Manfred Rehor - Die Brückeninseln

Здесь есть возможность читать онлайн «Manfred Rehor - Die Brückeninseln» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Brückeninseln: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Brückeninseln»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

AUCH ENTHALTEN IN «Macay-Saga 1-3» – 3 ROMANE FÜR 4,99 €!
Macay erfährt, dass seine Eltern noch leben – als Gefangene auf den kaum erforschten Brückeninseln. Er reist unerkannt in seine Heimatstadt, um Gefährten zu finden und ein Schiff, das ihn nach Süden bringt. Mit seinen magisch begabten Freunden Rall und Zzorg macht er sich auf den Weg, um seine Eltern zu befreien. Es ist eine abenteuerliche Reise, an deren Ziel mehr auf ihn wartet, als er ahnt!

Die Brückeninseln — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Brückeninseln», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Lasst das verdammte Ding nicht entwischen!“, rief der Angegriffene. Er stieß mit seiner Machete in den sumpfigen Boden, wo er den Körper der Tierpflanze vermutete. Ein trüber Strahl bläulichen Blutes bewies, dass er traf.

„Wir müssen vorsichtiger sein“, sagte Eban.

„Noch wichtiger ist, dass wir schnell sind“, ergänzte Macay. „Weiter!“

Sie erreichten das Ufer des ehemaligen Flusses Pil, dessen Zufluss während Macays Abenteuer im Herzen des Nebelkontinents unterbrochen worden war. Durch das Meerwasser, das nun bei Flut das Flussbett bis weit ins Binnenland hinein auffüllte, wateten sie ans andere Ufer. Dort marschierten sie auf festem Boden weiter, bis sie die Flussmündung erreichten.

Die Männer aus Eszger staunten das weite Meer an, das sie noch nie gesehen hatten. Macay dagegen sog den salzigen Geruch ein, der ihn an seine Heimatstadt Mersellen erinnerte. Er suchte den Horizont nach Schiffen ab. Doch nirgends war ein Segel zu erkennen.

In der Deckung von Büschen näherten sie sich nun wieder dem Flussbett. Am gegenüberliegenden Ufer befand sich ein provisorischer Kai, an dem die Gefangenentransporter vom Kaiserlichen Kontinent anlegen konnten.

„Wozu dienen die Lagerhallen?“, wollte Eban wissen.

„Dort wird das Lassach gelagert, bis es ins Kaiserreich verschifft wird. Daraus gewinnt man dann das lebensverlängernde Rauschmittel für die Adeligen und das Kaiserhaus.“

Hundegebell und Peitschenknallen waren die ganze Zeit über zu hören gewesen, doch nun drang auch das Geschrei von vielen Menschen zu ihnen. Sie sahen, wie Dutzende ärmlich gekleideter Arbeiter aus der Deckung der Lagerhallen herausrannten ins Freie.

„Ein Fluchtversuch!“, rief Macay. „Wir müssen ihnen helfen.“ Nur zu gut erinnerte er sich seiner eigenen Flucht aus diesem Lager, die erst wenige Monate zurücklag. Damals wäre es unvorstellbar gewesen, andere Gefangene zu einer Massenflucht zu überreden. Die meisten waren apathisch und hatten sich in ihr Schicksal ergeben.

„Dort kommen die Wächter auf den Kai.“ Eban deutete hin. „Sie wollen verhindern, dass die Gefangenen ins Wasser springen.“

Gebannt sah Macay zu, wie es zum Kampf zwischen den Flüchtenden und den Wächtern kam. Die Wächter setzten keine tödlichen Waffen ein, was ihn überraschte. Zu seiner Zeit wären die Wächter nicht so zimperlich gewesen. Da wäre längst der Boden vom Blut toter Häftlinge rot gefärbt gewesen.

Umgekehrt schien sich die Gruppe der Flüchtlinge eher widerwillig der Freiheit entgegen zu bewegen. „Was geht da vor?“, fragte er, eher sich selbst als Eban.

„Sie scheinen vor zwei Gefahren Angst zu haben“, antwortete Eban. „Jemand treibt sie zum Wasser und die Wächter hindern sie, dorthin zu gelangen. Vielleicht ist ein wildes Tier aus dem Dschungel ins Lager eingedrungen.“

„Nein, es sind andere Menschen. Schau, dort hinten.“ Macay beobachtete, wie einige Männer in Häftlingskleidung die anderen Häftlinge auf den Kai zu trieben. Die Männer hatten sich mit Stöcken und anderem Arbeitsgerät bewaffnet, das den Häftlingen zur Verfügung stand. Sie setzten die Gegenstände nun gnadenlos gegen ihre Mitgefangenen ein.

„Das verstehe, wer will“, sagte Eban.

„Gleich werden sich die ersten ins Wasser stürzen und zu uns herüber schwimmen. Wenn sie schwimmen können.“ Macay, der bei seinem letzten Abenteuer beinahe ertrunken wäre wegen seiner miserablen Schwimmkünste, hatte Mitleid mit den Gefangenen. Vermutlich waren die wenigsten von ihnen in der Lage, sich selbst ans gegenüberliegende Ufer zu retten.

Einige fielen schreiend ins Wasser. Die Wächter ließen nun die Wolfshunde von der Leine, die über die wehrlosen Häftlinge herfielen.

„Wir müssen ihnen helfen!“, rief Macay. Er sprang aus dem Versteck hinter den Büschen und rannte die paar Schritte zum Wasser hinunter.

Doch seine Begleiter aus Eszger rührten sich nicht. Sie starrten ängstlich auf die Wächter, die nun ein Ruderboot zu Wasser ließen, um den Flüchtigen nachzurudern.

„Sie kommen hier herüber“, rief Eban Macay zu. „Wir müssen verschwinden!“

„Unsinn! Sie sind nur an den Flüchtigen interessiert.“ Macay beobachtete, wie der erste Gefangene aus dem Wasser ins Boot gezogen wurde. Warum tun die das, fragte er sich. Zu seiner Zeit hätten die Wächter sich einen Spaß daraus gemacht, die Menschen im Wasser mit Pfeilen abzuschießen. „Sie müssen einen großen Mangel an Arbeitern haben“, folgerte er. „Deshalb wollen sie so wenige wie möglich töten.“

Nun sprang eine ganze Gruppe der Gefangenen ins Wasser, und zwar nicht freiwillig, sondern weil ihre Mitgefangenen sie mit den Stöcken hineintrieben. Dann sprangen diese Antreiber auch. Sie schwammen durch die Flussmündung genau auf die Stelle zu, an der Macay stand.

Der war so erstaunt, dass er nicht reagierte, bis es zu spät war. Vom Boot aus entdeckte man ihn.

„Dort drüben wartet einer auf sie. Er ist bewaffnet!“, rief ein Wächter. Das Boot drehte und ruderte auf Macay zu. Diesmal hatten die Wächter keine Hemmungen. Sie nahmen ihre Bogen auf und begannen, auf Macay zu schießen. Zum Glück schwankte das Boot so, dass sie ihn nicht trafen. Kurz, bevor das Boot das Ufer erreichte, krabbelten die ersten Gefangenen aus dem Wasser.

„Helft ihnen!“, rief Macay nach hinten, wo seine Begleiter warteten. „Bringt sie in den Dschungel und dann nach Eszger.“

Er half den Menschen aus dem Wasser und schickte sie hinter die Büsche, wo sie sich sammelten. Dann war das Boot da. Macay spannte seinen Bogen und schoss. Er fühlte einen unbändigen Hass auf diese Männer, die auch ihn vor einigen Monaten noch gequält und erniedrigt hatten.

Sein erster Pfeil traf einen Wächter in den Arm. Zu einem zweiten Schuss kam Macay nicht. Ein anderer Wächter stürzte mit gezogenem Schwert auf ihn zu. Doch einer der Flüchtlinge, die triefend nass aus dem Wasser kletterten, hob einen Stein auf und schleuderte ihn mit solcher Wucht diesem Wächter an den Kopf, dass der bewusstlos umfiel.

Der Mann bückte sich nach einem neuen Stein. Das war ein Fehler, der ihn beinahe das Leben kostete. Der dritte und letzte Wächter im Boot spannte seinen Bogen. Er hätte den Mann in den Rücken getroffen, wenn Macay seinerseits nicht schneller gewesen wäre. Macays Pfeil traf den Wächter in die Brust und warf ihn nieder.

Schnell rannte Macay zu dem Boot und drückte es mit aller Kraft hinaus ins Wasser, wo es langsam davontrieb.

„Was machst du Dummkopf da?“, schrie der Gefangene, dem er eben das Leben gerettet hatte. „Hol sofort das Boot zurück!“

„Wir flüchten durch den Dschungel. Dort entlang.“

„Wir flüchten nirgendwo hin, Jungchen. Geh ins Wasser und hol das Boot oder du wirst Perret Perran kennenlernen.“

„Ich kann nicht schwimmen. Los, wir müssen abhauen, dort kommt ein weiteres Boot mit Wächtern.“

„Dann warten wir, bis es da ist, und kapern es, verstanden?“ Perret stellte sich breitbeinig ans Ufer, als wollte er die Wächter geradezu anlocken.

Macay packte ihn am Arm, doch Perret schüttelte ihn ab. Weitere Gefangene kamen ans Ufer geschwommen. Sie kletterten heraus und rannten in den Dschungel.

Die Wächter sammelten sich in größerer Zahl am anderen Ufer und begannen, mit Langbogen auf Perret und seine Gefolgsleute zu schießen.

Das zweite Boot näherte sich. Auch von dort aus schoss man nun mit Pfeilen. Macay zog sich zurück bis fast an den Rand des Dschungels.

Eban rief ihm zu: „Wir verschwinden jetzt mit den Befreiten!“

„Nein, wartet noch!“

Was am Ufer geschah, irritierte Macay. Er glaubte fast, Perret sei berauscht, so merkwürdig verhielt sich der Mann. Dessen Ziel war eindeutig die Eroberung des Ruderbootes. Ihm schien sein Leben nichts wert zu sein im Vergleich dazu.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Brückeninseln»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Brückeninseln» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Manfred Rehor - Die Ruinen von Kab
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Planet der Magie
Manfred Rehor
Manfred Rehor - PERSEUS Achat-Seele
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Sannall der Erneuerer
Manfred Rehor
Manfred Rehor - PERSEUS Wolkental
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Gerrit aus Neukölln
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Diamanten aus Afrika
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Die Auswanderer
Manfred Rehor
Manfred Rehor - PERSEUS Scarab
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Der Elfenstein
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Eine neue Welt
Manfred Rehor
Отзывы о книге «Die Brückeninseln»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Brückeninseln» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x