Kendran Brooks - Ägyptischer Frühling

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In den Wirren der Aufstände und Demonstrationen in Ägypten verschwindet eine junge Studentin. Ihre Eltern sind aufs höchste besorgt und so fliegen Mei und Chufu nach Kairo, um die Suche zu unterstützen. Derweil versuchen ein paar orthodoxe Juden sich in Jerusalem eine lebende Bombe gefügig zu machen und in Syrien führt ein Aufstand der Sunniten zum Bürgerkrieg.
Henry Huxley hilft Mei und Chufu in Kairo. Jules stößt wenig später hinzu. Doch die vier aus dem Westen stehen unter Beobachtung und jeder ihrer Schritte wird überwacht. Wie lange können sie in diesem Dschungel aus Staatsgewalt, Demokratiestreben und religiösem Fundamentalismus bestehen? Das Rätsel um die junge Frau lässt sich nur in Pakistan lösen. Doch der Showdown findet in Kairo statt. Und was passiert mit der einsam gewordenen Alabima, wenn sich Jules wochenlang nicht mehr bei ihr meldet und ihre gemeinsamen Eheprobleme immer stärker zwischen den beiden stehen?

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»Eine halbe Million Dollar sind doch nicht wirklich arg viel«, meldete sich Zuckerberg zu Wort und sah den jüngeren dabei strafend an. Er hielt den Vorsitz bei ihren Zusammenkünften, war gleichzeitig ihr größter Einpeitscher und Antreiber, und er ergänzte mit funkelndem Blick: »Überlege doch, wie viel Aufmerksamkeit im In- und Ausland wir dafür erhalten werden?«

Die vier Männer versanken kurz in ihren eigenen Gedanken.

Sie stellten sich den Sturm der Entrüstung in der weltweiten Presse vor, nachdem an einem Sabbat und direkt an der Klagemauer die Explosion hochgegangen war, ausgelöst von einem dieser dreckigen, feigen, palästinensischen Selbstmordattentätern. Sie rechneten mit mindestens einem Dutzend, wenn sie Glück hatten auch ein paar Hundert jüdischer Opfern. Ihre Gedanken ließen sie innerlich erschaudern, nicht etwa vor der unmenschlichen Tat, sondern vor den möglichen politischen Auswirkungen.

Nach einem solchen Frevel an den Juden musste die Regierung geschlossen und zügig die Blockade zum Gazastreifen erneuern, musste die Palästinenser noch stärker Drangsalieren und vor allem endlich und vollumfänglich die Ausbaupläne in all den jüdischen Siedlungen unterstützen. Noch zögerte Netanjahu vor einem solchen Schritt, schien sich sogar mit dem verhassten Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, diesem Mahmud Abbas, verständigen zu können.

»Für die gerechte Sache«, hob Rabbi Ellstone seine Stimme.

»Für die Sicherheit Israels«, bekräftigte Zuckerberg ihre Ideen.

»Gegen ein palästinensisches Palästina«, warf Moskovitz ein und bemerkte nicht einmal den Unsinn in seinen Worten.

»Gegen alle Araber«, fasste Natan Singer zusammen, »auf dass der jüdische Glaube auf ewige Zeiten über Jerusalem herrschen möge.«

An diesem Nachmittag beschlossen sie noch eine Spendenaktion. Zuckerberg mit seinen Kontakten zu einigen wirtschaftlichen Schwergewichten des Landes oblag es, den Hauptteil der Summe zu beschaffen. Moskovitz wollte aus seinem Privatvermögen immerhin Fünfzigtausend Dollar beitragen. Rabbi Ellstone und Professor Singer sollten mit ihren weitverzweigten Familien gleich viel auftreiben können.

In einer Woche wollten sie sich wieder hier treffen und die nächsten Schritte einleiten.

*

Chufu rief noch am selben Abend Alabima an. Normalerweise skypten sie einmal die Woche, jeweils donnerstags und immer um einundzwanzig Uhr nach Rio Zeit, wenn es acht Uhr morgens in der Schweiz war. Doch heute war Dienstag und so setzte er sich auf das Hotelbett, suchte sich die Nummer aus seinem Smartphone heraus, nahm den Hörer des Festanschlusses von der Gabel und wählte ihre Handynummer an, bekam seine Adoptivmutter nach zweimaligem Klingeln an den Apparat.

Alabima hatte nie versucht, den bloß fünfzehn Jahre jüngeren Philippinen wie einen Sohn zu Bevormunden. Sie war ihm mehr eine manchmal strenge, meistens aber gute Freundin und Vertraute. Auch Jules war dem Philippinen mehr Kumpel und älterer Bruder als Elternteil. Und trotzdem empfand er eine große Liebe zu beiden. Dass sie ihm, den Waisenjungen aus den Slums von Manila, den etwas verwilderten Schiffsjungen, in ihre Mitte aufgenommen hatten, ihm eine gute Ausbildung ermöglichten, ihn gleichermaßen förderten wie forderten, hatte in ihm das Bild einer idealen Familie entstehen lassen, in der man füreinander eintrat, in der man zu Gunsten der andern Mitglieder auch mal verzichtete, in der man sich aber stets wohl und behütet fühlen durfte.

Für Jules, der als Einzelkind nie ein intaktes Zuhause kennengelernt hatte und dessen Eltern sich schon bald nach seiner Geburt in planbare Karriere und persönliche Freiheiten aufspalteten, war das Zusammenleben mit Alabima und Chufu eine ebenso neue Erfahrung wie für den Philippinen, ebenso erquickend wie lehrreich. Die Verantwortung für einen jungen Menschen zu übernehmen, weckte in ihm Vatergefühle, die er gegenüber Chufu zwar nie auszuleben versuchte, deren tiefe Liebe er aber auf ihn übertragen hatte, genauso wie auf seine mittlerweile fünfjährige, leibliche Tochter Alina.

Die Lederers waren in den letzten Jahren zu einer Familie zusammengeschweißt. Dazu beigetragen hatten sicher auch erlebte Gefahrensituationen, doch ebenso die wunderschönen, gemeinsamen Momente. Einziger Wermutstropfen war seit gut einem Jahr die angeschlagene Psyche von Jules.

Chufu erzählte an diesem Abend am Telefon seiner Adoptivmutter Alabima vom Verschwinden von Malika, vom spontanen Flug von Mei und ihm nach Kairo, dem Gespräch mit der Familie Gomaa und all ihren Vermutungen und Befürchtungen, von den zu erwartenden Schwierigkeiten hier vor Ort und bei der anstehenden Suche nach der jungen Ägypterin.

»Du willst von mir bestimmt wissen, ob wir Jules einweihen sollen?«, fragte Alabima zurück.

Sie hatte sich über den Anruf von Chufu um diese Uhrzeit erst sehr gewundert. Denn in Rio mochte es zehn Uhr früh sein und Mei und Chufu auf dem Weg zu den Vorlesungen an der Universität. Dass die zwei stattdessen in Ägypten waren, tadelte sie mit keinem Gedanken, auch wenn für sie klar war, dass die beiden als Asiaten und ohne jegliche Arabisch Kenntnisse wohl kaum eine Chance hatten, vor Ort wirklich zu helfen. Doch als echtes Kind Äthiopiens schätzte Alabima die Familie und auch Freundschaften über alles. Was war das Leben wert, wenn man nicht füreinander eintrat? Es war vielleicht diese gradlinige, selbstlose und gleichzeitig völlig natürliche Auffassung von Alabima, die Jules, Chufu und sie selbst so rasch zu einer echten Familie vermengen ließ.

Chufu hatte die direkte Frage nach Jules noch nicht beantwortet, wusste vielleicht selbst nur zu gut, wie vermessen diese Idee war, angesichts der psychischen Probleme seines Adoptivvaters.

»Vielleicht kann er uns irgendwelche wichtigen Kontakte hier in Kairo vermitteln? Er kennt doch Gott und die Welt?«

»Du weißt ganz genau, dass er euch beide nicht allein in Ägypten herum stochern ließe«, meinte Alabima sogleich, »wenn er vom Verschwinden dieser Malika erfährt und euren Bemühungen vor Ort, dann sitzt er im nächsten Flugzeug nach Kairo. Das ist dir doch ebenso klar wie mir?«

Chufu stimmte ihr zu.

»Doch was sollen wir sonst unternehmen? Vielleicht können wir diesen Henry Huxley anrufen? Hast du seine Nummer?«

Henry Huxley war ein langjähriger Freund von Jules. Gemeinsam hatten die beiden einige Abenteuer bestanden, hatten sich stets als ein gut eingespieltes Gespann erwiesen, das auch schwierige und gefährliche Situationen zu meistern vermochte.

»Leider nein, Chufu«, zerstörte Alabima die Hoffnungen des Philippinen, »du weißt, dass die beiden in der Regel schon aus Sicherheitsgründen nur selten direkten Kontakt übers Telefon pflegen. Und du hast doch selbst in Kuwait gesehen, dass die beiden vor allem übers Internet miteinander kommunizieren. Fast wie im Agententhriller.«

Natürlich erinnerte sich Chufu daran, schalt sich einen Ochsen, dass er nicht längst auf diese Idee gekommen war. Vielleicht hatte Jules die Passwörter seitdem noch nicht geändert? Dann konnte er sogar selbstständig und ohne Wissen von Jules den guten Freund aus London kontaktieren.

»Also gut. Lassen wir Jules erst einmal draußen vor«, lenkte Chufu etwas zu rasch ein, worauf das Misstrauen in Alabima aufloderte.

»Unternehmt nichts, das euch in Gefahr bringen kann«, bat sie ihn inständig und mit sorgenvoller Stimme, »andernfalls lasse ich Jules von der Leine«, fügte sie drohend, aber auch scherzend hinzu.

»Mach dir keine Sorgen um uns, Labi«, meinte Chufu, »wir sind doch nicht verrückt genug, um uns in Schwierigkeiten zu bringen. Außerdem passt Familie Gomaa auf uns auf.«

»Skype mich bitte von heute an jeden Morgen, am liebsten jeweils so gegen zehn Uhr an, ja? Dann ist Jules in der Regel irgendwo beschäftigt und ich kann freisprechen. Okay?«

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