Manfred Rehor - Macay-Saga 1-3

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Macay-Saga 1-3: краткое содержание, описание и аннотация

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3 Fantasy-Romane in einem Band!
Folge Macay auf seinen abenteuerlichen Reisen durch die Dschungel und Höhlen des Nebelkontinents, über die geheimnisvollen Brückeninseln bis hinein in die Wüsten, Steppen und Städte des karelischen Kontinents. Unterstützt von seinen magisch begabten Freunden deckt er die Geheimnisse des unsterblichen Kaisers auf und stellt sich ihm zum Kampf.
Fast 1.000 Seiten Fantasie und Abenteuer für 4, 99 Euro

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„Du hast mich als Köder benutzt?“

„Warum nicht? Wie hättest du einen Kopfgeldjäger unschädlich gemacht? Übrigens haben wir keine Zeit zum Plaudern.“

Macay scheute vor dem Toten zurück, deshalb durchsuchte Rall ihn und gab die Gegenstände, die er fand, an Macay weiter.

„Eine Machete. Endlich eine gute Waffe. Für mich, versteht sich. Und ein Dolch. Den überlasse ich dir. Ein Vorrat an Tabak und drei Goldmünzen. Die werden uns noch gelegen kommen. Und ein Zettel; Menschenschrift. Lies mir das vor.“

Macay versuchte, den Zettel im flackernden Licht der Fackel zu entziffern. „Es ist ein Vertrag des Lageroffiziers mit zwei Kopfgeldjägern. Er enthält eine Beschreibung von uns beiden. Die Beweise für unseren Tod sollen nach Heimstadt gebracht werden.“

„Oho! Das verstehe ich nicht.“

„Warum? Du hast doch mit Verfolgern gerechnet.“

„Ja, aber Heimstadt ist ein Ort im Inland. Fast in der Mitte des Kontinents. Es kann doch unmöglich sein, dass ...“ Rall unterbrach sich. „Doch, es kann sein. Ich fürchte, wir sind in größeren Schwierigkeiten, als ich bisher dachte.“

„Was soll das heißen?“

„Wir gehen sofort weiter.“

„Im Dunkeln? Unmöglich.“

„Für dich. Meine Rasse kann im Dunkeln gut sehen. Halte dich dicht hinter mir.“

Rall ging mit der Machete vorneweg, Macay folgte ihm mit dem Dolch in der Hand.

Bei Morgengrauen erreichten sie den Fluss. Das Wasser war trübe und übelriechend.

„Am anderen Ufer wären wir sicher“, sagte Rall.

„Ich kann nicht gut schwimmen“, wandte Macay ein. Der Gedanke, in dieses Gewässer zu müssen, widerte ihn an.

„Wir haben sowieso keine Chance, lebend den Fluss zu überqueren, bevor wir die Furt bei Eszger erreichen. Das Wasser ist ätzend und es leben Tiere darin, die uns in Sekunden erledigen würden.“

„Warum ist dann die Furt sicher?“

„Für die gefährlichen Fische ist sie zu seicht. Und man ist sehr schnell auf der anderen Seite.“ Rall zupfte ein paar Blätter von einem Strauch, an dem sie vorbei kamen. „Zerreibe sie vorsichtig auf deinem geschwollenen Knöchel. Es wird die Schmerzen lindern.“

Macay nahm die Blätter entgegen. Ein bitterer Geruch stieg von ihnen auf. „Ich weiß nicht, ob ich dir noch einmal vertrauen soll“, sagte er.

Rall lachte ihn aus: „Ohne mich wärst du längst tot. Misstrauen ist also nicht angebracht. Oder willst du weiter hinter mir her humpeln?“

Macay zögerte, befolgte dann aber Ralls Anweisung. Tatsächlich ging es ihm bald besser. Er konnte Ralls Tempo leichter mithalten.

„Deine Menschenkenntnis ist nicht sehr ausgeprägt“, sagte Rall später. „Anderen vertraust du blind, mir dagegen gar nicht.“

„Wen meinst du?“

„Ballaram. Ich habe mir die Karte angesehen, die du in deinem Brustbeutel trägst.“

„Als ich bewusstlos war? Hätte ich mir denken können. Was ist mit der Karte?“

„Sie zeichnet recht genau den Weg bis in die Mitte des Kontinents nach. Bis Heimstadt. Alles, was dahinter liegt, ist falsch eingetragen.“

„Ballaram wusste es nicht besser. Er hat die Karte im Laufe vieler Jahre nach den Erzählungen anderer Leute angefertigt.“

„Viele Jahre? Er kam wenige Tage vor dir ins Lager. Angeblich war er davor in einem anderen. In dem, aus dem ich komme. Ich habe ihn dort nie gesehen.“

„Aber wieso sollte er lügen?“, sagte Macay verblüfft. „Er hat mir zur Flucht verholfen.“

„Hast du dich schon einmal gefragt, warum ausgerechnet dir?“

„Nein“, gab Macay zu. Er grübelte über diese Frage nach, kam aber zu keinem Ergebnis.

Während sie sich am späten Nachmittag aus abgestorbenen Zweigen einen Unterschlupf bauten, beobachtete Macay den Katzmenschen. So räudig Ralls Fell wirkte, seine Bewegungen waren kraftvoll und geschmeidig. Die Art, wie er mit wenigen Handgriffen den regensicheren Unterstand errichtete, verriet den Fachmann, der das schon sehr oft gemacht hatte.

Als sie fertig waren, brachte Rall ein paar Früchte, die er in der Nähe aufgesammelt hatte: „Persäpfel. Sehr nahrhaft, sehr süß. Wenn wir sie nicht selbst essen, locken sie alles mögliche Getier an. Riechst du es?“ Er hielt Macay die gelben Früchte unter die Nase.

Der Geruch nach Honig war so intensiv, dass Macay das Wasser im Mund zusammenlief. Während er aß, fragte er beiläufig: „Du kennst dich im Dschungel gut aus. Warst du schon einmal hier?“

„Nein. Aber wann immer im Lager etwas über den Dschungel erzählt wurde, habe ich die Ohren gespitzt. Meine Ohren sind nicht nur größer als deine, sie hören auch eine Menge mehr. Sie sind, im doppelten Sinn des Wortes, spitzer.“

Macay lachte mit Rall über diesen Scherz. Aber die Antwort klang, als wäre sie schon lange vorbereitet gewesen. Macay nahm sich vor, auf der Hut zu sein.

Als der Morgen durch das Blätterdach strahlte, brachen sie auf. Schon nach wenigen Minuten blieb Rall stehen: „Riechst du es?“, fragte er leise.

Macay schüttelte den Kopf: „Nichts Ungewöhnliches.“

„Rauch!“

„Ein Lagerfeuer?“, vermutete Macay.

„Nein. Schlimmer. Wir müssen sehr vorsichtig sein.“

Macay folgte Rall, der nun geduckt weiterging, immer in Deckung von Bäumen und Büschen. So erreichten sie den Rand des Dschungelgebietes. Vor ihnen lag eine weite, hügelige Ebene voll von saftigem Gras, unterbrochen durch Gruppen von Büschen und Bäumen. Weit im Westen erhob sich majestätisch das von Nord nach Süd verlaufende Gebirge, das den Nebelkontinent teilte. Auf der anderen Seite des Flusses stieg eine dunkle Rauchwolke in den Himmel.

Am Ufer, hinter dem letzten Ausläufer von Gestrüpp, hielt Rall an. „Dort ist die Furt. Wir warten hier.“

„Auf was?“

„Feinde. Das Feuer ist in Eszger und es brennt noch. Wenn jemand die Stadt angegriffen hat, führt der Rückzug sie vielleicht hier über den Fluss. Eszger wird alle paar Jahre angegriffen. Es ist ein Grenzort zwischen dem Gebiet der Echser und unserem. Wir leben im Norden des Kontinents, die Echser im Süden, wo das Klima ihnen mehr zusagt als uns Fellträgern.“

„Echser?“, fragte Macay verblüfft. „Ich habe von Echsenmenschen gehört, aber sie sollen vor Jahrhunderten fast völlig ausgerottet worden sein, wie die ...“ Macay brach ab.

„Wie wir Katzmenschen auch“, sagte Rall grimmig. „Aber unsere Rassen stammen vom Nebelkontinent. Hier hat es immer Siedlungen von uns gegeben. Die kaiserlichen Truppen konnten wir uns bisher weitgehend vom Hals halten.“

„Was?“ Macay war verblüfft. „Bedeutet das, die kaiserlichen Truppen können den Nebelkontinent nicht erobern, weil ihr euch ihnen entgegen stellt?“

Rall grinste. „Zumindest trägt unser Widerstand dazu bei, die Kaiserlichen an den Küsten des Kontinents festzunageln.“

Sie beobachteten den Fluss und den Weg, der sich von Norden zur Furt schlängelte und von dort aus weiter nach Südwesten. Niemand störte in den folgenden Stunden das friedliche Bild.

„Wir wagen es“, sagte Rall schließlich.

Mit wenigen, langen Schritten überquerten sie die Furt und suchten sich auf der anderen Seite wieder eine Deckung.

Das Wasser des Pil war so schmutzig, dass Macay die Haut an den Füßen brannte, als wäre er durch ein Säurebad gegangen. Doch der Anblick von Eszger ließ ihn den Schmerz vergessen.

Eszger

Die Tore der Siedlung waren durchbrochen worden und lagen in Stücken neben der teilweise niedergerissenen Palisade, die den Ort umgeben hatte. Aus einigen Holzhütten züngelten Flammen, die meisten qualmten nur noch. Die Steinbauten schienen auf den ersten Blick unversehrt, doch als Macay näher kam, sah er eingeschlagene Türen und Fenster.

Auf den Straßen lagen Tote. Menschen, Katzer und auch einige Echser. Wie betäubt ging Macay immer näher heran, bis ihn Rall aufhielt. Sie blieben beim ehemaligen Südtor stehen und betrachteten die Szenerie.

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