Kendran Brooks - Im Fegefeuer

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Drei voneinander unabhängige Handlungsstränge erzählen Geschichten in Grossbritanien, in Brasilien und in Kenia. Wir begleiten Sophie Shi und Fu Lingpo ein Stück weit. Die beiden bauen sich im Nordosten des Landes ein neues Leben auf. Doch die al-Shabaab Milizen und alte Bekannte aus Hongkong hängen wie Damoklesschwerter über ihrem zukünftigen Glück. In Brasilien erfahren wir endlich, warum und wohin Shamee Ling zweimal spurlos verschwand. Und wir begleiten die chinesstämmige Brasilianerin ein Stück auf ihren steinigen Wegen. In London ist Sheliza bin-Elik mit ihrer neugeborenen Tochter nur scheinbar sicher und dem Terror-Regime der ISIS entkommen. Denn Verblendete gibt es überall. Wer schützt die junge Mutter und ihr Kind vor den radikalen Islamisten in Grossbritannien?
Die drei Erzählungen werden vom Besuch einer katholischen Messen in Lausanne umrahmt. Jules begleitet Alabima und Alina an diesem Sonntagmorgen und macht sich seine ganz eigenen Gedanken zu dem, was er dort sieht und hört und fühlt.

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»Und was hast du ihm geraten?«

Er drehte sich zu ihr um und sie sah auf seine haarlos-glatte, mächtige Brust, darunter die straffe Bauchwölbung, die nichts mit einer Bauchkugel gemein hatte, sah auf seinen rasierten Penis mit Hodensack, die beide schlaff herunterhingen, doch auch in diesem Zustand mächtig groß wirkten, auch auf seine kräftigen Oberschenkel, die gut zu einem Gewichtheber oder einem Sumo-Ringer gepasst hätten. Sophie verspürte sogleich das ihr wohlbekannte Kribbeln in ihrem Unterleib und blickte deshalb wieder hoch und ihrem Lebenspartner ins Gesicht.

»Ich hab ihm gesagt, ich an seiner Stelle würde den Kleinen auseinandernehmen und ihn neu zusammensetzen, würde ihn jeden Tag verprügeln, bis er die heilige Mannesfurcht verspürte und alles täte, was ich von ihm verlangte, nur aus Angst vor noch mehr Schlägen.«

Sophie Shi schaute Fu Lingpo erschrocken und gleichzeitig erstaunt forschend an. Doch der grinste nun und meinte: »Nein, selbstverständlich nicht. Ich hab ihm geraten, für seinen Jungen ein paar Kerzen in der Kirche anzuzünden und für ihn zu beten.«

»Das tönt ebenso wenig nach dir«, bemängelte die Chinesin lächelnd.

Er war in die Dusche gestiegen und hatte den Kaltwasserhahn aufgedreht, genoss den eher lauen Strom aus dem Brausekopf. Richtig warmes oder gar heißes Wasser gab es in diesem Mietshaus eh nur am frühen Morgen, zumindest wenn man etwas Glück hatte. Doch diese Annehmlichkeit überließ Fu stets seiner Lebenspartnerin, hatte sich längst an das laue Kaltwasser gewöhnt, seifte sich gründlich ein, während sein Penis weiter zusammenschrumpfte, wie Sophie immer noch zuschauend feststellte.

»Ich hab ein Geschenk für dich«, rief er ihr irgendwann zu, während er sich die Haare einseifte, »zur Feier des Tages. Es steckt in meiner Hosentasche.«

Sophie Shi sah dies als Aufforderung an und nahm die Hose vom Bügel, fühlte etwas Hartes in einer der Taschen und zog es heraus. Das sechs mal sechs Zentimeter große und drei Zentimeter hohe Päckchen war in Geschenkpapier eingewickelt. Doch sein Inhalt konnte eigentlich nur in einem Schmuckstück bestehen. Vielleicht ein Ring?

»Bist du verrückt geworden?«, fragte Sophie ihren Fu mit einer Stimme, die ebenso Tadel wie auch große Freude und gespannte Erwartung enthielt.

»Warum denn?«

»Schmuck? Für mich?«

»Wie kommst du denn auf Schmuck? Ist doch bloß etwas Schokolade. Aus dem Tank Shop.«

Zum Glück konnte Fu unter der Dusche das enttäuschte Gesicht von Sophie nicht sehen, als sie nun die Verpackung abstreifte und tatsächlich eine braune Plastikbox in Händen hielt, die gemäß ihrem Etikette vier Luxus-Pralinen enthielt.

»Danke«, meinte sie laut und fest, konnte ihren leichten Ärger trotzdem nicht ganz verbergen.

»Und, wie schmecken sie dir?«, fragte er weiterhin gut gelaunt unter dem Wasserstrahl hervor.

»Soll ich sie etwa jetzt gleich probieren? Vor unserem Essen?«

»Ja, bitte.«

Sie musste zwei Klebestreifen entfernen, bevor sie den Deckel abheben konnte. Darunter kam ein Solitär-Ring mit lauter Diamanten hervor, der in einem blau-samtenen Kissen steckte.

»Du elender Lügner«, rief sie ihm lachend zu und steckte sich das Schmuckstück probeweise an die Hand, »woher kennst du denn die Größe meines Ringfingers?«

Er schob die Glastür zur Seite und stieg aus der Dusche, packte sich ein großes Badetuch vom Wandhaken und begann sich abzutrocknen.

»Herzlichen Glückwunsch zu unserem Jahrestag«, meinte er herzlich und mit einem strahlenden, breiten Grinsen. Sie kam in seine noch feuchten Arme und sie küssten sich lange. Wiederum meldete sich das Kribbeln in ihrem Unterleib und sie befreite sich darum rasch aus seinen Liebkosungen.

»Wir kommen zu spät, wenn wir erst noch…«

Sie ließ den Grund offen, lächelte spitzbübisch, blickte dann betont auf seinen Penis, der sich deutlich regte.

»Ist denn nicht noch genug Zeit?«, lockte Fu die Chinesin mit schmeichelnder Stimme.

»Nein«, entschied sie spielerisch abschließend, »denn etwas Strafe nach deiner Lügerei muss einfach sein, Mister Lingpo. Ziehen Sie sich endlich an und führen Sie mich aus.«

Auf dem Weg zum Restaurant kamen sie an der Kreuzung vorbei. Hier konnte Sophie Shi kürzlich ein Verkaufslokal anmieten, das derzeit von einem örtlichen Schreiner ausgebaut wurde. Die umtriebige Frau wollte hier in wenigen Tagen eine traditionelle, chinesische Apotheke eröffnen. Denn in Garissa lebten mehrere hundert ihrer Landsleute, die bislang auf die von Zuhause gewohnte Medizin hatten verzichten müssen. Und auch die Einheimischen würde man bestimmt für die zumeist sanften, fernöstlichen Heilpraktiken interessieren können.

Konkurrenzlos .

Das wäre wohl der Begriff gewesen, mit dem Sophie Shi ihre Geschäftsidee in einem Wort beschrieben hätte.

*

Es hatte sich über die letzten Jahre abgezeichnet und so kam der Entschluss von Zenweih Ling, aus der ehelichen Villa auszuziehen und ein luxuriöses Appartement in der Innenstadt zu mieten weder für Mei Ling noch für Chufu Lederer wirklich überraschend. Denn seine Gattin Sihena gab sich weiterhin unnahbar, war in letzter Zeit sogar noch abweisender und kälter gegenüber ihrem Ehemann und auch gegenüber ihren Kindern geworden. Seit dem zweiten Verschwinden ihrer jüngsten Tochter Shamee war die Frau oft unausstehlich, zu den Hausangestellten etwas weniger als zum eigenen Ehemann. Dass ihre ständige Verärgerung etwas mit den zahlreichen außerehelichen Affären von Zenweih Ling der letzten Jahre zu tun hatte, mochten die beiden Studenten der Psychologie allerdings nicht glauben. Seine Eskapaden waren Sihena schon viel zu lange bekannt gewesen und still geduldet worden, hätten viel früher zum Bruch führen müssen. Nein, die zunehmende Gefühlskälte der Mutter von Mei und ihr gleichzeitig gesteigerter Stolz hingen höchstwahrscheinlich doch mit Shamee und ihrem abermaligen Verschwinden zusammen. Dies jedenfalls vermutete zumindest Chufu, während Mei skeptisch blieb und die Gründe eher im zunehmenden Alter ihrer Mutter vermutete.

Doch wohin war die jüngste Tochter der Lings erneut derart fluchtartig verschwunden? Und aus welchem Anlass? An denselben Ort, wie vor einem halben Jahr? Und nur aus Ärger über den Streit mit ihrer Mutter?

Zumindest die zuerst von Mei und Chufu vermutete Drogensucht hatte sich als Fehlanzeige erwiesen. Denn niemand in der Szene wollte die 17-jährige kennen. Das hatten sie durch eine Handvoll Privatdetektive umfassend abklären lassen. Und der einzige Hinweis zu ihrem früheren Verbleib bestand weiterhin in einem Porno-Film von wenigen Minuten Länge, in der eine junge, chinesisch-stämmige Frau als Postbotin verkleidet sich von einem heißblütigen Südländer gründlich vernaschen ließ. Die Darstellerin glich Shamee eigentlich aufs Haar. Ob es sich beim Möchtegern-Pornosternchen tatsächlich um die 17-jährige Shamee Ling handelte und wo und vor allem von wem der Film gedreht worden war, das alles hatten Mei und Chufu immer noch nicht herausfinden können. Und die jüngere Schwester hatte nach ihrer Rückkehr alle diesbezüglichen Fragen offengelassen.

Das Psychologie-Studium war für Chufu und Mei abgeschlossen und die beiden hatten vor einigen Tagen ihre Abschlussarbeiten eingereicht, harrten nun deren Prüfung durch das Gremium und einer hoffentlich positiven Beurteilung. Darum hatten die beiden Noch-Studenten in diesen Tagen wenig zu tun, genossen die gemeinsame Muse, spazierten oft den Strand entlang, auch wenn die Witterung im winterlichen August der Südhalbkugel an manchen Tagen mit kaum 19° unangenehm kühl blieb. Immer wieder sprachen die beiden über das erneute Verschwinden der jüngeren Schwester von Mei, stellten Mutmaßungen über den Anlass des Streits mit Sihena an, spekulierten über die Gründe für ihre erste, wie für ihre zweite Flucht aus dem Elternhaus und über den derzeitigen Aufenthaltsort. Beide waren voller Sorgen und mehr als einmal schlug Chufu vor, doch seinen Adoptivvater Jules endlich einzuschalten, der mit all seiner Erfahrung und seinen Kontakten wohl am ehesten in der Lage sein müsste, die jüngste Tochter der Lings aufzuspüren. Doch Mei war strikte dagegen.

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