Manfred Rehor - Macay-Saga 1-3

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Macay-Saga 1-3: краткое содержание, описание и аннотация

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3 Fantasy-Romane in einem Band!
Folge Macay auf seinen abenteuerlichen Reisen durch die Dschungel und Höhlen des Nebelkontinents, über die geheimnisvollen Brückeninseln bis hinein in die Wüsten, Steppen und Städte des karelischen Kontinents. Unterstützt von seinen magisch begabten Freunden deckt er die Geheimnisse des unsterblichen Kaisers auf und stellt sich ihm zum Kampf.
Fast 1.000 Seiten Fantasie und Abenteuer für 4, 99 Euro

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Auch die Trennung von Lillra erlebte Macay noch einmal, die als Leibeigene auf dem Schiff bleiben musste, als es den Nebelkontinent erreichte. Er rief Lillras Namen und erwachte.

Langsam richtete er sich auf. Er war alleine. Ein Tier kreischte in den Baumkronen, so unvermittelt und laut, dass Macay beinahe wieder ohnmächtig geworden wäre. Aus der Ferne antwortete dumpfes Grunzen. Etwas raschelte, eine Ratte erschien, betrachtete Macay und verschwand trippelnd wieder im Unterholz, als gäbe es keine Gefahren auf der Welt. Atemlos lauschte Macay auf die ungewohnten, rätselhaften Geräusche des Dschungels. Keines davon kam näher. Allmählich beruhigte er sich.

Dann war die Erinnerung wieder da, ein eisiger Schreck durchfuhr ihn: Er war auf der Flucht von dem heimtückischen Katzer hereingelegt worden! Lange konnte das nicht her sein, denn es war immer noch nicht ganz dunkel.

Macay griff nach dem Leinenbeutel unter seinem Hemd. Er war noch da, Ballarams Karte knisterte darin. Erleichtert ließ er sich wieder zurücksinken und wartete weitere, lange Minuten, bis er sich besser fühlte. Dann stand er auf und schüttelte Blätter und Dreck aus seiner Kleidung, bevor er sich umsah.

Zwischen Bäumen und Gesträuch sah er den Zaun des Arbeitslagers. Viel zu nahe. Macay untersuchten den Boden nach Spuren. Er wollte herausfinden, wohin der Katzmensch gegangen war. Aber er fand keine. Macay humpelte los, so schnell es sein geschwollener Knöchel erlaubte.

Obwohl er ängstlich darauf bedacht war, jeder Gefahr aus dem Wege zu gehen, bemerkte er die Giftschlange zu spät. Sie ließ sich von einem Ast auf seine Schulter fallen. Es war großes Glück, dass er im letzten Moment eine ausweichende Bewegung machte. Die Giftzähne der Schlange trafen nicht. Sie landete auf dem Boden und verschwand unter dem Laub. Macay hatte von diesen Ködernattern gehört, die große Tiere töteten. Der Gestank von deren verwesendem Kadaver lockte dann die eigentliche Jagdbeute der Schlangen an: kleine, aasfressende Säugetiere. Noch vorsichtiger setzte er seinen Weg fort.

Macay erinnerte sich an die vielen Erzählungen, die im Lager kursierten: über die menschenfressenden Monster des Dschungels und die giftigen Insekten, über das krank machende Wasser und die tödlichen Pflanzen. Ballaram hatte es ihm zugeflüstert, als er zum ersten Mal die Karte zeigte: „Der Nebelkontinent ist so gefährlich, dass die kaiserlichen Truppen ihn bisher nicht erobern konnten. Es existieren nur die Arbeitslager entlang der Ostküste. Ansonsten ist der Nebelkontinent noch unerforschtes Land. Aber es gibt Menschen, die hier leben können. Sieh auf die Karte: Zwischen hier und den Hafenstädten der Karolischen Republik an der Westküste liegen Siedlungen. Dort wirst du Unterstützung finden.“

Der Dschungelstreifen entlang der Küste war der ungefährlichste Teil des Nebelkontinents. Dieser Urwald lebte von den Niederschlägen, die über das Meer kamen, und zwar in Form des fast ständig herrschenden Nebels, der über der Küste hing und dem ganzen Kontinent den Namen gab.

Ein merkwürdiger Mensch, dieser Ballaram. Macay hatte ihn anfänglich nicht gemocht. Obwohl Ballaram angeblich seit vielen Jahren im Lager war, wusste er über manche Dinge sehr wenig - aber über andere mehr als die übrigen Gefangenen.

Macay zog die Karte aus dem Beutel und studierte sie im schwindenden Licht noch einmal: Am schnellsten gelangte man vom Lager aus in südwestlicher Richtung durch den Dschungel. Macays erstes Ziel war ein Fluss. Natürlich wollte er dessen Ufer erst weit im Inland erreichen, wo Wächter und Soldaten des Kaisers nicht hinkamen.

Dieser Fluss, Pil genannt, war nach Ballarams Erzählungen sehr breit, aber nicht tief. Sein Wasser war eine schmutzige, giftige Brühe. Zum Glück war er zu seicht, um ihn mit großen Schiffen zu befahren. Das machte das Flussufer zu einem sicheren Aufenthaltsort für einen Flüchtling.

Macay bahnte sich mit der gebührenden Vorsicht den Weg in einer Richtung, die hoffentlich Südwesten war. Hinter dem Dschungelgebiet gab es laut Ballarams Karte eine Furt über den Pil. War die überquert, erreichte man eine Siedlung. Ihr Name lautete Eszger.

Immer wieder ließen Geräusche Macay innehalten und ängstlich ins Halbdunkel lauschen. War ein Raubtier auf seiner Fährte, eines der unsäglichen Monster aus den Erzählungen? Oder wurde er verfolgt? Aber die Geräusche gingen wieder im allgemeinen Konzert der Tiere des Dschungels unter.

Es dunkelte, Macay konnte kaum noch etwas erkennen. Er brauchte ein Versteck für die Nacht. Ich hätte früher daran denken sollen, schalt er sich selbst. Nun fand er in seiner Umgebung nur einen Baum, dessen dicker Stamm vom Boden aufwärts einen tiefen, längst vernarbten Spalt aufwies. Der bot zumindest eine Rückendeckung.

Macay stocherte mit seinem Messer in dem Spalt herum, bis er sicher war, dass keine Schlangen oder andere Tiere darin hausten. Dann kauerte er sich am Boden zusammen und zwängte sich hinein. Nur Hände und Füße ragten noch heraus. In dieser Position konnte er nicht schlafen, das stellte er bald fest. Immerhin konnte er sich ausruhen und brauchte nur auf das zu achten, was direkt von vorne kam.

Etwa zwei Stunden nach Anbruch der Nacht begann es ihn am Rücken zu jucken. Das war kein Wunder, denn er konnte sich kaum bewegen und war schon ganz steif in seinem Halbversteck. Das Jucken war nicht stark, aber es breitete sich vom Hals ausgehend seitlich und nach unten aus. Schließlich wurde es Macay unmöglich, den Juckreiz weiter zu ignorieren. Er rückte ein wenig heraus und kratzte sich - und spürte Nässe an seiner Hand.

Macay sprang aus dem Spalt heraus und opferte eines seiner drei Zündelhölzchen, um zu sehen, was geschehen war. Seine Hand war rot vor Blut. Innerhalb des Spaltes im Baum krabbelten große Ameisen herauf und herunter. Entsetzt sah Macay, wie die Tiere, die auf dem Weg nach oben waren, winzige Blutstropfen zwischen ihren Beißwerkzeugen trugen. Von Vampir-Ameisen hatte er noch nie gehört, aber es konnte keinen Zweifel geben, dies waren welche. Wäre das Jucken nicht gewesen, er wäre sicherlich im Laufe der Nacht wegen des Blutverlustes immer schwächer geworden und gestorben.

Während das Zündelhölzchen noch brannte, hörte Macay ein Geräusch hinter sich. Er fuhr herum - und stand einem Mann gegenüber, der eine Machete in der Hand hielt.

Ein Grinsen glitt über das bärtige Gesicht des Mannes. „Hab ich dich, du kleine Ratte. Dein Kopf wird mir sechzehn Goldstücke bringen.“ Er holte mit der Machete aus.

Macay ließ das Zündelholz fallen und hechtete seitwärts weg. Er landete hart auf dem Erdboden und versuchte auf allen Vieren, Abstand zu gewinnen. Hinter sich hörte er einen Schrei. Aber der klang nicht so, als wäre der Mann nur enttäuscht, dass ihm sein Opfer entwischt war. Es war ein Todesschrei.

Erstarrt blieb Macay auf dem Boden liegen. Er wagte kaum, zu atmen. Schräg nach oben blickend konnte er sehen, wie sich ein Schatten gegen den sternbedeckten Nachthimmel abhob, der an einigen Stellen durch das Blätterdach blinkte. Der Schatten blieb stehen, dann duckte er sich weg. Macay hielt sein rostiges Messer vor sich. Er wusste, es war eher eine lächerliche Geste, aber das war seine einzige Waffe. Ein Zündelhölzchen leuchtete auf und Macay sah, dass der Schatten zu Rall gehörte.

Rall entzündete eine Fackel, deren Stil er schräg in den feuchten Boden rammte, dann sah er auf den überraschten Macay herunter und sagte: „Mit der Paste waren wir quitt, jetzt stehst du in meiner Schuld. Ich werde eines Tages eine Gegenleistung fordern.“

Der Katzer streckte Macay die Hand entgegen und half ihm hoch.

„Danke“, keuchte Macay. „Wo kommst du her?“

„Ich war die ganze Zeit dicht hinter dir.“ Rall deutete auf die Seite, wo der Mann mit durchgeschnittener Kehle lag. „Mit dem Auftauchen von Kopfgeldjägern habe ich gerechnet. Ich war sicher, dass man einen beauftragen würde, uns zu finden und zu töten.“

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