Manfred Rehor - Pentray

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Fünfter Band der Ringlande-Serie: Mit Aron von Reichenstein erreichen die ersten ringländischen Aussiedler ihre neue Heimat. Ein halber Kontinent steht ihnen zur Besiedlung zur Verfügung, menschenleer und voller Gefahren. Ruinen, viele Jahrhunderte alt, zeugen von der Macht ihrer Vorfahren, die einst hier lebten. – In den Ringlanden festigen die Kurrether in diesen Jahren ihre Herrschaft. Sie überziehen das Land mit einem Netz von Spitzeln und Kontrolleuren, mit denen sie die Bevölkerung unterdrücken. Wer sich verweigert, wird enteignet oder ermordet. Kaum jemand wagt den Widerstand.
Nur von einem Mann erhoffen sich die Ringländer noch Hilfe: Fürst Borran! Doch der ist verschwunden. Aron wird von der ostraianischen Regierung beauftragt, nach dem Fürsten zu suchen. Man gibt ihm eine magisch versiegelte Nachricht mit, die helfen könnte, das Schicksal der Ringlande doch noch zu wenden.

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„Ich gehe voraus, ihr gebt mir Deckung“, schlug ich vor, weil Gendra und Magi Bercain schwiegen.

Langsam ging ich auf die Holzhütte zu. Sie war einfacher gebaut als die Häuser, die ich weiter hinten sehen konnte. Vermutlich hatte sie als Schuppen gedient, als hier noch Bergarbeiter lebten.

An der Ecke streckte ich vorsichtig den Kopf vor. Eine schmale Straße führte durch den Ort hindurch, nicht gepflastert, sondern nur aus festgetretenem Lehm. Links und rechts davon standen Wohnhäuser, wie man sie auch in den Ringlanden in einfachen Bauerndörfern sah. Sie waren nicht verfallen, allerdings sahen sie auch nicht aus, als würde sich jemand um sie kümmern. Soll heißen, die Türen und Fenster waren intakt und verschlossen, aber das Glas der Fenster war undurchsichtig vor Schmutz und von den Türen blätterte die Farbe ab. Dass man Glasfenster verbaut hatte, sprach für einen gewissen Wohlstand.

Alles sah unbelebt aus. Bis auf eine einzelne Blüte, die mitten auf der Straße lag. Groß und länglich geformt, ähnlich den kurzlebigen Blumen, die ich in Dschungeln gesehen hatte. Hier, in diesem Dorf umgeben von einem lichten Laubwald, fiel sie sofort auf, weil sie nicht hierher passte.

Die Tür der Holzhütte war nur angelehnt. Ich drückte sie auf und sah hinein. Drinnen standen einige offene Kisten, die leer waren. Ein Haufen Sackleinen lag in einer Ecke. Alles war von Staub bedeckt, auch der Boden. Dort sah ich kleine Abdrücke von nackten Füßen. Ich hatte mir das Mädchen also nicht eingebildet. Die Fußabdrücke befanden sich nur im Bereich der Tür, als habe das Mädchen sich hier kurz aufgehalten, sei dann aber wieder hinaus gegangen, bevor ich um die Ecke kam. Nun versteckte es sich irgendwo anders.

Ich ging weiter, auf das erste Wohnhaus zu. Auf dem Weg konnte ich keine Fußabdrücke erkennen, auch nicht Abdrücke von Stiefeln, Pferdehufen oder Wagenrädern. Der Boden schien seit vielen Jahren unberührt.

Irgendwo wurde eine Tür zugeschlagen. Ich fuhr herum und starrte in diese Richtung, sah aber keinen Menschen. Langsam ging ich weiter, nachdem ich mich mit einem Blick nach hinten versichert hatte, dass meine drei Begleiter noch in der Nähe waren. Sie fühlten sich unwohl und standen enger beisammen, als es bei einem plötzlichen Angriff gut gewesen wäre.

Aus den Augenwinkeln sah ich eine Bewegung rechts von mir. Ich schnellte herum, den Degen ausgestreckt. Aber es war nur eine graue Katze, die vor einer Tür saß und sich das Fell leckte. Sie war einen Moment zuvor nicht dort gewesen, da war ich mir ganz sicher. Und die Tür hatte sich ebenfalls nicht geöffnet, das hätte ich gesehen.

Vorsichtig ging ich auf das Tier zu. Es bemerkte mich, stand aber nicht auf, sondern sah mir nur interessiert entgegen. Als ich noch zwei Schritte entfernt war, stand sie auf, machte einen Katzenbuckel und streckte den Schwanz in die Höhe. Dann sprang sie mit einem gewaltigen Satz in meine Richtung. Ich hieb mit dem Degen nach ihr, um zu verhindern, dass ihre Krallen mich erreichten. Aber sie schien mitten in der Luft ihre Richtung zu ändern. Einen Fingerbreit von meiner Klinge entfernt flog ihr Körper nach rechts, sie kam auf allen vieren auf und rannte davon.

„Was war das?“, hörte ich Gendras Stimme hinter mir.

Bercain antwortete: „Magie. Allerdings kann ich keine magische Aura in unserer Umgebung spüren. Wir müssen vorsichtig sein.“

Ich hätte beinahe gelacht. Noch vorsichtiger? Bevor wir in eine Falle liefen, die uns das Leben kosten konnte, sollten wir eigentlich dieses Dorf verlassen. Trotzdem ging ich weiter, hinter der Katze her, die längst meinem Blick entschwunden war. Ich erreichte den Dorfplatz, der auch nur eine weite Fläche aus festem Lehm war. In seiner Mitte befand sich ein Brunnen mit einer Winde und einem Eimer. Der Eimer war nass.

Ich drehte mich einmal um mich selbst und sah die Häuser an, die um den Platz standen. Außerdem sah ich genauer auf den Boden in der Hoffnung, eine Spur aus Wassertropfen zu entdecken, die vom Brunnen wegführte. Aber die Häuser machten alle einen unbewohnten Eindruck und Spuren sah ich auch keine.

„Dort!“, hörte ich O’Praise hinter mir rufen.

Ich sah, wie er mit ausgestreckten Arm schräg nach oben zeigte. Ich hatte mich zu sehr auf den Boden konzentriert und das Wichtigste verpasst. Denn auf dem Dach eines der Häuser stand ein Junge. Er war etwas größer als das Mädchen, einfach gekleidet, und hielt sich am Schornstein fest. So sah er zu mir herunter, winkte, ging um den Schornstein herum und verschwand meinem Blick.

Ich rannte zu dem Haus, stieß die Tür auf und starrte ins Innere. Der Boden war mit Staub bedeckt, und in diesem Staub waren keine Fußabdrücke zu sehen. Trotzdem ging ich hinein, fand eine Treppe in den ersten Stock und dort eine Leiter, die hoch unter das Dach führte. Dort hatte man offenbar früher einmal Dinge gelagert, die man selten benötigte. Ein Kochtopf aus Gusseisen lag zwischen rostigem Werkzeug und Stoffbündeln. Eine weitere Leiter führte durch eine Klappe hinauf auf das Dach. Überall lag Staub, nirgendwo sah ich einen Hinweis darauf, dass in den letzten Jahren Menschen hier gewesen waren.

Ich drückte die Dachluke auf und kletterte hinaus. Von oben konnte ich weit in die Umgebung sehen, auch hinunter auf den Dorfplatz, wo meine drei Begleiter standen. Aber den Jungen sah nicht. Wohin auch immer er verschwunden war, er hatte nicht den Weg durch die Dachluke in das Haus genommen. Konnte er fliegen?

Nachdem ich wieder unten bei meinen Freunden war, sagte ich: „Wir verlassen das Dorf und gehen weiter nach Norden. Und zwar sofort, die Sonne geht schon unter. Wenn wir bei den Minenarbeitern sind, können wir sie fragen, welcher Spuk sich hier eingenistet hat.“

O’Praise stimmte zu, ebenso Magi Bercain. Ich sah Gendra an. Sie hatte den Kopf schief gelegt und schien auf etwas zu lauschen.

„Was ist?“, fragte ich.

„Hörst du es nicht? Vögel haben angefangen, zu zwitschern. Überall um uns herum. Bisher war es still im Dorf. Jetzt sind sie wie aus dem Nichts gekommen. Das Rätsel ist gelöst.“

Zunächst verstand ich nicht, was sie meinte. Aber dann wurde es mir klar und ich hörte auch dem Gezwitscher der Vögel zu. Es klang fröhlich, unaufgeregt und war wirklich überall um uns herum.

„Elfen!“, sagte ich und rief, so laut ich konnte: „Kommt heraus, ihr seid durchschaut!“

Eine Weile tat sich nichts, dann ging die Tür eines Hauses auf der anderen Seite des Platzes auf und das Mädchen in dem weißen Kleid kam heraus. Es winkte uns zu und ich zögerte keinen Moment, zu ihm zu gehen. Denn was ich für ein Kind gehalten hatte, war in Wirklichkeit eine zierliche, schlanke Frau. Die Katze strich um ihre Beine, kam uns dann entgegen und sprang auf den Rand des Dorfbrunnens. Dort begann sie wieder, ihr Fell zu putzen.

Der Junge erschien neben der Frau. An ihm erkannte ich nun auch die typischen Merkmale der Elfen, nämlich einen jugendlichen Körper in Verbindung mit einem alt wirkenden, aber fröhlichen Gesicht.

„Willkommen, Aron von Reichenstein!“, rief er mit heller Stimme. „Das hat aber lange gedauert.“

„Sie kennen mich?“, fragte ich. Da ich schon früher mit solchen Wesen zusammengetroffen war, konnten die beiden von mir gehört haben. Es bestand die Möglichkeit, dass Elfen untereinander Nachrichten austauschten. Selbst über diese enormen Entfernungen und aus den Ringlanden heraus.

„Selbstverständlich“, sagte der Elf. „Dürfen wir uns vorstellen? Ich bin Arin und das ist Lirina. Willkommen in unserem Zuhause.“

„Was meinen Sie mit Zuhause?“, fragte ich. „Dieses ganze Dorf hier?“

„Natürlich nicht. Wir nutzten die Überreste dieses verlassenen Ortes nur, um Reisende anzulocken. Unsere Heimat ist der Wald. Dort drüben ist eine schöne Lichtung, wo wir reden können. Das ist auch ein wunderbarer Platz zum Übernachten. Es gibt eine Quelle mit frischem Wasser und Sträucher mit leckeren Beeren.“

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