Manfred Rehor - Pentray

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Fünfter Band der Ringlande-Serie: Mit Aron von Reichenstein erreichen die ersten ringländischen Aussiedler ihre neue Heimat. Ein halber Kontinent steht ihnen zur Besiedlung zur Verfügung, menschenleer und voller Gefahren. Ruinen, viele Jahrhunderte alt, zeugen von der Macht ihrer Vorfahren, die einst hier lebten. – In den Ringlanden festigen die Kurrether in diesen Jahren ihre Herrschaft. Sie überziehen das Land mit einem Netz von Spitzeln und Kontrolleuren, mit denen sie die Bevölkerung unterdrücken. Wer sich verweigert, wird enteignet oder ermordet. Kaum jemand wagt den Widerstand.
Nur von einem Mann erhoffen sich die Ringländer noch Hilfe: Fürst Borran! Doch der ist verschwunden. Aron wird von der ostraianischen Regierung beauftragt, nach dem Fürsten zu suchen. Man gibt ihm eine magisch versiegelte Nachricht mit, die helfen könnte, das Schicksal der Ringlande doch noch zu wenden.

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Dieser Mann mit Namen Bercain behauptete, ein Magi zu sein. Er trug weder die Robe, auf die alle dieses Standes so stolz waren, noch passte sein Verhalten zu einem Absolventen der Akademie. Außerdem befanden wir uns hier weit außerhalb der Ringlande. In diesem Landstrich waren Gendra und ich die einzigen Ringländer, soweit wir wussten.

Kurz, ich hielt den Mann für einen Betrüger und war bereit, sofort den Degen zu ziehen, falls er eine verdächtige Bewegung machte.

Er bemerkte es und runzelte die Stirn. Aber einen Moment später verklärte sich sein bärtiges Gesicht zu einem Lächeln. Er steckte den langen Stock mit einem kräftigen Stoß in den Boden, öffnete seinen Stoffbeutel und wühlte darin herum.

„Hier!“, sagte er und zeigte ein gefaltetes Stück Pergament vor.

O’Praise nahm es und las, was darauf geschrieben stand. „Klingt glaubwürdig“, sagte er und reichte das Schreiben an mich weiter.

Tatsächlich waren es nur wenige Zeilen, die den Namen Bercain nannten und eine Beschreibung seiner Person enthielten. Darunter stand: „Dieser Mann ist im Auftrag von Magi Achain unterwegs, um die Gebiete südöstlich der Ringlande zu erkunden. Seine Aufgabe ist es, mögliche weitere Routen für Umsiedler nach Marlik ausfindig zu machen.“

Darunter war das Namenszeichen von Achain, das ich nur zu gut kannte. Ob das Schreiben echt war, konnte ich natürlich trotzdem nicht beurteilen, aber es wirkte zumindest so.

„Das mit anderen Routen für Umsiedler hat sich inzwischen erledigt, weil niemand mehr aus den Ringlanden herauskommt“, sagte Bercain, nachdem ich mit dem Lesen fertig war. „Deshalb beschloss ich, mir die Wege des Erzes anzusehen. Ich habe die Hoffnung, dass ich dabei helfen kann, die Transporte sicherer zu machen.“

Ich gab das Pergament an Gendra weiter und sagte: „Wenn das den Kurrethern in die Hände fällt ...“

Bercain winkte lässig ab. „Was sollte daran verräterisch sein?“

Gendra schüttelte den Kopf, nachdem sie alles gelesen hatte, und fragte: „Wovon redet ihr überhaupt? Das ist ein Beleg über den Kauf eines Reitpferdes.“

Ich sah erst sie entgeistert an und dann das Pergament, das sie mir hinhielt. Sein Text hatte sich verändert und bestand nun aus einigen hingekritzelten Worten und einer Zahl - dem Kaufpreis für eine Stute mit Sattel und Zaumzeug.

O’Praise warf auch einen Blick darauf, dann sagte er lachend: „Sie sind also tatsächlich ein gelernter Magi, Bercain! Eines weiteren Beweises bedarf es vorerst nicht.“

Auf eine erneute wedelnde Handbewegung Bercains veränderte sich der Text vor meinen Augen und ich sah wieder die ursprüngliche Mitteilung. Kein Zweifel, der Mann konnte etwas!

„Sind Sie verantwortlich für diesen seltsamen Treibsand, der sich auf dem Weg gebildet hat?“, fragte ich.

„Ja, das war ein Versuch, der leider nicht gelungen ist. Die Idee dahinter ist, dass die Landschaft selbst, der Boden unter unseren Füßen, darüber entscheidet, wer hier passieren darf und wer nicht. So könnte man zum Beispiel Kurrether versinken lassen, während Ringländer oder Ostraianer an derselben Stelle über festen Boden gehen.“

„Eine seltsame Vorstellung“, sagte ich. „Der Erdboden kann nicht denken, also nicht entscheiden. Wie soll das funktionieren?“

„Mit Hilfe eines Artefakts, das ich aus der Sammlung der Magischen Akademie in Dongarth, äh, ausgeliehen habe. Ich habe es auf dem Weg vergraben.“ Bercain zeigte auf eine Stelle, die ein Dutzend Schritte von uns entfernt war. „Wie Sie gesehen haben, konnte ich problemlos auf dem Weg gehen, denn ich bin Ringländer. Leider sind Sie eingesunken, und ich muss nun herausfinden, warum.“

„Vielleicht, weil ich dabei bin“, warf O’Praise ein.

„Sie sind kein Kurrether“, widersprach Bercain. „Hoffe ich jedenfalls. Woher stammen Sie?“

„Aus dem Norden des Hairam.“

„Das wäre eine mögliche Erklärung. Ich habe zwar die Eingeborenen berücksichtigt, die weit verstreut in der Umgebung von Tirgaj leben, aber vielleicht unterscheiden Sie sich zu sehr von denen. Ich werde versuchen, das in das Artefakt mit einzuarbeiten.“

Er legte seinen Beutel auf den Boden, ging um den Kartenmacher herum und machte dabei seltsame Bewegungen mit den Händen. Anschließend zog er den Stock aus der Erde, hob den Beutel wieder auf und sagte: „Sie sind auf dem Weg zum Perk-Gebirge?“

„Richtig“, antwortete ich. „Können wir jetzt weiterreiten, ohne einzusinken?“

„Noch nicht, ich muss erst zum Artefakt. Warten Sie hier.“

Wir sahen zu, wie er über die trügerische Fläche aus staubfeinem Sand ging und ein Dutzend Schritte von uns entfernt stehenblieb. Dort kniete er sich hin und legte beide Hände auf den Boden. In dieser Haltung verharrte er fast eine halbe Stunde. Dann stand er auf, was ihm Mühe bereitete und nur gelang, weil er seinen Stock bei sich hatte. Sein Rücken schien ihm Probleme zu bereiten. Er winkte uns zu sich und ich wagte die ersten Schritte. Der Boden war fest.

„Gehen Sie hinter mir her“, sagte ich zu O’Praise.

Der Kartenmacher trat vorsichtig auf, aber auch für ihn war der Untergrund nun hart. „Ein beeindruckendes Beispiel für angewandte Magie“, sagte er.

„Sehr gut!“, freute sich Bercain. „Dann kann ich das Artefakt hier lassen.“

„Sie müssen ein mächtiger Mann sein“, lobte ich ihn.

„Sie überschätzen mich“, wehrte er ab. „Allerdings habe ich mich in der Akademie auf die Erdmagie spezialisiert. Ein Gebiet, das von anderen Adepten gerne gemieden wird. Feuermagie zum Beispiel ist deutlich beliebter.“

„Vermutlich kann man damit beeindruckendere Zauber wirken“, sagte ich. „Wo haben Sie Ihr Lager?“

„Südlich von hier, im Schutz des Dschungels. Wollen Sie mitkommen? Ich packe meine Sachen und begleite Sie nach Westen. Ich will mir den weiteren Weg ansehen und passende Stellen für solche Fallen ausfindig machen.“

Wir stimmten zu und folgten ihm, die Pferde an den Zügeln führend. Bercain war ein rüstiger Wanderer, der mit seinem Stock vor uns her marschierte. Erst unterwegs wurde uns klar, dass wir mehrere Meilen weit gehen mussten, bis wir die Ausläufer des Dschungels betraten.

Der Magier unterhielt uns mit Berichten über seine Begegnungen mit wilden Tieren. Er lebte alleine hier und war in keiner Waffenkunst bewandert. Nur die Magie schützte ihn und versorgte ihn auch mit Jagdbeute. Sein Repertoire an Tricks schien unerschöpflich. Falls es stimmte, was er sagte, konnte er sogar sumpfigen Untergrund in Stein verwandeln - von einem Moment zum nächsten. Das war hilfreich, wenn ein Tier, zum Beispiel ein wildes Schwein, an so einer Stelle stand. Bercain ließ den Boden zu Stein werden, seine Jagdbeute steckte fest und konnte weder davonlaufen noch ihn angreifen. Er brauchte sie nur mit einem Knüppel zu erschlagen. Dann ließ er den Boden wieder erweichen und brachte die Beute zu seinem Lager.

„Verjagen Sie so auch die Eingeborenen, die es im Dschungel geben soll?“, fragte ich.

„Die haben solche Jagdszenen heimlich beobachtet und lassen mich in Ruhe“, erwiderte Bercain. „Außerdem sind es nur einige gut versteckte Dörfer mit wenigen Bewohnern.“

„Wieso sind sie versteckt?“, wollte O’Praise wissen.

„Soweit ich es in Erfahrung bringen konnte, handelt es sich bei den Menschen um Flüchtlinge, die weiter aus dem Süden hochgekommen sind. Dort herrschen brutale Stammeskönige, die ihre Völker wie Sklaven für sich arbeiten lassen. Man baut Tobacco an und verkauft ihn unter anderem in die Ringlande. Beziehungsweise tauscht ihn ein gegen Waffen und weitere Dinge, die für diese Könige wertvoll sind.“

„Wieso unter anderem in die Ringlande?“, fragte ich. „Gibt es noch mehr Abnehmer?“

„Ich bin nicht sicher, aber es scheint an der Westküste des Kontinents eine Hafenstadt zu geben, in der fremde Schiffe anlegen. Um die Kurrether kann es sich nicht handeln, denn ich glaube, die haben die Unsitte des Rauchens nicht angenommen. Das einzige andere Volk im Westen ist Askajdar. Aber ich weiß nicht, ob ich mit dieser Vermutung richtig liege.“

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