Manfred Rehor - Macay-Saga 1-3

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Macay-Saga 1-3: краткое содержание, описание и аннотация

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3 Fantasy-Romane in einem Band!
Folge Macay auf seinen abenteuerlichen Reisen durch die Dschungel und Höhlen des Nebelkontinents, über die geheimnisvollen Brückeninseln bis hinein in die Wüsten, Steppen und Städte des karelischen Kontinents. Unterstützt von seinen magisch begabten Freunden deckt er die Geheimnisse des unsterblichen Kaisers auf und stellt sich ihm zum Kampf.
Fast 1.000 Seiten Fantasie und Abenteuer für 4, 99 Euro

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In Macays Nähe machten sich die ersten Arbeiter aus seiner Gruppe zu schaffen. Heute begannen sie mit der Ernte der kleinen, trockenen Früchte. Wenn alles gutging, würde keiner zu den alten Büschen kommen, hinter denen er lag.

Diese auszureißen war eine notwendige, aber teuflisch schmerzhafte Arbeit, die niemand freiwillig auf sich nahm. Macay hatte sich die letzten Tage damit abgeben müssen; das hatte ihm viele Schnittwunden eingebracht, aber auch die Chance, sich lange unbeobachtet beim Zaun aufzuhalten. Er hatte diese Zeit gut genutzt. Nahe dem Durchschlupf hatte er mit bloßen Händen eine tiefe Kuhle in dem sumpfigen Boden gewühlt, die nun mit brackigem Wasser vollgelaufen war.

Vorarbeiter in Macays Gruppe war der alte Sem, der schlecht sah und faul war. Er machte es sich gerne auf dem trockenen Weg gemütlich, wenn keine Wächter in der Nähe waren. Sem würde ihn nicht entdecken, da war sich Macay sicher.

Der Schreck fuhr ihm in die Glieder, als nicht Sem, sondern ein Katzmensch namens Rall mit der Peitsche knallend neben seiner Gruppe herging. Dieser Katzer war erst vor einigen Tagen aus einem anderen Lager hierher verlegt worden. In der kurzen Zeit hatte er sich durch sein überhebliches Wesen eine Menge Feinde gemacht. Katzmenschen galten als durchtrieben und sie hatten einen guten Geruchssinn. Macay in seinem Versteck konnte nur das Beste hoffen.

Quälende drei Stunden lang beobachtete Macay die Arbeiter. Bebend vor Wut erlebte er mit, wie Rall den behinderten Sukur mit der Peitsche schlug, weil der wieder einmal mit der Arbeitsleistung der anderen nicht mithalten konnte. Die Ungerechtigkeit war himmelschreiend, aber er konnte Sukur diesmal nicht helfen.

Hundegebell ließ Macay zusammenzucken. Die Wächter, die den Flüchtling im Lager nicht entdecken konnten, gingen nun mit den gefürchteten Wolfshunden an dem Zaun entlang, der die Sumpffelder vom Dschungel abgrenzte. Dies war der gefährlichste Moment in Macays Plan. Er überwand seinen Ekel vor der stinkenden Brühe und seine Angst vor Parasiten und glitt in die vorbereitete Kuhle. Langsam versank er in dem schlammigen Wasser. Nur seine Nase ragte zwischen Blättern versteckt heraus, als die Wächter mit ihren Hunden außerhalb des Zauns die Stelle passierten.

Obwohl seine Ohren unter der Wasseroberfläche waren, hörte er, wie die Hunde anschlugen. Macay konnte nur hoffen, dass jetzt die anderen Arbeiter den Wächtern erklärten, Macay habe in den letzten Tagen hier gearbeitet. Kein Wunder also, wenn die Hunde seine Witterung fanden. Hoffentlich ließen sich die Wächter davon überzeugen und gingen weiter.

Das Hundegebell hörte auf, doch Macay blieb unter Wasser. An seiner Wade spürte er einen Stich und dann ein unangenehmes Brennen. Vorsichtig tastete er mit der Hand nach der Stelle. Ein Riesenblutegel hatte sich dort festgebissen. Macay musste einen Panikanfall unterdrücken. Er kannte diese langen, unförmigen Gebilde gut genug, um zu wissen, dass er sich in Lebensgefahr befand. Wo ein Egel Nahrung fand, sammelten sich bald Dutzende - das war der sichere Tod ihres Opfers.

Als er einen zweiten und dritten Stich spürte, gab er sein sicher geglaubtes Versteck auf. Er kroch langsam aus dem Schlammwasser zu einer trockenen Stelle unter den alten Büschen. Vorsichtig entfernte er die Egel. Die Wunden, die er sich dabei selbst zufügen musste, würden noch eine Weile bluten, aber daran konnte er jetzt nichts ändern. Es würde ihn nicht umbringen und das Ertragen von Schmerzen hatte er im Lager gelernt.

Erschöpft lag Macay bis zum späten Nachmittag unter den Büschen und versuchte, wach zu bleiben. Immer wieder schreckte er hoch, wenn jemand in seine Richtung kam, aber er wurde nicht entdeckt. Erleichtert hörte er schließlich Trommelschläge aus dem Lager. Das war das Zeichen für das Arbeitsende.

Die Arbeiter machten sich auf den Rückweg. Wie immer vergaß Sukur, sein Werkzeug mitzunehmen. Rall war neu in der Funktion des Vorarbeiters und achtete nicht darauf. Er würde Ärger deswegen bekommen, und das geschah ihm recht. Aber Macay konnte sich nicht darüber freuen. Man würde den Katzer zurückschicken, um die Sachen zu holen! Macay stöhnte auf und fluchte hinter Rall her. Nun musste er noch länger warten, bis er unter dem Zaun hindurch fliehen konnte.

Tatsächlich kam Rall nach ein paar Minuten wieder und suchte nach Sukurs Sachen. Als er sie fand, bückte er sich jedoch nicht danach, sondern sah sich verstohlen um. Macay fragte sich, was los war, da jagte Rall schon aus dem Stand heraus los. In langen Sätzen, wie sie nur seine Rasse zustande brachte, kam er direkt zu Macays Versteck. Verzweifelt versuchte Macay, den wasserdichten Beutel aufzubekommen, in dem sich das gestohlene Messer befand. Aber da war Rall schon über ihm und presste ihm die krallenbewehrte Hand an die Kehle.

„Wusste ich doch, dass du hier bist.“

Macay hatte keine Chance gegen den durchtrainierten Katzmenschen mit den extrem schnellen Reflexen. Seine Flucht war vorbei, bevor sie richtig begonnen hatte. Doch Rall zog überraschend seine Hand zurück, so dass Macay wieder Luft bekam.

„Los, hauen wir ab“, sagte Rall. Er beseitigte die Blätter und Äste, die den Durchgang unter dem Zaun verbargen. „Clever gemacht, das muss ich zugeben.“

Er kroch auf die andere Seite. Von dort winkte er: „Komm schon. In wenigen Minuten wissen die Wächter, dass ich auch verschwunden bin. Dann geht die Jagd los.“

Macay folgte ihm. Er traute dem Vorarbeiter nicht, aber es blieb ihm nichts anderes übrig, als sich jetzt mit ihm einzulassen. „Wenn sie wieder mit den Hunden kommen, sind wir verloren“, sagte er.

„Dein Trick mit dem Wasserloch war ganz gut“, entgegnete Rall, „aber nicht ungefährlich. Ich kenne einen besseren.“ Er öffnete einen Beutel, der gefüllt war mit einer grünlichen, öligen Paste. Dem Geruch nach war sie aus den Blättern der Lassach-Pflanze hergestellt worden.

„Lassach, Pfefferkraut und zerriebene Mirr-Käfer“, bestätigte Rall. Er holte ein wenig von der Paste heraus und begann, sie über seinen räudigen, gelblichen Pelz zu verteilen. „Los, zieh dich aus und reib dich ein. Das hält die Hunde fern.“

Zögernd legte Macay Hemd und Hose ab und folgte dem Beispiel des Katzmenschen. Die Substanz stank, aber das mochte ihr großer Vorteil sein. Verblüfft registrierte er, wie die Paste sofort vollständig in seine Haut eindrang. Er konnte seine Kleidung gleich wieder überziehen.

„So, verschwinden wir!“ Rall eilte mit geschmeidigen Bewegungen voraus.

Macay folgte ihm langsamer. Noch immer behinderte ihn sein schmerzender Knöchel. „Wie kommst du auf die Idee, dieses Zeug könnte uns vor den Hunden schützen?“, wollte er wissen.

„Lassach beruhigt sie, Pfefferkraut irritiert ihre Nase und zerriebene Mirr-Käfer lassen uns stinken wie einen frischen Haufen Kuhdung“, erklärte Rall, der sich zielstrebig nach Südwesten bewegte. „Das mögen sie nicht.“

„Woher kennst du solche Rezepte?“, erkundigte sich Macay. Ihm wurde seltsam zumute, schwindelig und wohlig-müde.

„Ich bin ein Heilkundiger unserer Rasse“, sagte Rall. Er sah sich nach einem dichten Buschwerk um. „Dort können wir es uns gemütlich machen bis morgen früh. Übrigens hat die Paste für Menschen einen Nachteil: Sie nehmen das Rauschmittel durch die Poren ihrer Haut auf, während wir dank unserer Katzenvorfahren dagegen geschützt sind. Wirkt es schon?“

„Verdammt, du willst mich betäuben und als Opfer für die Wachen zurücklassen!“ Macay war zu müde, um Angst zu empfinden. Ihm wurde übel und dann schwarz vor Augen. Ohnmächtig brach er zusammen.

Macay träumte wirr von seiner Schwester Lillra und seinen toten Eltern. Wieder sah er das Gesicht des Adeligen Alambar D‘Rhan in der Gerichtsverhandlung vor sich, der ihn zu lebenslänglich Arbeitslager verurteilte - weil Macay für sich und Lillra aus Hunger Brot gestohlen hatte. Warum war die Strafe so unüblich hart ausgefallen? Warum war überhaupt ein Adeliger bei der Verhandlung anwesend? Die Fragen, die ihn seit damals täglich quälten, suchten nun auch seine Träume heim.

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