Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma

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Theresa, eine junge Witwe, fährt mit ihrem kleinen Sohn nach Italien, um sich auf einem Gut als Pferdewirtin zu bewerben. Die bezaubernde Landschaft, das Gut und nicht zuletzt der Gutsbesitzer Maximilian von Ossten, ziehen sie in ihren Bann. Nach einem Rundgang über das Gut und die Ställe hatte er gesagt: «Sie können den Job haben, aber…»
"Aber?"
"Es gibt eine Bedingung."
"Welche Bedingung?"
"Sie müssen mich heiraten."
Theresa hatte gelacht und gefragt: «Wollen sie das Gehalt sparen?»
Ein halbes Jahr später ist sie Frau von Ossten. In der südlichen Toskana, der Maremma, glaubt sie ein zweites Glück gefunden zu haben.
Sie wird eines Besseren belehrt. Die Zeichen stehen auf Sturm, als eines Tages das erste Pferd tot auf der Weide liegt.

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Ma­ja brach­te ei­ne Plat­te mit Vi­tel­lo al lat­te und ver­schie­de­nen Ge­mü­sen her­ein.

»Wo ist Ali­cia?«

»Sie hat heu­te frei, Si­gno­ra.«

Es war un­ge­wöhn­lich, dass Ma­ja selbst auf­trug.

»Ist kei­nes der Mäd­chen mehr im Haus?«

»Nein, sie woll­ten zu­sam­men auf das Fest un­ten im Dorf ge­hen. Bei Sil­vio ist Tanz.«

Ama­lia lief das Was­ser im Mund zu­sam­men. Der in Milch ge­schmor­te Kalbs­bra­ten ge­hör­te zu ih­ren Lieb­lings­ge­rich­ten.

»Wir neh­men uns selbst, Ma­ja, es ist gut.«

Ama­lia be­ob­ach­te­te be­sorgt, wie die Plat­te die Run­de mach­te, bis sie end­lich bei ihr an­kam. Ihr On­kel aß und trank un­mä­ßig. Fre­de­ri­co be­saß den ge­sun­den Ap­pe­tit ei­nes Neun­zehn­jäh­ri­gen. Ma­ria nahm sich nur ei­ne Schei­be des zar­ten Flei­sches.

Ma­da­me Du­rand ver­zich­te­te ganz dar­auf. »Es­sen am spä­ten Abend ist un­ge­sund.« Sie aß nur ein we­nig von dem Ge­mü­se.

The­resa leg­te Ama­lia zwei Bra­ten­schei­ben auf den Tel­ler. Ei­ne zar­te Be­rüh­rung ih­rer Hand war Ama­li­as Dank. The­resa lä­chel­te ihr zu. »Das magst du doch be­son­ders ger­ne?«

Ama­lia nick­te. Wie scha­de, dass sie nicht spricht , dach­te The­resa. Nach Aus­kunft der Ärz­te, lag kein kör­per­li­cher Scha­den vor. Ama­lia war ver­stummt, als ihr Va­ter sta­rb.

Aber die Mie­ne des Kin­des drück­te so vie­les aus, war wun­der­bar aus­drucks­voll, und ne­ben ihr lag im­mer ein Ta­blet, auf dem sie in Win­desei­le schrei­ben konn­te. Sie sah auf das Dis­play, das Ama­lia leicht zu ihr dreh­te. » Wie geht es Lu­na?«, stand da .

Lu­na , The­resas mond­fa­r­be­ne Stu­te, be­kam ihr ers­tes Foh­len, und Ama­lia fie­ber­te ihm ent­ge­gen.

»Wenn es ein Hengst wird, be­kommst du ihn«, hat­te The­resa ihr ver­spro­chen. »Du kannst ihn auf­zie­hen und ler­nen, wie man mit ei­nem ei­ge­nen Pferd um­geht.«

The­resa sag­te: » Lu­na ist ner­vös und ich auch, viel­leicht blei­be ich heu­te Nacht wie­der im Stall.«

»Darf ich mit­kom­men?«

»Nein, das ist kei­ne gu­te Idee. Zu vie­le Men­schen wür­den sie noch mehr be­un­ru­hi­gen.«

Ama­lia nick­te.

»Ich neh­me an«, sag­te Ma­xi­mi­li­an und ließ die Ga­bel sin­ken. »Raf­fa­el wird mit dir wa­chen?«

»Mög­lich.«

»Ich er­war­te dich nach dem Es­sen, Ama­lia.« Ma­ria bat nie­mals um et­was, sie leg­te dar, was sie woll­te, und er­war­te­te, dass man ihr ge­horch­te.

Das Mäd­chen nick­te.

Ma­da­me Du­rand sah aus, als ha­be sie in ei­ne Zi­tro­ne ge­bis­sen. »Das Kind hat mor­gen sehr früh ei­ne Reit­stun­de«, wag­te sie ein­zu­wen­den.

Ma­ria er­hob sich. »Ama­lia ist kein Kind mehr, das am frü­hen Abend ins Bett ge­schickt wer­den muss. Sie ist fast drei­zehn.«

Au­to­ma­tisch sah The­resa auf ihr Hand­ge­lenk. Fast zwei­und­zwan­zig Uhr. Sie schob ih­ren Stuhl zu­rück. »Es wird auch Zeit für mich«. Sie sah ih­ren Mann an. »War­te nicht auf mich, Ma­xim. Es kann spät wer­den.«

»Ein Foh­len?«

»Ja, Lu­n­as Foh­len.«

Du hast, wie üb­lich, nicht zu­ge­hört, dach­te sie.

»Ich hof­fe, noch die­se Nacht und nicht erst mor­gen früh?« Ihr Mann hielt ih­ren Blick einen Mo­ment lang fest.

Noch wäh­rend sie sich für ei­ne Nacht­wa­che im Stall um­zog, hör­te sie den Mo­tor des Ma­se­ra­ti. Das Ca­brio ih­res Man­nes fuhr vom Hof. Ma­xim war zu sei­ner der­zei­ti­gen Ge­lieb­ten un­ter­wegs.

Er war noch im­mer ein at­trak­ti­ver Mann. Sie hat­te ihn vor gut zwan­zig Jah­ren ge­hei­ra­tet, weil er char­mant war, ihr Si­cher­heit bot und mit ih­rem Sohn spon­tan Freund­schaft ge­schlos­sen hat­te.

Nach ei­nem Rund­gang über das Gut und durch die Stäl­le hat­te er ge­sagt: »Sie kön­nen den Job ha­ben, aber …«

»Aber?«

»Es gibt ei­ne Be­din­gung.«

»Wel­che Be­din­gung?«

»Sie müs­sen mich hei­ra­ten.«

Sie hat­te ge­lacht und ge­fragt: »Wol­len Sie das Ge­halt spa­ren?«

Ein hal­b­es Jahr spä­ter wur­de sie Frau von Oss­ten und zog mit ih­rem Sohn und ih­rer Mut­ter in das rie­si­ge Haus in der Ma­rem­ma.

Sie war Ma­xi­mi­li­ans vier­te Ehe­frau. Sei­ne Ehen wa­ren kin­der­los ge­blie­ben. Als sie schwan­ger wur­de, kann­te sei­ne Freu­de kei­ne Gren­zen.

Ma­xi­mi­li­an dach­te an die ers­te Be­geg­nung mit The­resa. Schlank und kraft­voll, ei­ne ge­ball­te La­dung Ener­gie. Oh­ne er­kenn­ba­re Ei­tel­keit, ver­lo­ckend, oh­ne zu lo­cken.

Ihr dich­tes ge­well­tes Haar glänz­te wie das Ge­fie­der ei­nes Ra­ben. Sie be­saß die­se na­tür­li­che Ele­ganz, die nicht er­lern­bar war. In sei­nen Au­gen wa­ren al­le Frau­en sich ähn­lich. The­resa bil­de­te die Aus­nah­me. Al­les an ihr war ein­zig­ar­tig, be­son­ders und un­wi­der­steh­lich. Ein Hauch von Me­lan­cho­lie um­gab sie. Sie war da­mals noch nicht lan­ge Wit­we ge­we­sen, er­in­ner­te er sich.

The­resa be­klag­te sich nie. Sie mach­te kei­ne Sze­nen, nahm sei­ne Es­ka­pa­den hin. Manch­mal schien ihm, als ob sie gar nicht be­merk­te, wenn er sich ei­ner an­de­ren Frau zu­wand­te. War das so, weil es ihr egal war? Er ihr egal war? Das kä­me ei­ner Krän­kung gleich. Ja, er war ge­kränkt. Ih­re schein­ba­re Gleich­gül­tig­keit war Gift für sein Ego.

Ma­xi­mi­li­an drück­te das Gas­pe­dal durch. Er fuhr Rich­tung Gros­se­to. Dort­hin, wo ei­ne Frau auf ihn war­te­te, die ihn be­merk­te. Si­do­nie, die Frau sei­nes Freun­des und Ge­schäfts­part­ners Re­na­to, der sich mehr auf Rei­sen als zu Hau­se auf­hielt, war ein blon­des Ver­spre­chen. Un­ge­hemmt und oh­ne die ge­rings­te An­mu­tung von Mo­ral. Ei­ne se­xu­ell un­ter­for­der­te Fünf­und­drei­ßig­jäh­ri­ge.

Rück­sichts­los fuhr er viel zu schnell über die kur­vi­ge schma­le Stra­ße.

Ei­ne Stun­de nach sei­ner Ge­burt stand der klei­ne Hengst auf zit­tern­den Bei­nen im hoch ein­ge­streu­ten Heu.

Hell­brau­nes Fell. Sei­ne glän­zen­den Au­gen um­gab ein wei­ßer Kranz.

The­resa lach­te. »Es sieht aus, als ha­be er sich ei­ne Bril­le auf­ge­setzt.«

Raf­fa­el war da­bei, die Ab­fohl­box zu säu­bern. Die Nach­ge­burt ließ er in einen Ei­mer fal­len. Die wür­de sich die Tier­ärz­tin spä­ter an­se­hen.

»Das hast du gut ge­macht.« The­resa strei­chel­te den Hals ih­rer Stu­te.

Lu­na schnaub­te lei­se und blies war­men Atem in ihr Ge­sicht. Es war schon die drit­te Nacht, in der sie bei Lu­na ge­wacht hat­ten. Die Stu­te war un­ru­hig ge­we­sen.

Das Foh­len hat­te den Weg zu den Zit­zen sei­ner Mut­ter ge­fun­den.

The­resa war im­mer wie­der be­rührt, wenn sich die­se klei­nen We­sen auf ih­re Streich­holz­bein­chen kämpf­ten und schon kurz nach der Ge­burt zu trin­ken be­gan­nen.

Mü­de hock­te sie auf ei­nem al­ten Hocker, stütz­te sich auf die Knie und leg­te ihr Ge­sicht in bei­de Hän­de. Sie hör­te Raf­fa­el hin und her ge­hen, be­ru­hi­gen­de Lau­te von sich ge­ben. Was­ser lief. Dann spür­te sie ihn hin­ter sich, sei­ne war­men kräf­ti­gen Hän­de auf ih­ren Schul­tern. Sie stöhn­te, als er sanft ih­re ver­spann­ten Schul­tern mas­sier­te. Noch herrsch­te Stil­le im Stall, nur un­ter­bro­chen von lei­sem Schnau­ben und dump­fem Stamp­fen, wenn ei­nes der Pfer­de sich be­weg­te. The­resa leg­te den Kopf zu­rück und sah zu Raf­fa­el auf.

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