Kendran Brooks - Tal der Hoffnung

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Präsident Duterte auf den Philippinen wendet sich von den USA ab und China zu. Was hat er vor? US-Präsident Trump tobt und leitet Gegenmassnahmen ein. In Nordkorea vermischen sich Patriotismus mit fatalen Fehleinschätzungen, während in Kenia unter den Augen der Justiz bösartige Morde um sich greifen. In Brasilien hingegen sieht eine Frau nur noch sich selber und ihren Hautkrebs.

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Sihena hatte ihre Köchin stumm und auch ein wenig erstaunt betrachtet, so als hätte sie ihre Gedanken gelesen. Der Ausdruck im Gesicht von Marta irritierte sie tatsächlich, zeigte er doch eine Zufriedenheit und eine Ruhe, auch eine Sicherheit, mit der die Hausherrin nichts anzufangen wusste.

»Nein, das ist alles«, meinte sie abschließend, »was gibt’s zum Mittagessen?«

»Ein Soufflé aus Süßkartoffeln und Mohrrüben. Dazu gegrillten Barsch«, antwortete sie pflichtbewusst.

»Lass aber diesmal den Fisch nicht wieder anbrennen«, schoss die Hausherrin einen weiteren, ungerechten Pfeil ab, denn noch nie hatte Marta in der Vergangenheit angekokelten Fisch serviert.

»Ich gebe mir jede Mühe«, bekannte die Köchin trotz der böswilligen Unterstellung gelassen, bevor sie sich in den Flur zurückzog und die Türe hinter sich leise schloss.

»Soll doch die dämliche Chinesen-Kuh vor Angst sterben«, dachte sie halblaut, während sie die Treppe hinunter ins Kellergeschoss mit ihrer Küche stieg, »und ich werde auch Naara entsprechend einweisen. Wäre doch gelacht, wenn wir dieser hochnäsigen Sklaventreiberin keinen gehörigen Schrecken einimpfen könnten, bevor sie in zwei Tagen von ihrem exklusiven Arzt in der Nobelklinik untersucht wird.«

Sie lächelte zu ihren bösen Gedanken, fast schon diabolisch, zumindest mit einer teuflischen Vorfreude.

»Ich werd gleich heute Abend in die Igreja Santa Ines gehen und dort zwei Kerzen anzünden«, nahm sich die brasilianische Köchin vor, »eine für mein Seelenheil und eine für den Krebs von Madama.«

*

Nordkorea

Kaum ein Tag war vergangen, an dem der Große Führer, Genosse Kim Jong-un, nicht die Einheit der Nation übers Fernsehen beschworen und seine Vorwürfe und Warnungen an die Klassenfeinde Nordkoreas erneuert hätte. In wenigen Tagen beging man gemeinsam den 64. Jahrestag des Sieges im Vaterländischen Befreiungskrieg. Auch das 3. Panzerregiment aus dem Goljjagi Gidae nahm an der Militärparade teil, würde vor dem Großen Führer und der Parteispitze mit den zehn verfügbaren modernen Panzern aus chinesischer Produktion defilieren und der Bevölkerung und der gesamten Welt die Kampf- und Opfer-Bereitschaft der nordkoreanischen Volksarmee einmal mehr vorführen.

Chungwi Seung-zin und Chungwi Chol-hwan würden jeweils mit ihren Mannschaften daran teilnehmen. Seit Tagen wurde dafür geprobt, um auch jede Kleinigkeit fehlerfrei auszuführen. So etwas wie Stolz hatte sich in den Herzen der beiden Leutnants und ihren Soldaten breit gemacht, Stolz auf das Manöver und dass sie aus Dutzenden von Bewerbern ausgewählt wurden, aber auch Stolz auf ihren Großen Führer, der das Land fest zusammenhielt und es vor all den Feinden rings herum heroisch verteidigte.

Längst hatten die beiden Leutnants auch ihre Mannschaften auf die Möglichkeit von Kollaborateuren mit dem feindlichen Ausland in den eigenen Reihen eingeschworen. Denn hatte nicht Genosse Kim Jong-un persönlich alle Bürger zur Wachsamkeit aufgerufen? Gemeinsam hatten die Soldaten begonnen, alle Vorgesetzten bis hoch zu Oberst Syng-man heimlich zu überwachen und jeden ihrer Schritte zu protokollieren. Mit wem sprachen sie, zu wem gingen sie, wie lange hielten sie sich wo auf. Je länger sie diese Leute belauerten, desto mehr Verdachtsmomente kamen zusammen.

Da war beispielsweise eine russische Delegation vor einer Woche eingetroffen, hatte sich im Gästehaus der Kaserne breit gemacht, sprachen mit allen hohen Militärs des Stützpunkts, schienen sich vor allem für die Ausrüstung und die Abläufe zu interessieren, erhielten wohl auch umfassende Informationen. Doch wie passten die Russen ins Bild des vorwiegend westlichen Feindes? Die Mannschaft spekulierte unter sich. Womöglich waren auch die Russen längst von den Amerikanern oder den Japanern gekauft worden, verrieten ihr eigenes Land und bauten unter den Militärs Nordkorea eine heimliche Allianz auf? Schmiedeten Pläne gegen den Großen Führer? Organisierten den Umsturz? Alles war diesen Barbaren im Westen zuzutrauen.

Immer noch patrouillierten die Amerikaner mit ihrer Fregatte und all den anderen Kriegsschiffen vor der Küste Nordkoreas, hielten eine unerträgliche Drohkulisse aufrecht. Sie wollten die redlichen Kräfte im Land verunsichern und ihre Moral untergraben. Die russische Delegation passte perfekt in dieses Bild. Von außen durch die USA in die Zange genommen. Von innen durch Russland weiter geschwächt. Womöglich spannten die beiden Weltmächte diesmal wirklich zusammen? Hatte sich dieser Trump nicht vor Kurzem mit Putin getroffen? Was hatten die beiden Machthaber hinter verschlossenen Türen verhandelt? Von Ergebnissen hatte niemand gesprochen. Doch wer redete schon stundenlang miteinander, ohne konkrete Pläne zu schmieden? Und hatte der Große Führer und Genosse Kim Jong-un nicht exakt auf diese Art von Verschwörung hingewiesen?

Auffallend oft waren die Russen mit Oberst Syng-man zusammen. Sie scherzten und lachten viel, als müssten sie ihre wahren Absichten verbergen. Doch die beiden Chungwis würden wachsam bleiben, zusammen mit ihrer Mannschaft. Man hatte sich auch mit anderen Leutnants und sogar ihren Oberleutnants abgesprochen. Die Führungskräfte der Garnison blieben so rund um die Uhr überwacht, jeder Schritt von ihnen minutiös registriert und aufgezeichnet. Noch lagen keine eindeutigen Beweise vor. Doch das konnte eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein. Da waren sich Chang Seung-zin, Ri Chol-hwan und all die anderen Beteiligten längst sicher.

Und dann...?

Der Große Führer und Genosse Kim Jong-un würde Stolz auf sie und ihre Wachsamkeit sein.

Die Parade lief genauso ab, wie sie geplant und geprobt war. Man hatte die Panzer schon am Vortag zum Versammlungsplatz transportiert. Um fünf Uhr morgens reihte man sich in die unendlich scheinende Schlange an Truppenverbänden und Waffengattungen ein. Um sieben Uhr kam der Befehl zur jederzeitigen Bereitschaft. Sicherheitshalber wurden alle Motoren noch einmal gestartet und auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Danach kehrte wieder Ruhe ein in die lange Reihe von Männern, Frauen und Maschinen. Um elf Uhr vormittags schien es dann endgültig los zu gehen. Weit, weit vorne, kaum noch erkennbar, stiegen erste Rauchwolken in den Himmel, waren auch zwar ganz leise, aber doch unverkennbar Motorengeräusche zu vernehmen. Wenig später kam auch in der Umgebung des 3. Panzerregiments einige Bewegung und wenig später sogar Hektik auf. Oberstleutnants telefonierten mit den Organisatoren der Parade, gaben über ihre Hauptmänner Befehle weiter. Irgendwann erfolgte dann das Kommando an die Panzer-Mannschaften, die Motoren zu starten. Es war gegen zwölf Uhr. Und dann setzten sich die zehn wuchtigen Maschinen schwerfällig und trotzdem vor Kraft strotzend in Gang, folgten den Raketen-tragenden Fahrzeugen des 2. Flugabwehr-Regiments.

Chang Seung-zin und Ri Chol-hwan hatten diese Waffen am Vorabend noch bestaunt, diese riesigen Stahlkörper, die Atomsprengköpfe tragen konnten und den Feind im Ausland in Furcht und Schrecken versetzten. Allerdings erkannten auch die beiden Leutnants des Panzer-Regiments, dass diese mächtigen Raketen mit Sicherheit keinen Treibstoff enthielten, dass sie zudem mehr Hülle waren, als Gefahr. Ihre diesbezüglichen Fragen bei den Kameraden wurden allesamt unwirsch abgewiesen.

Was ihnen eigentlich einfiele und dass sie sich um ihren eigenen Kram kümmern sollten.

Etwas beleidigt waren die beiden Chungwis abgezogen, hatten ihre Mannschaften zusammengerufen und ihren Verdacht vorgebracht. Man war bald einmal der einhelligen Meinung, dass wohl gewisse Teile des Militärs ihrem Großen Führer etwas vorspiegelten, das gar nicht stimmte. Denn dass diese riesigen Raketen jemals ein Ziel punktgenau erreichen sollten, konnte man ihnen wirklich nicht ansehen.

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