Kendran Brooks - Tal der Hoffnung

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Präsident Duterte auf den Philippinen wendet sich von den USA ab und China zu. Was hat er vor? US-Präsident Trump tobt und leitet Gegenmassnahmen ein. In Nordkorea vermischen sich Patriotismus mit fatalen Fehleinschätzungen, während in Kenia unter den Augen der Justiz bösartige Morde um sich greifen. In Brasilien hingegen sieht eine Frau nur noch sich selber und ihren Hautkrebs.

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»Gar nicht wahr«, maulte Naara, »mit einigen ist Isabella bis heute befreundet. Und sie wurde auch schon eingeladen, auf eine Jacht oder in ein Ferienhaus.«

Nun war es an Marta, ihre Augen zu verdrehen, jedoch nicht verzückt, sondern genervt.

»Am Ende werden die jungen Dinger schwanger und danach entsorgt, so wie dieses Dienstmädchen von letzter Woche in der Zeitung. Mach dir nichts vor, Naara. Wir stehen ganz unten auf der Leiter zum Glück und wir beide werden nie auch nur eine Sprosse auf ihr hochsteigen. Glaub´s mir.«

So oder ähnlich liefen die meisten Gespräche der beiden ab, sofern sie sich nicht um ihre direkten Sorgen und Nöte drehten, sondern von Träumereien.

Während die beiden in der Küche unten saßen und redeten, hatte sich Sihena nach ihrem Entspannungs-Schlaf nach dem Mittagessen aus ihrem Bett erhoben, hatte sich nackt, wie sie war, vor den großen Spiegel gestellt und ihre Figur prüfend betrachtet.

Ja, sie war über fünfzig, hatte etwas dicke Oberschenkel, befand sich, wie seit ihrer Jugend, als zu klein, zu gedrungen, mit zu runden Schultern und zu schlaffen Brüsten. Und doch. Sie wurde immer noch begehrt. Nicht nur von den jungen Männern, die sie sich ab und zu kaufte. Denn zumindest gab es den Einen, der sie von ganzem Herzen liebte, der ihr richtiggehend hörig geworden war, seit sie das Spektrum ihrer eigenen sexuellen Begierde ganz auf die Bedürfnisse dieses Mannes ausgerichtet hatte.

Roberto della Montoya hieß er, sah gut aus und trat auf wie ein Spanischer Grande, war intelligent und besaß perfekte Umgangsformen, war ein wichtiger Beamter im Dienste der Botschaft Argentiniens.

Leider war ihr Roberto verheiratet, derzeit noch liiert mit irgendeiner adligen Pute aus der Hauptstadt, die immer noch in Buenos Aires lebte und ihrem Mann nicht nach Brasilien gefolgt war. Doch die Scheidung lief längst, hatte Roberto ihr anvertraut. Schon in wenigen Monaten konnte er frei sein, für sie und für eine gemeinsame Zukunft.

Roberto liebte so richtig versauten Sex, der durchaus mit Perversitäten gewürzt sein durfte. Je mehr, desto besser. Fesselungen und Peitsche, das hatte Sihena auch schon früher mit ihren gekauften Liebhabern ausprobiert. Sado-Maso hatten ihr jedoch kaum Lustgewinn gebracht. Sie selbst sollte doch im Mittelpunkt des Geschehens stehen, nicht der Mann. So jedenfalls dachte die chinesisch-stämmige Brasilianerin bis heute. Aber nun hatte sie ihre Spiele ganz auf ihren Roberto ausgerichtet.

Was konnte der Mann denn dafür, dass er sich gerne von einer Frau mit dem Umschnalldildo ficken ließ? Es gefiel ihm nun mal, in die Rolle einer kleinen, dreckigen Nutte zu schlüpfen, sich dazu auch Netzstrümpfe, BH und Hochhackige anzuziehen. Und schlecht sah der Argentinier in dieser Kleidung nun wahrlich nicht aus. Mit seiner stark gebräunten Haut, dem flachen Bauch, den ansehnlichen Muskeln an den Oberarmen und der gewölbten Brust, den schlanken, langen und festen Schenkeln. Und sie bekam doch auch von ihm immer all das, was sie sich nur wünschte. Sein Penis war zwar nicht der mächtigste. Doch dafür fleißig und ausdauernd, zumindest mit Hilfe der kleinen, blauen Pillen. Und wenn er auf ihr lag und sie so richtig rammelte und sie mit ihren Händen seine festen Po-Backen umfasste und so spürte, mit welcher Kraft er in sie eindrang, dann konnte sie sich doch fast immer einen Höhenpunkt erdenken, irgendwie ergründen oder ihm zumindest glaubhaft vorspielen.

War doch auch nichts dabei, wenn man sich zwischendurch von einem professionellen Frauenbeglücker in die höchsten Wonnen hochschaukeln ließ, während man zu Hause eher schmale Kost bekam? Denn Roberto della Montoya sah einfach hinreißend aus, mit kühner Nase und scharf blitzenden, schwarzen Augen, die manchmal auch ausgesprochen lüstern oder gar unterwürfig blickten, wenn sie ihn mit dem künstlichen Schwanz genüsslich fickte.

Sihena malte sich, während sie sich immer noch vor dem Spiegel rekelte und streckte, ihre Brüste hoch schob oder ihren etwas faltigen Bauch kritisch betrachtete, wie ihr Leben in wenigen Wochen oder Monaten aussehen konnte. Sobald Roberto geschieden war, würde er sie hier zu seiner Ehefrau machen oder zumindest zur ständigen Begleiterin. Sie würde an rauschenden Empfängen des Botschafters mit hochgestellten Persönlichkeiten teilnehmen, wichtige Leute treffen und sich mit ihnen unterhalten. Bestimmt würden die rasch erkennen, wie geistreich und intelligent sie doch war, auch wenn sie bloß als Mitbesitzerin einer China-Restaurant-Kette galt. Doch Roberto wertete sie auf. Und niemand musste wissen, womit sie ihr Geld verdiente. Es genügte doch, sie als höchst erfolgreiche Geschäftsfrau zu präsentieren?

Selbstverständlich war Sihena nicht mehr derart naiv oder blind, um nicht auch ein gewisses Misstrauen zu spüren. Denn was wusste sie tatsächlich von der Beziehung ihres Robertos zu seiner Puta in Buenos Aires? Womöglich lebten die beiden gar nicht in Scheidung? Sie hätte eine Detektei mit der Abklärung der Verhältnisse beauftragen können. Doch Sihena fürchtete eine Entdeckung. Der stolze Roberto hätte ihre Beziehung mit Sicherheit sogleich abgebrochen. Nein, noch musste sie sich auf sein Wort verlassen, durfte nicht ungeduldig sein. Denn welche Alternative hatte der stolze Argentinier denn? Sie war es doch, die ihn im Bett auf eine Weise beglückte, wie er sie zuvor wohl noch nie erlebt hatte.

Sie trat näher zum Spiegel, schaute sich die Haut in ihrem Gesicht penibel an, suchte nach zu großen Poren oder gar einer Unreinheit. Ein Schatten fiel ihr auf, unter der Nase. Sie hielt ihren Kopf noch näher, konnte jedoch so nichts mehr sehen. Darum holte sie sich den Handspiegel vom Frisiertisch, hielt ihn schräg unter das Kinn. Und tatsächlich, da war ein Fleck, gelb-braun und zum größten Teil in der Wölbung ihres rechten Nasenlochs versteckt. Was war das? Etwa Dreck? Sie kratzte leicht daran. Nein, kein Schmutz. Der Fleck sah aus, wie eine Verfärbung nach einer Quetschung, wenn sich ein Bluterguss langsam und gelb-braun auflöste. War das etwa Hautkrebs? Doch warum in der Nase und nicht auf ihren Flügeln? Wahrscheinlich also doch bloß eine Verfärbung, die wieder von selbst verschwand.

Sihena setzte sich vor den Schminktisch und griff zum Puder, nahm mit der Fingerspitze ein wenig davon auf und bestrich den Fleck mit Hilfe des Spiegels.

»Das sieht doch gleich viel besser aus«, sagte sie laut zu sich selbst und überlegte dann, in welchen Dessous sie ihren Roberto diesmal empfangen sollte? Auf Schwarz stand er ganz besonders, aber auch auf Lila. Sollte sie heute Apricot versuchen? Sihena lächelte sich im Spiegel an, versuchte verführerisch zu wirken, machte dazu ein paar Posen und war mit sich und der Welt zufrieden.

Noch eine Stunde bis zur Landung seiner Maschine. Danach eine Dreiviertelstunde bis hierher. Sihena klingelte nach Naara für den Nachmittagstee.

*

Schweiz

Alina Lederer ging auf die Etablissement Primaire de Vevey, eine öffentliche Schule. Ihre Eltern waren zwar sehr wohlhabend. Doch sie wollten ihre Tochter nicht in einem der vielen internationalen Privatinstitute der Genferseeregion ausbilden lassen. Alina sollte möglichst normal und mit Gleichaltrigen aus der Gegend aufwachsen. Die fast Zehnjährige war ein höchst aufgewecktes und an vielem interessiertes Mädchen.

Erst vor einer Woche begann ihr Unterricht in der vierten Primarschul-Stufe. Die dritte hatte sie übersprungen, was an der permanenten Förderung durch ihre Eltern lag. Eigentlich seit ihrer Geburt wurde sie von den beiden gefordert und gefördert, erhielt während den letzten beiden Jahren zusätzlichen Unterricht durch Privatlehrer. So hatte sie sich ganz nebenbei den Schulstoff der dritten Primarstufe angeeignet und galt unter den Lehrern als hochbegabt. Alabima und Jules waren anfänglich allerdings recht skeptisch gegenüber dem Vorschlag zum Überspringen einer Klasse gestanden. Noch zu jung, zu zart, zu verspielt schien ihnen ihr Kind. Doch für Alina war das ein ganz großes Abenteuer und sie hatte sich schon die ganzen Sommerferien über riesig auf den Tag gefreut, an dem sie »mit den Großen zusammen« zur Schule gehen durfte. So kam es, dass Alina nicht nur die Jüngste in der Klasse war, sondern auch die körperlich Kleinste und Schwächste.

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