Manfred Rehor - Pentray

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Fünfter Band der Ringlande-Serie: Mit Aron von Reichenstein erreichen die ersten ringländischen Aussiedler ihre neue Heimat. Ein halber Kontinent steht ihnen zur Besiedlung zur Verfügung, menschenleer und voller Gefahren. Ruinen, viele Jahrhunderte alt, zeugen von der Macht ihrer Vorfahren, die einst hier lebten. – In den Ringlanden festigen die Kurrether in diesen Jahren ihre Herrschaft. Sie überziehen das Land mit einem Netz von Spitzeln und Kontrolleuren, mit denen sie die Bevölkerung unterdrücken. Wer sich verweigert, wird enteignet oder ermordet. Kaum jemand wagt den Widerstand.
Nur von einem Mann erhoffen sich die Ringländer noch Hilfe: Fürst Borran! Doch der ist verschwunden. Aron wird von der ostraianischen Regierung beauftragt, nach dem Fürsten zu suchen. Man gibt ihm eine magisch versiegelte Nachricht mit, die helfen könnte, das Schicksal der Ringlande doch noch zu wenden.

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Ich sah in die Richtung, in die Arin deutete, aber da waren nur zwei Häuser, die zum Dorf gehörten. Also meinte er den Wald, der weiter in der Ferne wuchs.

Gendra war nähergekommen. Natürlich hatte sie ihr Schwert inzwischen weggesteckt. „Wieso reden Sie von den Überresten eines verlassenen Orts?“, fragte sie. „Die Häuser sehen aus, als könnten ihre ehemaligen Bewohner jederzeit zurückkehren und wieder einziehen.“

Diesmal antwortete Lirina: „So soll es für Menschen aussehen. Es soll sie neugierig machen und hierher locken, damit wir sie in Ruhe beobachten können - und entscheiden, ob sie gefährlich sind oder nicht. In Wirklichkeit sieht das Dorf so aus!“

Die Elfin machte eine Handbewegung und die Welt um uns herum veränderte sich. Die Häuser waren nun verfallen, die meisten ohne Dach. Auf dem Platz in der Mitte des Dorfes lagen zerbrochene Holzbalken und anderer Müll herum. Von dem Brunnen war nur noch der Umriss auf dem Boden zu sehen, sein Inneres war aufgefüllt mit Dreck und Abfällen. Unkraut wucherte überall. Der Wald reichte von allen Seiten bis an die Häuserreste heran.

„Beeindruckend!“, sagte Bercain. „Wie nennt sich der Zauber, der das bewirkt?“

„Den Namen könnt ihr Menschen nicht aussprechen, geschweige denn diese Art von Magie nutzen“, sagte Arin. „Gehen wir.“

Wir folgten ihm auf dem gewundenen Weg zwischen den Überresten des Dorfes hindurch in den Wald hinein. Lirina bildete den Abschluss. Nach ein paar Minuten erreichten wir die versprochene Lichtung, und sie sah wirklich idyllisch aus. Wie der ideale Rastplatz, den man sich unterwegs auf einer langen Reise wünscht. Fast schon zu schön.

„Ist das, was ich sehe, Realität oder auch nur ein Trugbild?“, fragte ich.

Arin lachte. „Macht das einen Unterschied? Aber um Sie zu beruhigen: Hier wirken nur Schutzzauber, keine Magie der Illusion.“

Die Lichtung durchmaß zwei Dutzend Schritte und war zum Teil mit Gras bewachsen, zum Teil von Büschen bedeckt, die saftige rote Beeren trugen. Eine Quelle bildete an ihrem Rand einen kleinen Teich, aus dem ein Bach floss.

„Hier verbringen wir die Nacht“, sagte ich. „Wir müssen aber noch unsere Pferde holen.“

„Da kommen sie schon“, sagte Lirina und zeigte zwischen die Bäume.

Tatsächlich kamen unsere Reittiere zu uns. Sie trugen nicht nur ihre Sättel, sondern auch die Satteltaschen und Säcke mit den Vorräten, obwohl wir die abgeladen hatten, bevor wir in das Dorf gingen.

„Da war aber nicht nur Magie am Werk“, sagte ich. „Jemand muss das von Hand gemacht haben. Und das war kein kleiner Elf.“

„Wir haben unsere Helfer“, behauptete Arin. Er zeigte auf einen grauen Schatten, der zwischen den Bäumen hinter unseren Pferden zu sehen war.

Zunächst dachte ich, das sei die Katze von vorhin. Aber das Wesen war zu groß. Viel zu groß, sogar. Es musste mir bis an die Hüfte reichen, sein Fell war grau-weiß gestreift. Trotzdem hatte es den Körperbau einer Katze und bewegte sich ebenso geschmeidig.

Als bemerke es meinen Blick, starrte das Wesen nun mit seinen grünen Augen direkt zu mir her, riss das Maul auf und fauchte. Die Zähne waren furchterregend. Dann schnellte es herum und verschwand im Wald.

Ich ging zu unseren Pferden und überprüfte Zaumzeug und Sattelgurte. Alles war in Ordnung. Das konnte nur jemand gemacht haben, der über Hände verfügte. Also hatten die Elfen menschliche Helfer, einen anderen Schluss konnte ich nicht ziehen.

„Legt eure Decken dort drüben auf die Grasfläche neben dem Bach“, unterbrach Lirina meine Gedanken. „Der Boden ist weich, aber nicht feucht, die Büsche schützen euch vor dem Wind. Regen gibt es diese Nacht keinen. Auch um eure Sicherheit braucht ihr nicht besorgt sein, darum kümmern wir uns. Außerdem haben wir etwas zu Essen vorbereitet.“

Wir richteten unser Lager ein, nachdem wir die Pferde wieder abgeladen hatten, und setzten uns um ein kleines Feuer, das Arin in der Zwischenzeit entfachte. Das Abendessen bestand aus Obst und Beeren, wie bei Elfen nicht anders zu erwarten, aber es gab auch eine Art Früchtebrot, das gut sättigte. Das Wasser aus dem Bach schmeckte frisch und in mir breitete sich eine wohlige Ruhe aus.

„Wie viele Elfen leben außerhalb der Ringlande?“, wollte O’Praise wissen.

„Die Frage stellen Sie doch nicht im Ernst?“, fragte Arin zurück. „Die Welt ist groß und wir sind in vielen Landstrichen zu Hause. Aber hier, entlang des Ostrandes des Perk-Gebirges, sind wir nur einige Dutzend. Es ist keine schöne Gegend. Damit meine ich nicht diesen Wald, sondern das, was im Nordosten und Südosten davon liegt, also Wüste und Dschungel. Beides sind Landschaftsarten, in denen wir Elfen uns nicht wohlfühlen. Ähnlich, wie an der Küste des Meeres.“

„Und warum sind Sie hier?“, fragte ich. „Zum Schutz, sagten Sie. Um unwillkommene Besucher in dieses scheinbar guterhaltene, unbewohnte Dorf zu locken. Was wäre, wenn wir Kurrether wären, oder ein Trupp von denen bezahlte Söldner?“

„Dann würden bald einige dekorative Skelette zwischen den Hausruinen liegen“, entgegnete Lirina. „Aber solche Gäste mussten wir bisher nicht willkommen heißen. Um die Frage zu beantworten, warum wir überhaupt hier sind: Wir leisten unseren Beitrag im Kampf gegen die Kurrether. Wir wissen von der Bedeutung des Erzes, das hier im Gebirge gewonnen wird. Mehr dürfen und werden wir darüber nicht sagen.“

Und daran hielten sich die beiden, weshalb unser Gespräch sich nur noch um das in den nächsten Tagen zu erwartende Wetter und andere unverdächtige Themen drehte, bis wir uns schlafen legten.

Am folgenden Morgen waren die beiden Elfen fort. Wir sattelten unsere Pferde und führten sie durch den Wald zu dem Dorf, das so in der Morgensonne lag, wie wir es zuerst gesehen hatten: unbewohnt, aber nicht zerfallen.

Zwei Tage später erreichten wir, ohne weitere Zwischenfälle und ohne ein weiteres Dorf zu passieren, das erste Bergwerk. Man begrüßte uns mürrisch, weil man in uns Leute vermutete, die aus Tirgaj geschickt worden waren, um die Arbeit zu kontrollieren. Nachdem wir diesen Verdacht entkräftet hatten, führte man uns zu einem kleinen Ort. Soortall nannte sich diese Niederlassung, die dem verlassenen Dorf glich, aber bewohnt war. Von hier aus führte ein breiter Weg entlang der Höhenlagen des Gebirges weiter nach Norden. Wir kamen durch mehrere Siedlungen, die größer waren als Soortall, und sahen auch einige Getreidefelder in tieferen Lagen. Entlang den Hängen gab es Viehweiden, wo hauptsächlich Ziegen und Schafe grasten, aber auch einige Kühe. Diese Gegend war weitgehend autark, man konnte hier fast alles selbst produzieren, was man zum Leben benötigte. Alle paar Wochen brachten Händler Waren aus Tirgaj und nahmen Erz mit zurück.

Ich fragte einige der Arbeiter, warum sie an so einem entlegenen Ort lebten. Zunächst bekam ich nur ausweichende Antworten, aber dann erhielt ich von einem angetrunkenen Mann in einer Taverne einen Hinweis auf den wahren Grund. Er zwinkerte mir zu, blickte sich verstohlen um und zog einen kleinen Lederbeutel aus der Tasche. Als er ihn öffnete, sah ich Körnchen von Gold darin.

„Man findet hier alles Mögliche im Gestein des Berges“, sagte er. „Die Ostraianer interessieren sich aber nur für das Eisenerz, warum auch immer. Niemand hat etwas dagegen, wenn wir die anderen Sachen unter uns aufteilen. Solange es geheim bleibt, versteht sich. Zehn Jahre hier arbeiten, und man kann sich irgendwo anders als wohlhabender Mann zur Ruhe setzen.“

Ich versprach ihm, das für mich zu behalten.

Vierzig Meilen nördlich von Soortall gab es ein weiteres Geheimnis: Den Beginn einer Passstraße, die über das Perk-Gebirge nach Westen führte. Wobei Straße ein übertriebener Begriff war, denn der Weg war streckenweise so schmal und schwierig zu meistern, dass man zu Fuß gehen musste. Ihn mit einem Pferd zu nutzen, war unmöglich, selbst Maultiere waren überfordert, da man manche Hindernisse überklettern musste.

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