Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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Der Gang ins Ris­to­ran­te nach dem Trau­er­got­tes­dienst.

Das klei­ne Gast­haus hieß zwar nach sei­nem Be­sit­zer Sil­vio, aber die wah­re Her­rin war Au­re­lia, sei­ne Frau. Ei­ne ras­si­ge, wil­de Schö­ne, die ih­ren Mann fest im Griff hat­te. Es hieß, dass sie ih­ren Gäs­ten nicht nur Spei­se und Trank an­bot, son­dern ge­le­gent­lich auch sich selbst. Jetzt knall­te sie Raf­fa­el ein Glas mit sol­cher Wucht vor die Na­se, dass der Wein her­aus­spritz­te. Sie zisch­te ihm et­was zu und wand­te sich wü­tend ab. Raf­fa­el wisch­te sich un­ge­rührt den Wein vom Hemd. The­resa frag­te sich, was er mit Au­re­lia zu schaf­fen hat­te.

»Ich muss noch zu den Scha­fen raus«, flüs­ter­te Ma­xim, »und zur Mol­ke­rei.« The­resa nick­te. »Ich weiß. Wir wer­den nicht län­ger als ei­ne Stun­de blei­ben.«

Ma­xi­mi­li­an wür­de min­des­tens zwei Ta­ge weg sein. Sie sah hin­über zu Raf­fa­el. Ama­lia saß bei ihm und hielt ihm ihr Ta­blet ent­ge­gen. Raf­fa­el las und lach­te. Dann sag­te er et­was zu dem Mäd­chen.

The­resa er­schau­er­te.

Un­schick­lich, dach­te sie, beim Lei­chen­schmaus ein der­art un­ge­zü­gel­tes kör­per­li­ches Ver­lan­gen zu spü­ren.

Heu­te Nacht wür­de sie bei ihm lie­gen.

Kon­stan­tin war ge­gan­gen, um, wie er sag­te, nach An­na­bel zu se­hen. The­resa er­hob sich. »Kommst du?«, frag­te sie Ma­xim über die Schul­ter.

Er er­hob sich eben­falls. Sie drück­ten Kit­ty und ih­rem Groß­va­ter die Hand.

»Kit­ty, neh­men Sie sich Zeit. Kom­men Sie erst wie­der, wenn es Ih­nen bes­ser geht.«

»Ja, Si­gno­ra, dan­ke, Si­gno­re.«

Ma­xim mach­te kei­nen Ver­such, ih­ren Arm zu neh­men, als sie den schma­len Weg auf­wärts stie­gen.

Vor ein paar Jah­ren hät­test du es noch ge­tan, dach­te The­resa.

Sie ging et­was lang­sa­mer und hak­te sich bei ih­rem Mann ein. »Musst du wirk­lich heu­te noch fah­ren, mein Lie­ber?«

Schot­ter und Kies knirsch­ten bei je­dem ih­rer Schrit­te.

»Mei­ne Schu­he sind ru­i­niert, wir hät­ten nicht die­sen Weg neh­men sol­len.«

Der Weg führ­te schat­tig und steil zwi­schen Wie­sen mit Oli­ven­bäu­men vom Dorf bis zu ih­rem Haus.

Er schnauf­te. »Wir hät­ten fah­ren sol­len bei die­ser Hit­ze.«

»Ein biss­chen Sport kann dir nicht scha­den.«

»The­resa, ich bin ein al­ter Mann.«

»Ich weiß.« Sie lach­te hell auf. »Das sagst du im­mer, wenn dir et­was un­be­quem ist.«

Zwei Stun­den spä­ter war Ma­xi­mi­li­an auf dem Weg zur Mol­ke­rei. Am Abend ver­ab­schie­de­ten sich Kon­stan­tin, An­na­bel und Fre­de­ri­co.

»Wir fah­ren nach Flo­renz«, sag­te Fre­de­ri­co. »An­na­bel soll dort das Nacht­le­ben ken­nen­ler­nen.«

Über­ra­schend schnell hat­te sich die jun­ge Frau von ih­rer Mi­grä­ne er­holt.

»Es freut mich, dass es Ih­nen wie­der gut geht, An­na­bel.«

Vor ein paar Stun­den muss­te Kon­stan­tin dich noch auf dein Zim­mer brin­gen, dach­te The­resa amü­siert und är­ger­lich zu­gleich.

Die­se raf­fi­nier­te klei­ne Per­son hat­te ih­ren Sohn voll im Griff, er­kann­te sie, nicht oh­ne ei­ne Spur von Be­wun­de­rung.

The­resa ent­le­dig­te sich der Trau­er­klei­dung, dusch­te und wähl­te ein rü­cken­frei­es wei­ßes Som­mer­kleid, das nur im Nacken ge­hal­ten wur­de.

Als sie das Haus ver­ließ, hör­te sie die ers­ten Tö­ne ei­nes der »Lie­der oh­ne Wor­te« von Fe­lix Men­dels­sohn . Ma­ria va­ri­ier­te das The­ma. Die Tö­ne schweb­ten in die Nacht hin­aus und be­glei­te­ten The­resa ein Stück weit.

Ma­da­me Du­rands Bli­cke be­glei­te­ten sie eben­falls. Sie stand im Zim­mer ih­res Zög­lings am Fens­ter.

»The­resa be­sucht Raf­fa­el.«

»Viel­leicht geht sie zum Stall.«

»Nicht in ei­nem wei­ßen Kleid«, ge­bär­de­te Ama­lia.

So jung und so schlau, dach­te Ma­da­me.

»Kann man zwei Män­ner lie­ben?«

»Ich glau­be schon.«

»Ich könn­te das nicht!«

»Wir wer­den se­hen, mein Kind.«

Ma­da­me strich Ama­lia über die kur­z­en Lo­cken. Sie ging zur Tür. Dort wand­te sie sich noch ein­mal um.

»Ama­lia, An­na­bel hat nun ge­nug ge­lit­ten, ab mor­gen wirst du dich zu den Mahl­zei­ten wie­der um­zie­hen.«

Ama­li­as Mund ver­zog sich zu ei­nem spitz­bü­bi­schen Lä­cheln.

Ama­lia nahm An­na­bel in­zwi­schen hin, wie man ei­ne Topf­pflan­ze ak­zep­tier­te. Sie über­sah sie ein­fach. Aber nach­dem An­na­bel un­vor­sich­ti­ger­wei­se von ih­rer aus­ge­präg­ten All­er­gie ge­gen Pfer­de­haa­re ge­spro­chen hat­te, war ih­re Stun­de ge­kom­men. Ama­lia kam grund­sätz­lich ge­ra­de aus dem Stall, wenn sie sich zu Tisch be­ga­ben, und war nicht da­zu zu be­we­gen, sich um­zu­zie­hen oder die Hän­de zu wa­schen. An­na­bel sah gleich viel we­ni­ger hübsch aus mit ro­ter Na­se und ge­schwol­le­nen Li­dern.

»Es ist Zeit fürs Bett. Schlaf gut, Ama­lia.«

Sie schloss die Tür hin­ter sich. Ma­da­me lä­chel­te, das Mäd­chen ent­wi­ckel­te sich zu ei­ner raf­fi­nier­ten jun­gen Frau. Und sie wuss­te ge­nau, was sie woll­te.

Ama­lia kroch ins Bett und nahm ein Buch vom Nacht­tisch, aber sie las nicht. Sie dach­te an Kon­stan­tin.

»Hast du mir was mit­ge­bracht?« Ama­lia hat­te auf ihr Ta­blet ge­zeigt.

Kon­stan­tin hat­te ge­lacht. »Nein, dar­an ha­be ich nicht ge­dacht.«

Ihr hüb­scher Mund hat­te sich ver­zo­gen.

»Hast du denn einen Wunsch?«

»Oh, ja.«, schrieb sie. Au­gen­auf­schlag.

»Sag schon, viel­leicht kann ich ihn dir er­fül­len.«

Sie hat­te den Au­gen­auf­schlag vor dem Spie­gel ge­übt und sich das Ge­spräch in al­len Ein­zel­hei­ten vor­ge­stellt. Sie muss­te nur ein paar Mi­nu­ten mit ihm al­lein sein.

Der Mo­ment war ge­kom­men, als er zum Früh­stück er­schien. An­na­bel stand nicht vor Mit­tag auf. Kon­stan­tin war, wie Ama­lia, ein Früh­auf­ste­her.

»Al­so«, er nahm einen Schluck Kaf­fee, »was ist es?«

» Ich wün­sche mir …« schrieb sie.

»Ja?«

»Ich wün­sche mir einen Tag mit dir.«

»Aber ich bin doch hier.« Er sah sie er­staunt und fra­gend an.

Mein klei­ner Mi­lou wird lang­sam er­wach­sen, dach­te er.

Sie war in die Hö­he ge­schos­sen im letz­ten hal­b­en Jahr. Trotz­dem war sie noch so ent­zü­ckend kind­lich, wie er sie in Er­in­ne­rung hat­te.

»Das ist nicht wie frü­her.« Ama­lia schob ihm das Ta­blet hin und sah ihn an. »Du bist nicht al­lei­ne hier, im­mer ist An­na­bel bei dir.«

Er sah sich um. »Und wo ist sie jetzt? Ich kann sie nicht se­hen.«

Sei­ne Cou­si­ne ging nicht auf sei­nen Spott ein. Sie starr­te ihn im­mer noch fra­gend an. Dann schrieb sie: » Schenkst du mir einen Tag?«

Er dach­te nach. »Ich schen­ke dir einen Aus­ritt, nur wir bei­de, ver­spro­chen.«

Ama­lia lä­chel­te und über­leg­te, wie sie den Aus­ritt ver­län­gern könn­te.

Ama­lia und Kon­stan­tin hat­ten den klei­nen Hengst und Lu­na , sei­ne Mut­ter, auf der Wei­de be­sucht und da­nach Nor­ma und Sul­tan ge­sat­telt.

»Nehmt Nor­ma und Sul­tan «, hat­te The­resa ge­be­ten. »Die bei­den ver­wil­dern auf der Wei­de. Es ist gut, wenn sie ge­rit­ten wer­den.«

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