Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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»Du hast Sul­tan noch nicht ver­kauft?«

»Nein, Kon­stan­tin, der Kun­de ist nicht er­schie­nen, will aber in ein paar Ta­gen kom­men. Bis da­hin muss Sul­tan noch an die Kan­da­re ge­nom­men wer­den.«

Der dun­kel­brau­ne Wal­lach war ein noch jun­ges, sehr tem­pe­ra­ment­vol­les Tier. The­resa hat­te sich vor­ge­nom­men, ihn in den nächs­ten Ta­gen im Stall zu las­sen und ihn je­den Tag zu rei­ten.

Sie sah Ama­lia und Kon­stan­tin da­von­rei­ten. Die Klei­ne hat­te es tat­säch­lich ge­schafft, ihn von An­na­bel los­zu­ei­sen. Sie frag­te sich, wie sie das an­ge­stellt hat­te.

Viel­leicht soll­te ich dich fra­gen, du scheinst ge­schick­ter als ich zu sein, dach­te sie.

Aber dann schalt sie sich. Ihr Sohn war ver­liebt. Er woll­te die­ses Mäd­chen hei­ra­ten. Wenn sie Kon­stan­tin nicht ver­lie­ren woll­te, soll­te sie sich an den Ge­dan­ken ge­wöh­nen und ver­su­chen, An­na­bel bes­ser ken­nen­zu­ler­nen.

Sie stach mit der Mist­ga­bel hef­tig in einen Hau­fen Stroh und ver­teil­te ihn ener­gisch in Sul­tans Box.

Ama­lia durf­te Sul­tan rei­ten. Kon­stan­tin ritt die zier­li­che­re Stu­te. The­resa frag­te sich, ob sie das Rich­ti­ge ge­tan hat­te, als sie es ihr er­laubt hat­te. Aber Ama­lia war ei­ne aus­ge­zeich­ne­te Rei­te­rin, mit ei­nem aus­ge­präg­ten Ge­fühl für Pfer­de. Sie hat­te in den letz­ten Jah­ren prak­tisch je­den Tag auf ei­nem Pferd ge­ses­sen, wäh­rend Kon­stan­tin, seit er stu­dier­te, nur noch in den Fe­ri­en zum Rei­ten kam.

Bald wür­de er mit ei­nem Team von Ärz­ten nach Afri­ka rei­sen, um ei­ne Re­por­ta­ge zu schrei­ben. Was An­na­bel da­von hielt, wuss­te The­resa nicht. Sie konn­te sich die ver­wöhn­te jun­ge Frau nicht in ei­nem Camp vor­stel­len.

Mit All­er­gi­en ge­gen Tier­haa­re und Mi­grä­ne­an­fäl­len, dach­te The­resa, wirst du nicht weit kom­men.

Herr­gott, sie klang schon wie­der bos­haft und ab­leh­nend.

Da Raf­fa­el noch aus­fiel, er hat­te strik­te An­wei­sung, sich zu scho­nen, woll­te sie ih­ren Sohn fra­gen, ob er für einen täg­li­chen Aus­ritt zur Ver­fü­gung stand. Mit dem Un­ter­arm wisch­te sie sich Schweiß und Staub von der Stirn.

Ihr Ge­sicht glüh­te, was nicht nur an der Ar­beit lag. Ih­re Ge­dan­ken wa­ren bei der letz­ten Nacht. Raf­fa­el hat­te sie oh­ne Um­stän­de an sich ge­zo­gen, den Ver­schluss ih­res Klei­des ge­öff­net und sie ge­küsst, als ob er sie ver­schlin­gen woll­te.

Sie träum­te nicht von an­de­ren Län­dern wie ih­re Söh­ne. Ih­re Welt hat­te sich ver­engt auf die­ses ei­ne Zim­mer, die­ses ei­ne Bett, die­sen einen Mann. Die Mat­tig­keit da­nach in sei­ner sanf­ten Um­klam­me­rung.

The­resa stell­te die Mist­ga­bel ge­gen die Wand und rief nach Ber­to.

»Si­gno­ra?«

Sie schick­te ihn auf die Wei­de. »Sieh nach, ob ge­nug Was­ser im Tank ist.«

Zu är­ger­lich, dass die Pum­pe nicht funk­tio­nier­te.

»Bis die Pum­pe re­pa­riert ist, müsst ihr die Trö­ge von Hand fül­len.«

»Na­tür­lich, Si­gno­ra.«

»Und füll den Was­ser­ei­mer für Sul­tan . Ich will ihn, bis der Käu­fer kommt, im Stall ha­ben.«

»Si, Si­gno­ra.«

Sie hör­te ihn nach Lu­ca ru­fen. Die Pfer­de­bur­schen be­wohn­ten die Kam­mern am En­de des lang ge­zo­ge­nen Stal­les. Sie sah auf die Uhr. In ei­ner Stun­de kä­men ih­re Reit­schü­ler. Auf der Reit­bahn vorm Stall war­te­ten drei Pfer­de.

Ihr Han­dy gab einen Ha­r­fen­ton von sich. »Ma­xim?«

»War­tet heu­te nicht auf mich, ich kom­me erst mor­gen Abend zu­rück.«

»Gut.«

»Al­les in Ord­nung bei euch?«

»Ja. Ama­lia und Kon­stan­tin ma­chen einen Aus­ritt, und Fre­de­ri­co nimmt die Ge­le­gen­heit wahr, sei­ne zu­künf­ti­ge Schwä­ge­rin zu be­ein­dru­cken.«

»Hö­re ich da Zy­nis­mus?«

»Aber nein. Bis mor­gen, mein Lie­ber.«

Bei­na­he hät­te sie aus­ge­spro­chen, was sie dach­te. Fre­de­ri­co hat­te viel von sei­nem Va­ter. Er muss­te es bei je­der Frau pro­bie­ren.

The­resa steck­te das Han­dy ein. Sie brauch­te ei­ne Du­sche und woll­te sich noch um­zie­hen, be­vor die Reit­schü­ler auf­tauch­ten.

Ver­zau­bert

Ama­lia trieb Sul­tan an. Ein Blick über die Schul­ter sag­te ihr, dass Kon­stan­tin hin­ter ihr zu­rück­b­lieb. Sie hat­te nicht um­sonst dar­um ge­be­ten, den Wal­lach rei­ten zu dür­fen. Er war so viel schnel­ler als Nor­ma .

Kon­stan­tin ahn­te, wo­hin sei­ne Cou­si­ne woll­te.

Der Fluss schlän­gel­te sich sil­bern und flach durch die Land­schaft. Die Ufer un­be­fes­tigt, wand er sich durch ein Tal, um­ge­ben von Fel­sen und Laub­bäu­men, die ein Schat­ten spen­den­des Dach dar­über bil­de­ten. Sein Was­ser war sau­ber, vol­ler Fi­sche und herr­lich kühl. Aber sie wür­den lan­ge un­ter­wegs sein.

Jetzt zü­gel­te sie Sul­tan und war­te­te auf Kon­stan­tin. Ama­lia strahl­te über das gan­ze Ge­sicht. Ih­re Au­gen blitz­ten. Als er fast bei ihr war, hör­te er ein lei­ses Schna­l­zen. Sul­tan ge­horch­te so­fort und stob wie­der da­von.

»Na war­te«, brumm­te Kon­stan­tin.

Sie hat­te ihn her­ein­ge­legt, die klei­ne He­xe. Nun wuss­te er, war­um sie un­be­dingt Sul­tan rei­ten woll­te. Er muss­te la­chen. Wie ei­ne Si­re­ne lock­te sie ihn hin­ter sich her.

Jetzt ließ sie Sul­tan lang­sa­mer lau­fen, bis Kon­stan­tin auf­schloss.

»Wir wer­den nicht vor dem Abend zu­rück sein, wenn du zum Fluss willst.«

Sie nick­te eif­rig. Er hat­te sie durch­schaut.

»Wir wer­den ver­hun­gern und ver­durs­ten«, rief er.

Ama­lia schüt­tel­te den Kopf und deu­te­te mit ei­ner va­gen Be­we­gung zu ih­rer Sat­tel­ta­sche.

Er er­gab sich. Kon­stan­tin zü­gel­te Nor­ma und zück­te sein Han­dy. Sul­tan ver­fiel in einen lang­sa­men Trab, wäh­rend Kon­stan­tin An­na­bels Num­mer wähl­te. Kein Netz, ver­dammt! Er wür­de es spä­ter ver­su­chen.

Dann hat­te Kon­stan­tin die­sen ver­zau­ber­ten Nach­mit­tag ge­nos­sen und ver­ges­sen, bei An­na­bel an­zu­ru­fen. Er hat­te mit Ama­lia ge­lacht und in ih­rer Ge­heim­spra­che mit Hän­den und Fü­ßen ge­re­det. Sie hat­ten sich aus­ge­zo­gen, um im Fluss zu schwim­men. Er war wie­der der gro­ße Bru­der, der sie wie vor Jah­ren, als sie klein, hilf­los und stumm in dem gro­ßen frem­den Haus in der Ma­rem­ma ge­stan­den hat­te. Der Bru­der, der ihr die Furcht vor den Pfer­den ge­nom­men und das Schwim­men im See bei­ge­bracht hat­te.

»Du bist schwe­rer ge­wor­den.«

Er stöhn­te, als er sie Hu­cke­pack ans Ufer trug. Sie roll­ten la­chend ins Gras. Un­ter dem Baum, an dem die Pfer­de an­ge­bun­den wa­ren, aßen sie die Köst­lich­kei­ten, die Ma­ja für sie ein­ge­packt hat­te. Die Was­ser­fla­schen kühl­ten im Fluss.

»Wie war eu­er Tag?« Ma­ria blick­te zu Kon­stan­tin und An­na­bel hin­über.

Kon­stan­tin leg­te sei­ne Hand über die An­na­bels. Ama­lia, die zwi­schen The­resa und Kon­stan­tin saß, mach­te ein sehr zu­frie­de­nes Ge­sicht. Sie hob strah­lend bei­de Fäus­te mit dem Dau­men nach oben.

»Es war ein wun­der­schö­ner Aus­flug. Al­ler­dings«, füg­te Kon­stan­tin hin­zu, »hat er län­ger als ge­plant ge­dau­ert. Mi­lou hat mich rein­ge­legt.« Er lä­chel­te.

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