Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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Wenn Fre­de­ri­co nie­mals die not­wen­di­gen Kon­se­quen­zen aus sei­nen Ta­ten oder Un­ta­ten zie­hen müss­te, wür­de er wei­ter über die Strän­ge schla­gen. Ma­xi­mi­li­an wie­gel­te je­des Mal ab, sprach von Te­s­tos­te­ron und dem Über­mut der Ju­gend.

Ma­da­me hielt Fre­de­ri­co für einen aus­ge­wach­se­nen Sa­dis­ten, der sein Müt­chen un­ter an­de­rem an ei­nem klei­nen Mäd­chen kühl­te. An Ama­lia. Sie frag­te sich, wann sich die Wand­lung Fre­de­ri­cos vom Mut­ter­söhn­chen zum Va­ter­kind voll­zo­gen hat­te. War Ama­li­as An­kunft vor acht Jah­ren Aus­lö­ser da­für ge­we­sen?

Sie stell­te ei­ne gro­ße Va­se auf den Tisch in der Hal­le. The­resa leg­te Wert dar­auf, dass dort im­mer ein kinds­gro­ßer Blu­men­s­trauß stand.

Ein kost­spie­li­ges Ver­gnü­gen, dach­te Ma­da­me. Al­le paar Ta­ge er­schien ein Gärt­ner, der die­se zau­ber­haf­ten Ar­ran­ge­ments lie­fer­te.

Lau­tes Ge­klap­per in der Kü­che riss sie aus ih­ren Ge­dan­ken.

Gleich dar­auf Ma­jas Ge­ze­ter. »Wie un­ge­schickt! Sol­len wir das Brot vom Fuß­bo­den es­sen?«

Ali­cia hat­te das Back­blech mit der Foc­ca­cia fal­len las­sen.

»Es ist nichts pas­siert«, hör­te sie Ali­cia. »Es ist ganz ge­blie­ben.«

»Wisch es gut ab und pass ein biss­chen bes­ser auf.«

Ma­da­me stieg die Trep­pe hin­auf und be­trat, oh­ne an­zu­klop­fen, Ama­li­as Zim­mer. Das Schild » Aper­to! « an der Tür sag­te ihr, dass sie ein­tre­ten durf­te. Ama­li­as Um­riss am Fens­ter. Sie press­te ihr Ta­blet an sich. Ma­da­me bück­te sich und hob ein acht­los fal­len ge­las­se­nes T-Shirt auf.

Ama­lia deu­te­te nach drau­ßen. Ma­da­me Du­rand trat eben­falls ans Fens­ter. Ama­lia ge­bär­de­te: »Sie kom­men.«

»Wer kommt?«

»Kon­stan­tin und die Blon­de. «

»Sie heißt An­na­bel«, sag­te Ma­da­me.

Un­ten fla­cker­te die au­to­ma­ti­sche Be­leuch­tung auf. An­na­bels blon­de Lo­cken tanz­ten im Licht.

Ma­da­me wand­te sich vom Fens­ter ab. Sie knips­te das De­cken­licht an und staun­te. Ama­lia trug einen knö­chel­lan­gen blau­weiß ge­streif­ten Rock aus feins­tem Ba­tist, da­zu ein bauch­frei­es en­ges T-Shirt. Ge­schen­ke von The­resa, wie sie sich er­in­ner­te.

Ama­li­as klei­ne Brüs­te zeich­ne­ten sich un­ter dem hau­t­en­gen Shirt ab. Es war nicht zu über­se­hen, stell­te Ma­da­me Du­rand mit ei­ner Mi­schung aus Be­dau­ern und Ent­zü­cken fest, ihr Schütz­ling wur­de zur Frau. Und, wie sie ver­mu­te­te, zu ei­ner sehr apar­ten Frau. Die jetzt noch kind­li­chen Zü­ge wür­den bald ver­schwin­den, ho­hen Wan­gen­kno­chen und ei­nem trot­zi­gen Kinn wei­chen. Die fein ge­schwun­ge­nen Lip­pen und die gro­ßen ver­träum­ten Au­gen wa­ren ein Erb­teil ih­rer Mut­ter. Ma­da­me sah hin­über zu der Fo­to­gra­fie, die im­mer auf Ama­li­as Nacht­tisch stand. Jo­hann und Bel­la, Ama­li­as Mut­ter, sie trug den Na­men zu recht, war schön. Sie frag­te sich, wo die­se Frau heu­te wohl war und wie man das ei­ge­ne Kind ver­las­sen konn­te.

Ma­xi­mi­li­an stell­te den Ma­se­ra­ti ne­ben An­na­bels Wa­gen ab. Er sah sich um, der Mi­ni fehl­te. Auf dem Park­platz stan­den nur die Fa­mi­li­en­kut­sche, Ma­da­me Du­rands Al­fa Ro­meo Gi­u­lia und Fre­de­ri­cos Mo­tor­rad.

Ein Blick auf die Uhr sag­te ihm, dass er ge­ra­de noch recht­zei­tig kä­me.

The­resa war heu­te schon früh auf­ge­bro­chen. Wo­hin, wuss­te er nicht. Zum Abend­es­sen woll­te sie zu­rück sein.

Er wuss­te, dass er The­resa ver­letzt, dass sie un­ter sei­nen Es­ka­pa­den ge­lit­ten hat­te und viel­leicht noch litt. Aber nie­mals hat­te sie sich da­zu her­ab­ge­las­sen, mit ihm dar­über zu spre­chen. Sie schwieg. Und sie war bei ihm ge­blie­ben! Sie wand­te sich nie­mals ge­gen ihn, we­der in Ge­sell­schaft, noch wenn sie al­lei­ne wa­ren. Sie wies ihn nicht ein­mal in ge­wis­sen Näch­ten ab. The­resa schien ent­schlos­sen zu sein, ei­ne vor­bild­li­che Ehe zu füh­ren, wie die mit ih­rem ers­ten Mann, Tho­mas, Kon­stan­tins Va­ter.

Oh, sie konn­te wü­tend wer­den, aber es ging nie­mals um ih­re Be­zie­hung. Die blieb un­be­spro­chen, wur­de mit kei­nem Wort in Fra­ge ge­stellt. So­gar die An­we­sen­heit Ama­li­as hat­te sie oh­ne Wi­der­spruch hin­ge­nom­men.

Er wuss­te nicht, wie­viel sie von sei­ner »Af­fä­re« mit Bel­la mit­be­kom­men hat­te, aber sie konn­te ihr nicht ent­gan­gen sein.

Seit da­mals hat­te sie sich ver­än­dert. Wo frü­her Wär­me ge­we­sen war, herrsch­te jetzt Küh­le, nein, eher Be­herrscht­heit. Sie be­saß im­mer noch ih­ren Hu­mor, aber die Leich­tig­keit war ihr ab­han­den ge­kom­men. In den Au­gen fehl­te das La­chen. Es war Me­lan­cho­lie ge­wi­chen, bis … Wann war ihr La­chen zu­rück­ge­kom­men? Vor drei oder vier Jah­ren?

Er stieg aus und ging den be­leuch­te­ten Weg zum Haus. Be­vor er um die Ecke bog, konn­te er die Stim­men be­reits hö­ren. Sei­ne Fa­mi­lie schien ver­sam­melt zu sein. Er trat in den Licht­schein un­ter der Kas­ta­nie.

»Wo ist The­resa?«

»Sie hat an­ge­ru­fen, es wird et­was spä­ter. Auf der Stre­cke hin­ter Sie­na, in Hö­he Mur­lo, gab es einen Ver­kehrs­un­fall. Aber jetzt müss­te sie gleich da sein.« Kon­stan­tins Ant­wort be­ru­hig­te Ma­xi­mi­li­an. Je äl­ter er wur­de, des­to ab­hän­gi­ger wur­de er von The­resas An­we­sen­heit.

Fre­de­ri­co flir­te­te mit An­na­bel. Ma­da­me reich­te Ma­xi­mi­li­an ei­ne Ka­raf­fe. Ama­lia, er muss­te zwei­mal hin­se­hen, als sie sich ne­ben Kon­stan­tin setz­te, sah ih­rer Mut­ter zum Ver­zwei­feln ähn­lich. Statt ei­nes der üb­li­chen ver­schlis­se­nen, un­för­mi­gen T-Shirts, trug sie ein hau­t­en­ges Shirt zu ei­nem halb­lan­gen Rock. Sie sah heu­te Abend nicht wie ein Jun­ge aus, son­dern wie ein jun­ges Mäd­chen auf dem Weg zur Frau.

Er hat­te ih­re Mut­ter be­trun­ken ge­macht und ver­führt, er hat­te sie ge­wollt, wie al­les, was sei­nem Bru­der ge­hör­te. Ge­blie­ben war ihm Bel­las Toch­ter, von der er nicht wuss­te, ob sie Jo­hanns oder sei­ne Toch­ter war. Er war nicht si­cher, ob er es wis­sen woll­te.

An­na­bel hör­te Kon­stan­tin.

»Na, mein Mi­lou , was hast du heu­te an­ge­stellt?«

» Ich ha­be im Stall ge­hol­fen. Ma­ri­sa war da, sie hat nach Des­de­mo­na ge­se­hen.« An­na­bel reck­te den Hals, um einen Blick auf Ama­li­as Ta­blet zu er­ha­schen.

»Zeigst du mir mor­gen dein Foh­len? Wie heißt es noch?«

»Es heißt Lau­ser und ist ein Hengst!!! Das ha­be ich dir doch ge­schrie­ben, Tin­tin!!!« Drei Aus­ru­fe­zei­chen be­deu­te­te Un­ge­duld.

Kon­stan­tin leg­te einen Arm um Ama­li­as Schul­tern. »Ja, ich er­in­ne­re mich.«

Er stand auf, als er The­resas schnel­len Schritt er­kann­te.

Auch Ma­xi­mi­li­an er­hob sich, um The­resa zu be­grü­ßen. Sie küss­te ihn flüch­tig, ließ sich Kon­stan­tins Um­ar­mung ge­fal­len und ging zum Haus. »Ich bin gleich bei euch.«

An­na­bel leg­te die Hand auf Kon­stan­tins Arm, als er sich wie­der setz­te. Sie sah The­resa nach. Die Frau war groß, schlank, und, ob­wohl sie den gan­zen Tag un­ter­wegs ge­we­sen sein muss­te, wirk­te sie ge­pflegt.

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