Manfred Rehor - Pentray

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Fünfter Band der Ringlande-Serie: Mit Aron von Reichenstein erreichen die ersten ringländischen Aussiedler ihre neue Heimat. Ein halber Kontinent steht ihnen zur Besiedlung zur Verfügung, menschenleer und voller Gefahren. Ruinen, viele Jahrhunderte alt, zeugen von der Macht ihrer Vorfahren, die einst hier lebten. – In den Ringlanden festigen die Kurrether in diesen Jahren ihre Herrschaft. Sie überziehen das Land mit einem Netz von Spitzeln und Kontrolleuren, mit denen sie die Bevölkerung unterdrücken. Wer sich verweigert, wird enteignet oder ermordet. Kaum jemand wagt den Widerstand.
Nur von einem Mann erhoffen sich die Ringländer noch Hilfe: Fürst Borran! Doch der ist verschwunden. Aron wird von der ostraianischen Regierung beauftragt, nach dem Fürsten zu suchen. Man gibt ihm eine magisch versiegelte Nachricht mit, die helfen könnte, das Schicksal der Ringlande doch noch zu wenden.

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Magi Bercain hatte schweigend zugehört. Nun fragte er: „Ist das in anderen Ländern anders?“

„Nein“, gab O’Praise zu. „Ob Ostraia oder Askajdar, die großen Städte entwickeln sich immer zu einem Sammelbecken, in dem es mehr unehrliche Charaktere gibt als auf dem Land.“

„Das beruhigt mich. Und wie steht es mit der Heimat der Kurrether?“

„Niemand weiß es, weil nie jemand dort war. Oder zumindest ist noch kein Reisender lebend zurückgekehrt.“

„Das ist doch ein ideales Ziel für einen Kartenmacher“, sagte ich augenzwinkernd. „Wann fahren Sie los, O’Praise?“

„Sobald die Kurrether besiegt sind“, antwortete er.

Unter solchen Gesprächen verging die Zeit, bis wir einige Tage später in der Ferne das Gebirge aufragen sahen. Wir begegneten weder Menschen noch wilden Tieren, bis auf einige Antilopen, die am Rand des Dschungels lebten und von denen wir welche erlegen konnten. Das frische Fleisch bot eine willkommene Abwechslung in unserer Kost, die ansonsten aus Trockenfleisch und hartem Brot bestand.

„Von nun an führt uns der Weg Richtung Nordwesten, weil die Wüste vor dem Gebirge zurückweicht“, sagte O’Praise. „Bald steigt auch das Gelände an, wie ihr es dort schon sehen könnt. Auch der Dschungel endet. Wir kommen in ein Gebiet, das zunächst karg und wenig bewachsen ist, aber zunehmend bewaldet wird, je höher es ansteigt. Das ist der dunkle Streifen am Horizont.“

„Lebt dort jemand?“, fragte ich.

„Nur direkt am Gebirgsrand. Dort gibt es Holzfäller, Jäger und Bauern. Sie versorgen die Arbeiter in den Erzminen. Es gibt auch einige Dörfer, weil manche Minenarbeiter Familien haben.“

„Wer arbeitet dort?“, wollte ich wissen. „Sicherlich keine Ringländer.“

„Nein. Es ist eine undurchschaubare Mischung von Menschen aus vielen Teilen der Welt. Die Ostraianer haben die Minen angelegt und einige von ihnen sind noch dort. Vor allem Techniker, die den weiteren Vortrieb der Stollen überwachen. Es gibt Eingeborene, die aus den Tobacco-Plantagen weit im Süden geflohen sind und nun hier nicht als Sklaven, sondern gegen Bezahlung arbeiten. Manche sind bereits seit mehreren Generationen hier, die Urenkel ehemaliger Sklaven. Auch von der Küste, aus Marlik und Tirgaj, hat es welche hierher verschlagen, ebenso wie vereinzelte Bürger des neuen Kaiserreichs auf den fünf Inseln. Eben Menschen jeder Art, denen ihre Heimat zu eng war, die aus welchen Gründen auch immer fliehen mussten oder die ein Leben weitab jeder Stadt bevorzugen. Dazu kommen ehemalige Söldner jedweder Herkunft, die den Schutz der Minen gegen wilde Tiere übernommen haben.“

„Gibt es auch andere Gefahren?“, fragte Gendra. „Etwa durch Räuber, die es auf das wertvolle Erz abgesehen haben?“

„Niemand in den Minen weiß, dass es sich nicht um gewöhnliches Eisenerz handelt. Bis auf einige der Ostraianer, natürlich. Wir sollten das auch tunlichst verschweigen.“

Da ich einen der alten Kaiserdegen trug, interessierte mich noch eine andere Frage: „Sie haben Menschen aus dem Kaiserreich erwähnt. Bezogen die früher auch das Erz für ihre besonderen Waffen von hier?“

„Soweit ich weiß, nicht. Es muss ähnliche Vorkommen weit im Norden des Kontinents geben. Allerdings findet man diese Erzsorte nicht in Ostraia oder Askajdar. Das weiß ich sicher. Wobei die Askajdaner eine eigene Waffentechnik entwickelt haben, die moderner ist, als das, was wir kennen. Aber ihre Waffen wirken nicht gegen magische Wesen, das ist ein Nachteil.“

„Und das neue Kaiserreich auf den Inseln?“, hakte ich nach.

„Bekommt das Erz von hier, oder gleich fertige Waffen aus Ostraia.“

„Sie sind ein Mann, der auf vielen Gebieten bewandert ist“, sagte Magi Bercain nach einer Pause. „Sollten Sie jemals den Kurrethern in die Hände fallen, so könnten Sie unter Zwang mehr Geheimnisse verraten, als Dutzende andere Menschen aus allen Kontinenten zusammen.“

„Ganz so ist es nicht, aber sicherlich würden sie vieles erfahren, das sie noch nicht wissen.“ O’Praise wirkte für einen Moment nachdenklich. „Dass sie mich nicht jagen, bedeutet, sie haben noch nicht von mir gehört. Und so soll es bleiben. Hoffen wir das Beste. Nun müssen wir dort entlang.“

Da er nach Südwesten zeigte, fragte ich: „Bedeutet das nicht einen Umweg?“

„Ja, aber es gibt keine direkte Verbindung von hier zu den Minen. Ein reißender Fluss kommt von den Höhen herab, den man nicht überqueren kann. In ihm sammeln sich all die Bäche, die vom Gebirge kommen.“

„Wo fließt er hin?“, fragte Gendra.

„In die Wüste, wo er spurlos versickert.“

„Dann kann er nicht besonders viel Wasser mit sich führen“, sagte ich. „Warum kann man ihn trotzdem nicht überqueren?“

„Es ist ein reißender Strom, wie schon gesagt, breit und tief“, sagte O’Praise. „Weiter oben, wo er noch schmal ist, gibt es eine Brücke. Warum er sich in der Wüste binnen einer Meile in Nichts auflöst, weiß niemand. Vielleicht ist Magie im Spiel.“

„Oder er fließt unterirdisch weiter“, schlug Gendra vor. „So etwas gibt es.“

„Wenn er weiterfließt, müsste er irgendwo wieder an die Oberfläche kommen“, wandte Magi Bercain ein.

„Womöglich speist der Strom den Danai-See im Zentrum der Wüste“, schlug ich vor. „Niemand weiß, woher der sein Wasser bekommt. Er wird nicht kleiner, obwohl in der Hitze viel Seewasser verdunstet.“

O’Praise sah mich verblüfft an. „Das muss die Lösung des Rätsels sein! Von zwei Rätseln, sogar. Danke für diesen Einfall, ich werde ihn gleich notieren.“

Das tat er, dann ritten wir weiter.

Es dauerte noch einmal drei Tage, bis wir weiter oben die Eingänge von Stollen im Gebirge sahen. Wir befanden uns in hügeligem Gelände, dessen Senken von dichtem Wald bewachsen waren. Allerdings nicht von Dschungel, sondern von normalem Laubwald, wie ich ihn aus den Ringlanden kannte. In noch größerer Höhe wuchsen Nadelbäume, ganz wie es zu erwarten war. Die Natur verhielt sich hier nicht anders als in anderen Teilen der Welt.

„Das sind alte Bergwerke, die längst ausgebeutet sind“, erklärte O’Praise. „Je weiter nach Süden man kommt, desto geringer wird die Erzmenge, die man findet. Deswegen hat man die neueren Minen nördlich von hier ins Gestein getrieben. Morgen treffen wir dort ein.“

„Wer wohnt in dem Dorf dort, wenn die Minen nicht mehr in Betrieb sind?“, fragte Magi Bercain und deutete voraus. Da wir über die Kuppe eines Hügels ritten, hatten wir weite Sicht. Trotzdem waren uns bisher die Häuser nicht aufgefallen, die eine halbe Meile entfernt am Waldrand standen.

„Es ist unbewohnt“, sagte O’Praise. „Hier in der Gegend gibt es mehrere Dörfer, die im Laufe der Zeit verlassen wurden, weil die Arbeitsplätze der Minenarbeiter immer weiter nach Norden verlegt wurden.“

„Es ist bald Abend“, sagte ich. „Sehen wir uns das Dorf an. Vielleicht können wir dort bequemer übernachten als im Freien.“

Natürlich war der erste Gedanke, den wir vermutlich alle hatten, dass verlassene Häuser oder gar Dörfer unangenehme Besucher anzogen. Trotzdem waren wir auf das, was uns erwartete, nicht vorbereitet.

Wir ließen die Pferde vor dem ersten Haus zurück und gingen langsam in den Ort hinein. Die Waffen hielten wir in Händen, bereit, auf alles einzuschlagen, was sich zeigte.

Als erstes entdeckte ich ein kleines Mädchen in einem weißen Kleid, das kurz um die Ecke einer Holzhütte blickte. Es sah uns, winkte und verschwand wieder.

Wir blieben ruckartig stehen.

„Ist der Ort noch bewohnt?“, fragte ich O’Praise leise. Unwillkürlich wagte ich es nicht, laut zu sprechen, ohne dass ich hätte sagen können, warum.

„Nicht nach dem, was man mir darüber erzählt hat“, antwortete er. Auch er flüsterte.

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