Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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»Geht es ih­rer Mut­ter schlech­ter?«

»Die Nacht war nicht gut. Kit­ty hat bei ihr ge­wacht.«

The­resa trank noch einen Schluck Kaf­fee und er­hob sich.

»Sa­gen Sie ihr, sie soll so lan­ge wie nö­tig bei ih­rer Mut­ter blei­ben. Ali­cia muss al­lei­ne zu­recht­kom­men.«

»Es sind zwei Per­so­nen mehr im Haus, Si­gno­ra«, gab Ma­ja zu be­den­ken.

»Na­tür­lich, dar­an ha­be ich nicht ge­dacht. Viel­leicht kann ei­ne der Frau­en aus dem Dorf aus­hel­fen?«

Ma­ja nick­te. »Das wird si­cher ge­hen.«

Die Kö­chin ging zum Te­le­fon und er­le­dig­te zwei An­ru­fe.

Die Si­gno­ra ist ei­ne an­ge­neh­me Ar­beit­ge­be­rin, und, dach­te sie schmun­zelnd, sie hat kei­ne Ah­nung von Haus­halts­füh­rung, aber ein Händ­chen da­für, die rich­ti­gen Men­schen ein­zu­stel­len.

Oh­ne Ma­da­me Du­rand und sie wä­re der Haus­halt längst zu­sam­men­ge­bro­chen. Ma­da­me hat­te seit Lan­gem un­be­merkt die Pflich­ten ei­ner Haus­da­me über­nom­men. Ama­lia brauch­te, seit sie zur Schu­le ging, kei­ne Er­zie­he­rin oder Nan­ny mehr.

The­resa frag­te: »Hat Kon­stan­tin ge­sagt, wann er zu­rück ist?«

»Nein, Si­gno­ra.«

Die Glo­cke der klei­nen Kir­che in Bas­so läu­te­te. Schon Mit­tag. Soll­te sie Kon­stan­tin an­ru­fen? Aber nein. Er wür­de zu ihr kom­men, wenn er ne­ben An­na­bel Zeit da­zu fand. Sie ver­zog un­be­wusst die Lip­pen zu ei­nem spöt­ti­schen Lä­cheln und schau­te hin­über zu den gel­ben Hü­geln, die in der Hit­ze zu ver­glü­hen schie­nen. Die Luft flim­mer­te, als ob die Land­schaft einen letz­ten Atem­zug mach­te. Oben auf dem Kamm stan­den Zy­pres­sen in Reih und Glied, ei­ne Ar­mee von schlan­ken Wäch­tern. Sie konn­te Bas­so von hier aus nicht se­hen. War­um es so hieß, wuss­te sie nicht. Viel­leicht weil es so klein war? Oder so weit un­ten im Tal? Es be­stand nur aus we­ni­gen Häu­sern, ein paar Re­stau­rants und, un­ver­meid­lich, ei­ner Kir­che oh­ne Pas­tor. Wenn Be­er­di­gun­gen oder Hoch­zei­ten ab­zu­hal­ten wa­ren, muss­te man war­ten, bis ein Pas­tor aus ei­nem der be­nach­bar­ten Or­te Zeit hat­te.

The­resa dach­te an Kit­ty. Ih­re Mut­ter lag im Ster­ben. Ar­mes Mäd­chen. Selbst­ver­ständ­lich wür­de sie der Be­er­di­gung bei­woh­nen müs­sen. Sie seufz­te. Das war der Teil ih­res Auf­ga­ben­be­reichs, den sie am we­nigs­ten moch­te. Die­se Auf­trit­te als Guts­her­rin la­gen ihr nicht.

Ma­xim hat­te kei­ne Schwie­rig­kei­ten da­mit.

»Das sind un­se­re Leu­te, die er­war­ten das«, pfleg­te er zu sa­gen. Mein Mann hat zu­wei­len et­was Über­heb­li­ches , dach­te sie. In ih­ren Au­gen wa­ren die­se Men­schen nicht »ih­re Leu­te«, sie wa­ren Men­schen, von de­nen un­ter an­de­rem der Er­halt des Gu­tes ab­hing. Aber Ma­xi­mi­li­an ge­fiel sich in der Rol­le des Guts­herrn. Die Bau­ern moch­ten ihn, er wi­ckel­te sie ein mit sei­ner jo­vi­a­len Art, und da er die Scha­fe ge­nau­so schnell sche­ren konn­te wie sie, er­kann­ten sie ihn als einen der ih­ren an.

Ma­ria stand hin­ter halb ge­schlos­se­nen Lä­den. Sie sah ih­re Toch­ter in der glü­hen­den Son­ne ste­hen. Die dunk­len Lo­cken hat­te sie aus der Stirn ge­kämmt und mit ei­nem Tuch im Nacken ge­hal­ten. Von ihr hat­te sie ih­re Schön­heit nicht (ihr Va­ter war ein schö­ner Mann ge­we­sen), aber mit Si­cher­heit die kö­nig­li­che Hal­tung.

Ein wei­ßes T-Shirt und hel­le, eng an­lie­gen­de Reit­ho­sen be­ton­ten ih­re schlan­ke Ge­stalt. Plötz­lich wand­te The­resa sich ih­rem Fens­ter zu. Ma­ria stieß den La­den auf und wink­te ih­rer Toch­ter.

»Gu­ten Mor­gen, Ma­ma. Komm mit, ich will zum Stall hin­über. Ich er­war­te zwei Käu­fer. Sie wol­len sich Abigail und Sul­tan an­se­hen.«

Ma­ria be­wun­der­te die Ener­gie, mit der ih­re Toch­ter sich den Pfer­den wid­me­te. Sie hat­te sich in den letz­ten Jah­ren einen aus­ge­zeich­ne­ten Ruf als Züch­te­rin er­wor­ben. Es war har­te kör­per­li­che Ar­beit, die ih­re Toch­ter leis­te­te. Sie wuss­te, wie viel Dis­zi­plin da­zu ge­hör­te, ganz und gar in sei­nem Be­ruf auf­zu­ge­hen.

Als Pi­a­nis­tin war sie viel ge­reist, hat­te wo­chen­lang aus dem Kof­fer ge­lebt und je­den Tag vie­le Stun­den am Flü­gel ver­bracht. Für die Kon­zer­te brauch­te man die Kon­di­ti­on ei­nes Spit­zen­sport­lers.

»War­te, wir sind gleich bei dir.« Mi­nu­ten spä­ter trat Ma­ria mit ih­rem Hund aus dem Haus.

The­resa lach­te. »Sehr dra­ma­tisch«, sag­te sie. »Einen Grö­ße­ren gab es nicht?«

Der pink­fa­r­be­ne Hut, den Ma­ria zu ei­nem lan­gen wei­ßen Lei­nen­kleid trug, war rie­sig. Ein Gi­gant aus Tüll und Sei­de.

Sie fass­te mit bei­den Hän­den den vor­de­ren Rand und bog ihn keck nach oben. »Du soll­test dich auch bes­ser vor der Son­ne schüt­zen.«

»Das wä­re zu Reit­ho­sen der Hit, Ma­ma«, spot­te­te sie.

Lud­wig we­del­te mit dem Schwanz und ver­zog die Lef­zen, was man als Lä­cheln deu­ten konn­te. The­resa kraul­te ihn zwi­schen den Oh­ren. Sie pass­te sich dem Gang ih­rer Mut­ter an. Die bei­den Frau­en hat­ten in den letz­ten Jah­ren wie­der zu­ein­an­der ge­fun­den. Ma­ria dach­te an die tau­send Ab­schie­de von ih­rer Toch­ter, an ih­re lan­ge Ab­we­sen­heit, die ih­re Auf­trit­te nun mal not­wen­dig mach­ten. Und hät­te man sie ge­fragt …

Wenn sie sich frag­te, ob sie sich für ihr Kind oder ih­re Kar­rie­re ent­schei­den soll­te, so hät­te sie auch heu­te noch die Kar­rie­re ge­wählt. Sie war kei­ne gu­te Mut­ter ge­we­sen. The­resa war mit Frem­den auf­ge­wach­sen.

Jetzt griff sie nach The­resas Arm. »Ich war wohl kei­ne gu­te Mut­ter?«

Die Ant­wort kam spon­tan und ehr­lich. »Nein, das warst du nicht. Aber ich hät­te dich nicht an­ders ge­wollt.«

Vor der Reit­hal­le stand ein of­fe­ner Pfer­de­trans­por­ter.

»Ah«, sag­te The­resa, » Ari­el be­kommt sei­ne schö­ne Braut zu­ge­führt.«

Ari­el war ein dunk­ler Hengst, ihr gan­zer Stolz. Er hat­te vie­le Ren­nen ge­won­nen.

Ma­xims be­vor­zug­tes Reit­pferd. Kein Wun­der , dach­te The­resa, dass ihr Ehe­mann einen Deck­hengst ritt. Sie muss­te sich zu­sam­men­rei­ßen, um ih­re plötz­li­che Hei­ter­keit zu un­ter­drü­cken. Pferd und Rei­ter hat­ten die­sel­ben Vor­lie­ben, nur wa­ren Ari­els Rit­te auf den Da­men von mehr Er­folg ge­krönt. Al­le Stu­ten, die er ge­deckt hat­te, wa­ren träch­tig ge­wor­den. Ihr Mann war nur ein­mal Va­ter ge­wor­den.

The­resas Blick fiel auf einen Jun­gen, der auf dem Gat­ter der Wei­de ba­lan­cier­te, auf der die Stu­ten mit ih­ren Foh­len stan­den. Kur­ze, von der Son­ne ver­gol­de­te Lo­cken, ein brei­ter la­chen­der Mund, et­was ab­ste­hen­de Oh­ren. Ab­ge­schnit­te­ne Jeans und ein Top. Sie lä­chel­te. Das war kein Jun­ge, son­dern ein Mäd­chen. Ama­lia.

Ama­lia setz­te vor­sich­tig Fuß vor Fuß. Ih­re Ar­me hat­te sie aus­ge­brei­tet, um das Gleich­ge­wicht nicht zu ver­lie­ren.

»Sie wird fal­len«, sag­te Ma­ria.

»Wird sie nicht.«

Raf­fa­el stand plötz­lich ne­ben ih­nen. Er schnipp­te mit den Fin­gern. Ei­ner der Stall­bur­schen brach­te einen Hocker.

»Si­gno­ra.« Er mach­te ei­ne Ges­te.

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