Manfred Rehor - Pentray

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Fünfter Band der Ringlande-Serie: Mit Aron von Reichenstein erreichen die ersten ringländischen Aussiedler ihre neue Heimat. Ein halber Kontinent steht ihnen zur Besiedlung zur Verfügung, menschenleer und voller Gefahren. Ruinen, viele Jahrhunderte alt, zeugen von der Macht ihrer Vorfahren, die einst hier lebten. – In den Ringlanden festigen die Kurrether in diesen Jahren ihre Herrschaft. Sie überziehen das Land mit einem Netz von Spitzeln und Kontrolleuren, mit denen sie die Bevölkerung unterdrücken. Wer sich verweigert, wird enteignet oder ermordet. Kaum jemand wagt den Widerstand.
Nur von einem Mann erhoffen sich die Ringländer noch Hilfe: Fürst Borran! Doch der ist verschwunden. Aron wird von der ostraianischen Regierung beauftragt, nach dem Fürsten zu suchen. Man gibt ihm eine magisch versiegelte Nachricht mit, die helfen könnte, das Schicksal der Ringlande doch noch zu wenden.

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„Das muss ich herausfinden!“, rief O’Praise. „Darüber war mir bisher nichts bekannt. Wo genau liegt die Hafenstadt? Wie heißt sie und wer sind ihre Bewohner?“

Bercain schüttelte den Kopf. „Mehr weiß ich nicht. Entweder, Sie reisen zu den Dschungelkönigen, oder direkt an die Westküste. Beides dürfte aber gefährlich sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie als Sklave auf einer Tobacco-Plantage landen, ist ziemlich hoch. Falls Sie überleben, meine ich.“

„Auf meinen Reisen habe ich schon viele gefährliche Situationen überstanden“, sagte der Kartenmacher. „Sobald ich mit der Erfassung der Ostseite des Perk-Gebirges fertig bin, mache ich mich auf den Weg.“

Das Lager des Magi stellte sich als eine aus Stangen gebaute Hütte heraus, kunstlos mit Laubwerk abgedeckt. Davor war genügend Platz für ein Lagerfeuer und in der Nähe eine Quelle, die frisches Wasser lieferte. Mehr brauchte man auch nicht, da es hier immer warm war. Man musste sich vor Regen und Insekten schützen, nicht vor Kälte.

Bei dem Pferd, das bei der Hütte angeleint war, handelte es sich vielleicht um die Stute, deren Kauf auf dem magischen Dokument bestätigt wurde. Falls ja, hatte Bercain zu viel für sie bezahlt, aber das sagte ich ihm nicht. Wir halfen ihm, seine Habseligkeiten in die Satteltaschen zu stecken. Einiges luden wir auch unseren Packpferden auf, damit die Stute nicht so schwer zu tragen hatte. Dann führten wir die Pferde aus dem Dschungel heraus. Erst bei Einbruch der Dunkelheit erreichten wir wieder die Stelle, an der wir Bercain begegnet waren.

An dem Bach, der dort in der Nähe war, übernachteten wir. Am folgenden Morgen setzten wir unseren Weg fort, der nun in einem viele Meilen weiten, leichten Bogen nach Süden führte, um die Ausläufer der Wüste herum.

Fast eine Woche waren wir gemeinsam unterwegs. In dieser Zeit erfuhr ich einiges von Bercain über sein Leben und die Verhältnisse in den Ringlanden, zumindest was die Magische Akademie betraf.

Seit die Kurretherin Anghery die Position der Erzmagierin übernommen hatte, durfte niemand mehr eine abweichende Meinung äußern. Schon gar keine, die gegen die Kurrether gerichtet war. Innerhalb der Akademie hatten sich zwei Gruppen gebildet. Bercain nannte die eine dumme Karrieristen . Das waren die Adepten und Lehrer, die sich Vorteile davon versprachen, wenn sie zu ihrer neuen Herrin hielten. Mehr als Zweidrittel der Leute in der Akademie gehörten dazu.

Die übrigen verhielten sich konspirativ, gaben sich nach außen ebenfalls linientreu, schmiedeten jedoch eigene Pläne. Einer davon war die Entsendung von Magi in Regionen außerhalb des Ringgebirges. Selbstverständlich sagte man das nicht, sondern dachte sich sinnvolle Aufgaben in anderen Provinzen aus, um die Reise eines Magi dorthin zu rechtfertigten. Der verschwand dann unterwegs und suchte sich einen Weg über das Ringgebirge. Sei es mit Hilfe magischer Fähigkeiten über die gesperrten Passstraßen, sei es auf dem Seeweg, um von der Westküste des Kontinents aus nach Osten vorzustoßen.

Bercain blieb vage, als ich ihn fragte, wie er bis an den Rand der Wüste gelangt war. Er war über einen der Pässe gekommen, war jedoch nicht bereit, zu erzählen, wie er das geschafft hatte. Aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten im Umgang mit Erdreich und Gestein konnte ich mir aber vorstellen, dass es für einen wie ihn gewisse Möglichkeiten gab, sich im Gebirge Wege zu bahnen.

Interessant und konkret wurde es, als wir über die Zukunft sprachen. Der Kampf der freien Völker gegen die Kurrether würde lange dauern, womöglich Generationen. Das wusste ich inzwischen von O’Praise - zumindest, dass die Ostraianer mit solchen Zeiträumen rechneten. Wie schätzten die Menschen in den Ringlanden die Situation ein?

„Über das, was außerhalb des Ringgebirges ist, weiß kaum jemand etwas“, berichtete Bercain. „Es hat sich herumgesprochen, dass es eine neue, achte Provinz gibt, in der das Leben leicht und frei sein soll. Aber die meisten Bürger fürchten genau diese Freiheit, weshalb sie sich ein eigenes Bild davon ausmalen. Das ergibt dann so etwas wie die Ringlande, nur dass jeder reich ist. Diese Vorstellung verfestigt sich mehr und mehr, besonders, weil der Wohlstand in unserer Heimat immer weiter sinkt.“

Gendra nickte zu dem, was Bercain sagte. Sie hatte die Ringlande früher als der Magi verlassen, teilte aber dessen Eindrücke. „Der Mangel an jungen, gut ausgebildeten Handwerkern, die zupacken können und auch wollen, hat sich bald bemerkbar gemacht“, berichtete sie. „Es fehlen genau diejenigen, die eine eigene Werkstatt eröffnen und diese erfolgreich leiten können. Ebenso sind von den Bauern vor allem jene mit den Auswanderern gegangen, die selbständig einen Hof führen können und energisch anpacken, wenn es sein muss. Von den Händlern ganz zu schweigen, denn wer von denen einen Sinn für Geschäfte hatte und etwas aufbauen wollte, gehörte zu den ersten, die gingen.“

„Zurückgeblieben sind die Helfer, die Alten und die Unmotivierten“, bestätigte der Magi. „Obwohl es natürlich auch von den anderen immer noch viele gibt. Aber diejenigen, die unternehmend sind, hart arbeiten, mehr tun als unbedingt notwendig, die werden nun durch die Kontrolleure und die Steuern ausgebremst. Jeder, der einen höheren Verdienst hat als ein Tagelöhner, muss das meiste davon abgeben. Es ist wohl verständlich, dass es niemanden gibt, der mehr tut, als erforderlich ist, um sich und seine Familie zu ernähren. Wozu auch?“

Wir ritten gut eine Stunde schweigend weiter, bevor Bercain wieder etwas sagte.

„Wann wird die achte Provinz den Ringlanden zu Hilfe kommen?“

Alle sahen mich an, weil ich der einzige war, der die neue Heimat kannte.

„In zwanzig Jahren, vielleicht in dreißig. Wenn die dort geborenen Kinder alt genug sind, um in den Kampf einzugreifen.“

„Sind die Familien kinderreich?“, wollte Gendra wissen.

„Und ob. Vier bis fünf sind die Regel. Das ergab sich von alleine, weil schon die Kleinen mithelfen, um die Familie zu erhalten. Was da heranwächst, ist eine robuste Generation, die von Anfang an gewöhnt ist an Mühe und Arbeit. Und daran, dass man selbst etwas tun muss, wenn man etwas erreichen will. Allerdings ...“ Ich zögerte.

„Was?“, fragte Bercain nach.

„Ich bin mir nicht sicher, ob diese Generation noch etwas mit den Ringlanden zu tun haben will. Für sie ist das die Heimat ihrer Vorfahren, die von ihren Eltern verlassen wurde. Eine ferne Gegend, in der Menschen leben, die zu träge sind, um sich gegen eine friedliche Invasion aufzulehnen. Die Kinder, die heute aufwachsen, werden sich fragen, ob es sich lohnt, für solche Menschen etwas zu tun. Die achte Provinz ist riesig, größer als die Ringlande. Man benötigt die alte Heimat nicht mehr. Auch deshalb, weil wir ja dafür gesorgt haben, dass das meiste, was die ringländische Kultur ausmacht, dort verfügbar ist.“

Gendra nickte und zählte auf: „Kopien von Kunstwerken, teilweise sogar die Originale. Bücher aller Art. Magische Artefakte, Aufzeichnungen von Sagen und Märchen. Dazu das schriftlich festgehaltene Wissen der Handwerksberufe und der übrigen gebildeten Schichten. Wer sich das alles aneignet, kann ein Land aufbauen, das den Ringlanden in vielem gleicht, aber frei ist.“

„Das besser ist, als das Original“, fasste ich zusammen. „Wir können nur hoffen, dass sie bereit sein werden, gegen die Kurrether vorzugehen. Vielleicht nicht aus Liebe zur alten Heimat, sonder aus demselben Grund, den die Ostraianer und die Askajdaner haben: Die Ringlande tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass die Kurrether ihren Krieg gegen alle anderen Völker finanzieren können.“

Wieder ritten wir eine ganze Weile schweigend weiter.

Dann zeigte O’Praise nach rechts und links. „Eine lebensfeindliche Wüste, ein undurchdringlicher Dschungel. Dazwischen wir, unterwegs um Aufgaben zu erfüllen, die im großen Spiel der Welt lächerlich klein sind. Und die doch, nicht nur unserer Einschätzung nach, erledigt werden müssen. Wir erledigen diese Aufgaben nach bestem Können. Und warum? Nur zum Teil aus Einsicht in ihre Notwendigkeit. Denn wir alle haben das Gefühl, eine Pflicht erfüllen zu müssen. Jenseits von vernünftigen Überlegungen handeln wir. Meine Hoffnung ist es, dass die erste Generation, die in der achten Provinz erwachsen wird, ein ähnliches Pflichtgefühl zeigt.“

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