Kendran Brooks - Tal der Hoffnung

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Präsident Duterte auf den Philippinen wendet sich von den USA ab und China zu. Was hat er vor? US-Präsident Trump tobt und leitet Gegenmassnahmen ein. In Nordkorea vermischen sich Patriotismus mit fatalen Fehleinschätzungen, während in Kenia unter den Augen der Justiz bösartige Morde um sich greifen. In Brasilien hingegen sieht eine Frau nur noch sich selber und ihren Hautkrebs.

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Erneut nickte Liu Jintao und zog aus einer Mappe ein einfaches Blatt Papier, reichte es wortlos dem Philippinen. Der schien die Notizen bloß zu überfliegen, schaute nach exakt fünfundzwanzig Sekunden die drei Chinesen lächelnd an.

»Mit vielen Ihrer Ideen können wir uns bestimmt anfreunden. Manche allerdings stehen derzeit nicht zur Verhandlung. Auch scheinen mir einige der aufgeführten Summen nicht unbedingt der Tragweite und der Wichtigkeit Ihrer Ideen angemessen.«

Zu diesem leichten Tadel lächelte der Fünfunddreißigjährige entwaffnend und entschuldigend. Auch Liu Jintao lächelte, wenn auch ein wenig gequält.

»Selbstverständlich handelt es sich bei dieser Liste nur um einen ersten Entwurf, den wir am besten Punkt für Punkt durchgehen, während wir die nächsten Schritte gemeinsam festlegen.«

In den nächsten fünfundvierzig Minuten sprach man über chinesische Investitionen in verschiedenen Philippinischen Häfen, über den Bau einer neuen Autobahnverbindung zwischen Manila und Cabanatuan, dem Aufbau eines Hochgeschwindigkeits-Bahnnetzes zwischen allen Wirtschaftszentren des Landes, aber auch über verschiedene neue, kulturelle Einrichtungen, die China seinen neuen Freunden und Partnern auf den Philippinen schenken wollte.

»Eine chinesische Militärbasis müssen wir allerdings ablehnen«, gab Fernando Rizal bedauernd und mit den Schultern zuckend bekannt, »Präsident Duterte kann die USA derzeit nicht vollends brüskieren. Auch würde unsere Bevölkerung Stützpunkte von zwei konkurrierenden Großmächten im Land kaum akzeptieren.«

»Es gibt immer Mittel und Wege ...«, meinte Liu Jintao und wirkte das erste Mal scharf wie ein Rasiermesser. Denn China brauchte mittelfristig eine Militärbasis in der Region, wollte das Riesenreich irgendwann die USA als lokale Weltpolizei ablösen, » ... unsere Führung wäre in diesem Punkt mit Sicherheit zu weitgehenden Zugeständnissen bereit ...«

Rizal leckte sich über die Lippen, so als könnte er die Süße eines immensen Geldstroms bereits darauf schmecken.

»Ich werde meinen Präsidenten entsprechend informieren. Aber bitte, rechnen Sie nicht mit einer raschen Lösung. Die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Bindungen meines Landes an die USA sind vielfältig und weit weniger fragil, als man womöglich auf den ersten Blick von außen vermuten könnte. Entsprechend umsichtig muss jede Vorgehensweise sein.«

Liu Jintao lächelte verbindlich, dachte jedoch ganz anders. Selbstverständlich war der Plan, die Philippinen und die USA auf Dauer zu trennen, auf diese Weise die bisherige Stabilität im südchinesischen Meer aufzuweichen und China in der gesamten Region als neuen und ersten Garanten für Wirtschaft und Verteidigung zu etablieren. Falls die Philippinen nicht mitspielen sollten, gab es Alternativen wie Malaysia, auch wenn der dortige Präsident derzeit durch die Skandale rund um den Staatsfonds 1MDB arg geschwächt schien.

»Der chinesischen Führung liegt eine starke und dauerhafte Verbindung zwischen unseren Ländern sehr am Herzen. Und im selben Masse, wie sich der amerikanische Einfluss in der Region seit der Wahl des früheren US-Präsidenten Obama spürbar verringert hat, möchte China diese Lücken füllen, im Interesse und zur Sicherheit aller Länder im und am südchinesischen Meer.«

Das war Warnung genug an die Adresse von Fernando Rizal und damit auch an seinen Präsidenten Rodrigo Duterte, den Bogen nicht zu überspannen. China war bereit, viel Geld in seine Hände zu nehmen, jedoch nicht bereit, sich über den Tisch ziehen zu lassen.

Rizal lächelte ebenso verbindlich.

»Reden wir doch noch über einige Zahlen«, meinte er freundlich, beinahe einschmeichelnd, denn nur darauf kam es seinem Präsidenten letztendlich an, »wir sprechen bei den Hafenanlagen, der Autobahn und den Eisenbahnstrecken von einem Investitionsvolumen von über zwei Billionen Peso?«

»Zwei Komma drei Billionen, falls chinesische Unternehmen den Großteil der Bauarbeiten übernehmen, zwei Komma neun bis drei Billionen, falls wir nur die Ingenieurleistungen erbringen und die eigentlichen Bauten durch einheimische Subunternehmen erstellt werden.«

»Und China gewährt den Philippinen einen entsprechend hohen Kredit? Zu welchen Bedingungen?«

»Ein halber Prozentpunkt mehr, als der jeweilige Leitzins Ihrer Zentralbank.«

»Also drei Komma fünf derzeit?«

»Ja, genau.«

»Und der halbe Prozentpunkt?«

»Der wird selbstredend zur alleinigen Verfügung von Präsident Duterte stehen. Zwanzig Jahre lang werden wir das halbe Prozent auf den noch nicht zurückbezahlten Schulden auf diejenigen Konten und in denjenigen Währungen überweisen, die Sie uns nennen.«

Fernando Rizal rechnete im Kopf überschlagsmäßig nach und kam auf zwei bis vier Milliarden US-Dollar, die sein Präsident in den nächsten beiden Jahrzehnten abkassieren konnte, falls die Pläne der Chinesen aufgingen.

»Und wenn wir China eine Militärbasis zur Verfügung stellen sollten?«, provozierte der Vertraute von Duterte ein verbessertes Angebot.

»Dann werden sich die Zahlungen auf ein Prozent verdoppeln.«

Fernando Rizal fühlte den kalten Schauder, der ihm über den Rücken kroch. Niemals hätten er oder sein Präsident von solchen Summen geträumt, Milliarden von US-Dollar, versprochen vom großen China und unauffällig über einen langen Zeitraum verteilt von guten Freunden an einen guten Freund überwiesen.

Die vier Männer beendeten das Meeting lächelnd und lachend, bezeugten einander gegenseitige allen Respekt. Und während die drei Chinesen zurück ins Hotel fuhren, traf sich Fernando Rizal bereits mit Präsident Duterte, der die Versammlung in der Universität etwas vorzeitiger als ursprünglich geplant verlassen hatte, um so rasch als möglich durch seinen Vertrauten informiert zu werden.

Höchst zufrieden grinste Duterte, als er sich von Rizal die Summen vorrechnen ließ, hatte ein überhebliches Leuchten im Gesicht, das ihn in den Augen so vieler philippinischer Wähler ausgesprochen kompetent und durchsetzungsstark erscheinen ließ.

Rodrigo Duterte nahm sich den Nachmittag frei und kehrte in sein Haus zurück, wo ihn seine Lebensgefährtin Honeylet Avanceña aufgrund seines Anrufs erwartete.

»Ist was passiert?«, fragte die Frau etwas Bange, »warum kommst du so früh zurück? Heute Morgen hast du noch gesagt, es werde mindestens acht Uhr abends?«

Duterte grinste breit und siegessicher.

»Heute waren die Chinesen hier. Fernando Rizal hat sie begrüßt und bei ihnen vorgefühlt. China plant Investitionen in Billionenhöhe hier bei uns. Wir müssen ihnen bloß ein wenig entgegenkommen.«

»Und was heißt das? Dieses Entgegenkommen?«

»Wir müssen die Amerikaner los werden.«

Honeylet Avanceña runzelte ihre Stirn.

»Die USA loswerden?«, fragte sie erstaunt. Dass die Frau nicht auf den Kopf gefallen war, bewies sie mit ihrer nächsten Frage: »Und dafür die Chinesen zu uns einladen? Ihnen vielleicht sogar militärische Stückpunkte einrichten lassen?«

Duterte grinste erneut und ließ als Antwort nur seine Augen aufleuchten.

»Und was bringt uns das?«, fragte die Frau äußerst geschäftstüchtig zurück.

»Bis zu acht Milliarden amerikanische Dollar«, gab ihr Lebenspartner triumphierend zurück.

»Wie? Acht Milliarden?«, schien Honeylet Avanceña nicht zu verstehen.

»China investiert 30 bis 40 Milliarden US-Dollars bei uns, gewährt uns dafür entsprechenden Kredit und leitet von den Zinszahlungen des Staates einen kleinen Betrag direkt auf unsere privaten Konten um. Und das für die nächsten zwanzig Jahre.«

Die Frau schüttelte irritiert den Kopf.

»Du meinst, du kassierst acht Milliarden Dollar? Privat? Auf deine Konten?«

Duterte nickte lächelnd: »Als eine Art von Vermittlungsgebühr.«

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