Elisa Scheer - Momentaufnahme

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Als sich ihr Freund, ihre Wohnung, ihr Auto und ihr Job sozusagen im Minutentakt als absolute Fehlgriffe entpuppen, steigt Bettina wutentbrannt in den nächsten Zug und landet in Wien. Beim Bummeln und Fotografieren der Sehenswürdigkeiten stolpert sie nicht nur über einen neuen Job, sondern auch über einen Mord, was sie allerdings so bald nicht bemerkt. Zurück in Leisenberg wird ihr aber schnell klar, in welcher Gefahr sie schwebt – und das, wo sie sich viel lieber auf den neuen Job und eine neue Liebe konzentrieren möchte!

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„So etwa. Wissen Sie, wenn man das immer hört...“

„Und warum haben Sie Ihr Verhalten dann nicht geändert? Ich meine, wenn alle das Gleiche zu beanstanden hatten?“

„Erstens ist das nicht so einfach, und zweitens war es eben nicht immer das Gleiche.“ Er sah auf die Uhr. „Etwas Zeit haben wir noch. Wollen Sie die Einzelheiten hören?“

Ich nickte. „Je mehr ich weiß, desto besser arbeiten wir zusammen, oder? Wenn Sie es erzählen wollen?“

Er nickte. „Nummer eins kam mit der Tatsache nicht zurecht, dass wir auch mal abends oder nachts arbeiten mussten, Fototermine oder eilige Entwicklungen. Nummer zwei dachte nicht mit. Einmal ist sie bei Rotlicht in die Dunkelkammer geplatzt, die Arbeit eines ganzen Tages war hin. Ich hab sie angeschnauzt, und sie hat heulend gekündigt. Nummer drei – das war meine eigene Schuld, mit der hatte ich – äh - was angefangen. Nie wieder mache ich so was, sie hat vor lauter Liebeskrankheit überhaupt nichts mehr getan. Nummer vier wurde schwanger und musste sich schonen. Nummer fünf fand, ich müsste mein Atelier selbst in Ordnung halten, und ich fand, das gehört zu ihrem Job. Nummer sechs hasste die Reisen, damals war ich viel im ehemaligen Ostblock, und das war ihr unheimlich. Nummer sieben war mit dem Organisatorischen überfordert, vergaß dauernd was und war dann beleidigt, wenn ich sie kritisiert habe. Nummer acht – nein, Nummer acht sind Sie. Welche Macke werden Sie haben?“

Ich überlegte. „Also, wie gesagt, ich heule nicht. Aber ich werde unverschämt. Ich bin nicht vergesslich, aber sie müssen Geduld haben, bis ich mich richtig auskenne. Schaffen Sie das? Ich hab noch nie einen Film entwickelt, weiß nicht, auf welchen Gebieten Sie Nachschub brauchen und was man als Assistentin so macht. Loben Sie Ihre Leute eigentlich auch, wenn sie mal was richtig machen?“

„Doch, schon“, antwortete er zögernd.

Ich grinste wissend. „Also nicht. Probieren Sie´s, es wirkt ungemein motivierend!“

Er grinste schief zurück und winkte dem Kellner. Dieses Mal protestierte ich nicht, als er mein Schnitzel mitzahlte, das war wirklich das Handgeld.

Der Film war hinreißend – ihn in Wien zu sehen, war einfach etwas anderes, aber ich war ziemlich froh, dass ich ihn schon kannte, sonst hätte ich den Dialogen nicht immer ganz folgen können. Mein Englisch war wirklich nicht mehr das, was es mal gewesen war, stellte ich betrübt fest. Ich guckte atemlos nach vorne und versuchte, herauszufinden, wo man damals gedreht hatte, erkannte aber kaum einen der Schauplätze wieder. Erst gegen Ende sah ich zur Seite und merkte, dass Jan die Augen geschlossen hatte. Pennte er? Sollte ich taktvoll sein oder ihm gleich zeigen, dass ich ein freches Mundwerk hatte? Lieber taktvoll! Sobald der Abspann lief, rumorte ich herum, um meine Tasche zu finden, und stieß ihn dabei „versehentlich“ an. Er öffnete die Augen. „Ich habe nicht geschlafen.“

„Bitte?“

„Ach, nichts.“

Ich feixte in mich hinein, als wir das Kino verließen und Richtung Opernring gingen. An der Oper blieb er stehen. „Haben Sie ein Handy?“

„Sicher“, antwortete ich erstaunt.

„Dann sollten wir unsere Nummern programmieren, das werden wir öfter brauchen können.“

Keine dumme Idee! Er diktierte mir seine in den Speicher, ich ihm meine.

„Morgen um neun – am Karlsplatz, vor der Kirche?“ Er sah mich fragend an.

„Einverstanden. Kann man von da gleich mit der U-Bahn zum Reumannhof fahren?“

Er nickte.

„Soll ich etwas mitbringen – ich meine, als Assistentin? Filme? Kaffee? Schokoriegel? Schreibzeug? Ich war doch noch nie Assistentin.“

Er überlegte. „Filme habe ich noch. Schokoriegel wären gut, welche mit Nüssen drin. Schreibzeug sowieso. Ihre eigene Kamera natürlich. Was haben Sie an Objektiven dabei?“

Ich zählte mein Zubehör auf.

„Nicht schlecht, das müsste reichen. Nein, bringen Sie gute Füße und gute Nerven mit, das genügt. Wann geht morgen Ihr Zug?“

„Um zehn nach vier.“

„Dann schauen wir, dass wir um halb drei fertig sind, inklusive Mittagspause. Genehmigt?“

„Natürlich! Sie sind doch der Chef!“

Er hob grüßend die Hand und eilte davon, Richtung Schwarzenbergplatz. Ich stieg in die Tram, die gerade vor mir hielt. Zunächst hielt ich wieder Ausschau nach lila Schuhen, konnte heute aber nichts entdecken, also hing ich in meiner Lederschlaufe, mit schmerzender Schulter (dieser Gemeindebau-Bildband wog alleine mindestens drei Kilo!), und freute mich über den neuen Job. Und endlich mal eine Branche, die mich interessierte! So schlimm konnte Jan als Chef gar nicht sein – wenn es ihm schon selbst bewusst war?

Auf dem Weg zum Hotel hatte ich mich tatsächlich noch ein-, zweimal furchtsam nach den lila Schuhen umgedreht, aber niemanden entdeckt. Trotzdem wusste ich, dass da jemand war. Aber warum nur? Ich war doch kein interessantes Beschattungsobjekt! Wer sollte mich beschatten? Norbert, ob ich einen anderen hatte? Unsinn! Frances, ob ich die schäbigen Geheimnisse ihrer Agentur an meinen neuen Arbeitsplatz mitnahm? Noch bescheuerter! War das ein Triebtäter? Aber warum ließ er sich so viel Zeit? Und er schien mich ja nicht einmal anzugucken! Hatte ich irgendetwas Verdächtiges getan? Was denn? Schnitzel gegessen? Fotos gemacht wie alle Touristen? Einen neuen Chef gefunden? Alberne T-Shirts gekauft? In der U-Bahn etwas gesehen, was ich besser nicht gesehen hätte? Aber was nur? Mir war gar nichts aufgefallen. Vielleicht hatte ich ein Buch gekauft, in dem jemand eine Schatzkarte versteckt hatte, und nun wollte er sie zurück?

Also, jetzt ging ich besser schlafen, bevor meine Phantasie noch ganz mit mir durchging!

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