Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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Ihr Blick traf sich mit dem Ma­ri­as. An­na­bel fürch­te­te, sie könn­te wo­mög­lich ih­re Ge­dan­ken le­sen.

Ma­ria nick­te ihr zu. »Wie war Ihr Tag?«

»Wir wa­ren in Gros­se­to. Ich ha­be ein paar Sa­chen ein­ge­kauft. Kei­ne sehr ele­gan­te Stadt.«

»Wo kau­fen Sie denn ein?«

»In Mai­land oder Rom. Weih­nach­ten flie­gen wir nach Lon­don oder New York.«

Sie plap­pert , dach­te Ma­ria.

»Kon­stan­tin hat mir sei­ne al­te Schu­le ge­zeigt. Ich war nicht auf ei­ner staat­li­chen Schu­le.«

»Ach ja? Wo sind Sie zur Schu­le ge­gan­gen?«

»Ich war in ei­nem In­ter­nat in der Schweiz.«

»Der Wahn­sinn, hät­te ich auch ger­ne ge­macht«, sag­te Fre­de­ri­co.

»Was hät­test du auch ger­ne ge­macht?«

The­resa hat­te of­fen­bar den letz­ten Satz ih­res Soh­nes ge­hört. Sie sah frisch und kühl aus. Ihr Kleid ließ Schul­tern und Rü­cken frei. Die leicht ge­bräun­te Haut schim­mer­te im Ker­zen­licht.

»Ich wä­re ger­ne in ei­nem schi­cken In­ter­nat zur Schu­le ge­gan­gen.«

Sie beug­te sich über Fre­de­ri­co und küss­te sein Haar. »Ich glau­be, mein Schatz, du hät­test furcht­bar ge­weint, wenn wir dich weg­ge­schickt hät­ten.«

Ma­ria lach­te lei­se. Fre­de­ri­co er­rö­te­te tat­säch­lich. The­resa nahm zwi­schen Kon­stan­tin und Ama­lia Platz.

»Du siehst be­zau­bernd aus, mei­ne Lie­be.« Ma­xim pros­te­te ihr zu.

»Dan­ke.« Sie hob ihr Glas.

»Ja, Ma­ma, du bist wie im­mer die Schöns­te«, be­stä­tig­te Kon­stan­tin.

An­na­bels Ge­sichts­aus­druck ließ sich schwer deu­ten, be­merk­te Ma­ria schmun­zelnd.

Ma­xi­mi­li­an schenk­te sich ein wei­te­res Glas Wein ein.

An­na­bel griff nach Kon­stan­tins Arm und säu­sel­te: »Du hast recht, Lieb­ling, dei­ne Mut­ter sieht noch sehr gut aus.«

The­resa hob ei­ne Braue und riss ein Stück Foc­ca­cia ent­zwei. Sie hat­te an­schei­nend das noch in An­na­bels Ant­wort ge­hört und ver­stan­den.

»Kon­stan­tin«, sag­te sie, »in Ge­gen­wart an­de­rer Frau­en, soll­test du auf sol­che Kom­pli­men­te ver­zich­ten.«

»Aber, Ma­ma, An­na­bel weiß, dass ich sie lie­be, egal, wie sie …«

Oh mein Gott , Ma­ria be­müh­te sich, ih­re Hei­ter­keit zu un­ter­drü­cken.

»Wo habt ihr euch ken­nen­ge­lernt«, ver­such­te sie das Ge­spräch in an­de­re Bah­nen zu len­ken.

»In Mai­land. An­na­bel hat dort Kunst­ge­schich­te stu­diert.«

»Was hast du in Sie­na ge­macht?« Ma­xim hat­te, wie so oft, nicht zu­ge­hört. Aber in die­sem Mo­ment war sie ihm für die Un­ter­bre­chung dank­bar.

»Ich ha­be mit Pro­fes­sor Do­na­to ge­spro­chen.«

»Bist du krank?«

»Nein«, sie lä­chel­te, »aber wenn du dich er­in­nerst, hat­te Raf­fa­el einen Un­fall.«

Sie sah hin­über zu Fre­de­ri­co. Er biss sich auf die Lip­pe.

»Raf­fa­el liegt in ei­ner Pri­vat­kli­nik?«

»Ja.« The­resa steck­te sich ei­ne Oli­ve in den Mund.

»Er muss gut ver­si­chert sein«, sag­te Ma­xim.

»Nein, mein Lie­ber, ist er nicht. Ich ha­be da­für ge­sorgt, dass er bei Do­na­to be­han­delt wird.«

»Aha? Gibt es da­für einen Grund?«

»Al­ler­dings.«

»Und?«

»Ich möch­te das spä­ter mit dir be­spre­chen, falls du nicht noch aus­gehst.« Sie wand­te sich ih­rem jün­ge­ren Sohn zu. »Ich wün­sche, dass du da­bei bist, Fre­de­ri­co.«

Oha! Wenn ih­re Toch­ter die­sen Ton an­schlug, wur­de es ernst. Ma­ria leg­te ih­re Ser­vi­et­te ne­ben den Tel­ler.

Vor­wür­fe

»Du weißt, wie ein Hengst re­a­giert, wenn er ei­ne ros­si­ge Stu­te wit­tert. Für die­sen Un­fall bist du al­lein ver­ant­wort­lich.«

Ja, er hät­te dem Hengst nicht al­lei­ne die Stall­tür öff­nen dür­fen. Aber es war nun mal pas­siert, und Raf­fa­el leb­te ja noch. Den Stall­meis­ter des­we­gen gleich in ei­ne Pri­vat­kli­nik ein­wei­sen zu las­sen …

»Hast du mich ver­stan­den, Fre­de­ri­co?«

»Ja, Ma­ma. Aber Raf­fa­el lebt ja noch.«

The­resas Au­gen wur­den schmal. Sie rich­te­te sich auf. »Zy­nis­mus steht dir nicht, mein Jun­ge.«

Ma­xim stand vor dem kal­ten Ka­min in der Bi­blio­thek, be­ob­ach­te­te sei­ne Frau und hör­te ih­re Vor­wür­fe.

Ei­ne Lö­win, die ein Jun­ges zu­recht­weist, das zu weit ge­gan­gen ist, dach­te er. Sie soll­te nicht in die­sem Ton mit Fre­de­ri­co spre­chen.

Ich ken­ne dich nicht mehr, fuhr es The­resa durch den Kopf.

Sie mach­te sich wirk­lich Sor­gen um ih­ren Sohn.

Er war kein klei­ner Jun­ge mehr, aber er be­nahm sich so. Mit neun­zehn soll­te er über­leg­ter han­deln.

Man konn­te ihn nicht zwin­gen, das Gut zu über­neh­men. Auch dar­über wür­den sie spre­chen müs­sen. Sie seufz­te. Er war der Er­be, und sie war si­cher, dass Ma­xim sich nichts mehr wünsch­te, als dass Fre­de­ri­co die­ses Er­be an­nahm.

Nicht heu­te, ent­schied sie.

Viel­leicht soll­te sie das Ge­spräch dar­über Ma­xim über­las­sen? Sie fand kei­nen Zu­gang mehr zu ih­rem Sohn.

Sie wand­te sich an ih­ren Mann. »Der Grund für mei­ne Ent­schei­dung, Raf­fa­el von Pro­fes­sor Do­na­to be­han­deln zu las­sen, ist, dass un­ser Sohn an die­sem Un­fall schuld ist.«

»Ja, das ist rich­tig, ich hal­te es trotz­dem für et­was über­trie­ben«, sag­te Ma­xim und sah auf sei­ne Arm­band­uhr.

The­resa er­hob sich, strich ihr Kleid mit ei­ner Be­we­gung glatt, die selbst­ver­ständ­lich und auf­rei­zend zu­gleich war. Sie ging zur Tür.

»Ich se­he, du willst noch aus­ge­hen, Ma­xim. Wir se­hen uns mor­gen.«

Einen Mo­ment lang über­leg­te Ma­xi­mi­li­an, nicht mehr nach Gros­se­to zu fah­ren. Manch­mal ver­stand er sich selbst nicht. Er ver­ließ ei­ne Frau, die er be­wun­der­te, ja, lieb­te, um sich bei ei­ner Schlam­pe zu be­wei­sen. Si­do­nie war zwar ei­ne at­trak­ti­ve Schlam­pe, aber eben auch nicht mehr. Sei­ne Frau war ei­ne ele­gan­te, in­tel­li­gen­te … The­resa for­der­te ihn her­aus. Sie war ex­qui­sit und an­stren­gend. Bei Si­do­nie konn­te er sich ge­hen las­sen.

Fre­de­ri­co sah er­leich­tert hin­ter sei­ner Mut­ter her. Für einen Mo­ment hass­te er sie. Sie wur­de zu ei­ner Frem­den, wenn sie mit ihm in die­sem Ton sprach, kühl und emo­ti­ons­los. Lie­ber war ihm, wenn sie rich­tig bö­se wur­de, da­mit konn­te er bes­ser um­ge­hen.

The­resa sie muss­te sich be­herr­schen, die Tür nicht zu­zu­knal­len. Wann hat­te sie den Kon­takt zu ih­rem Kind ver­lo­ren? Nein, die­ses Ge­spräch war nicht sehr er­folg­reich ver­lau­fen. Ma­xim hat­te nicht nur ein­mal auf die Uhr ge­schaut, und Fre­de­ri­co … hat­te er tat­säch­lich ge­sagt »Er lebt ja noch«?

Sie war kurz da­vor ge­we­sen, ihn zu schla­gen.

Für einen Mo­ment lehn­te sie sich ge­gen die Wand und schloss die Au­gen.

Als sie Fre­de­ri­co hör­te, er­starr­te sie.

»Ich ver­steh Ma­ma nicht. Sie über­treibt ih­re Ver­ant­wor­tung. Muss man einen Pfer­de­bur­schen der­art ver­wöh­nen? Oder steckt da noch was an­de­res da­hin­ter?« Ihr Sohn war scha­rf­sich­ti­ger, als ihr lieb sein konn­te.

»Raf­fa­el ist nicht ein­fach ein Pfer­de­bur­sche, er hat ei­ne aus­ge­zeich­ne­te Aus­bil­dung. Von Schaf­zucht bis Pfer­de­hal­tung hat er al­les ge­lernt. Er könn­te mor­gen den Be­trieb hier über­neh­men.«

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