Beate Morgenstern - Tarantella

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Eine Tänzerin nach der anderen stürzt sich liebeshungrig in Rosalias Arme. Spät ist sie zur Erkenntnis ihrer wahren Bestimmung, ihres wahren Glücks gekommen. Nichts weniger wünscht sie sich als das Dasein einer lesbischen Troubadoura. Doch auf der Suche nach der Einzigen findet sie im Laufe der Jahre kaum noch begehrenswerte Damen. Als die Mauern in Ostberlin fallen und die Freiheit angebrochen ist, schöpft sie erneut Hoffnung.

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Olivia, wir können schon noch Champignons essen, meinetwegen heute Abend, sagte ich. Aber jetzt lass uns doch erst einmal sehen, ob wir nicht mit gebratenen Eiern satt werden. Außerdem wird es höchste Zeit, dass ich frühstücke. Sie folgte mir, denn ich war die bei Weitem Ältere. Aber als ich vom Tisch aufstand, um meine Jacke und Tasche zu nehmen, begann sie mich zu kosen, dass es eine Art hatte. Jedes Mal, wenn ich sie von mir entfernen konnte, sagte sie: Noch nicht, noch nicht! Endlich schaute ich auf die Uhr.

Wie soll ich mein Zuspätkommen erklären?, fragte ich.

Du fühlst dich nicht, antwortete sie und lachte lausbubenhaft. Das schien der beste Rat. Ich ging zur Telefonzelle, bekam Ute an den Apparat, krächzte leise.

Nanu?, sagte Ute, du warst gestern noch ganz in Ordnung!

Ich kann es mir auch nicht erklären, beteuerte ich. Ich nehme einen Urlaubstag. Morgen ist alles vergessen.

Leg dich ins Bett und kuriere dich. Ich komm heute Abend vorbei!

Nein, liebe Ute. Es ist nichts. Sehr schwer war Ute davon abzubringen, sich Sorgen um mich zu machen.

An diesem Tag schwelgte Olivia in kulinarischen Genüssen, die sie den vorhandenen Büchsen entnahm. Sie war hungrig wie ein junger Wolf und verrichtete Liebesdienste noch und noch an mir, so dass mir bange wurde, ob meine Kräfte auf Dauer zulangten.

Und nach jeder kalorienzehrenden Mahlzeit stärkte sie sich mit einer kalorienhaltigen, während ich von Stunde zu Stunde schwächer wurde und es mich nicht mehr nach Cremesuppen und Ragout fin gelüstete. Das ist die Glut der ersten Liebe, sagte ich mir zum Trost. Vor der nächsten gemeinsamen Nacht ängstigte es mich. Wir können uns gern noch einmal in dieser Woche verabreden!, sagte ich. Aber für heute geh.

Zornig konnte Olivia werden! Ihre großen Augen sprühten Blitze, aus ihrem Mund schlängelten sich sechs gespaltene Schlangenzungen. Und du sagst, du hast mich gern!, sagte sie.

Oh ja, und sehr und wie sehr!

Von Liebe wollen wir nicht reden. Keine großen Worte bitte!

Ich hatte von Liebe auch nicht reden wollen. Der Ratschlag Olivias gefiel mir wohl. Doch sie sagte das eine und meinte das andere. Es kostete mich eine Stunde, ihr begreiflich zu machen, dass es mir an Wertschätzung nicht mangele, wenn ich sie für heute bitten würde, nach Hause zu gehen. Ich bin es nicht gewohnt, auf diese Weise gefordert zu werden, sagte ich. Es geht mir nicht gut! Ich begann - wahrscheinlich vor Erschöpfung - zu weinen, was mein Glück war.

Ach du Arme, sagte sie. Ich habe gedacht, du kannst nicht genug bekommen.

Ich habe genug, wirklich schon lange, erklärte ich. Aber wenn du damit anfängst, so kann ich nicht widerstehen.

So ist das. Ich habe dich richtig fertiggemacht. Sie lachte befriedigt und sehr übermütig, als hätte sie genau dieses Ziel verfolgt.

Du sagst es.

Dann geh ich jetzt. Aber denk nicht, du bist mich los.

Das will ich doch überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, Olivia.

Und du hast mich gern?

Überaus!

Olivia lächelte wie Amor, der - nach tückischem Setzen seiner Pfeile - seine Opfer sich in Liebe winden sieht. Sie ging davon, frisch wie am Abend zuvor, knabenhaft ihr Körper, olivfarben ihre Haut. In der Nacht träumte ich mich von einem wirren Traum in den anderen. Dennoch war ich ausgeschlafen am nächsten Morgen. Wie hübsch die Welt aussah! Ich hatte nun eine Freundin. Ganz unvermutet war die Einzige aufgetaucht: kaum dreißig, gut anzusehen, aktiv und mit einem gewissen Ehrgeiz. Hatte sie nicht davon gesprochen, einen Kurs an der Weißenseer Kunsthochschule zu belegen?

Dir geht es sehr gut, sagte Ute, als sie meine gute Laune bemerkte.

Ja!, erwiderte ich und dachte nicht daran, mich für meine gestrige Abwesenheit im Betrieb zu entschuldigen.

Ute beachtete mich nicht weiter, wie immer, wenn das Warten auf den Anruf ihres Freundes dringlich geworden war. Die Arme! Was plagte sie sich mit einem Geliebten, der sie nicht ganz und gar, sondern nur für Stunden haben wollte. Und sie wusste vorher nie, in welcher Stunde, wodurch das Warten noch unerträglicher wurde.

Am Abend begrüßte mich Olivia mit einem Blumenstrauß.

Nicht doch!, sagte ich gerührt und ließ sie in meine Wohnung ein.

Das sind die kleinen Aufmerksamkeiten, erklärte mir Olivia. Hast du dich erholt?

Es geht mir wunderbar. Es könnte mir gar nicht besser gehen.

Oliva zeigte ihre herrlichen Zähne, ein Ergebnis der gediegenen Arbeit ihres früheren Chefs, der sich das Verhältnis mit Olivia hatte etwas kosten lassen, wie ich später erfuhr. Olivia hielt etwas vom gegenseitigen Geben und Nehmen.

Olivia stärkte sich. Ich war darauf eingestellt und hatte meine Freude an ihrem Appetit. Was isst du sonst eigentlich?, fragte ich, mütterlich besorgt. Denn schließlich hatte mich das Wohl meiner Einzigen zu interessieren.

Wie's kommt, sagte sie.

Am nächsten Morgen war ich bei Weitem nicht so ausgeschlafen wie am vergangenen, das heißt, überhaupt nicht. Mit Müh und Not entfernte ich mich aus den Armen Olivias. Die wollte vom Aufstehen nichts wissen, weder von meinem noch ihrem. Ich bereitete das Frühstück, erfreute mich des Anblicks ihres unbekleideten Körpers. Sie trug am liebsten nichts, was ja am sparsamsten und bequemsten ist. Olivia also zeigte sich als echtes Naturkind. Und ich freute mich an ihr, soweit es meine Müdigkeit noch zuließ. Musst du nicht auch zur Arbeit?, fragte ich.

Hab Urlaub, erklärte sie.

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