Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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The­resa dach­te an Kon­stan­tin und sah er­neut auf die Uhr. Er müss­te längst an­ge­kom­men sein. Sein ers­ter Gang war im­mer der in den Stall und zu ihr. Ob er sich ver­spä­tet hat­te?

End­lich hör­te sie Ma­ri­sas Stim­me. »Du siehst an­ge­spannt aus« Ih­re Freun­din sah sie prü­fend an.

»Bin ich auch. Schau dir Des­de­mo­nas Bein an, das macht mir Sor­gen.« Sie sah wie­der auf die Uhr.

»Er­war­test du je­man­den?«

»Kon­stan­tin woll­te für ein paar Ta­ge kom­men. Aber er scheint noch nicht da zu sein.«

»Oben, vor dem Haus steht ein sau­teu­res Coupé«, sag­te Ma­ri­sa.

»Er woll­te mit sei­ner Freun­din kom­men, das wird ih­res sein.«

Die Frau­en gin­gen in den Stall. Die Tier­ärz­tin sprach be­ru­hi­gend mit der Stu­te, wäh­rend sie ihr den Ver­band ab­nahm und sich die Wun­de be­sah.

»Nicht be­un­ru­hi­gend. Das wird schon«, sag­te sie und zog ei­ne Sprit­ze auf. »Da sie nicht lahmt, kannst du sie be­we­gen.« Sie säu­ber­te die Wun­de und ent­nahm ih­rem Alu­kof­fer einen fri­schen Ver­band. »Fer­tig.« Sie strich Des­de­mo­na sanft über die Nüs­tern. »Bra­ves Mäd­chen.«

»Willst du mit zum Abend­es­sen kom­men?«

Ma­ri­sa lach­te. »Nein, Sü­ße, dei­ne Fa­mi­lie ist mir heu­te zu an­stren­gend. Mei­ne bei­den Jüngs­ten wol­len Pas­ta ma­chen, die an­de­ren sind mit ih­ren Vä­tern un­ter­wegs. Mir steht ein ru­hi­ger Abend be­vor. Es sei denn, ei­ner mei­ner tie­ri­schen Pa­ti­en­ten braucht Hil­fe.«

Wie un­kom­pli­ziert Ma­ri­sas Le­ben war. Ih­re fünf Söh­ne und ih­re fünf Män­ner ver­stan­den sich präch­tig. Wenn sie Hil­fe brauch­te, war ei­ner ih­rer Lieb­ha­ber im­mer zur Stel­le und sorg­te nicht nur für sei­nen, son­dern für al­le ih­re Söh­ne.

Zu­sam­men gin­gen sie zum Her­ren­haus, wo Ma­ri­sa ihr klapp­ri­ges Au­to ne­ben ei­nem Sport­wa­gen ge­parkt hat­te.

The­resa um­arm­te ih­re Freun­din. »Dann kommst du ein an­der­mal. Kon­stan­tin bleibt ein paar Ta­ge.«

»Mal se­hen.« Ma­ri­sa leg­te sich sel­ten fest, ihr Be­ruf mach­te ihr all­zu oft einen Strich durch die Rech­nung.

The­resa ging an dem be­reits ge­deck­ten Tisch un­ter der Kas­ta­nie vor­bei.

»Gu­ten Abend, Ali­cia.«

»Gu­ten Abend, Si­gno­ra.«

Ali­cia ha­lf Ma­ja in der Kü­che und hielt zu­sam­men mit Kit­ty, dem zwei­ten Mäd­chen, das Haus sau­ber. Wenn Gäs­te da wa­ren, ha­l­fen zu­sätz­lich Frau­en aus Bas­so. Ali­cia leg­te letz­te Hand an den mit wei­ßem Lei­nen ge­deck­ten Tisch. In ho­hen Glas­zy­lin­dern fla­cker­ten Ker­zen.

Als sie das Haus be­trat, hör­te sie Ma­ja in der Kü­che Kit­ty zur Ei­le an­trei­ben. »Schlaf nicht ein, Mäd­chen. Die Si­gno­ra will si­cher heu­te noch es­sen.«

The­resa lä­chel­te. Ma­ja war nicht sehr ge­dul­dig, aber ih­re Ge­rich­te wa­ren ex­zel­lent.

Sie lief die Trep­pe hin­auf. Aus Fre­de­ri­cos Zim­mer hör­te sie lau­te Rap­mu­sik, die sie kei­ne Mi­nu­te er­trug. Schnell schritt sie den lan­gen Gang vor­bei am Zim­mer ih­res Man­nes, aus dem kein Laut drang. Sie ver­mu­te­te ihn in der Bi­blio­thek. Kon­stan­tins Räu­me la­gen wei­ter hin­ten. Auch von dort war nichts zu hö­ren.

Ei­ne hal­be Stun­de spä­ter hat­te sie sich in die ele­gan­te Frau ver­wan­delt, die Frau­en auf­reg­te und Män­ner er­reg­te.

Als sie die Trep­pe er­reich­te, hör­te sie Kon­stan­tins Stim­me. Sie ver­harr­te, als sie ih­ren Na­men hör­te. Die hel­le, et­was kind­li­che Stim­me ei­ner Frau. Sie sah ih­ren Sohn mit ei­ner hüb­schen Blon­di­ne un­ten in der Hal­le ste­hen. Für einen Mo­ment muss­te sie die Au­gen schlie­ßen. Kon­stan­tins Ähn­lich­keit mit sei­nem Va­ter war fast lä­cher­lich. Selbst sei­ne Be­we­gun­gen wa­ren iden­tisch.

»Sie wird dich mö­gen, du musst dir kei­ne Sor­gen ma­chen.«

The­resa be­trach­te­te die jun­ge Frau. Zwan­zig Jah­re alt, höchs­tens, dach­te sie.

Sie selbst war acht­zehn ge­we­sen, als sie sich in Kon­stan­tins Va­ter ver­liebt hat­te. Sie ließ das Ge­län­der der Ga­le­rie los. Kon­stan­tin sah auf.

»Ma­ma!« Er strahl­te, lief, zwei Stu­fen auf ein­mal neh­mend, die Trep­pe hin­auf und nahm sie in die Ar­me. »End­lich!«

Sie küss­te ihn und schob ihn von sich weg. »Es tut mir leid, aber es war viel zu tun. Frü­her ging es nicht. Aber«, sie nahm ihn am Arm, »jetzt stellst du mir dei­ne Freun­din vor.«

An­na­bel sah ein Paar, The­resa und Kon­stan­tin, auf sich zu­kom­men und fühl­te sich un­ver­hofft aus­ge­schlos­sen.

Sie war von Be­ruf Toch­ter, und zwar die Toch­ter ei­nes rei­chen, ver­wöh­nen­den Va­ters und ei­ner Mut­ter, die sel­ten an­we­send war. Sie be­saß ein Selbst­be­wusst­sein, das an Ar­ro­ganz grenz­te, und war es nicht ge­wohnt, sich aus­ge­schlos­sen zu füh­len. The­resa reich­te ihr die Hand.

»Ich freue mich, Sie ken­nen­zu­ler­nen.«

Dies ist oh­ne Zwei­fel ei­ne der schöns­ten Frau­en, die ich je ge­se­hen ha­be, dach­te An­na­bel.

Sie war groß, bei­na­he so groß wie Kon­stan­tin. Und wenn sie nicht ge­wusst hät­te, dass The­resa sei­ne Mut­ter war … sie hät­te eben­so gut sei­ne Ge­lieb­te sein kön­nen. Wil­de Ei­fer­sucht über­kam sie, und der über­wäl­ti­gen­de Wunsch, ihr eben­bür­tig zu sein. Die­se Frau muss­te über vier­zig sein, sah aber gut zehn Jah­re jün­ger aus.

An­na­bel hing sich an Kon­stan­tins Arm.

The­resa lä­chel­te. Das Mäd­chen in sei­nem per­fekt ge­schnit­te­nen Kleid sah rei­zend aus. Auf Stö­ckel­schu­hen wirk­te An­na­bel grö­ßer, als sie wirk­lich war.

Sie wird um ihn kämp­fen, dach­te The­resa.

Sie sah, wie sich An­na­bel, nach ei­nem Blick auf sie, auf­rich­te­te. Ihr Griff nach Kon­stan­tins Arm mach­te deut­lich, zu wem er in Zu­kunft ge­hö­ren soll­te. Ei­ne Kampf­an­sa­ge? Nun ja. Sie hat­te schon vie­le Kla­gen von Schwie­ger­müt­tern über Schwie­ger­töch­ter ge­hört und um­ge­kehrt.

Fre­de­ri­co kam die Trep­pe her­un­ter. »Ich ha­be Hun­ger«, sag­te er und be­trach­te­te die Freun­din sei­nes Bru­ders an­er­ken­nend von oben bis un­ten. »Sehr schick, Ro­sa steht dir.«

»Dan­ke.« An­na­bel ki­cher­te und schmieg­te sich an Kon­stan­tin.

»Fre­de­ri­co, sieh bit­te nach dei­nem Va­ter, ich neh­me an, dass er in der Bi­blio­thek ist. Wir kön­nen dann es­sen.«

Ma­da­me er­schien als Letz­te. »Ich kann Ama­lia nicht fin­den«, sag­te sie atem­los.

»Sie wird schon kom­men, ich ha­be sie vor ei­ner hal­b­en Stun­de noch ge­se­hen.« Ma­ria ließ sich auf ih­rem Stuhl nie­der.

»Wir wer­den nicht auf sie war­ten. Ali­cia? Sie kön­nen auf­tra­gen.«

» Si, Si­gno­ra

Ali­cia ser­vier­te ei­ne küh­le Gur­ken­sup­pe mit Cros­ti­ni als Vor­spei­se.

»Ich ha­be Ama­lia auch noch nicht ge­se­hen«, sag­te Kon­stan­tin.

In die­sem Mo­ment tauch­te Ama­lia aus der Dun­kel­heit auf.

Ma­ria hob ih­re Ser­vi­et­te an den Mund. Sie täusch­te einen Hus­te­n­an­fall vor. Die­ses Kind. Sie hat­te es ge­ahnt. Ama­lia trug ein vom Wa­schen bei­na­he fa­rb­los ge­wor­de­nes T-Shirt, das um ih­re dün­nen lan­gen Schen­kel schlab­ber­te. Schu­he trug sie kei­ne. Fre­de­ri­co brach in lau­tes Ge­läch­ter aus. Ma­xi­mi­li­an hob die Brau­en. Er sah hilf­los zu sei­ner Frau hin­über, als ob er auf ih­re Re­ak­ti­on war­te­te.

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