Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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Vol­ler Ab­scheu dach­te Ma­da­me an ih­ren Zu­sam­men­stoß mit der Di­rek­to­rin, ei­ner schwe­ren, of­fen­bar kon­flikt­scheu­en Frau, die ihr zu ver­ste­hen ge­ge­ben hat­te, dass sie nicht die Ab­sicht hät­te, mit den rei­chen El­tern ih­rer ver­wöhn­ten Bäl­ger zu spre­chen.

Ma­da­me schil­der­te The­resa das Ge­spräch mit ihr.

»Fin­den Sie her­aus, wann der nächs­te El­tern­abend statt­fin­det.«

»Ge­wiss.«

Sie will hin­ge­hen, dach­te Ma­da­me Du­rand er­staunt.

The­resa hat­te nie viel In­ter­es­se an dem Mün­del ih­res Man­nes ge­zeigt. Und doch schien sie auf ih­re Art das Mäd­chen zu mö­gen. Sie er­teil­te Ama­lia re­gel­mä­ßig Reit­un­ter­richt und hat­te ihr Lu­n­as Foh­len ge­schenkt. Der klei­ne Hengst war Ama­li­as gan­ze Lie­be. Und , dach­te Ma­da­me, Kon­stan­tin .

Denn Ama­li­as Wunsch, heu­te hübsch aus­zu­se­hen, lag zwei­fel­los an Kon­stan­tins Kom­men.

»Du freust dich auf Kon­stan­tin?«

Ama­lia nick­te strah­lend und hob den Dau­men. »Ich will ihm mein Foh­len zei­gen. Wir müs­sen es doch tau­fen.«

Ma­da­me Du­rand lä­chel­te. »Weißt du schon, wie es hei­ßen soll?«

Ama­lia schüt­tel­te den Kopf und zog sich ein blau­es Trä­ger­kleid­chen über, das ihr sehr gut stand. Sie dreh­te sich vor dem Spie­gel. Als sie sah, dass Ama­lia das Kleid wie­der aus­zog und nach ei­nem är­mel­lo­sen ver­wa­sche­nen T-Shirt griff, floh Ma­da­me und zog die Tür zu.

Oh, du mein Gott, dach­te sie. Ei­ne ver­lieb­te Drei­zehn­jäh­ri­ge, wenn das mal gut geht.

Ma­da­me Du­rands Sor­gen wa­ren nur all­zu be­rech­tigt.

Kon­stan­tin ent­stieg am Nach­mit­tag ei­nem tod­schi­cken Sport­coupé und mit ihm An­na­bel .

Sie trug zu ei­nem schnee­wei­ßen Sei­den­kleid Sti­let­tos und wirk­te be­nei­dens­wert kühl, bei sechs­und­drei­ßig Grad. Als kä­me sie ge­ra­de­wegs aus der Du­sche. Und sie war bild­hübsch. Fre­de­ri­co und Ma­xi­mi­li­an sa­ßen un­ter der rie­si­gen Kas­ta­nie vor dem Haus. Die Kro­ne des Bau­mes schütz­te vor Re­gen und Son­ne. An­na­bel häng­te sich bei Kon­stan­tin ein, als sie auf das Haus zu­schritt.

Mit den Schu­hen, dach­te Ma­da­me, wür­de sie oh­ne Un­ter­stüt­zung nicht weit kom­men. Auf­fahrt und Hof wa­ren ge­pflas­tert wie ei­ne al­te Dorf­stra­ße.

Kon­stan­tin stell­te sei­ne Freun­din vor: »Ma­xi­mi­li­an, das ist An­na­bel, Fre­de­ri­co, mein Bru­der, und … Ma­da­me Du­rand.« Er stutz­te, als er sie al­lei­ne kom­men sah. »Wo ist denn Ama­lia?«

»Gu­ten Tag, Kon­stan­tin, An­na­bel. Ich weiß es nicht, sie war eben noch hier.«

»Und Ma­ma?«

Ma­xi­mi­li­an sag­te: »Sie hat ei­ne neue Schü­le­rin. Ich den­ke, sie ist noch in der Reit­hal­le.«

»Viel­leicht ist Ama­lia bei ihr, ich geh mal nach den bei­den se­hen.«

»Wer ist denn Ama­lia, Lieb­ling?«

»Komm mit, An­na­bel, dann wirst du sie ken­nen­ler­nen.«

Ama­lia hat­te den Tag in der Nä­he des Hau­ses ver­bracht. Sie woll­te kei­ne Mi­nu­te mit Kon­stan­tin ver­säu­men.

Im Stall, dach­te Ma­da­me, wirst du sie nicht fin­den.

Ama­lia war in den Flü­gel des Hau­ses ge­flüch­tet, in dem Ma­ria leb­te. Sie glaub­te zu wis­sen, was in dem Mäd­chen vor­ging.

Sie hör­te An­na­bels un­gläu­bi­ge Stim­me. »In den Stall?«

»Ja.«

»Nein, Lieb­ling, ich möch­te mich lie­ber frisch ma­chen.« Sie ki­cher­te.

Wie frisch will sie wohl noch wer­den, frag­te sich Ma­da­me und ta­del­te sich gleich dar­auf.

An­na­bel war ner­vös und un­si­cher, man muss­te nach­sich­tig mit ihr sein. Mit den Män­nern hat­te sie leich­tes Spiel. Von Oss­ten be­trach­te­te sie, wie er al­le Frau­en an­sah. Nun ja. Fre­de­ri­co konn­te den Blick nicht von ihr las­sen. Die schwers­te Prü­fung aber wür­de noch kom­men, The­resa hat­te sie noch nicht ken­nen­ge­lernt.

Es war das ers­te Mal, dass Kon­stan­tin ei­ne Freun­din mit nach Hau­se brach­te, seit er stu­dier­te. Sei­ne Schü­ler­lie­ben hat­te The­resa lä­chelnd ak­zep­tiert. Die hier war et­was an­de­res. Ma­da­me frag­te sich, wie The­resa mit ei­ner ernst­haf­ten Kan­di­da­tin für das Amt ei­ner Schwie­ger­toch­ter um­ge­hen moch­te.

Kon­stan­tin sag­te: »Ich zei­ge dir das Bad.«

»Ein rei­zen­des Mäd­chen.« Ma­xi­mi­li­an goss sich einen Co­gnac nach.

»Ja.« Fre­de­ri­co nick­te. »Ver­dammt hübsch, und ei­ne Fi­gur, da möch­te man glatt …« Er we­del­te un­be­stimmt mit der Hand.

Ma­xi­mi­li­an schmun­zel­te.

»Ich se­he in der Kü­che nach dem Rech­ten.« Ma­da­me er­hob sich.

Fast neun­zehn Uhr. The­resa hat­te dar­um ge­be­ten, trotz der an­hal­ten­den Hit­ze, nicht zu spät zu es­sen.

Kla­vier­tö­ne aus dem obe­ren Stock­werk des Sei­ten­flü­gels mün­de­ten in ei­nem fu­rio­sen Cre­scen­do. Ma­da­me er­laub­te sich ein Lä­cheln. Ih­re Klei­ne war wü­tend, wü­tend und un­g­lü­ck­lich.

Ama­lia schlug den De­ckel zu und dreh­te sich mit dem Hocker zu Ma­ria.

»Ich has­se ki­chern­de Blon­di­nen auf ho­hen Stö­ckeln, Non­na

Da­mit hat­te sie ei­ne um­fas­sen­de Be­schrei­bung der neu­es­ten Flam­me ih­res äl­tes­ten En­kels ab­ge­lie­fert.

»Ach, ja? Und sie ki­chert?«

Ma­ria be­te­te um Fas­sung. In ih­rer Wut wirk­te das Mäd­chen vor ihr wie ei­ne ei­fer­süch­ti­ge Ehe­frau, die ih­ren Ehe­mann mit der at­trak­ti­ven Nach­ba­rin in fla­gran­ti er­wi­scht hat­te. Ama­lia war ei­fer­süch­tig, das war kei­ne Fra­ge.

»Viel­leicht ist sie ganz nett«, wag­te Ma­ria ein­zu­wen­den. »Wir soll­ten sie erst ein­mal ken­nen­ler­nen.«

»Sie hat Lo­cken, und sie ist ge­schminkt.«

Ma­ria be­trach­te­te Ama­li­as Lo­cken­pracht und konn­te sich ei­nes Lä­chelns nicht er­weh­ren. »Du hast auch Lo­cken, mein Kind.«

»Ach, Non­na

Ama­lia setz­te sich zu Lud­wig und kraul­te ihn zwi­schen den Oh­ren. Sie schien nach­den­ken. Plötz­lich sprang sie auf. »Wir es­sen heu­te frü­her.«

Ma­ria sah dem Kind hin­ter­her, des­sen Ge­füh­le nicht mehr so ganz kind­lich wa­ren. Ama­lia hat­te, als sie ging, so … ent­schlos­sen aus­ge­se­hen.

Ama­lia be­eil­te sich, husch­te über die dunk­len Flu­re des gro­ßen Hau­ses. Sie kann­te je­den Win­kel. Al­le Lä­den wa­ren ge­schlos­sen, auch die La­mel­len, die an küh­le­ren Ta­gen Licht­strei­fen auf Bö­den und De­cken schick­ten. In der Bi­blio­thek tas­te­te sie nach dem Licht­schal­ter. Ihr Ziel war der Schreib­tisch. Auf des­sen ge­wal­ti­ger Mar­mor­plat­te stan­den zwei Bild­schir­me und ein Dru­cker. Pa­pie­re und fa­r­bi­ge Ord­ner la­gen in or­dent­li­chen Sta­peln an der Kan­te. Sie wuss­te, dass Ma­xi­mi­li­an ei­ne gro­ße, sehr scha­r­fe Pa­pier­sche­re in der mitt­le­ren Schub­la­de auf­be­wahr­te. Sie zog die schwe­re La­de auf, fand die Sche­re und lief in ihr Ba­de­zim­mer. Von Ma­da­me war nichts zu se­hen. Ama­lia schloss ab.

The­resa lehn­te am Zaun der Kop­pel.

Sie hat­te am Nach­mit­tag Reit­stun­den ge­ge­ben. Stun­den mit Schü­lern, die noch nie auf ei­nem Pferd ge­ses­sen hat­ten, wa­ren manch­mal ent­ner­vend. Auch in der Hal­le brü­te­te die Hit­ze. Jetzt war­te­te sie auf Ma­ri­sa. Des­de­mo­nas Bein woll­te nicht hei­len.

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