Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

Здесь есть возможность читать онлайн «Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Himmel über der Maremma: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Himmel über der Maremma»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

Himmel über der Maremma — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Himmel über der Maremma», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ma­ria hat­te mit ih­rem Arzt dar­über ge­spro­chen. Er war nicht so über­rascht.

»Et­was bringt sie zum Schwei­gen. Sie könn­te das nicht durch­hal­ten, wenn es be­wusst ge­schä­he. Es war si­cher ein Schock für sie, als ihr Va­ter sta­rb und sie aus ih­rem ge­wohn­ten Um­feld her­aus­ge­ris­sen wur­de.«

»Aber war­um spricht sie mit mir?«

»Den­ken Sie dar­über nach. Viel­leicht gibt es ei­ne Ver­bin­dung über Sie zu ih­rem Va­ter.«

Es war seit Jah­ren Ama­li­as und ihr Ge­heim­nis. Ma­ria be­fürch­te­te, dass das Mäd­chen auch ihr ge­gen­über ver­stum­men wür­de, wenn sie die­ses Ge­heim­nis lüf­te­te.

Sie er­in­ner­te sich, dass Ama­lia ih­re Räu­me zum ers­ten Mal be­tre­ten hat­te, wäh­rend sie sich ein Vi­o­lin­kon­zert an­hör­te. Ein hal­b­es Jahr nach ih­rer An­kunft. Sie hat­te sich stumm auf einen Stuhl ge­setzt und zu­ge­hört, bis das Stück zu En­de war.

»Das war mein Pa­pa«, sag­te die da­mals knapp Fünf­jäh­ri­ge.

Ma­ria glaub­te, nicht recht ge­hört zu ha­ben. Sie hör­te die leicht raue Stim­me des klei­nen Mäd­chens zum ers­ten Mal, und es war tat­säch­lich ei­ne al­te Auf­zeich­nung aus der Bo­s­ton Sym­phony Hall mit dem Or­ches­ter ih­res Va­ters.

Von die­sem Zeit­punkt an hat­te sie Ama­lia un­ter­rich­tet.

Ma­ria er­hob sich und öff­ne­te Fens­ter und Lä­den weit. Jetzt nahm die Hit­ze lang­sam ab, und ein leich­ter Wind strich durch die Räu­me. Sie lä­chel­te, als sie un­ten Ma­da­me hin und her ge­hen sah. Sie war­te­te ganz of­fen­sicht­lich auf ih­re Schutz­be­foh­le­ne.

Ma­ria wand­te sich um und sag­te: »Ama­lia, ich glau­be es wird Zeit. Lauf hin­un­ter, Ma­da­me Du­rand er­war­tet dich.«

Ma­da­me Du­rand sah Ama­lia ent­ge­gen.

Seit acht Jah­ren be­treu­te sie das Kind, das ihr lang­sam ent­wuchs.

Ama­li­as noch kna­ben­haf­te Fi­gur wan­del­te sich. Die grau­blau­en Au­gen leuch­te­ten neu­gie­rig auf die Welt. Das dun­kel­blon­de Haar zu ei­nem üp­pi­gen Pfer­de­schwanz ge­bun­den, be­ton­te ihr schma­les Ge­sicht.

Sie war klug, konn­te in drei Spra­chen ge­bär­den und schrei­ben. Nach ei­ner Prü­fung war sie di­rekt in die zwei­te Klas­se des Gym­na­si­ums ein­ge­schult wor­den. Wenn auch we­der The­resa noch Ma­xi­mi­li­an von Oss­ten Zeit fan­den, sich um ih­re Nich­te zu küm­mern, so sorg­ten sie im­mer­hin für ei­ne an­ge­mes­se­ne Er­zie­hung. Die Ein­zi­ge, die sich mit Ama­lia be­schäf­tig­te, war Ma­ria. Auch wenn die al­te Da­me das, in Ma­da­mes Au­gen, zu den un­ge­eig­nets­ten Zei­ten tat. Es war nach zwei­und­zwan­zig Uhr, als das Mäd­chen aus dem Flü­gel des Hau­ses trat, in dem Ma­ria leb­te. Ama­lia sah glü­ck­lich aus, wenn sie von ihr kam.

»Du hast wun­der­schön ge­spielt«, sag­te Ma­da­me, »aber jetzt wird es wirk­lich Zeit.« Ama­lia nick­te. Sie konn­te nie ein­schla­fen, wenn Kon­stan­tins Be­such be­vor­stand.

Kon­stan­tin hat­te ihr das Le­sen bei­ge­bracht, sich Ge­schich­ten für sie aus­ge­dacht und ihr die Angst vor den Pfer­den ge­nom­men. Auf sei­nen Schul­tern hat­te er sie durch den Stall ge­tra­gen und sie je­dem ein­zel­nen Pferd vor­ge­stellt.

»Das ist Xer­xes , sag gu­ten Tag, streich­le sei­ne Samt­na­se. Das ist Ram­ses , schau dir an, wie sein dunk­les Fell glänzt. Leg das Zu­cker­stück auf dei­ne Hand und hal­te es Sam­son hin.«

Sie spür­te den wei­chen, war­men Samt der Nüs­tern auf ih­rer Hand­flä­che. So ging er mit ihr durch die Stall­gas­sen. Auf sei­nen Schul­tern fühl­te sie sich si­cher.

Ei­nes Ta­ges stell­te er sie auf die Fü­ße und sag­te: »Das ist Ce­ne­ren­to­la , sie ge­hört dir.« Da­mals war sie fünf Jah­re alt.

Sie hob den Kopf und sah ei­nem Po­ny in die sanf­ten Au­gen.

Aschen­put­tel, dach­te sie. Grau wie Asche.

Ma­da­me schloss die Ver­bin­dungs­tür zu Ama­li­as Schlaf­zim­mer. Ama­lia wur­de er­wach­sen, und bald wä­re sie selbst über­f­lüs­sig. Sie hat­te schon ei­ni­ge Ma­le in ih­rem Le­ben Ab­schied von »ih­ren« Kin­dern neh­men müs­sen. In die­sem Fall wür­de es ihr schwe­rer wer­den als je­mals zu­vor. Ama­lia war ihr ans Herz ge­wach­sen. Zu sehr, wie sie jetzt fest­stell­te. Mehr als acht Jah­re lang hat­te sie die­ses be­zau­bern­de Kind be­treut, im­mer be­müht, einen an­ge­mes­se­nen emo­ti­o­na­len Ab­stand zu ih­rem Schütz­ling zu wah­ren. Aber Ama­lia be­saß kei­ne El­tern mehr, al­so hat­te sie sich müt­te­r­li­che Ge­füh­le ge­stat­tet. Sie wür­de es bü­ßen müs­sen, wenn der Ab­schied kam.

Ma­da­me er­wach­te früh. Sie trat ans Fens­ter und späh­te hin­aus. Mor­gen­licht floss über den Hof und die wei­ter ent­fern­ten Stal­lun­gen.

Sie zog sich vom Fens­ter zu­rück, als sie The­resa auf das Haus zu­kom­men sah. Die­se Frau war ihr ein Rät­sel. Sie war … ja, was? Sie wirk­te im­mer ei­ne Spur bla­siert, nicht un­freund­lich, nein, ge­lang­weilt, traf es eher. Dass Ma­xi­mi­li­an von Oss­ten sei­ne Frau be­trog, war ein of­fe­nes Ge­heim­nis. Aber Ma­da­me hat­te nie ein un­freund­li­ches Wort aus The­resas Mund ge­hört. Wenn er sie be­rühr­te, ließ sie es mit ei­ner Selbst­ver­ständ­lich­keit zu, als ob sie nichts wüss­te von sei­nen Af­fä­ren.

Ei­ne ge­wis­se Tra­gik lag in ih­rem Ver­hal­ten.

The­resa frag­te sich, als sie Ma­da­me Du­rands Schat­ten oben am Fens­ter wahr­nahm, wann es Zeit wä­re, Ama­li­as Er­zie­he­rin zu ent­las­sen.

Sie moch­te die Fran­zö­sin. Ma­da­me war zu­rück­hal­tend und lieb­te Ama­lia ganz of­fen­sicht­lich. Sie schob den Ge­dan­ken weg. Ama­lia wur­de erst drei­zehn. Ei­ne Wei­le wür­de sie ih­re Er­zie­he­rin noch brau­chen. Au­ßer­dem war ihr durch­aus be­wusst, dass Ma­da­me ei­ne sehr viel bes­se­re Haus­frau als sie selbst war.

The­resa seufz­te, schob die Haus­tür auf, schritt über den ge­wachs­ten Ter­raz­zo­bo­den der Hal­le und stieg über die ge­wun­de­ne Trep­pe in das obe­re Stock­werk. Sie ging am Schlaf­zim­mer ih­res Man­nes vor­bei und be­trat ih­ren An­klei­de­raum.

Mein Mann , dach­te sie, wäh­rend sie den Over­all öff­ne­te.

Un­ter ih­rer Ehe mit Ma­xi­mi­li­an hat­te sie sich et­was an­de­res vor­ge­stellt. Er war so amüsant ge­we­sen, so groß­zü­gig und an­zie­hend. An­zie­hend war er im­mer noch und groß­zü­gig. Dass ihr zwan­zig Jah­re äl­te­rer Ehe­mann sie be­trü­gen wür­de, da­mit hat­te sie nicht ge­rech­net. Und es war ab­so­lut nicht amüsant. Trotz­dem konn­te sie sich sei­nem Char­me nicht ganz ent­zie­hen, und wie ver­letzt sie war, wür­de er nie er­fah­ren.

In ih­rer Ehe mit Ma­xim hat­te sie ge­lernt, sich zu ver­stel­len. Sie trug ei­ne un­ge­rühr­te Mie­ne zur Schau. Nie­mand soll­te sie je »die ar­me The­resa« nen­nen.

Ma­xim be­müh­te sich durch­aus um sie. Wenn er zu ihr kam, wies sie ihn nicht ab. Aber ge­nau­so we­nig, wie sie ei­ne Mi­grä­ne vor­täu­schen wür­de, wür­de sie ihn da­von in Kennt­nis set­zen, dass sie ge­le­gent­lich mit ih­rem Stall­meis­ter schlief.

Ih­re ers­te Ehe war glü­ck­lich ge­we­sen, glü­ck­lich und viel zu kurz.

The­resa be­trat ihr Ba­de­zim­mer, das ihr ei­ge­nes Schlaf­zim­mer mit ih­rem An­klei­de­raum ver­band. Nach­dem sie Stun­den im Stall ver­bracht hat­te, sehn­te sie sich nach ei­ner Du­sche. Sie ließ hei­ßes Was­ser von al­len Sei­ten auf ih­ren Kör­per pras­seln. Mit ei­nem wei­ßen, wei­chen Ba­de­tuch trock­ne­te sie sich ab.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Himmel über der Maremma»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Himmel über der Maremma» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Ursula Tintelnot - Die Füchsin
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Omageschichten
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Floria Tochter der Diva
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - FAITH
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Tatjana - Stadt am Strom
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Faith und Leathan
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Faith und Richard
Ursula Tintelnot
Charles R Cross - Der Himmel über Nirvana
Charles R Cross
Отзывы о книге «Himmel über der Maremma»

Обсуждение, отзывы о книге «Himmel über der Maremma» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x