Manfred Rehor - Pentray

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Fünfter Band der Ringlande-Serie: Mit Aron von Reichenstein erreichen die ersten ringländischen Aussiedler ihre neue Heimat. Ein halber Kontinent steht ihnen zur Besiedlung zur Verfügung, menschenleer und voller Gefahren. Ruinen, viele Jahrhunderte alt, zeugen von der Macht ihrer Vorfahren, die einst hier lebten. – In den Ringlanden festigen die Kurrether in diesen Jahren ihre Herrschaft. Sie überziehen das Land mit einem Netz von Spitzeln und Kontrolleuren, mit denen sie die Bevölkerung unterdrücken. Wer sich verweigert, wird enteignet oder ermordet. Kaum jemand wagt den Widerstand.
Nur von einem Mann erhoffen sich die Ringländer noch Hilfe: Fürst Borran! Doch der ist verschwunden. Aron wird von der ostraianischen Regierung beauftragt, nach dem Fürsten zu suchen. Man gibt ihm eine magisch versiegelte Nachricht mit, die helfen könnte, das Schicksal der Ringlande doch noch zu wenden.

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Wir folgten seinem Ratschlag und füllten unsere Wasservorräte auf. Außerdem hatte O’Praise Früchte und Trockenfleisch in seiner Hütte, die wir ebenfalls gerne mitnahmen. Mittags ritten wir zu dritt los. Dabei blieben wir weiterhin auf dem Weg, den die Händler nutzten.

Unterwegs unterhielt ich mich mit dem Kartenmacher.

„Warum haben Sie in so einer stabilen Hütte auf uns gewartet und wer hat die gebaut?“

„Es ist eine von zwei Dutzend Holzhütten, die entlang der Strecke zwischen Tirgaj und dem Perk-Gebirge errichtet werden sollen. Man hat diese hier als erste gebaut, weil dieses Gebiet als sicher gilt. Die Ostraianer machen sich Gedanken über ihre Rohstoffversorgung, insbesondere was das Erz für ihre Waffenproduktion angeht. Sie wollen zum einen den Transport zwischen Bergwerken und Küste beschleunigen und zum anderen die Kurrether davon abhalten, diese Verbindung zu unterbrechen. Eine der Entscheidungen, die getroffen wurden, betrifft den Ausbau des Weges zu einer Straße. Zunächst jedoch errichtet man einfache Hütten, in denen zwei oder drei Soldaten stationiert werden können. Außerdem will man die schwierigen Wegstrecken einebnen und für Fuhrwerke leichter passierbar machen. Ist das geschehen, wird am Perk-Gebirge eine Festung gebaut.“

„Warum tut man das nicht als Erstes, um die Bergwerke zu sichern?“, fragte ich dazwischen.

„Das Baumaterial muss teilweise aus Ostraia gebracht werden, das bedarf einer guten Verbindung. Außerdem müssen Dutzende von Bauhandwerkern dort leben und arbeiten, denn der Bau einer Festung zieht sich über Jahre hin.“

„Verständlich.“

„Des Weiteren gilt es, die Versorgung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen, durch die Ansiedlung von Bauernhöfen in der Umgebung. Und als letzten Schritt plant man die Errichtung einer Eisenschmelze, damit nicht mehr das unreine Erz, sondern hochwertiger Stahl zur Küste transportiert wird. Das reduziert die Transportmenge erheblich.“

Gendra sagte: „Das klingt nicht so, als würde es in wenigen Jahren alles fertig sein. Hat man so viel Zeit - und warum fängt man erst jetzt damit an?“

„Zehn Jahre sind dafür vorgesehen. Diese Zeit hat man, oder man fürchtet in Ostraia, sie zu haben, weil der Kampf gegen die Kurrether auch dann noch nicht beendet sein wird. Man richtet sich auf einen Konflikt ein, der Generationen dauern kann.“

„Warum das?“, rief ich aus.

„Unter anderem, weil die Ringlande schneller und vollständiger in die Hände des Gegners gefallen sind, als man sich vorstellen konnte. Man hatte erwartet, dass die Auswanderungswellen das Land rückständig und unregierbar werden lassen. Das ist nicht eingetreten, weil die Kurrether zu früh diesen Plan durchschaut und weitere Auswanderungen unterbunden haben. Die Bevölkerung wird am Verlassen des Landes gehindert. Gleichzeitig benötigt der Aufbau der sogenannten achten Provinz der Ringlande viel mehr Zeit als erhofft. Eben auch, weil nicht genügend Auswanderer eingetroffen sind.“

„Ich weiß, dass nicht alles so gelaufen ist, wie man es erwartet hat“, bestätigte ich. „Es lag auch daran, dass wir Ringländer mit zu großen Hoffnungen in unsere neue Heimat aufgebrochen sind. Aber inzwischen gibt es nicht nur fruchtbare Landstriche, die man unter den Pflug genommen hat, sondern die ersten Städte wurden gegründet. Der Kreislauf der Waren ist so umfangreich, dass immer weniger Unterstützung aus Ostraia geholt werden muss. Und wenn wir etwas von dort benötigen, können wir es bezahlen und müssen es nicht als Geschenk akzeptieren. Zehn Jahre nach der Ankunft der ersten Auswanderer ist das ein großer Erfolg.“

„Zweifellos, aber eben nicht groß genug. Wie dem auch sei, die Ostraianer beginnen ebenso wie die Askajdaner damit, ihre Völker auf einen lange dauernden Konflikt vorzubereiten. Man rechnet nicht mehr mit einem alles entscheidenden militärischen Sieg gegen die Kurrether, sondern hofft, sie nach und nach zermürben zu können.“

„Also sind Sie mit uns unterwegs zum Perk-Gebirge, um den genauen Verlauf des Weges auf Ihren Karten zu erfassen. Dazu mögliche Standorte für eine Festung, neue Dörfer und die Eisenschmelze. Außerdem fruchtbares Land, das leicht zu roden und zu bebauen ist, um die Besatzung der Festung und die anderen Menschen zu ernähren.“

„So ist es.“

„Auf welchem Weg sind Sie hierher gereist?“, wollte Gendra wissen. „Nicht aus Tirgaj, denn dort wären Sie mir aufgefallen.“

„Ich bin aus dem Süden die Küste entlang hochgekommen, habe aber Tirgaj umgangen. Es gibt noch andere Städtchen dort unten, die ebenfalls für den Erztransport gegründet wurden. Sie sind nicht so wichtig, weil die Wege dorthin vom Gebirge aus durch Dschungelgebiete führen. Das ist für kleinere Mengen machbar, aber nicht für das, was geplant ist. Dafür empfiehlt sich diese Strecke hier, die zwischen dem Rand der Wüste und den Ausläufern des Dschungels entlangführt.“

Tatsächlich kamen wir gut voran. Die feuchte Wärme, die uns bisher das Reisen erschwert hatte, ließ nach, während die Landschaft sich änderte. Palmen wurden seltener, andere Baumarten ebenfalls. Stattdessen dominierte Strauchwerk die weite, offene Fläche. Grasende Wildtiere lieferten uns Fleisch, wobei wir uns nicht den großen Herden näherten, die wir in der Ferne sahen. Manche der Tiere ähnelten Stieren und Kühen, andere Rehen, und O’Praise kannte all ihre Namen ebenso wie ihre Nützlichkeit. Manche lieferten Felle, die weich und wärmend waren, andere dünnes, strapazierfähiges Leder. Manche hatten gutes Fleisch, andere waren zäh, aber man konnte Fett gewinnen, das geruchlos verbrannte und sich deshalb für Lampen eignete.

Immer wieder fragte ich den Kartenmacher, warum diese so reich gesegnete Landschaft nicht von Menschen besiedelt war, oder wenigstens anderweitig genutzt. Selbst in den Grenzregionen unserer neuen Heimat, nördlich von Ostraia, waren Jagdgruppen in den unbewohnten Gegenden unterwegs gewesen, bevor wir Umsiedler kamen und Dörfer errichteten.

Seine Antworten blieben allgemein.

„Zu weit entfernt von großen Städten, in die man das Fleisch und die Felle liefern könnte“, sagte er zum Beispiel.

Auf den Einwand, dass sich hier die Gründung von Städten lohnen würde, erwiderte er: „Wer sollte das tun? Die Eingeborenen des Hairam sind zufrieden mit ihrer einfachen Lebensweise. Sie brauchen kaum zu arbeiten, weil die Natur sie so freigiebig versorgt.“

„Sie selbst stammen aus dem Hairam“, wandte ich ein. „Sie sind nicht zufrieden mit dem, was Sie haben. Stattdessen reisen Sie durch die ganze Welt, setzen sich Gefahren aus, wollen immer noch mehr sehen und erleben.“

Er lachte und antwortete: „Ich bin aus der Art geschlagen. Überall gibt es welche, denen die Heimat zu eng ist. Die können aber nicht die Mehrheit mit sich reißen oder gar motivieren, ihre Lebensweise zu ändern.“

„Man könnte meinen, Sie sprechen von den Ringlanden und dem Einfluss des Berges Zeuth“, warf Gendra ein.

„So schlimm ist es nicht. Aber sicherlich kann man sagen, der Zeuth verstärkt nur eine in den meisten Menschen vorhandene Trägheit. Ähnlich, wie der Danai-See. Aber da wir alle keine Magier sind, wissen wir nicht, was wirklich dahinter steckt. Nicht einmal die fähigsten Magi durchschauen das. Womöglich ist diese Landschaft hier von einer magischen Beeinflussung betroffen, die verhindert, dass Städte und Dörfer gegründet und mit einem Netz von Straßen verbunden werden. Aber wenn Sie eine konkrete Antwort haben wollen: Ja, ich denke, man könnte hier so etwas wie die neunte Provinz der Ringlande errichten.“

Wir alle lachten, aber ich hörte schnell wieder auf damit. Es war schwierig gewesen, die Umsiedler bis in den Norden von Ostraia zu führen. Hätte man stattdessen hier auf unserem Heimatkontinent neue Siedlungen errichten können? Nein, antwortete ich mir selbst. Denn nördlich von Ostraia, auf dem anderen Kontinent, lag unsere eigentliche Heimat, von dort stammten unsere Vorfahren. Immer wieder waren wir Auswanderer auf Ruinen aus uralten Zeiten gestoßen, die das bestätigten. Indem wir den Weg über das Meer antraten, kehrten wir also zu unseren Ursprüngen zurück.

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