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»Oh, du Hurensohn, du verdammter«, stöhnte die mollige Blondine mit den hängenden Brüsten und dem deutlichen Bauchansatz, wand sich mehr spielerisch und voller Lust als vor Schmerzen am Andreaskreuz. Jules hielt immer noch die dicke, brennende Kerze in seiner Hand, deren Wachs er auf ihre Brüste hatte träufeln lassen. Der Anblick der blutroten Fäden über ihrem weißen Fleisch erregte ihn. Sein Glied stand hart und fest von seinen Hoden ab, deutete wie ein drohender Finger auf die Klitoris der blonden Frau. Rasch kippte er sich selbst einen kleinen Schwall Kerzenwachs auf seinen Penis, stöhnte voller Lust auf, drückte dann seine Eichel gegen die blank rasierte Scham der Frau, die sie ihm entgegenstreckte, rieb ihre äußeren Lippen, presste dann seinen Oberkörper an denjenigen seiner Sklavin Madeleine, fasste mit der linken Hand an ihre rechte Brust, knetete sie hart und für die junge Frau durchaus schmerzhaft.
»Ah, du Schwein, du elendes«, lockte die Frau mehr, als dass sie sich wehrte, »stoß mich endlich, du Hanswurst, du Versager, pack mich mal so richtig, du Schlappschwanz, oder kriegst du deinen etwa gar nicht mehr hoch?«
Als wenn ihre verächtlichen Worte ein Angriffssignal gewesen wären, stieß Jules hart zu, wuchtete sein Glied mit aller Kraft in die Scheide der jungen Frau, zwängte dabei ihre langen Schamlippen mit hinein, begann sie mit möglichst kräftigen Stößen zu quälen.
»Na, wie ist das, du verdammte Sau«, presste er zwischen seinen Lippen hervor, »gefällt dir das, du Miststück? Willst du mehr davon?«
»Jaaaaaaah, gib es mir, mein Gebieter«, schmeichelte ihm die Blonde, »beglücke deine Sklavin. Gib mir deine Lust, Herr, gib mir deinen Saft.«
Jules ergoss sich in der jungen Frau, spritze einmal, ein zweites und ein drittes Mal in sie, beziehungsweise in das übergestülpte Kondom hinein, hatte längst die Kerze fallen lassen, presste nun seinen Mund auf ihr freches Maul, hatte seine Zunge so tief wie ihm nur möglich in ihren Rachen versenkt, so dass sie nun zu würgen begann, zog ihren etwas schwammigen Körper mit beiden Händen an sich, wippte immer noch auf seinen Zehenspitzen hoch und nieder, bewegte seinen Penis in ihr drin, genoss diese weiteren Sekunden der vollkommenen Macht über dieses Fleisch gewordene, kaum achtzehn Jahre alte und doch schon so herrlich verdorbene Geschöpf.
Nur langsam beruhigte sich sein Atem. Er löste seine Hände von ihren Leib, ließ seine Zunge noch einmal um ihre kreisen, zog endlich sein Glied aus ihrem Körper und verharrte zitternd, immer noch vollgepumpt mit Adrenalin.
Madeleine schlüpfte erst mit den Handgelenken und dann auch mit den Füßen aus den viel zu weiten Fesseln am Andreaskreuz, trat dann lächelnd an Jules heran.
»Du wirst immer besser, mein Starker«, und dabei fuhr sie mit ihren Händen über seine gewölbte und angeschwollene Brustmuskulatur, »auch diesmal hast du mich bis zum Höhepunkt und darüber hinaus getrieben. Du bist einfach der Beste, Jules.«
Ihre Worte waren nicht ehrlich gemeint. Das wusste auch Jules und er gab ihr darum eine knallende Ohrfeige, die ihren Kopf auf die Seite warf und ihr die langen, blonden Haare ins Gesicht wischte.
Zwischen den Strähnen zeigte sie jedoch ein diabolisches Grinsen, eine diesmal nicht gespielte Freude über seine neuerliche Entgleisung. Beherrschte die Sklavin ihren Herrn oder war es eher umgekehrt? Jedenfalls begann sie ihn von Neuem zu locken.
»Das wagst du nicht noch mal, du Hundesohn«, spie sie ihm gespielt entgegen, worauf er ihr gleich noch eine langte und gleich danach eine rechte Gerade folgen ließ, die sie direkt auf ihre kleine Nase traf. Sie torkelte benommen zwei Schritte und blieb überrascht stehen. Blut tropfte ihr über die Lippen und dann vom Kinn auf ihre Brüste und den Bauch hinunter, lief dort weiter bis zu ihrer Scham.
»Na, komm schon, ist das etwa schon alles, was du kannst?«, forderte sie ihn aufsässig zu noch mehr Brutalität auf, »oder brauchst du noch eine weitere Viagra, um es mir noch einmal richtig zu besorgen, du alter Schlappschwanz.«
Jules rastete aus, warf sich auf die junge Frau, packte ihre Schultern, hakte seine Ferse hinter ihr rechtes Bein und stieß sie nach hinten. Sie fiel auf die bereitliegende Matratze, warf dabei ihre Beine hoch und versuchte Jules mit ihren Beinen zu stoppen, versuchte, ihm ihre Füße in den Leib zu stoßen. Der wischte sie jedoch zur Seite und warf sich auf sie, packte dann ihre Fußgelenke und zwang ihre Schenkel auseinander, ließ sich zwischen sie fallen und drückte die junge Frau mit seinem Körper zu Boden. Die wehrte sich nun mit all ihrer Kraft, versuchte, ihn von sich zu werfen oder sich unter ihm weg zu drehen. Lachend packte er sie noch grober an, umfasste mit der rechten Hand auch ihre Gurgel, drückte sogleich unbarmherzig zu. Sie stieß ein Röcheln aus, schnappte nach Luft.
Jules packte seinen Penis mit der anderen Hand, rieb an ihm und ließ ihn erstarken. Immer noch eine Hand an ihrer Kehle, stieß er seine Latte erneut grob zwischen ihre Beine, fand den Zugang zu ihrem Inneren, begann im Rhythmus seines Herzschlages sein Becken vor und zurück zu ziehen.
Die blonde Madeleine begann sich trotz ihrer Atemnot zu entspannen, hielt ihre Augenlider geschlossen, schien ihre Pein zu genießen. Der mangelnde Sauerstoff machte sich in ihrem Gehirn noch mehr bemerkbar, ließ ihre Gedanken weich und dumpf werden. Der Blutfluss aus ihrer Nase war bereits versiegt, doch sie schwoll immer noch an, würde sich bestimmt für ein paar Tage verfärben.
Jules starrte auf das Gesicht der jungen Frau, auf ihre feisten Wangen, dem runden, violett sündig geschminkten Mund, der flachen Stirn mit dem dünn gezogenen permanent Make-Up, das an Stelle der entfernten Augenbrauen über ihren Augen lag. Erneut presste er seine Lippen auf die ihren, spürte gleichzeitig ihre flach gedrückten Brustwarzen auf seiner Haut, schmeckte ihr Blut auf der Zunge.
Der süßliche Geschmack erregte ihn immer stärker und er begann, ihr Gesicht abzulecken, so als wollte er alle Blutspuren wegwischen.
Madeleine bewegte ihr Becken in seinem Rhythmus, nahm ihm einen Teil der Anstrengung ab. Nach kurzer Zeit stöhnte Jules leise auf, ergoss sich ein weiteres Mal in die Frau hinein, diesmal ohne Kondom, spürte, wie sich seine Hoden fast schmerzhaft zusammenzogen, ob der erneuten Anstrengung.
Die blonde Frau lag plötzlich ruhig unter ihm, bewegte sich nicht mehr. Sie wusste, dass die gebuchte halbe Stunde bereits überschritten war, dass Jules ihr die volle Stunde bezahlen musste, zudem einen ordentlichen Zuschlag für ihre malträtierte Nase. Und während Jules sich langsam von ihr löste und sich erhob, dabei ernüchtert wirkte, wie aus einem Traum erwacht, überlegte sich die Achtzehnjährige bereits, wie sie die angeschwollene, schmerzende Nase bei ihren nächsten Kunden am wirkungsvollsten einsetzen und zu Geld machen konnte.
Jules verließ die Folterkammer, ging hinüber zur Umkleidekabine mit den beiden Duschen. Lange stand er unter dem warmen Wasserstrahl, seifte sich gründlich ein, spülte den Schmutz der jungen Madeleine ab, immer und immer wieder, fühlte sich erst nach einer Viertelstunde so richtig rein, nachdem er auch seine Füße und die Zehen ein drittes Mal eingeseift und gründlich abgespült hatte.
Als er sich anzog, kam Madeleine hinein, hatte sich einen kurzen Morgenrock schlampig übergezogen, so dass der vorne offenstehende Stoff mehr als einen flüchtigen Blick auf ihre eher kleinen, flachen und trotz ihrer Jugend schlaff hängenden Brüste zuließ. Ihre dicken, doch aufgrund ihres Alters noch sehr strammen Schenkel, ihr deutlicher Bauchansatz mit den breiten, ausladenden und fleischig-runden Hüften, die blank rasierten Scham, deren Haare permanent entfernt waren, dem kleinen Tattoo einer Libelle genau zwischen ihrem Bauchnabel und dem Kitzler.
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