Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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The­resa hör­te Fre­de­ri­cos Ant­wort: »Na, dann hast du ja einen Nach­fol­ger.«

»Ich wünsch­te, du könn­test das sein.«

»Nein, Pa­pa, ver­giss es.«

Ihr Sohn hat­te Hö­hen­flü­ge im wahrs­ten Sinn. Er woll­te Pi­lot wer­den.

The­resa dreh­te ein Glas zwi­schen ih­ren Fin­gern und blick­te auf den Schim­mer von Sil­ber am Ho­ri­zont.

Da­vor schweb­ten Ne­bel­in­seln über den schla­fen­den Hü­geln.

Die­se war­me Nacht ist, dach­te The­resa, nicht ge­macht, um al­lei­ne zu sein.

Sie be­ob­ach­te­te den tor­keln­den Flug der Luc­cio­le. Die Leucht­kä­fer­chen blink­ten wie vom Him­mel ge­fal­le­ne Ster­ne.

Bald nach ih­rem Ge­spräch hat­te sie zu­erst Ma­xims Wa­gen, et­was spä­ter auch Fre­de­ri­cos Ma­schi­ne ge­hört. Wie im­mer sorg­te sie sich um Fre­de­ri­co und hoff­te, dass er ver­nünf­tig ge­nug wä­re, nicht in be­trun­ke­nem Zu­stand zu fah­ren.

Ihr Sohn hat­te Raf­fa­el einen Pfer­de­bur­schen ge­nannt.

Sie kann­te Raf­faels Bio­gra­phie. Mit sech­zehn hat­te er den klei­nen Hof sei­ner El­tern ver­las­sen und sechs Jah­re lang erst in Aus­tra­li­en und spä­ter in Neu­see­land al­les ge­lernt, was es über Tier­wirt­schaft, Auf­zucht von Pfer­den, Rin­dern und Scha­fen zu ler­nen gab, ein­schließ­lich Milch­wirt­schaft und Bie­nen­zucht.

Sie lä­chel­te. Er war ihr haus­hoch über­le­gen.

Als er zu­rück­kam, hat­te er sei­ne Ju­gend­lie­be ge­hei­ra­tet, ei­ne Fa­mi­lie ge­grün­det und vier Jah­re nach der Ge­burt sei­ner Zwil­lings­mäd­chen fest­stel­len müs­sen, dass sei­ne Ehe ge­schei­tert war.

Die Tren­nung von sei­nen Kin­dern hat­te er nie ver­wun­den. So­oft wie mög­lich be­such­te er sie. In den Fe­ri­en durf­te er Gi­u­li­a­na und Ga­la zu sich ho­len.

»Was machst du hier, Ma­ma?«

The­resa schrak auf, als sie Kon­stan­tin hör­te. Sie muss­te ein­ge­schla­fen sein. »Ich ge­ni­e­ße die Ru­he und ver­su­che nach­zu­den­ken.«

Kon­stan­tin zog einen Stuhl her­an und setz­te sich zu ihr. »Ich stö­re dich nicht lan­ge. An­na­bel er­war­tet mich. Du soll­test auch zu Bett ge­hen, es ist spät.«

»Manch­mal schla­fe ich hier drau­ßen. Es ist schön un­ter den Ster­nen.«

Wenn er an sei­ne Mut­ter dach­te, sah er sie mit we­hen­den Haa­ren, oh­ne Sat­tel auf Lu­na über die Hü­gel der Ma­rem­ma ja­gen. Er war, dank ihr, ein gu­ter Rei­ter, aber die Be­geis­te­rung, die sie be­flü­gel­te, fehl­te ihm.

»Du wirst dei­nem Va­ter im­mer ähn­li­cher«, sag­te sie.

»Du warst mit ihm glü­ck­li­cher als mit Ma­xi­mi­li­an.« Das war kei­ne Fra­ge, son­dern ei­ne Fest­stel­lung.

The­resa ant­wor­te­te nicht di­rekt. Un­ter dich­ten Wim­pern blick­te sie ihn an. »Dein Va­ter und ich wa­ren nur kurz ver­hei­ra­tet. Die ers­te Lie­be noch nicht vor­bei. Ehen ent­wi­ckeln sich. Es gibt kei­ne Ga­ran­ti­en für das Glück und die Lie­be.«

»Ich wer­de An­na­bel im­mer lie­ben«, sag­te Kon­stan­tin.

Er war ein Kind. The­resa lä­chel­te. »Na­tür­lich wirst du das, mein Schatz.«

»Wir wer­den hei­ra­ten, Ma­ma.«

Oh du mei­ne Gü­te, sie muss­te an sich hal­ten, das nicht laut aus­zu­spre­chen.

»Na­tür­lich«, sag­te sie noch ein­mal, »wenn man sich liebt, will man das der Welt zei­gen. Aber das muss ja si­cher nicht so­fort sein?«

Kon­stan­tin griff nach ih­rem Glas, trank einen Schluck und sag­te: »An­na­bel möch­te noch in die­sem Jahr hei­ra­ten.«

»Und du, was möch­test du?«

»Sep­tem­ber oder Ok­to­ber«, sag­te ihr Sohn, »sind schö­ne üp­pi­ge Mo­na­te. Trau­ben, Nüs­se, Obst, Oli­ven, al­les ist reif, die Aben­de sind noch warm.«

»Und, wie du weißt, ist es die Zeit der Ern­te, die Zeit der Ar­beit.«

Er lach­te. »Ma­ma, du schaffst das. Un­se­re Gäs­te kön­nen bei der Oliv­e­n­ern­te hel­fen.«

Sie lach­te. »Lie­ber nicht.«

»Kon­stan­tin?« Er sprang auf.

»An­na­bel, hier sind wir.«

»Du woll­test doch nur ganz kurz …« Sie schwieg, als sie er­kann­te, dass Kon­stan­tin nicht al­lei­ne war. Die jun­ge Frau stand zwi­schen den ge­öff­ne­ten Fens­ter­tü­ren. Rei­zend in ih­rem kur­z­en, wei­ßen Hemd.

The­resa konn­te ih­ren Sohn ver­ste­hen. Sie war ein hüb­scher An­blick, auch wenn sie, wie jetzt, schmoll­te.

»Es tut mir leid, willst du dich noch zu uns set­zen, Lieb­ling?«

»Nein, ich bin mü­de.«

Ih­re Stim­me klingt kind­lich und ei­ne Spur zu schrill. The­resa rief sich zur Ord­nung.

»Gu­te Nacht, Ma­ma.«

»Gu­te Nacht, Kon­stan­tin … An­na­bel.«

Sie er­hob sich, um eben­falls ins Haus zu ge­hen. Erst als sie die Tü­ren des Win­ter­gar­tens schloss, fiel ihr auf, dass Kon­stan­tin ihr die Ant­wort auf ih­re Fra­ge nach sei­nen Wün­schen, schul­dig ge­blie­ben war.

»Gu­ten Mor­gen, Ma­ja. Gu­ten Mor­gen, Ali­cia.«

»Gu­ten Mor­gen, Si­gno­ra.«

Ver­blüfft sah The­resa Ali­cia hin­ter­her, die schluch­zend aus der Kü­che rann­te. Sie wand­te sich an die Kö­chin. »Was ist pas­siert?«

»Heu­te Nacht ist Kit­tys Ma­ma ge­stor­ben.«

»Ach, die ar­me Klei­ne. Wis­sen Sie schon, wann die Trau­e­r­fei­er statt­fin­det?«

Ma­ja schüt­tel­te den Kopf. »Nein, Si­gno­ra.«

Die Trau­e­r­fei­er fand drei Ta­ge spä­ter in der Kir­che von Bas­so statt. In brü­ten­der Hit­ze über­quer­ten Ma­xi­mi­li­an und The­resa, von ih­ren Söh­nen, Ama­lia und Ma­da­me Du­rand be­glei­tet, den Kirch­platz. Ma­ria ging am Arm ih­res äl­tes­ten En­kels.

Die Bli­cke der in tie­fes Schwa­rz gehüll­ten Dorf­be­woh­ner folg­ten ih­nen. Es war un­ge­schrie­be­nes Ge­setz, dass die ers­te Bank dem Guts­be­sit­zer vor­be­hal­ten war, was Ma­xim wie ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit hin­nahm, The­resa mehr als pein­lich war.

Wir le­ben nicht mehr im acht­zehn­ten Jahr­hun­dert.

Sie hät­te zu ger­ne ge­wusst, ob die Bank leer blieb, wenn sie nicht zur Kir­che gin­gen.

Raf­fa­el lach­te, als sie ihn da­nach frag­te. »Nein, The­resa. Wir nut­zen sie, aber mit schlech­tem Ge­wis­sen.«

»Idi­ot!«

Raf­fa­el hat­te sich vor zwei Ta­gen selbst ent­las­sen. »Ich kann nicht auf dei­ne Kos­ten in ei­ner Pri­vat­kli­nik her­um­lie­gen, ich bin kein Gi­go­lo.«

Sein Zorn auf sie war noch nicht ganz ver­raucht.

Nach­dem ih­re Fa­mi­lie Platz ge­nom­men hat­te, be­gann der Got­tes­dienst. The­resa spür­te Raf­faels Blick im Nacken. Er saß in der zwei­ten Bank, di­rekt hin­ter ihr. Dank An­na­bel, die sich im letz­ten Mo­ment mit ei­nem »Ich ha­be ra­sen­de Kopf­schmer­zen, Lieb­ling« ent­schul­digt hat­te, wa­ren sie zu spät ge­kom­men.

Ma­ri­sa saß ne­ben Raf­fa­el. Ihr jüngs­ter Sohn, Gas­pa­ro, ein klei­ner Teu­fel, be­gabt mit der Stim­me ei­nes En­gels, sang das Ave Ma­ria so er­grei­fend mit sei­ner kna­ben­haf­ten sil­ber­nen Stim­me, dass kein Au­ge tro­cken blieb.

Im acht­zehn­ten Jahr­hun­dert hät­te man dich um die­ser Stim­me wil­len kas­triert, dach­te The­resa.

»Ich tät mich sehr freu­en, wenn Sie noch mit zu Sil­vio kom­men tä­ten«, bat Kit­ty. Sie sah ver­heult aus, aber ge­fasst.

»Na­tür­lich, Kit­ty, wir kom­men sehr ger­ne.«

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