Kendran Brooks - Ägyptischer Frühling

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In den Wirren der Aufstände und Demonstrationen in Ägypten verschwindet eine junge Studentin. Ihre Eltern sind aufs höchste besorgt und so fliegen Mei und Chufu nach Kairo, um die Suche zu unterstützen. Derweil versuchen ein paar orthodoxe Juden sich in Jerusalem eine lebende Bombe gefügig zu machen und in Syrien führt ein Aufstand der Sunniten zum Bürgerkrieg.
Henry Huxley hilft Mei und Chufu in Kairo. Jules stößt wenig später hinzu. Doch die vier aus dem Westen stehen unter Beobachtung und jeder ihrer Schritte wird überwacht. Wie lange können sie in diesem Dschungel aus Staatsgewalt, Demokratiestreben und religiösem Fundamentalismus bestehen? Das Rätsel um die junge Frau lässt sich nur in Pakistan lösen. Doch der Showdown findet in Kairo statt. Und was passiert mit der einsam gewordenen Alabima, wenn sich Jules wochenlang nicht mehr bei ihr meldet und ihre gemeinsamen Eheprobleme immer stärker zwischen den beiden stehen?

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Sami konnte diesen Knaben mit seiner Vorstellungskraft beinahe körperlich gespürt, wie der Junge seine Eichel sanft liebkoste, wie seine Zunge über sie glitt, wie sich seine Fingernägel leicht in die Haut seines erregten Penis bohrten, wie Sami stöhnend in den Mund des Jungen abspritzte und wie dieser ihn mit seinen plötzlich so leuchtenden Augen dankbar anblickte und genüsslich den Saft schluckte, auch noch nach mehr verlangte und ihn aussaugte, bis sich Sami völlig leer und wunderbar leicht fühlte. Der perfekte Liebesdiener, von ihm persönlich abgerichtet, eine Kreatur der Lustentfaltung, aber auch eine wirkungsvolle Waffe gegen jeden der Mächtigen im Land. Würde er dieses Idealbild von einem Knabentänzer wohl irgendwann in seine Finger bekommen? Wünsche waren doch da, um sie sich zu erfüllen?

Doch immer noch stand dieser freche Kerl vor ihm, der ihn so unsanft aus seinem süßen Schlaf gerissen hatte.

»Willst du nicht reden, Bursche? Warum dringst du in mein Haus ein, störst meinen Schlaf? Was fällt dir ein? Soll ich dir Beine machen? Willst du etwa Ärger mit dem Polizeichef bekommen?«

Endlich bequemte sich der Mann zu einer Antwort. Seine Stimme klang rau und stolz, als stünde der verdammte Kerl meilenweit über Sami.

»Wir wissen von deinen Geschäften, von deinen Bacchis, Sami ad-Dim. Und wir verurteilen dein schändliches Tun. Unser Gericht hat vor zwei Tagen das Todesurteil über dich gesprochen. Ich bin gekommen, um es zu vollstrecken.«

Mit diesen Worten zog der Mann sein Jambia aus der Scheide am Gürtel und drückte die Klinge leicht gegen den Hals des verstört blickenden, nun völlig erstarrten Sami.

»Bitte«, flüsterte der Zuhälter, »bitte, tu das nicht.«

Und als der Mann innehielt, um ihn weitersprechen zu hören, fügte er rasch an: »Ich gebe dir Geld, viel Geld. Fünfzigtausend Afghani. Jetzt gleich. Wenn du mich am Leben lässt, ...«

Das Grinsen des Mannes ließ den Zuhälter ängstlich verstummen. Gleich würde der Kerl seinen Ellbogen nach rechts ziehen und die scharfe Klinge seine Luftröhre durchtrennen, dabei gleichzeitig die wichtigsten Adern am Hals durchschneiden. Würde es sehr weh tun? Musste er lange leiden? Sami kniff seine Augenlider zusammen und begann, ohne Stimme zu beten, erzitterte gleichzeitig mit seinem gesamten Körper, wartete auf sein Ende.

Sekunden verronnen, ohne dass er einen Schnitt verspürte. Doch noch immer lag die Klinge auf seinem Hals.

»Mach deine Augen wieder auf, ad-Dim«, befahl ihm die raue Stimme des Mannes. Sami gehorchte zögernd, blinzelte in das grinsende Gesicht seines Mörders.

»Wir geben dir noch eine Chance. Eine einzige. Doch willst du sie?«

Sami brauchte zwei Sekunden, um aus seiner Todesstarre zu erwachen, um die Frage des Mannes überhaupt zu begreifen.

»Ja«, krächzte er atemlos, fügte rasch und voller Verzweiflung ein lauteres »JA« hinzu.

Der Druck der Klinge verschwand von seinem Hals, doch die Spitze berührte nun sein Brustbein, wie zum Zustoßen bereit.

»Dann hör mir gut zu, ad-Dim.«

Die Stimme des Fremden klang plötzlich süß und verheißungsvoll in den Ohren des Todgeweihten, egal, was auch immer sie sagen mochte.

»Du bringst doch heute Abend ein paar deiner Knaben zu Farid Rahimi.«

Es war keine Frage. Trotzdem nickte Sami ergeben.

»Während des letzten Tanzes schleichst du hinaus und öffnest uns das Tor zum Anwesen. Verstanden?«

Wiederum nickte Sami.

»Dir und deinen Knaben geschieht nichts«, unterstrich der Mann seine Forderung, »wir wollen bloß Farid Rahimi und seine Gäste. Verstanden?«

Das brave Nicken von Sami erfolgte erneut.

»Und kein Wort zu niemandem. Sonst bist du tot.«

Mit diesen Worten steckte der Fremde endlich seinen Dolch in die Scheide zurück. Dann ging er seelenruhig weg, verschwand hinter der Hausecke, wurde auf der belebten Straße von den vielen Passanten rasch verschluckt. Zurück blieb ein fiebrig schwitzender Sami ad-Dim, der noch keinen klaren Gedanken fassen konnte, in dessen Gesicht es immer noch zuckte, dessen Adrenalin sich nur langsam abzubauen begann und ihn zur Ruhe kommen ließ.

Sami war nie besonders mutig gewesen, hatte sein Leben mit Kompromissen zusammen gepflastert, wich bei starkem Druck stets zurück, hielt nie Stand, eroberte später lieber mit Schmeicheleien den verlorenen Einfluss zurück. Ihm war längst klar geworden, wer sein Besucher war. Doch konnte man gegen religiöse Eiferer überhaupt ankämpfen? Konnte man den rutschenden Berg etwa aufhalten, der einen zu zermalmen drohte?

Die Gedanken von Sami ad-Dim gingen nur in eine Richtung. Wie floh er möglichst rasch aus der Hauptstadt. Welche Wege sollte er nehmen, um unerkannt und unbehelligt das Land zu verlassen? Wie viel Geld konnte er bis morgen früh überhaupt auftreiben? Er seufzte angesichts seines Vermögens, das er in so kurzer Zeit gar nicht flüssig machen konnte, sein Mietshaus mit den zwölf Wohnungen, seine Stadtvilla und das Anwesen auf dem Land. Dazu all die wertvollen Tanzkostüme. Unsummen hatten sie verschlungen, damit seine Knaben den Mächtigen und Einflussreichen des Landes gefielen. Und nicht zuletzt sein wichtigstes Kapital, die fünf jungen Tänzer und Lustdiener. Auch sie würde er zurücklassen müssen, wenn er unerkannt entkommen wollte. Was für ein hoher Preis für sein Leben und doch so wenig.

*

Jules hatte sein Haus beinahe fluchtartig verlassen, brauste dann mit seinem Wagen durch das Dorf, steuerte die Autobahn auf kürzestem Weg an, wählte dort aber eher unbewusst die Richtung nach Lausanne und nach Genf, fädelte sich geschickt in den flüssigen Verkehr ein. Die nächstgelegenen Ausfahrten beachtete er noch nicht, konnte bislang keinen klaren Gedanken fassen. Noch immer sah er die bittenden und gleichzeitig verständnisvollen Augen seiner Frau vor sich, wie sie sogar feucht wurden und er sie trotzdem fast geschlagen hätte, wie ihn nur der Blick in ihre Seele dieses Mal noch zurückgehalten hatte.

»Verdammt«, rief er plötzlich und immer noch voller Zorn aus und er schlug mit der Faust auf das Lenkrad, »was lügt sie mich auch an? Und warum zum Teufel melden sich Chufu und Mei mit ihren Problemen nicht bei mir? Weshalb schalten sie Henry ein? Schmieden die irgendein Komplott gegen mich? Oder nehmen sie mich einfach nicht mehr ernst? Verdammt, ich bin immer noch Jules Lederer, der Problemlöser, der an keiner Sache scheitert. Ich bin immer noch der Mann, an dem sich sogar die US-Geheimdienste ihre Zähne ausgebissen haben. Verdammt.«

Erst in Nyon verließ Jules die Autobahn, steuerte nun zielstrebig eine bestimmte Adresse in der Chemin d’Eysins an. Er stellte den Wagen mehr als hundert Meter vor seinem Ziel entfernt ab, ging dann direkt zur Hintertür des Geschäftsgebäudes, drückte für zwei Sekunden den Klingelknopf und wartete ungeduldig auf das Öffnen. Klackende Schritte waren erst zu hören, dann das leichte Schaben der Blende vor dem Türspion. Endlich wurde der Schlüssel gedreht und ihm geöffnet. Eine Frau von vielleicht vierzig Jahren, immer noch recht hübsch anzusehen, begrüßte ihn im seidenen Morgenmantel, der vorne einen Spalt weit offenstand und nicht nur den Ansatz ihrer Brüste, sondern auch ihre blank rasierte Scham zeigte.

»Hallo, Jules«, begrüßte sie ihn wie einen lang ersehnten Freund, »schön dich zu sehen. Komm rein. Madeleine steht dir in einer Viertelstunde zur Verfügung. Sie wird sich freuen. Was trinkst du?«

*

Ein bloß mittelgroßer, sehr schlanker Mann, mit braun gebranntem Gesicht und grauem Schnurrbart, trat fröhlich lächelnd und entspannt aus der Glasschiebetüre und steuerte direkt auf den ausgeschilderten Treffpunkt zu. Schon von Weitem wurde er von Chufu und Mei als Brite erkannt, wie er einerseits energisch und doch mit federnden Schritten auf sie zukam.

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