sterben wird“, bestätigte Rall. „Er war schon schwach und krank, als er den Nebelkontinent verließ.“

„Die Schmuggler sagen, ein neuer Mann sei dabei, die Regentschaft zu übernehmen. Der Kaiser zeigt sich nur selten in der Öffentlichkeit, deshalb weiß es niemand genau. Man sagt, er lebe vielleicht gar nicht mehr.“

Entweder war Azzard nun zu der Überzeugung gekommen, Rall und Zzorg würden ihm helfen, oder das viele Bier hatte seine Zunge gelöst. Jedenfalls sprudelten die Worte nur so aus seinem riesigen Maul: „Viele Positionen in der kaiserlichen Verwaltung sollen schon neu besetzt worden sein. Das spricht dafür, dass ein neuer Machthaber auf dem Kaiserlichen Kontinent regiert. Er ist energisch, behauptet man, auch wenn niemand weiß, wer er sein könnte. Er wird Krieg führen, heißt es. Deshalb haben wir Angst. Wir wollen, dass uns Macay beschützt. Er hat den alten Kaiser besiegt, er wird auch den neuen besiegen. Er hat Zugang zu allen Mysterien dieser Welt.“

Rall und Zzorg sahen sich erstaunt an. Sicherlich war Macay ein wichtiges Mitglied ihrer Expedition zum Herzen des Kontinents gewesen. Aber doch nur, weil er durch eine Laune der Natur über ein Erbgut verfügte, das dem der Alten Menschen fast genau glich. Da die Maschinen, die von den Alten Menschen hinterlassen worden waren, auf solche Dinge reagierten, hatten sie ihn als würdigen Nachfolger anerkannt. Aber all die Abenteuer, all die Gefahren, die hatten doch wohl eher Rall und Zzorg auf sich genommen.

„Es ist merkwürdig, wie die Geschichte unserer letzten Reise weitererzählt wird“, sagte Rall.

„Macay ist der Held“, beharrte Azzard, dem nicht entging, dass die beiden Kämpfer in ihrem Stolz gekränkt waren. „Macay muss uns helfen.“

„Das können wir besser als Macay. Er ist immer noch ein Grünschnabel“, sagte Rall. „Ohne uns ist er in den Weiten des Kontinents verloren.“

Das war ganz und gar nicht das, was Azzard hören wollte. „Er hat die kleinen Menschen entdeckt und sie dazu gebracht, auf seiner Seite zu kämpfen“, beharrte er. „Und er hat euch in Heimstadt gerettet, als ihr im Gefängnis und kurz vor der Hinrichtung wart. Er hat Morrows dazu gebracht, seinem Befehl zu gehorchen und seine Feinde anzugreifen. Er hat ...“

„Genug!“, unterbrach ihn Rall erbost. „Das sind alles Halbwahrheiten und Übertreibungen. Aber ich stelle fest, dass du und dein Volk tatsächlich das Gefühl habt, vom Kaiserreich bedroht zu sein. Deshalb werden Zzorg und ich dich begleiten, um zu prüfen, ob etwas dran ist an den vielen Gerüchten.“

„Ihr wollt ohne Macay kommen?“

„Ja. Er wäre nur Ballast.“ Die letzten Worte hatte Rall sehr laut ausgesprochen. Einige der anderen Gäste im Lokal sahen sich nach ihm um, kümmerten sich dann aber wieder um ihre eigenen Angelegenheiten.

„Können wir einen der Schmuggler treffen, die bei euch verkehren?“, wollte Zzorg wissen.

„Ein Schiff liegt nur drei Tagesreisen von hier in einer versteckten Bucht an der Ostküste“, flüsterte Azzard. Sein Flüstern hörte sich an, als würde der Herbstwind ein paar Blätter über den Boden wehen. „Es hat in einem Sturm ein paar Schäden davongetragen und wird dort von der Mannschaft repariert. Der Kapitän ist häufiger bei uns zu Gast gewesen. Er ist ein zuverlässiger Mann, der bestimmt viel zu erzählen hat.“

„So zuverlässig, wie Schmuggler eben sind“, schränkte Rall ein. Es ärgerte ihn immer noch, in der Meinung der Bewohner des Nebelkontinents nicht als großer Held angesehen zu werden.

Nun war Azzard beleidigt. „Es sind ehrenwerte Seeleute, die die Handelsverbote des Kaiserreichs und der Karolischen Republik unterlaufen. Wir würden niemals Piraten und Diebe unterstützen.“

„Selbstverständlich“, sagte Zzorg beruhigend. „Wie lange wird das Schiff noch dort liegen?“

„Wenige Tage. Wir müssen morgen aufbrechen, sobald Macay da ist.“

„Wir brechen sofort auf.“

Ralls Ton war so entschieden, dass Azzard nicht zu widersprechen wagte. Gemeinsam verließen sie das Gasthaus. Die anderen Gäste begannen, über die Gesprächsfetzen zu diskutieren, die sie aufgeschnappt hatten. Bald machten die wildesten Gerüchte die Runde.

Macay und Perret auf der Flucht

Die Rufe der Wächter, die hinter ihnen her waren, wurden leiser, dafür das Hundegebell lauter. Macay und Perret stolperten durch das Unterholz. Dabei versuchten sie, sich neben dem Flussufer zu halten, weil sie so die Orientierung nicht verlieren konnten.

„Wir könnten direkt im Flussbett gehen“, schlug Perret vor, nachdem ihm Macay erklärt hatte, wie es kam, dass kein Wasser mehr im Fluss war. „Bis die Flut kommt, sind wir dort sicher und trocken. Sicherer als in diesem Urwald, jedenfalls.“

„Nein“, sagte Macay. „In Eszger sind Leute schwer verletzt worden, als sie das Flussbett durchquert haben. Es leben immer noch unbekannt Tiere im Schlamm. Außerdem hat sich in den Tümpeln die ätzende Flüssigkeit gehalten, die der Fluss Pil einst transportiert hat.“

„Gut, du musst es wissen. Das erklärt auch den ekelhaften Geruch, der von dort herüberweht. Wie tief ist dieser Dschungel noch?“

„Wir können in einem halben Tag den Rand erreichen. Dann ist es nur noch ein kurzer Weg bis Eszger.“

„Wo hoffentlich genug Bewaffnete sind, um uns vor den Wächtern zu schützen.“

„Das wird nicht nötig sein. Die Wächter gehen nie weit in den Dschungel hinein. Zu gefährlich für sie.“

„Ach. Für uns nicht?“

„Doch, für uns auch. Aber haben wir eine andere Wahl?“

Perret schien eine Antwort parat zu haben, aber er verkniff sie sich. „Wo sind die anderen?“, fragte er stattdessen. „Deine Freunde und die befreiten Gefangenen? Wenn sie vor uns wären, müssten wir Spuren von ihnen finden.“

„Ich weiß es nicht“, gab Macay zu. Er stolperte, hielt sich an einer Liane fest und war erleichtert, als er feststellte, dass es tatsächlich eine Liane war und nicht der Tentakel eines Tieres. „Meine drei Begleiter aus Eszger kennen sich im Dschungel besser aus als ich. Sie sind an seinem Rand aufgewachsen. Vermutlich kennen sie einen kürzeren Weg, als wir ihn gerade benutzen. Nicht entlang des Flussbettes, meine ich.“

„Wie beruhigend“, sagte Perret. Er hielt noch das erbeutete Schwert in der Hand und schlug damit auf jede Pflanze ein, die in seinem Weg stand. „Falls sich Schlangen oder anderes Ungetier darin verbergen“, erklärte er. „Ich hasse das Land. Auf dem Meer hat man nur den Sturm als Gegner, da ist nicht jede Kabellänge ein anderes Tier auf deinen Kadaver aus.“

„Die Monster des Nebelkontinents sind nicht nur unsere Gegner, sondern auch Gegner der Wächter“, sagte Macay. Er blieb stehen und lauschte. Das Gebell der Wolfshunde wurde lauter und wütender, aber es kam aus einer anderen Richtung. Die Hunde bewegten sich offenbar weg von der Spur der beiden.

„Jetzt haben sie die Witterung der anderen Flüchtlinge aufgenommen“, sagte Perret. „Gut für uns, schlecht für die.“

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