Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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Ste­pha­no war ein we­ni­ge Ki­lo­me­ter ent­fern­tes Re­stau­rant, in dem man sich traf, wenn man nicht nach Sie­na oder dem noch wei­ter ent­fern­ten Gros­se­to fah­ren woll­te. Man konn­te dort her­vor­ra­gend es­sen oder nur den gu­ten Haus­wein trin­ken.

The­resa schloss die Haus­tür hin­ter sich und ging den Weg zu­rück, den sie ge­ra­de ge­kom­men war.

Raf­fa­el saß vor sei­nem Haus auf den Stu­fen. In der Hand hielt er ein Glas. Manch­mal glaub­te er zu träu­men, wenn sie so wie jetzt auf ihn zu­schritt. Er fürch­te­te, ihr Bild könn­te sich auf­lö­sen. Aber da war sie, be­rühr­te ihn, setz­te sich ne­ben ihn auf die Stein­stu­fen.

»Kon­stan­tin will mich zur Schwie­ger­mut­ter ma­chen.«

»Ein schwe­rer Schlag, Liebs­te.« Er lach­te. »Zu­mal ich mir den­ken kann, wie es wei­ter­geht.«

»Was meinst du?«

»Aus Schwie­ger­müt­tern wer­den schnell Groß­müt­ter.« Er sprang auf, be­vor sie ihn schla­gen konn­te.

»Ich ho­le dir ein Glas Wein.«

»Wirst du ei­ne Non­na lie­ben kön­nen?«

Be­lus­tigt blick­te er auf sie hin­ab. »Wenn die­se Non­na so klug und se­xy und so un­glaub­lich schön ist wie du, könn­te ich mich da­zu durch­rin­gen.« Er nahm sie in die Ar­me und küss­te sie zärt­lich. Sei­ne Hän­de glit­ten über ih­re Schul­tern.

»Nein, Raf­fa­el, ich will re­den.«

»Gut, re­den wir.«

»Kon­stan­tin will nach Afri­ka ge­hen.« Sie seufz­te. »Ich ha­be Angst um ihn. Gam­bia ist kei­nes­wegs ein si­che­res Land. Ich fürch­te, der neue Prä­si­dent ist nicht viel bes­ser als der al­te. Nach zwei­und­zwan­zig Jah­ren Dik­ta­tur, Ent­füh­run­gen und Fol­ter wird es in den nächs­ten Mo­na­ten be­stimmt nicht viel bes­ser wer­den.«

»Ist er fest ent­schlos­sen?«

»Ja. Und An­na­bel wird mit ihm ge­hen.« The­resa trank ih­ren Wein aus und reich­te Raf­fa­el das Glas. »Hast du noch einen?«

»So schlimm?« Raf­fa­el lä­chel­te, sie trank nor­ma­le­r­wei­se sehr we­nig.

»Es ist mir ernst. Am liebs­ten wür­de ich mich für ein Jahr ins Ko­ma trin­ken. Erst die Hoch­zeit, dann Afri­ka, ich wer­de vor Angst ster­ben.«

»Nein, das wirst du nicht. Au­ßer­dem hast du kei­ne Wahl, du musst ihn ge­hen las­sen.«

Sei­ne Ge­dan­ken wan­der­ten Jah­re zu­rück. Sei­ne Mut­ter hat­te ge­weint, als er mit sech­zehn Jah­ren den klei­nen el­ter­li­chen Hof zwi­schen Luc­ca und Pi­sa ver­ließ. Aus­tra­li­en und Neu­see­land schie­nen ihr so weit ent­fernt wie der Mond. »Ich wer­de dich nie wie­der­se­hen«, hat­te sie ge­schluchzt.

Wä­re ich ge­blie­ben, wenn ich ge­wusst hät­te, dass ih­re Wor­te wahr wer­den wür­den, frag­te er sich.

Raf­fa­el horch­te auf die Lau­te der Nacht. Un­un­ter­bro­chen das Zir­pen der Zi­ka­den, weit ent­fern­tes Hun­de­ge­bell. Ei­ner der bei­den wei­ßen Ma­rem­ma-Hun­de im Stall ant­wor­te­te. Es ra­schel­te im Ge­büsch. Ein Hauch streif­te ihn, ein wei­ßer Schat­ten, die Eu­le auf der Jagd. Ein Vo­gel zirp­te im Schlaf. All die­se Ge­räu­sche lie­ßen die ei­gent­li­che Stil­le der Nacht noch deut­li­cher wer­den.

Vor sei­nen Au­gen sah er die Ap­fel­wie­se hin­ter dem Haus, die Oli­ven­bäu­me und die Zie­gen, die sei­nen El­tern ge­hört hat­ten. Das gan­ze An­we­sen stank nach die­sen Tie­ren. Sei­ne Mut­ter mach­te Kä­se aus der Zie­gen­milch und fuhr da­mit am Wo­chen­en­de zum Markt. Ja, sie hat­ten ein Aus­kom­men, aber Raf­fa­el woll­te mehr. Sechs Jah­re hat­te er im Aus­land ver­bracht. Als er zu­rück­kam, tat er es, um sei­ne Mut­ter zu be­er­di­gen und dem Va­ter bei­zu­ste­hen.

Das Haus und ein paar Ne­ben­ge­bäu­de hat­te er nach dem Tod sei­nes Va­ters ver­kauft. Nur ein klei­nes Stein­haus hat­te er be­hal­ten. Sein Rü­ck­zugs­ort.

»Wor­an denkst du?« The­resa sah ihn fra­gend an.

»An nichts. Komm ins Bett!«

Er stand auf, ha­lf ihr von den Stu­fen hoch und zog sie mit sich.

In sei­nen Ar­men ver­gaß sie ih­re Ängs­te, fand Ru­he, für ei­ne Wei­le.

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