Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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Sie wand­te sich so­fort wie­der an den Pro­fes­sor. »Wie geht es mei­nem Stall­meis­ter?«

Wenn er die Kraft da­zu ge­habt hät­te, er wä­re auf­ge­stan­den und ge­gan­gen. ‚Mei­nem Stall­meis­ter’? Die­ses ar­ro­gan­te Mist­stück. Wie konn­te sie nur?

»Ich brau­che ihn drin­gend, wir ste­cken bis zum Hals in Ar­beit.«

Do­na­to wa­rf einen Blick auf ihn. »Er wird durch­kom­men, hat einen har­ten Schä­del. Ein paar Ta­ge be­hal­ten wir ihn noch hier.«

Raf­fa­el wand sich in­ner­lich. Ich brin­ge ihn um, ich brin­ge sie bei­de um.

The­resa be­weg­te sich lang­sam mit dem Arzt zur Tür. Ihn schien sie ver­ges­sen zu ha­ben. Er schloss wü­tend und er­schöpft die Au­gen. Sie hat­te über ihn ge­spro­chen, wie über einen Ge­gen­stand, einen Be­sitz. Er fühl­te sich ge­de­mü­tigt und ver­letzt. Und jetzt war sie ge­gan­gen, oh­ne ein Wort. Von we­gen, Stall­meis­ter! Sie konn­te ihm so fremd sein wie ei­ne Au­ßer­ir­di­sche. Manch­mal stell­te er al­les in Fra­ge. Es gab Mo­men­te, in de­nen er glaub­te, sie zu ken­nen wie nie­man­den sonst, und dann ent­zog sie sich ihm. Von ei­ner Se­kun­de zur an­de­ren leg­te sie einen He­bel um, wur­de die un­nah­ba­re Chefin, die Guts­be­sit­ze­rin, die zu ei­ner Eli­te ge­hör­te, von ihm so weit ent­fernt wie der Mars.

Als er die Au­gen wie­der auf­schlug, saß The­resa ne­ben sei­nem Bett, hielt sei­ne Hand und sah ihn un­ver­wandt an. Ein Blick zum Fens­ter zeig­te ihm, dass es be­reits däm­mer­te.

The­resa griff zu ei­nem Glas. »Du musst trin­ken.«

Er schob ih­re Hand zur Sei­te. »Ich bin kein Klein­kind.«

»Ich weiß.«

»Ich has­se dich.«

Sie lach­te lei­se. »Was hät­te es ge­än­dert, Do­na­to zu sa­gen, dass ich den Mann, den ich un­end­lich lie­be, nicht im Stall, son­dern im Bett brau­che?« Sie hauch­te ihm einen Kuss auf die Stirn. »Ich muss ge­hen.«

Die Ab­sät­ze ih­rer San­da­len kla­cker­ten. Sie öff­ne­te die Tür, schloss sie wie­der, kam zu­rück und küss­te ihn rich­tig.

Er sah ihr nach. Sie hat­te ihm zum ers­ten Mal ei­ne Lie­bes­er­klä­rung ge­macht. Er lä­chel­te. »Ich lie­be dich auch«, sag­te er.

»Ich weiß.« The­resa schloss die Tür.

Ama­lia saß mit Ma­ria am gro­ßen Tisch un­ter der Kas­ta­nie. Vor ihr lag ein Skiz­zen­block.

»Ich ha­be ge­glaubt, dass er tot ist.«

Mit kräf­ti­gen Stri­chen zeich­ne­te sie einen ge­wal­ti­gen dunk­len Pfer­de­kör­per. Die Vor­der­hu­fe sta­chen in die Luft, Hals und Kopf bo­gen sich dra­ma­tisch nach hin­ten, das Maul war weit ge­öff­net. Selbst die gro­ßen gelb­li­chen Zäh­ne wa­ren deut­lich zu se­hen. Ma­ria dach­te, man hört ihn förm­lich wie­hern.

Sie frag­te sich, ob nur sie den er­stick­ten Schrei des Mäd­chens ge­hört hat­te. War er in der Auf­re­gung un­ter­ge­gan­gen?

»Du magst ihn?«

Ama­lia sah sie ernst­haft an. »Ja, Non­na , ich mag ihn. Manch­mal er­in­nert er mich an mei­nen Pa­pa. Aber …« Sie zö­ger­te.

»Ja?«

»Er ist viel öf­ter da und hat im­mer Zeit für mich.«

Wie­der ein El­tern­teil, das sich für die Kar­rie­re ent­schie­den hat­te, wie sie selbst.

»Dein Pa­pa war ein groß­ar­ti­ger Mu­si­ker.«

»Aber kein gu­ter Pa­pa.«

Die­ses Kind! Hat­te sie nicht ge­nau solch ein Ge­spräch vor ein paar Ta­gen mit ih­rer Toch­ter ge­führt? »Hät­test du lie­ber einen an­de­ren Pa­pa ge­habt?«

»Nein.« Die Ant­wort kam prompt.

Ma­ria hör­te Lud­wig un­ter dem Tisch he­cheln. Auf dem Tisch stand ei­ne Kris­tall­ka­raf­fe mit Zi­tro­nen­was­ser, in dem Eis­wür­fel dem Zu­stand voll­stän­di­ger Auf­lö­sung ent­ge­gen schwam­men.

»Wo soll ich den Tisch de­cken?«, frag­te Ali­cia.

In­zwi­schen war es dun­kel ge­wor­den, doch die Hit­ze ließ nicht nach. Die Au­ßen­be­leuch­tung tauch­te die Um­ge­bung in ein sanf­tes Licht.

»Die Si­gno­ra ist noch nicht zu­rück.«

Ali­cia war­te­te auf ei­ne Ant­wort.

»De­cken Sie hier, Ali­cia, un­ter dem Baum ist es er­träg­lich«, sag­te Ma­ria.

Ali­cia schüt­tel­te den Kopf. Bei die­sem Wet­ter drau­ßen zu es­sen, kä­me ihr wohl nicht in den Sinn.

Ama­lia sam­mel­te ih­re Zei­chen­stif­te ein, schloss den Skiz­zen­block und lief ins Haus. Ma­ria sah ihr nach. Ei­ne klei­ne ernst­haf­te Per­son, mit ei­nem be­zau­bern­den Lä­cheln. Ama­lia war hoch­in­tel­li­gent und hielt ih­re Emo­ti­o­nen weit­ge­hend un­ter Ver­schluss. Zu Be­ginn der lan­gen Som­mer­fe­ri­en hat­te sie einen Brief der Schul­lei­tung mit­ge­bracht. Er ent­hielt die Emp­feh­lung, Ama­lia ei­ne Klas­se über­sprin­gen zu las­sen.

»Möch­test du das denn, Kind?«, hat­te Ma­ria ge­fragt.

»Viel­leicht ist es dann nicht mehr so lang­wei­lig«, hat­te Ama­lia auf ih­rem Ta­blet geant­wor­tet und ge­nickt.

»Wenn die Schu­le das emp­fiehlt, ma­chen wir den Ver­such«, sag­te Ma­xi­mi­li­an.

»Du bist of­fen­bar gar nicht so dumm, wie du aus­siehst.«

Zum ers­ten Mal hat­te Ama­lia auf Fre­de­ri­cos Frech­heit re­a­giert. »Was man von dir kaum sa­gen kann.«

Ma­xi­mi­li­an hat­te laut ge­lacht. »Ge­schieht dir ganz recht.«

Ma­ria schmun­zel­te. Die Klei­ne be­saß nicht nur einen scha­r­fen Ver­stand, sie wuss­te auch mit Wor­ten um­zu­ge­hen, und sie hat­te Fre­de­ri­co an ei­ner emp­find­li­chen Stel­le ge­trof­fen. Im letz­ten Jahr war er durchs Ab­itur ge­ras­selt. Ihr En­kel war nicht dumm, aber sträf­lich faul.

Ma­ria er­hob sich, als Ali­cia mit dem Ge­schirr er­schien. Lud­wig schlab­ber­te den Rest des Was­sers auf und schloss sich sei­ner Her­rin an. Sie wür­de noch ein Stun­de ru­hen. Bis da­hin soll­ten al­le zum abend­li­chen Es­sen ein­ge­trof­fen sein.

Ma­da­me Du­rand hat­te am Mor­gen mit Ma­ja den Spei­se­plan für den Tag be­spro­chen.

Die­se Auf­ga­be, wie vie­le wei­te­re, hat­te Ma­da­me schon lan­ge über­nom­men. Sie war nicht si­cher, ob die Si­gno­ra es be­merk­te. Sie schien mit ih­ren Pfer­den voll­kom­men aus­ge­las­tet. Ei­ne Haus­frau war sie de­fi­ni­tiv nicht. Sie ar­bei­te­te im Stall ge­nau­so hart wie die Pfer­de­bur­schen, gab Reit­un­ter­richt, ritt Pfer­de ein, be­weg­te sie und wach­te nachts bei den träch­ti­gen oder kran­ken Tie­ren.

Wenn sie sich um Fre­de­ri­co ge­nau­so küm­mer­te wie um ih­re kost­ba­ren Tie­re, dach­te sie, wür­de der Jun­ge viel­leicht nicht so aus dem Ru­der lau­fen.

Der Ein­fluss des Va­ters war ein­deu­tig stär­ker als der The­resas. Seit der Pu­ber­tät, die in ih­ren Au­gen im­mer noch an­hielt, ori­en­tier­te sich Fre­de­ri­co am Va­ter.

Ma­xi­mi­li­an schien es zu ge­fal­len. Mit dem Stolz ei­nes Man­nes auf einen Sohn, der ihm so ähn­lich war.

Fre­de­ri­co trank zu viel. Er sah gut aus, und die Mäd­chen um­schwärm­ten ihn. Für Ma­da­me war er ein Blen­der mit ei­nem schwie­ri­gen Cha­rak­ter. Er be­saß ei­ne ge­fähr­li­che Mi­schung aus Char­me, Bos­heit und Ag­gres­si­vi­tät. In The­resas Au­gen glaub­te sie manch­mal tie­fe Be­sorg­nis und auch Trau­er zu er­ken­nen, wenn ihr Sohn bei Tisch schwa­dro­nier­te, mit sei­nen Aben­teu­ern an­gab, die al­le mit M und S be­gan­nen, Mo­tor­rä­der und Mäd­chen, in die­ser Rei­hen­fol­ge, ge­folgt von zwei­mal S, Spaß und Sau­fen. Mehr als ein­mal war die Po­li­zei im Haus ge­we­sen. Von Oss­ten hat­te im­mer al­les auf sei­ne Art ge­re­gelt.

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