Kendran Brooks - Ägyptischer Frühling

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In den Wirren der Aufstände und Demonstrationen in Ägypten verschwindet eine junge Studentin. Ihre Eltern sind aufs höchste besorgt und so fliegen Mei und Chufu nach Kairo, um die Suche zu unterstützen. Derweil versuchen ein paar orthodoxe Juden sich in Jerusalem eine lebende Bombe gefügig zu machen und in Syrien führt ein Aufstand der Sunniten zum Bürgerkrieg.
Henry Huxley hilft Mei und Chufu in Kairo. Jules stößt wenig später hinzu. Doch die vier aus dem Westen stehen unter Beobachtung und jeder ihrer Schritte wird überwacht. Wie lange können sie in diesem Dschungel aus Staatsgewalt, Demokratiestreben und religiösem Fundamentalismus bestehen? Das Rätsel um die junge Frau lässt sich nur in Pakistan lösen. Doch der Showdown findet in Kairo statt. Und was passiert mit der einsam gewordenen Alabima, wenn sich Jules wochenlang nicht mehr bei ihr meldet und ihre gemeinsamen Eheprobleme immer stärker zwischen den beiden stehen?

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»Versprochen.«

»Bitte richte Mei meine herzlichen Grüße aus. Sie soll sich keine zu großen Sorgen um ihre Freundin machen. Sie muss einen klaren Kopf behalten, wenn sie ihr helfen will.«

»Ich richt’s ihr aus. Danke, Labi, und bis morgen.«

Nach dem Gespräch wählte sich Chufu sogleich ins Internet ein, suchte in seinen Erinnerungen die Web-Adressen und die Stichwörter und Passwörter, fand auf der Tauschplattform rasch das Lied der Wild Animals Girlfriends, lud es hinunter, kopierte es, gab dann die Adresse des Deep Purple Fanclubs in den Browser ein, eine Seite, die sich Jules vor Jahren für seine Zwecke eingerichtet hatte, startete von dort den versteckten Link auf das hinterlegte Kompilierprogramm. Dann erfasste der Philippine eine Mitteilung an Henry, schilderte ihre Lage, bat ihn um Hilfe, tippte dann einen langen Zahlencode ein und ließ das Umsetzungsprogramm laufen. Seine Worte wurden erst verschlüsselt und danach in das digitalisierte Musikstück der Wild Animals Girlfriends gepackt. Als der Vorgang abgeschlossen war, lud Chufu das Lied wieder auf die Musikplattform hoch.

Mei hatte ihm über die Schultern zugeschaut und zweimal ungläubig den Kopf geschüttelt.

»Spielst du Geheimagent?«, fragte sie etwas belustigt, als sich ihr Freund zu ihr umdrehte.

»So ähnlich«, meinte Chufu erklärend, »weißt du, Jules und Henry treten auf diese Weise miteinander in Kontakt. Regelmäßig schaut jeder von ihnen nach, ob eine neue Nachricht vom anderen abgelegt wurde. So können sie sich über das Internet austauschen, ohne dass irgendein Geheimdienst auf dieser Erde mithören kann. Nur in sehr dringenden Fällen benutzen sie PrePaid-Telefonkarten, vernichten anschließend sogar die benutzten mobilen Telefone, damit niemand sie später orten kann.«

Wieder schüttelte Mei ihren Kopf. Trotzdem Chufu ihr bereits einiges über Jules und seine Vergangenheit erzählt hatte und auch wenn sie im letzten Abenteuer selbst in große Gefahr geraten war, dieser Agentenzirkus wirkte auf sie äußerst befremdlich und fast schon unwirklich.

»Und wenn nun Jules als erster deine Nachricht liest?«

»Das wäre ein echt dummer Zufall. Doch Alabima hat mir bei meinem Besuch in der Schweiz erzählt, dass sich Jules für fast nichts mehr interessiere, dass Henry sogar schon mal direkt bei ihr angerufen und nachgefragt habe, warum Jules nichts mehr von sich hören ließe, auch keine Zusammenkünfte ihrer Freimaurerloge in London mehr besuche. Jules vernachlässigt nicht nur seine Familie, sondern auch seine engsten Freunde.«

»Und wann können wir mit einer Antwort von diesem Henry rechnen? Wer ist das?«

»Ich kenne ihn persönlich noch gar nicht, weiß nicht einmal, wie er aussieht. Jules hat ihn als typischen Briten beschrieben, als Mann, deren bewegte Vergangenheit er selbst nicht wirklich kennt. Er könnte früher für einen Geheimdienst oder für den militärischen Abwehrdienst gearbeitet haben. Mittlerweile muss er gegen sechzig Jahre alt sein oder etwas darüber. Laut Jules kennt Henry Huxley Gott und die Welt, besitzt auch viele internationale Kontakte, erkennt auch oft einen Weg, wo andere Menschen nur Schwierigkeiten sehen.«

»Und was genau hast du mit diesem Song und dem Programm da gemacht?«

»Das ist schnell erklärt. Das Musikstück ist doch digitalisiert, besteht also aus lauter Zahlenreihen. Die Software von Jules wandelt meine Mitteilung in Bytes und Bits um, vermischt sie nach einem Schema mit den elektronischen Daten des Songs. Nur wer den verwendeten Zahlencode kennt, kann sie wiederum mit Hilfe desselben Programms aus dem Song herausfiltern und korrekt zusammensetzen. Man muss also wissen, welcher Song mit einer Mitteilung geimpft wurde und wo im Netz er liegt. Dann muss man auch noch über das richtige Kompilierprogramm verfügen und den zwölf-stelligen Zahlenschlüssel kennen. Erst mit allen drei Komponenten zusammen gelingt die Entschlüsselung. Selbst wer zwei der drei in Händen hielte, hat kaum eine Chance das System zu knacken.«

»Aber wie kannst du dir bloß eine zwölfstellige Zahl merken?«

»Das ist leicht, denn es ist dieselbe Zahl, die man auch anwendet, um von jedem Datum den Wochentag auszurechnen. Du kannst dich sicher noch erinnern, an den Abend bei deinen Eltern, als ich zu allen von euch genannten Kalendertagen den Wochentag nannte?«

Mei nickte: »Ja, du hast uns damals auch erklärt, wie man sich das ausrechnen kann. Doch ich hab’s mir nicht merken können.«

»Zuerst musst du dir eine Zahl für jeden Monat im Jahr merken«, begann Chufu seine Ausführung, »1440 2503 6146 lauten sie von Januar bis Dezember. Du zählst die Zahl des entsprechenden Monats zum Tag des Datums. Also beim 5. Februar 1966 wäre das eine 4 für den Monat, die du zur 5 des Tages zählst. Das macht zusammen 9. Und die 66 aus 1966 teilst du durch 4, was 16 ergibt, mit dem Rest 2. Nun musst du nur noch 9 und 16 und 2 summieren und erhältst 27. Davon ziehst du aus der 7er Reihe die 21 ab und bekommst 6 heraus. Sonntag ist immer die 1, also ist die 6 ein Freitag. Der 5. Februar 1966 war somit ein Freitag.«

»Na, wenn du das sagst«, meinte Mei lächelnd.

»Für ein Datum im 21. Jahrhundert musst du übrigen immer zum Resultat noch 1 hinzuzählen, weil das Jahr 2000 ein Schaltjahr war. Die Regel lautet doch so: Wenn ein Jahr durch 4 teilbar ist, handelt es sich um ein Schaltjahr. Ausgenommen davon sind jedoch alle Jahre, die durch 100 teilbar sind, außer Jahre, die auch durch 400 geteilt werden können, wie eben 2000.«

»Du bist ja ein richtiger kleiner Erklärbär«, scherzte Mei lachend, »ich hoffe doch, du erwartest nicht, dass ich mir all den Unsinn auch noch merke?«

»Was heißt hier Unsinn?«, maulte Chufu und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen und kam so ihrer nächsten, bestimmt spitzen Antwort zuvor.

Sie gingen zu Bett, standen am nächsten Morgen bereits um sechs Uhr auf. Chufu setzte sich hinter den Laptop und wählte die Tauschplattform an, sah, dass der Song eine neuere Uhrzeit aufwies, lud ihn herunter und wandelte ihn um. Dann las er die Mitteilung von Henry Huxley.

»Erwartet mich um Siebzehn hundert am Meeting Point des Flughafens in Kairo.«

Chufus Herz hüpfte vor Freude über die baldige Ankunft des Briten. Siebzehn hundert war Militärsprache und stand für fünf Uhr nachmittags. In wenigen Stunden würden Mei und er also von Huxley unterstützt werden.

Chufu lud die Kopie des Songs vom gestrigen Abend mit der ursprünglichen Version der Wild Animals Girlfriends wieder hoch. Auf diese Weise wurde die verräterische Nachricht von Henry gelöscht. Falls Jules in nächster Zeit also nachsehen ging, musste er ahnungslos bleiben.

*

Jules war fast den ganzen Morgen über in seinem Büro gehockt, hatte sich nur zweimal einen Espresso aus der Küche geholt. Stundenlang saß er hinter dem Schreibtisch, dachte nach, über sein bisheriges Leben, über seine Liebsten, über seine Zukunft.

Alabima hatte schon vor dem Frühstück die kleine Alina in die Kinderspielgruppe gebracht. Sie wurde dort bis um vier Uhr am Nachmittag betreut. Nicht, dass Alabima ihr Kind gerne loswurde. Doch möglichst häufiger und abwechslungsreicher Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen förderte die positive Entwicklung ihrer Tochter.

Nachdem das Frühstücksgeschirr in der Spülmaschine verschwunden war und sie ein wenig im Haus geputzt hatte, ging sie gegen zehn Uhr in ihr Zimmer. Pünktlich meldete sich Chufu über Skype bei ihr. Sogleich erzählte er von Henry Huxley, auch dass dieser bereits am Nachmittag in Kairo eintreffen würde. Diese Entwicklung der Dinge passte der Äthiopierin keineswegs.

»Huxley wird vielleicht Jules informieren. Hast du daran schon gedacht? In diesem Fall hätten wir dann den Salat«, richtete sie vorwurfsvolle Worte an die Adresse ihres Sohnes.

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